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Nichts gegen Ihren maskulinen Charme – aber hier kommt die absolute Scham-Offensive!

Was machen Frauen eigentlich den ganzen Tag? Nun, sie schämen sich. Wer einer neuen Umfrage glauben mag, kann jedenfalls das Gefühl bekommen. Frauen schämen sich wegen Schweiß- oder Mundgeruch, Blähungen, bei Schweißflecken unter den Achseln, wegen kleiner Ungeschicke, wenn sie zu einem Anlass unpassend angezogen sind, wegen einer Notlüge, wenn sie von jemandem in Gegenwart anderer kritisiert werden – oder wenn sie selbst wen durch eine flapsige Bemerkung kränken. Auch Männer schämen sich ab und zu wegen solcher Dinge, aber es sind immer deutlich weniger Kerle als Frauen, die sich um so etwas einen Kopf machen. Jaja, die Scham ist irgendwie weiblich.

In Kombination ergeben sich sogar ganze Schamkaskaden: Kommt etwa eine Frau zu spät zu einem Date mit Ihnen (1. Schampunkt), vergisst in der Eile, sich korrekt die Bluse zuzuknöpfen (2. Schampunkt), ist wegen der Hetze verschwitzt (3. Schampunkt), ist es nur menschlich, wenn sie die ener Notlüge vom verspäteten Bus erzählt (4. Schampunkt). Wenn Sie ihr jetzt noch schnippisch einen sanften Tadel erteilen (5. Schampunkt), ist es kein Wunder, dass sie darauf mit einer flapsigen Bemerkung reagiert (6. Schampunkt). Also: Die Frau sitzt kaum bei Ihnen am Tisch, schon hat sie sich ihretwegen in Grund und Boden geschämt. 1-A-Voraussetzungen für ein Rendezvous! Und da haben Sie ihr noch gar nicht gesagt, dass ihr Lippenstift verwischt ist – und dass eine falsche Wimper an ihrem Ohr klebt.

Natürlich schämen sich Frauen nicht wirklich permanent. Der Eindruck entsteht nur, weil diese Befragung listenmäßig alle denkbaren Peinlichkeiten abfragt. Denn die Macher wollen, dass Frauen sich ganz doll schämen und sofort Super-Deos, Mundgeruch-Killer und Tabletten gegen Blähungen kaufen. Die meisten Frauen können sich ganz wunderbar alle diese Missgeschicke vorstellen und kreuzen deshalb überall “ja” an. Die meisten Männer denken: “Schweiß? Pffft” und machen ihr Kreuz bei “nein”. Wenn die Frau sie dann im Café auf die Riesen-Achseltümpel hinweist, ist es mit dem “Pffft” ganz schnell vorbei. Meist aber passieren all diese Dinge gar nicht, und die Scham bleibt aus – vor allem weil Frauen akribisch daran arbeiten, diesen Situationen aus dem Weg zu gehen. Wenn Sie also je wieder versucht sind, sich zu beschweren, dass eine Frau so viel Zeit fürs Ankleiden, Schminken und Frisieren aufwendet, bedenken Sie: Sie handelt präventiv gegen die Scham – und rettet Ihnen damit beiden den Abend! Ach, und beschweren Sie sich auch nicht, wenn sie sich deswegen verspätet. Sonst geht die Schamspirale gleich wieder von vorne los.

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Liebe & Wettbewerb: Jungen fangen die Mädchen, weil Frauen mit Konkurrenz nix anfangen können

Kennen Sie noch “Jungen fangen die Mädchen”? Oder “Mädchen fangen die Jungen”? Und erinnern Sie sich noch daran, dass auf dem Schulhof das erste Spiel immer länger ging als das zweite? Weil die Mädels meist sehr schnell keine Lust mehr hatten, und auch keine Ideen entwickelten, wie Sie die Jungs fangen sollten, obwohl diese ihnen in der Grundschulzeit meist noch körperlich unterlegen sind? Nun gibt es eine Studie, die vielleicht den Grund dafür gefunden hat: Laut einer Untersuchung der Washington University in St. Louis sind Männer in Konkurrenzsituationen kreativer, während bei Frauen die Kreativität in Wettbewerbssituationen stark abnimmt. Frauen wiederum zeigen mehr Kreativität in einer Atmosphäre von Harmonie und Kooperation, wenn sie gemeinsam mit anderen Ideen entwickeln sollen. Also etwa im Bastelkurs.

