powered by

Die wahre Kunst der Verführung: Was tun mit bildschönen Frauen? Am besten schöne Bilder anschauen

Es ist wahrlich eine tolle Sache, eine Super-Traumfrau zu sehen, von ihr angelächelt zu werden, sie kennen zu lernen, mit ihr einen Drink zu nehmen, zu flirten und so weiter. Aber was genau machen Sie danach mit ihr? Hehe, schon klar, was Sie jetzt denken. Aber bevor Sie Ihren maskulinen Masterplan hinausposaunen, mahne ich zur Besonnenheit: Wenn es wirklich Ihre Traumfrau ist, sollten Sie sich noch ein paar andere Ausflüge einfallen lassen, bevor Sie die Neon-Wegweiser in Richtung Bett aufstellen.

Gemeinsame Tätigkeiten von Mann und Frau außerhalb des Schlafzimmers gibt es viele – doch die meisten bergen Fallstricke. Beim Essen gehen die Geschmäcker oft auseinander, außerdem flirtet voller Bauch nicht gern. In einer Bar etwas trinken gehen, ist nicht schlecht – aber das hatten Sie ja bereits. Tanzen ist nicht jederMANNs Sache. In Kino und Theater reden meist die Leute  auf Leinwand und Bühne, da kommt Ihr verliebtes Geturtel nicht so gut. Sich zuhause zu treffen sieht schon sehr danach aus, als wollten Sie doch nur die Bett-Nummer fahren. Wohin also mit Ihnen und der Liebe? Ich sage es Ihnen: Gehen Sie in eine Gemälde-Ausstellung. Denn eine Studie der Universität Basel hat nun gezeigt, dass Bilder auf das weibliche Gehirn einen sehr starken Effekt haben – viel stärker als auf das männliche. Insbesondere sehr negative und sehr positive Bilder brennen sich ins Gehirn der Frau geradezu ein – und verstärken ihre Erinnerung an die entsprechende Situation. Perfekt, oder? Sie sollten also eine hübsche Ausstellung wählen, auf der schöne, positiv aufgeladene Gemälde gezeigt werden – also eher nix mit Hieronymus Bosch, Francis Bacon oder Neo Rauch. Matisse ist prima, Kandinsky oder Cézanne. Zur Not Walt Disney, meinetwegen.

Sie könnten jetzt anfangen zu jammern, dass Kunst Sie überhaupt nicht interessiert, und dass Sie lieber etwas anderes machen wollen. Go-Kart-Fahren, Gotcha oder Torwandschießen oder so. Dann sage ich: Hallo, wen wollen Sie hier eigentlich beeindrucken – sich selbst oder die Frau? Wenn Sie harmloses, buntes Gepinsel allerdings gar nicht ertragen, und wenn die Frau kein allzu zartes Seelchen ist, wählen Sie eine Akt-Ausstellung von Egon Schiele, Gustav Klimt oder Oskar Kokoschka. Da können Sie und sie und wir alle noch etwas lernen. Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob das die Bilder sind, die Sie in den Kopf Ihrer neuen Liebe pflanzen wollen. Das Zeug könnte auf die Frau einen weit heftigeren Eindruck haben, als wenn Sie gleich mit ihr ins Schlafzimmer gegangen wären. Your call.

Facebook Twitter

Männer finden oft ansprechende Frauen, werden aber fast nie von Frauen angesprochen