Das würde so einiges erklären. Zum Beispiel, warum immer die Männer um die Frauen buhlen müssen und sich dabei mit Blumensträußen, kreativen Geschenkideen oder Einfällen für lustige Unternehmungen gegenseitig überbieten sollen. Das würde doch umgekehrt von Frauen niemand verlangen. Früher dachte ich, die Mädels wären nur zu faul und hätten es nicht nötig. Jetzt weiß ich: Denen fällt einfach nichts mehr ein, wenn andere Frauen denselben Typen gut finden wie sie. Darum lassen sie es einfach – sehr pragmatisch.

Auf dem Arbeitsmarkt kann vielleicht eine Frauenquote helfen, damit die Frauen ganz ohne Konkurrenzdruck vor Kreativität explodieren. (Wir sind alle sehr gespannt, ob’s klappt!) Aber auf dem Flirt-Markt wird das nichts mit der Quote. Es wird nicht passieren, dass für attraktive Männer eine Eine-Frau-pro-Kerl-Klausel eingeführt wird. Darum werden sich die Frauen weiterhin dem Wettbewerb verweigern und das Buhlen den Männern überlassen, Gleichstellung hin oder her. “Jungen fangen die Mädchen” für Erwachsene. Wobei… Ich würde gerne noch einmal auf die Sache mit der Kreativität zurückkommen. Wenn also mehrere Frauen den gleichen Typen gut finden, aber nicht seinetwegen in Konkurrenz gehen wollen – könnten sie dann nicht in einer Atmosphäre von Harmonie und Kooperation zusammen kreative Ideen entwickeln, um den Typen gemeinsam zu verführen? Ich könnte mir bei diesem “Mädchen fangen den Jungen” so einiges vorstellen und stehe für Feldversuche bereit…

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Schuld am Seitensprung ist doch wohl in erster Linie das Fremd-Gen

Männer und Frauen gehen fremd. Meistens sogar miteinander. Das ist nicht nur wissenschaftlich bewiesen, es hat sich auch vielfach in der Praxis bestätigt. Eine Umfrage soll nun die Gründe für die Seitenspringerei ermittelt haben. Nein, es ist nicht das Wetter. Auch der Punkt “voll Lust drauf gehabt” fehlt. Die meisten Frauen (48 Prozent) sagten, sie hätten sich in einen anderen Mann verliebt. Bei den Männern gab die Mehrheit (52 Prozent) den Grund an, sie hätten einfach mal Lust auf eine andere Frau gehabt. Alles keine Überraschungen. Viel spannender finde ich, dass eine große Zahl der Befragten - 31 Prozent der Frauen und 46 Prozent der Männer – sagten, das Fremdgehen sei ihnen “einfach so passiert”. Das ist alarmierend.

Ein Seitensprung ist doch nichts, das jemandem “einfach so passiert”. “Einfach so passieren” – da denke ich an Lawinenabgänge, Niesen oder Inkontinenz. Der hier gemeinte Akt ist doch keine spontane Unterleibs-Tröpfcheninfektion (obwohl das biologisch ungefähr hinkommt). Da sind einfach zu viele Hindernisse im Weg: Kleidung, Wahl einer angemessenen Örtlichkeit, Bereitstellen des entsprechenden Geräts, öffentliche Wahrnehmung etc. pp. Wer – als Mann – mal eben in eine andere Frau reinfällt oder – als Frau – auf einen anderen Mann draufrutscht, hat ein Problem, das weiter geht als Untreue. Nennen wir es moralische Elastizität oder schlicht Rückgrat-Schwund. Oder die Leute tragen von Natur aus das Fremd-Gen in sich. Sie sollten jedenfalls nicht von “einfach so passieren” reden, sondern sagen: “Ich habe nicht nachgedacht und Mist gebaut”. Aber dieser Punkt fehlte wahrscheinlich bei der Befragung  in der Liste der anzukreuzenden Gründe. Genau wie ”Ich war rotzbesoffen” und “Ich wurde von Aliens entführt”.

Egal. Am Ende interessiert Sie doch vor allem eine Frage: Welchen Frauen passiert “es” einfach so, die nicht gerade in einer Beziehung stecken? Dann fällt nämlich der ganze Fremdgeh-Stress weg. Und wo passiert “es” diesen Frauen am ehesten? “Es” müsste doch logischerweise viel mehr Single-Frauen einfach so passieren als verbandelten. Und die sollen sich gefälligst zeigen. Damit nicht mehr so viel fremdgegangen wird – und mal wirklich was passiert.

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Sie dürfen Frauen in Verhandlungen nie anlügen – nur wenn Sie der Frau ihren eigenen Hintern verkaufen

Frauen werden in Verhandlungen häufiger angelogen als Männer, das hat nun eine Studie gezeigt. Ein Viertel der männlichen Probanden gab zu, in Verkaufsgesprächen Frauen angelogen zu haben – aber nur zu 3 Prozent der Männer unehrlich gewesen zu sein. Es wurden etwa Nachteile des zu verkaufenden Objekts verschleiert oder beschönigt. Sogar von den weiblichen Probanden gestanden 17 Prozent, dass sie Frauen belogen, aber nur 11 Prozent der Männer angeflunkert hatten. Als möglichen Grund für die größere Unehrlichkeit gaben die Forscher an, dass Frauen gemeinhin für leichtgläubiger und weniger kompetent gehalten werden. Nun ist natürlich der Aufschrei groß: Da sehe man es mal wieder, wie Männer Frauen von oben herab behandelten, wie Männer Frauen unterdrückten und kleinhalten, sie durch Lügen manipulierten und übervorteilen. Äh, ja.

Ich konnte nun darauf hinweisen, dass auch Frauen ihre Geschlechtsgenossinnen zu einem signifikant größeren Prozentsatz belogen haben. Aber das sollen die Mädels mal schön unter sich klären. Ich möchte etwas anderes fragen. Liebe Frauen, ganz ehrlich, was erwartet ihr von den Männern? Seit Ewigkeiten dressiert ihr sie mit Verbalprügel, tagelangem Schmollen und wochenlanger Nichtbeachtung, wenn sie auf Fragen ehrliche Antworten geben. Etwa auf die Frage: “Sieht mein Hintern in dieser Hose dick aus?” Oder: “Steht mir das Kleid?” Oder auf die Frage: “Werden wir auch in 10 Jahren noch zusammen sein?” Wenn ein Mann auf diese Fragen ehrlich, sachlich und nüchtern antwortet (1. ja, 2. nein, 3. vielleicht), wird er bestraft. Männer mussten also lernen, Frauen anzulügen. Anders gesagt, sie mussten lernen zu verschleiern und zu beschönigen. Und sie haben dabei auch gelernt, dass ihr, liebe Frauen, den Mist sogar gern glaubt, den sie euch erzählen.

Ein Dilemma ergibt sich aus dieser Studie somit vor allem für die Männer. Sollen Sie jetzt also doch immer die Wahrheit sagen? Nein! Niemals! Sie sind doch in einer völlig anderen Position! Sie wollen Ihrer Liebsten doch kein Haus oder Auto verkaufen. Sie müssen ihr nur ab und zu ihren eigenen Hintern verkaufen, den sie stets unter Wert darstellt. Also, sprechen Sie nun 5 Minuten lang mantramäßig diese Worte, damit sie sich Ihnen für immer einprägen: “Nein, Liebling, dein Po ist nicht zu dick. Er ist der würdige Abschluss deiner wohlgeformten Flanken, ein Monument der Weiblichkeit und eine Zierde für jede Jeans! Er ist die Blüte deiner Beine, die Wiege deines Schritts. Und ich werde dich und ihn auch in 100 Jahren noch lieben, in Hosen wie in Kleidern, in Röcken wie in Bikini-Höschen. Amen.”

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Frauen stehen nicht auf nette Männer, weil sie befürchten, die Männer könnten auf sie stehen

Genau zwei Fragen hat sich bestimmt jeder Mann schon mindestens einmal in seinem Leben gestellt:
1. Warum gibt es hier eigentlich nichts Anständiges zu trinken? Und:
2. Warum sind die Super-Frauen immer mit solchen Mistkerlen zusammen?
Auf beide Fragen kann ich Ihnen so konkret auch keine Antwort geben – aber immerhin kann ich zur zweiten Frage sagen: Das ist vielleicht nicht nur so ein Gefühl von Ihnen. Frauen stehen womöglich einfach nicht auf freundliche Typen. Wie eine Studie nun gezeigt hat, fühlen sich Frauen von Männern, die sie gerade kennengelernt haben, nicht angezogen, wenn diese einfühlsam und freundlich auftreten. Im Gegenteil: Solch nette Kerle törnen die Mädels sogar erkennbar ab. Vielleicht stehen sie darum oft auf Männer, für die ich mich jetzt nicht herablasse, das A-Wort zu verwenden.