Was tut ein Mann in aller Regel, der in einer Bar seine Traumfrau erspäht? Entweder geht er hin und sagt “Hallo” – oder er trinkt sich erst Mut an und geht dann hin und sagt “Hallo”. Oder er trinkt zu viel, um sie noch anzusprechen, es war dann – aber hallo – trotzdem ein geiler Abend. Was tut eine Frau, die in einer Bar ihren Traummann erspäht? Nun, sie sitzt meist nur da und wartet, dass er sie anspricht. Und wenn er es an diesem Abend nicht tut, dann investiert sie alle Kraft und Hoffnung in die kosmischen Gewalten des Universums und ihr persönliches Karma, so dass er schon irgendwann wieder auftaucht. Dieses Bild ist keine Momentaufnahme aus den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts, sondern das Ergebnis einer aktuellen Umfrage unter Singles. 69 Prozent der befragten Frauen finden, dass vor allem der Mann beim Flirt die Initiative übernehmen sollte. 13 Prozent sagten, dass die erste Kontaktaufnahme zwischen Mann und Frau “ganz klar sein Job” ist, denn: “Ein Mann, der mich kennenlernen will, muss sich schon ins Zeug legen”. 7 Prozent sagten gar: “Ein Mann, der nicht selbst die Initiative ergreift, ist mir zu schwach. Das finde ich einfach unmännlich.” Weitere 49 Prozent der Frauen finden, dass der erste Kontakt “in der Regel” vom Mann ausgehen sollte. Sie schränken aber immerhin gnädig ein: “Ab und zu ergreife ich auch selbst mal die Initiative.” Nur 5 Prozent der Frauen sagen: “Wieso passiv sein und abwarten? Na klar gehe ich auf einen interessanten Mann selbst zu!”

Ja, es ist niederschmetternd. Wir leben im Zeitalter der Emanzipation, der starken Frauen. Aber diese starken, emanzipierten Frauen sind in der Mehrheit offenbar immer noch nicht bereit und in der Lage, auch für ihr eigenes Liebesleben konsequent die Verantwortung zu übernehmen. Ihr Balzverhalten besteht in der Regel darin, sich hübsch anzuziehen, sich zu schminken und zu sagen, sie täten das nur für sich und nicht für irgendwelche Männer – und sich dann in die Warteschleife zu begeben. Und wenn keiner kommt und sie anquatscht – oder nur die Falschen -, sind eben alle Männer Scheiße.

Es ist nicht allein diese passiv lauernde Haltung, die mich ärgert. Ich kann ja sogar verstehen, wenn Frauen Angst vor Zurückweisung haben, das ist menschlich. Vielleicht kapiere ich auch, wenn Frauen Angst haben, ihren Ruf zu ruinieren, wenn sie zu oft Männer anquatschen (auch wenn das für den Ruf des Mannes im Grunde genauso gilt). Aber dass sich permanent Frauen darüber beschweren, sie würden von “irgendwelchen blöden Typen angemacht”, finde ich das Letzte. Wie sollen die Männer denn anders herausfinden, ob da was geht? Sie kommen doch nur der ihnen in diesem Spiel zugewiesenen Rolle nach! Wie können Frauen denn eine Regel aufstellen und sich dann beklagen, wenn sich andere dieser Regel entsprechend verhalten? Das ist ja fast so wie eine Frau, die ihrem Mann befiehlt, er soll nicht immer seine Sachen rumliegen lassen, aber selbst das ganze Bad mit Kosmetik-Kram vollmüllt. Oder die sagt: Nein danke, sie wolle kein fettiges Fast Food essen – nur um dann dem armen Kerl sämtliche Pommes aus der Tüte zu klauen. Oder die sich beim Mann beschwert, er könne sich nicht schon wieder neue Sneakers kaufen, er habe doch schon 3 Paar – sich aber selbst das siebte Paar schwarze Stiefel zulegt. Es ist auch… Was meinen Sie? Passt doch alles irgendwie? Hm, wo Sie Recht haben…

Facebook Twitter

Je weniger Frauen vorhanden sind, desto mehr wollen Männer heiraten

Wenn Sie eine First-Class-Frau kennen lernen, so eine richtige Supergranate – wissen Sie dann sofort, ob sie nur eine kurze Affäre mit ihr wollen oder den Rest Ihres Lebens mit ihr verbringen? Und machen Sie diese Entscheidung abhängig davon, wie viele andere attraktive Frauen sich gerade im Raum befinden? Eine neue Studie von der University of Utah behauptet das jedenfalls. Die Forscher sagen, dass Männer in Situationen, in denen attraktive Frauen knapp sind, eher nach langfristigen Beziehungen suchen. Wenn hingegen viele potenzielle Paarungspartnerinnen verfügbar sind, wächst beim Manne die Bereitschaft zum Abenteuer und zum schnellen, unverbindlichen Sex. Das Angebot bestimmt also die Form der Nachfrage.

Das klingt zunächst wie damals auf Klassenfahrt, wo es nur die süße Sabine gab, und alle Jungs wollten mit ihr gehen. Ist ja auch plausibel, es erinnert an normales Konsumverhalten: Ist reichlich von einem Gut da, wird der Umgang damit verschwenderisch. Wird die begehrte Ware knapp, steigt die Bereitschaft, mehr zu investieren, und der Umgang wird konservativer. Aber natürlich stimmt da etwas nicht. Zunächst mal sind Frauen gar keine Ware. Und dann muss man sich das mal praktisch vorstellen: Sind auf einer Party 30 Männer, und nur eine Frau, wollen alle Kerle die eine sofort heiraten? Nein, da spielen sicherlich noch andere Faktoren eine Rolle. Zum Beispiel, wie die Konkurrenz aufgestellt ist, ob man die gleichen Filme mag – und vor allem: was die Frau will. Die Studie geht nämlich davon aus, dass Frauen grundsätzlich und immer lange, feste Beziehungen anstreben. Das muss aber gar nicht so sein. Schließlich haben wir gerade durch eine andere Studie von der University of Ottawa erfahren, dass auch Frauen nicht nur auf der Suche nach Langzeit-Beziehungen sind, sondern auch gerne mal einfach so aus Spaß mit einem Mann ins Bett steigen.

Dennoch scheint mir die Angebot-Nachfrage-Studie gut in eine Zeit zu passen, in der es durch Partnerbörsen und Dating-Apps ein solches Überangebot an potenziellen Partnern gibt, dass alle immer meinen, sich eine Hintertür offenhalten zu müssen. Bloß nicht zu früh festlegen! Wenn ich mir diese Profilseiten-Kataloge anschaue, denke ich schon manchmal, dass Menschen dort irgendwie zur Ware werden. Wie scannt Mann dieses Riesenangebot, wie findet er heraus, welche Frau die Eine, die Wahre, die Richtige ist? Wie legt er sich fest? Nun, sicherlich nicht übers Internet. Dafür müssen Sie schon da rausgehen und mit den Frauen reden, sie riechen, sie vielleicht mal vorsichtig berühren. Und Sie brauchen eine hochpotente – allerdings auch hochsensible – Suchmaschine, die schon seit Jahrtausenden im Einsatz ist, und die durch keine App und keine Studie ersetzt werden kann. Sie nennt sich: Gefühl. Viel Glück!

 

Facebook Twitter

Sagen Sie ihr 1000 Mal, wie schön sie ist, und sie wird es nie richtig glauben – sagen Sie ihr einmal, sie ist zu dick, und sie vergisst es nie

Es wird oft darüber geklagt, dass das geltende Schönheitsideal sich viel zu sehr dem männlichen Geschmack anpasse. Frauen hungern und leiden, weil sie glauben, dass sie extrem dünn sein müssen, um Männern zu gefallen. Oder sie hungern nicht und leiden nur, weil sie dem Size-Zero-Modell-Ideal nicht entsprechen – und denken, dass sie darum den Männern nicht gefallen. Davon abgesehen, dass es ganz schön unemanzipiert ist, den Männern die Schuld an den eigenen Ernährungs- und Bekleidungsproblemen zu geben, ist diese Sichtweise natürlich kompletter Unsinn. Es sind gar nicht “die Männer”, welche dieses Schönheitsideal propagieren, sondern nur wenige führende Köpfe in der Mode- und Werbe-Industrie, von den sich einige gar nicht wirklich für Frauenkörper interessieren. Es sind vor allem die Medien, die diese Ideale verbreiten – und dieser groß angelegten Propaganda steht der Einzelne machtlos gegenüber. Dachten Sie.