Da sind wir natürlich ganz schnell wieder beim Spruch “Wer ffff…lirten will, muss freundlich sein”. Der wäre damit nämlich widerlegt. Insofern ziehe ich alle meine Ratschläge, die in diese Richtung gingen, hiermit zurück. Wer jetzt noch nett ist, ist nicht mehr mein Freund. Ich rate Ihnen nicht explizit dazu, unfreundlich zu sein. Das törnt immer ab. Aber wenn Sie auch nur ansatzweise Ecken und Kanten haben, dann verbergen Sie diese nicht hinter weichgespültem Gewäsch. Geben Sie sich kernig und cool. Oder zumindest desinteressiert.

Auch der Grund, den die Forscher hinter der weiblichen Ablehnung netter Männer vermuten, ist interessant: Die Frauen bekämen bei augenscheinlich lieben Jungs das Gefühl, die Freundlichkeit wäre nur aufgesetzt, weil diese Männer die Frauen so ins Bett kriegen wollten. Tja. Erwischt. Mal sehen, wann die nächste Studie kommt, die dann sagt: “Frauen lehnen Männer mit Ecken und Kanten ab, weil sie vermuten, dass die Ecken und Kanten nur aufgesetzt sind, um Frauen ins Bett zu kriegen.” Und danach dann: “Frauen lehnen Kanten ab, weil sie vermuten, dass sich hinter den Muskeln nur Männer verbergen, die sie ins Bett kriegen wollen.” Oder: “Frauen lehnen Bettkanten ab, weil sie vermuten, dass sich darauf Männer befinden, die sich nicht runterschubsen lassen.” Oder: “Frauen lehnen Ecken ab, weil sie hinter jeder Ecke Männer vermuten, die…” Ach, herrje. Am besten bleiben Sie einfach Sie selbst. Und überhaupt: Warum gibt es hier eigentlich nichts Anständiges zu trinken?

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Alarm: Die Signalfarbe der Lust lässt vor allem Frauen rot sehen

Frauen sind nicht eifersüchtig. Als Mann haben Sie alle Freiheiten, solange Sie sich an die Regeln halten. Die sind ganz einfach – nur sind es leider so viele. Also los: Natürlich dürfen Sie jederzeit mit anderen Frauen verkehren – solange es kein sexueller Verkehr ist oder werden könnte (und so lange es keine Ex-Frauen von Ihnen sind). Natürlich dürfen Sie sich unterhalten, mit wem Sie wollen  solange es sich dabei nicht um Frauen handelt, mit denen Sie mutmaßlich sexuell verkehren wollen. Das “mutmaßlich” bezieht sich dabei auf Mutmaßungen Ihrer Liebsten. Sie entscheidet, welche Frau Ihnen gefällt und welche nicht.

Genau hier kommt nun ein wichtiger Aspekt hinzu: Natürlich dürfen Sie sich mit jeder Frau unterhalten, mit der Sie mutmaßlich keinen sexuellen Verkehr haben wollen – es sei denn die Frau trägt ein rotes Kleid. Wie bitte? Ja, genau. Eine Studie, die soeben im Fachblatt “Personality and Social Psychology Bulletin” erschienen ist, belegt, dass Frauen auf andere Frauen eher eifersüchtig reagieren, wenn diese in Rot gekleidet sind. Rot ist die Signalfarbe der Lust – also ist eine Frau in Rot für Ihre Frau per se eine mutmaßliche Sexualpartnerin. Frauen denken, dass Frauen in Rot nur Sex wollen, und das vor allem mit Ihnen.

Tja, was nun? Mal davon abgesehen, dass Sie bei einer Audienz bei der Bundeskanzlerin höllisch aufpassen müssen, dass diese nicht ihren berühmten roten Blazer trägt, sind Sie vor allem in Gefahr, wenn Sie sich bei A.T.U. mit einer süßen Mechanikerin im roten Overall unterhalten. Reisen wird schwierig, denn Flüge mit Germanwings können Sie sich natürlich abschminken – deren Stewardessen tragen alle rot. Ach ja, ganz wichtig: Wenn Sie beim Schäkern mit der Stewardess oder der Mechanikerin von Ihrer Liebsten erwischt wurden und danach wegen der Platzwunde einen Rettungswagen brauchen: Vorsicht! Sie müssen es natürlich strikt ablehnen, sich von einer Sanitäterin in der typischen roten Jacke retten zu lassen. Dann schon eher weiterbluten, bis Sie komplett Rot tragen. Was tun wir nicht alles für die Liebe.

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Frauen stecken Männer immer noch regelmäßig in die Tasche, aber oft nur in die Labertasche

Reden Frauen mehr als Männer? Quatscht Ihnen Ihre Liebste auch manchmal einen Riss ins Trommelfell? Ja? Beides ja? Vorsicht! Auch wenn beide Fragen dieselbe Antwort erhalten, haben sie vielleicht nichts miteinander zu tun. Wissenschaftler haben nun festgestellt, dass Frauen zwar tatsächlich gerne mehr reden als Männer – aber nur in ganz bestimmten sozialen Situationen.

In kleinen Arbeitsgruppen etwa geben sich Frauen sehr kooperativ und kommunikativ, also gesprächig, und übertrafen in ihrem Verbal-Ausstoß die Männer. In größeren Teams ab 5 Personen übernahmen allerdings die Männer die Gesprächs-Oberhand. In sehr großen Gruppen wiederum, also etwa beim Essen in einer riesigen Mensa, gab es in den Gesprächen kein Geschlecht, dessen Redeanteil deutlich den des anderen überwog.

Das heißt? Nun, zum einen, dass das Klischee von der viel quasselnden Frau nur bedingt der Realität entspricht.  Nur wenn eine Frau sich in einer Situation sicher und akzeptiert fühlt (also etwa: mit Ihnen), steigt bei ihr das Wortmengen-Volumen. Das erklärt einiges, was? Zum anderen heißt es, dass Sie mit Ihrer Liebsten dringend in einem großen, gerammelt vollen Lokal etwas essen gehen sollten, wenn sie Ihnen mal wieder ein Ohr abkaut. Da wird sie dann ruhiger und Ihr Gesprächsanteil steigt dieser Studie zufolge automatisch an. Oder Sie gründen mit ihr und mindestens 5 anderen eine Arbeitsgruppe, Thema: “Was Männer sich gern stundenlang von Frauen ins Ohr plappern lassen würden – Sportanalysen und Dirty Talk für Einsteiger”.

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Auswärts-Erfolg: Bei der WM 2014 soll jeder vierte Mann in fremden Betten einen Treffer gelandet haben

Sind Sie eigentlich auch Weltmeister? Also, ich ja schon – und außerdem wohl jeder andere Mann im Land. Zumindest offiziell. Allerdings stört eine Umfrage diese mannschaftliche Einheit. Neuesten Meldungen zufolge haben viele Deutsche die WM dazu genutzt, sich heimlich während der Spiele zum Fremdgehen zu verabreden. Da sagten 27 Prozent der Befragten, dass sie die WM-Spiele nutzten, um sich heimlich mit ihren Geliebten zu treffen, und zwar Männer und Frauen gleichermaßen. “Ich gucke das Spiel bei Paul an!” steht dann als Geheimcode für: “Ich spiele an Paula rum!”

Da könnten wir jetzt vortrefflich über die Doppeldeutigkeit einiger Fußball-Sprüche scherzen. Ich sage nur: “einen Treffer landen”, “nahm die Hand zur Hilfe”, “kommt über die Außen”, “das Ding endlich reinmachen”, oder “was für ein Hammer”, von irgendwelchen “Grätschen” oder gar “Schweinsteigern” ganz zu schweigen. Aber viel spannender ist für mich die Frage: Kann das stimmen? Selbst wenn wir davon ausgehen, dass es Bürger gibt, die nicht vom kollektiven Ballrausch erfasst wurden – können das so viele sein? Und können das so viele sein, dass der anzunehmende Anteil der Fremdgänger unter ihnen sich auf EIN VIERTEL DER GESAMTBEVÖLKERUNG beläuft? Wenn wie heute für die Fan-Meilen-Party eine halbe Million Menschen ihr Kommen ankündigt, kämen dann 125.000 in Wahrheit ganz woanders. Ich denke: nein. Unmöglich.

Bei näherer Betrachtung zeigt sich, dass die Zahlen vom Betreiber eines Seitensprung-Portals lanciert wurden. Und der hat natürlich nur seine eigenen Webseiten-Besucher befragt. Was macht wohl der Besucher eines Seitensprung-Portals gern die meiste Zeit? Genau: Fremdgehen. Hört er damit auf, wenn er während der WM das Seitensprung-Portal besucht? Nein. Also: Humbug. Genau so gut hätte der Betreiber einer Kopfschmerz-Seite während der WM 2014 mal 1000 Besucher seiner Webseite fragen können, ob sie während der WM Kopfweh haben, um dann die Zeile rauszuhauen: “Über 90 Prozent der Deutschen verursacht die WM Kopfschmerzen.”