Als führendes Leitmedium für den fraueninteressierten Mann habe ich Neuigkeiten für Sie: Sie sind nicht machtlos. Im Gegenteil. Sie und nur Sie allein haben die Power, Ihrer Liebsten diesen Schönheitswahnsinn auszureden. Eine US-Studie hat nun gezeigt, dass eine Frau, die keine Model-Maße hat, sich sofort wohler in ihrer Haut fühlt, wenn sie erfährt, dass Männer eine Figur wie die ihre bevorzugen. Nur wenn Frauen explizit gesagt bekommen, dass Männer dünne Frauenkörper attraktiver finden, fühlen sie sich mit ihrem eigenen, normalen Gewicht unwohl. Sie sehen also: Ein einziges ehrliches Kompliment von Ihnen für ihre Figur kann bei ihr mehr Wirkung entfalten als jede verdammte Mager-Model-Kampagne dieser Welt.

Dabei müssen Sie natürlich clever vorgehen. Vor allem genügt nicht ein Kompliment im Jahr. Die großen Kampagnen laufen ja auch länger, meist sind es mehrere – und es kommen immer neue. Also: Nur Dauerlob knallt. Okay, ich weiß, es heißt immer: “Sag’ ihr 1000 Mal wie schön sie ist, und sie wird es nie glauben – sag’ ihr einmal, sie ist zu dick, und sie vergisst es niemals”. Das liegt aber nicht an ihr, sondern am Dauerbombardement mit Size-Zero-Models. Dem müssen Sie systematisch etwas entgegensetzen – am besten bei jeder Gelegenheit, aber nicht mechanisch jeden Tag! Ganz wichtig ist, dass Sie sich nicht im Ton vergreifen. Also niemals: “Ich finde es super, dass du nicht so superdünn bist.” Auch nicht: “An dir ist wenigstens ordentlich was dran!” Besser: “Ich liebe und vergöttere jeden Quadratzentimeter und jedes Gramm an dir!” Alles klar? Okay. Ihre Kampagne beginnt – jetzt!

Facebook Twitter

Männer und Frauen können nie miteinander befreundet sein, weil Männer immer nur das eine wollen, und damit haben sie völlig Recht

Jeder hier kennt ja das Theorem von der Unmöglichkeit von Freundschaften zwischen Mann und Frau (TUFMUF): Männer und Frauen können nie miteinander befreundet sein, weil der Mann immer daran denken wird, Sex mit dieser Frau zu haben. Spätestens seit dem Film “Harry & Sally” ist das TUFMUF quasi Allgemeinwissen. Impliziert ist dabei immer: Männer sind doof. Der doofe Mann macht alle Freundschaften kaputt, weil er immer nur an das eine denkt. Aber jetzt kommt das: Laut einer Studie des kanadischen National Bureau of Economic Research sind diejenigen Ehen am glücklichsten, in denen die Ehepartner sich gegenseitig als “beste Freunde” empfinden. Bämm.

Die kanadischen Forscher sagen also: Paare sind dann am glücklichsten, wenn sie aus bestem Freund und bester Freundin bestehen, die miteinander ins Bett gehen. Insofern ist das TUFMUF Unsinn! Der Mann macht mit seiner Haltung gar nicht alles kaputt – er hat letztlich genau das Richtige im Sinn. Schon das männliche Balzverhalten ist ja voll auf Freundschaft optimiert: Während Frauen mit High Heels, engen Röcken und tiefem Ausschnitt häufig den Flirt-Faktor forcieren, setzen Männer oft mit strubbeligen Haaren, nachlässiger Kleidung und schlechten Manieren von vornherein alles auf die Kumpel-Karte. Es ist dann meist gar nicht schwierig für Frau Freundin und Herrn Freund, übereinander herzufallen. Das Komplizierte ist die Transformation der Freundschaft in eine wahrhaftige Liebesbeziehung. Dafür müssen dann vor allem einige überhöhte Idealvorstellungen von heiligen Huren und berittenen Prinzen über Bord gehen.

Aber die Leute sind ja meist so ungeduldig, dass sie eh miteinander in der Kiste landen, bevor sich eine innige Freundschaft entwickeln kann. Viele Paare schaffen den Weg vom ersten Drink zum erstbesten Bett in einer Zeit, die es bei den meisten Männern dauert, bis sie potenziellen Kumpeltypen überhaupt zum ersten Mal zuprosten. Wenn Sie dennoch von den Erkenntnissen der kanadischen Wissenschaftler profitieren wollen, müssen Sie es also hinkriegen, mit der Frau, mit der Sie das Bett teilen, auch befreundet zu sein. Auch das ist nicht ganz leicht. Es gibt aber ein paar einfache Tipps: Öfter mal gemeinsam schmutzig feiern gehen, also nix mit Abendkleid und Smoking, sondern Rock’n'Roll und Bier. Öfter mal zusammen ein Pferd stehlen – oder was es dazu in der Zivilisation Vergleichbares gibt. Verrückte Wetten mit kranken Einsätzen abschließen – und durchziehen. Und unbedingt auf verniedlichende Kosenamen verzichten – Kumpel nennen einander nicht “Schnuffilein”. Ach ja, Männer, eines noch: Wenn Sie für Ihre Liebste die beste Freundin sein wollen, kommen Sie nicht drumherum, mit ihr Klamotten und Schuhe shoppen zu gehen – und mit ihr gelegentlich gemeinsam das WC aufzusuchen.

Facebook Twitter

Neujahrswünsche: Alle wollen nur Gesundheit, keiner die Traumfrau. Aber ist die etwa ungesund?

Was sind Ihre Neujahrsvorsätze für 2015? Oh, Sie wollen Ihre Traumfrau kennenlernen? Das ist ja jetzt doof. Denn Frauen interessieren sich gar nicht für Sie. Das ist nichts Persönliches, Frauen interessieren sich ganz allgemein kaum noch für Männer. Das behauptet jedenfalls die aktuelle Umfrage einer Partnervermittlung. Unter den befragten Frauen bestätigen nur noch 6 Prozent die Aussage: ”Ich träume davon, im nächsten Jahr meinen Traummann zu finden.” Und nur 9 Prozent sagen:”Ich wünsche mir mehr Zeit für die Liebe – ich habe mir fest vorgenommen, im nächsten Jahr mehr mit  meinem Partner zu unternehmen.” Also haben die meisten schon einen Partner, der ihnen aber egal ist – oder sie haben keinen und suchen auch nicht danach.

Viel wichtiger ist den Frauen ihre Gesundheit. 35 Prozent sagen: “Daher werde ich mehr auf meine Ernährung achten oder sie sogar komplett umstellen, zum Beispiel vegan leben.” Eine Horrornachricht? Nein. Denn bei den Männern sind die Wünsche beinahe identisch, weichen nur um wenige Prozentpunkte nach oben oder unten ab. Angeblich geben auch 32 Prozent der Männer den Vegan-Spruch als Jahres-Losung aus. Die wollen alle Tofu statt Turteln! Da gehören Sie mit Ihrem gänzlich unveganen Wunsch nach einer Traumfrau wohl zu einer fleischeslustigen Minderheit.

Sollen Sie jetzt aufgeben? Oder sich mächtig aufregen, dass diese ganze Gesundheitsnummer langsam etwas zu weit geht? Also ob Liebe ungesund wäre! Pssst, ganz ruhig bleiben. Alles halb so wild. Denn erstens sind das alles nur Neujahrs-Momentaufnahmen. In 2 Wochen werden die Karten neu gemischt. Und zweitens sind das doch perfekte Jagdbedingungen. Schließlich steigen Ihre Chancen auf eine Traumfrau, wenn Sie nach einer suchen, derweil die anderen Typen nur Augen für ihre Gemüse-Kochbücher haben. Wenn zwei noch braten, freut sich der dritte. Lassen Sie sich auch vom angeblichen weiblichen Desinteresse nicht abschrecken. Dass eine Frau nicht öffentlich zugibt, dass sie einen Traummann sucht, hat ja noch nie bedeutet, dass sie sich nicht selbst gern suchen lässt. Während also die Konkurrenz Ernährungsseminare besucht, sprechen Sie Ihre Traumfrau an, laden sie zum Essen ein, und kochen dann etwas Verführerisches für sie. Äh: Am besten was Veganes. Sicher ist sicher.