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Ja, einige Frauen sind hypersexuell, aber bevor Sie “Hyper, Hyper!” brüllen, lesen Sie erst das hier!

Diese Studie klingt erst einmal nach einer guten Nachricht: Etwa 3 Prozent aller deutschen Frauen sind einer aktuellen Studie zufolge hypersexuell. Das heißt: Sie denken eigentlich permanent an Sex, beschäftigen sich mit Sex, nutzen Sex, um sich selbst bei Frust zu trösten, und lesen wahrscheinlich diesen Satz vor allem deshalb, weil nun schon zum vierten Mal das Wort Sex darin vorkommt. Anders gesagt: Diese Frauen ticken so wie viele Männer.

Wow, werden Sie denken, die verstehen mich! Und: 3 Prozent, das ist doch schon ordentlich. Das sind mehr als pro Jahr einen schönheitschirurgischen Eingriff vornehmen lassen (2,9 %), und deutlich mehr Frauen, als solche, die Online-Games daddeln (2,7 %). Es sind auch nur knapp weniger Frauen als im Jahr 2013 mehrmals in der Woche ein Fitness- bzw. Kraftstudio besuchten (3,2 %). Bei geschätzt zirka 6 Millionen ledigen Frauen im Alter von 20 bis 40 Jahren in Deutschland wären das etwa 180.000. Also: Eine ganze Menge. Jetzt fragen Sie mich zu Recht: Wo kann man diese Mädels treffen und sich mit ihnen austauschen? Wo sind die?

Nun, das ist die schlechte Nachricht: Die sind zuhause und wollen niemanden treffen. Die Forscher entdeckten in ihrer Studie nämlich außerdem, dass hypersexuelle Frauen entgegen früheren Annahmen nicht sexuell hyperaktiv im Sinne etwa von nymphomanischer Vielmännerei sind. Sie rennen nicht im Bikini auf der Suche nach Sexpartnern mit einem Lasso und einer Tube Gleitcreme durch die City. Sie agieren nicht offen aktiv und interpersonell, sondern passiv ihre Lust aus. Sprich: Sie sitzen eher allein zuhause und schauen Pornos im Internet, legen dabei öfter mal selbst Hand an. Tja, schade. Aber irgendwie bleibt es dabei: Diese Frauen ticken ein wenig wie Kerle, oder?

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Frauen finden Männer-Betten mit ein paar Kerben dran wesentlich attraktiver als ganz ohne

Wenn Männer und Frauen sich kennenlernen, lügen Sie sich erst einmal gegenseitig an. Am meisten verbreitet ist – neben der Behauptung, nie wieder jemand anderes begehren zu können – die Lüge über vorangegangene Geliebte. Während Frauen die Zahl Ihrer Ex-Liebhaber nach unten korrigieren, um nicht ganz so wild zu erscheinen, übertreiben die Männer gerne mal bei der Anzahl an Kerben in ihrer Bettkante, damit sie als tolle Hengste dastehen. Und die Wissenschaft hat nun gezeigt, dass sie damit genau das Richtige tun.

Frauen bevorzugen nämlich bei der Partnerwahl Männer, die bereits vorher von anderen Frauen begehrt und geliebt worden sind. Die Forscher vermuten, dass die Frauen so unbewusst sicherstellen wollen, einen wahrhaft liebenswerten Partner zu bekommen – er wurde sozusagen bereits von anderen Frauen “getestet”. Dementsprechend fanden die Frauen in der Studie einen Mann ohne jegliche Vorerfahrung auch am wenigsten attraktiv.

Nun stellt sich ganz pragmatisch die Frage: Wie viele dürfen es denn sein? Nein, erzählen Sie nichts von den heißen Hundert, die Sie im Bett hatten, auch nichts vom Dirty Dozen. Halten Sie sich bei Ihren Geständnissen zurück, denn Masse sorgt auch hier nicht für Klasse! Die Wissenschaftler konnten ermitteln, dass eine Zahl von 1 bis 4 vorangegangenen Beziehungen einen Mann am attraktivsten für die meisten Frauen macht. Wer sich zuvor mit 5 oder mehr Frauen eingelassen hat, gilt schon wieder als weniger anziehend. Oh, was meinen Sie? Da hatten Sie viel mehr? Ohne zu lügen? Na, dann machen Sie es eben wie die Frauen: Korrigieren Sie nach unten. Wie Sie die Kerben aus der Bettkante bekommen, sagt Ihnen der Schreiner Ihres Vertrauens.

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