Facebook Twitter

Sie ist so schön, dass Sie Ihren Augen kaum trauen? Dann trauen Sie wenigstens den Ohren!

Ihre Traumfrau sieht toll aus – aber hört sie sich auch toll an? Wenn ja, dann Vorsicht! Denn: Männer finden die Stimmen von Frauen dann am attraktivsten, wenn die Frauen in der fruchtbaren Phase ihres Zyklus sind. Das zeigte jetzt eine Studie der James Madison University im US-amerikanischen Harrisonburg. Eigentlich ganz praktisch: Was ursprünglich mal von der Natur eingerichtet wurde, um die Nachwuchsproduktion zu steigern, könnte jetzt für Sie ein klasse Warn-Indikator sein, sich nicht mit dieser wohlklingenden Wildfremden auf irgendwelche Abenteuer einzulassen, wenn Sie nicht sofort eine Familie gründen wollen. Akustische Verhütung, sozusagen.

Ich möchte aber noch auf einen anderen Aspekt dieser Beobachtungen eingehen, der von den Forschern ein wenig vernachlässigt wurde. Es kommt nämlich nicht nur darauf an, mit welcher Stimme die Frau spricht, sondern auch darauf, was sie mit dieser Stimme sagt. Wenn sie mit einer hocherotisch klingenden Stimme mit Ihnen spricht, ist das zwar sehr schön. Wenn sie aber mit dieser Stimme zu Ihnen sagt: “Mach’ dich vom Acker, du aufgeblasener Vollidiot, ich bin verheiratet!”, dann ist das definitiv keine Aufforderung zur Nachwuchsproduktion, auch keine gut versteckte Andeutung in diese Richtung. Umgekehrt könnte es aber durchaus ein lohnender Hinweis sein, wenn eine schöne Frau in einem unangenehmen, heiseren Krähen zu Ihnen sagt: “Ich will mich für 2 Wochen mit dir nackt im Schlafzimmer einschließen, du heißer Hengst.” Da könnte vielleicht, eventuell, möglicherweise etwas für Sie gehen – Krächzstimme hin oder her.

Es bleibt also dabei: Es genügt nicht, der Stimme einer Frau zu lauschen – Sie müssen schon zuhören, was sie sagt. Da können sich Abgründe auftun und Welten entblößen. Kommunikation ist immer wichtiger als Klangfetischismus. Das gilt insbesondere, wenn die Frau komplett ohne Stimme zu Ihnen spricht. Ein angewidertes Abwenden zum Beispiel mag angenehm klingen wie eine laue Frühlingsbrise. Ein aufreizendes Lecken der Lippen hingegen klingt womöglich schlabbrig-fies, kann aber eine gute Nachricht sein.

Facebook Twitter

Wenn Sie mit Helene Fischer ins Bett gehen wollen, sollten Sie diesen Artikel lesen. Sonst auch

Wollen Sie auch mit Helene Fischer ins Bett? Also ich ja nicht. Aber eine große Zahl deutscher Männer will das angeblich. Besser gesagt: eine große Zahl deutscher Männer, die bei einer dieser Casual-Dating-Seiten für schnellen Sex angemeldet sind. Fast ein Drittel der befragten Casual-Dater sagen, dass Helene Fischer ihre “Wunsch-Affäre” wäre.

Ich frage mich gerade, ob die Zahl dadurch aussagekräftiger wird oder nicht. Denn zum einen sind diese Männer natürlich vom Fach. Also was Fremdgehen angeht, wissen die genau, was geht. Und wenn diese Experten dann sagen, die Helene, das wär was, die geht steil – dann ist das ja schon so etwas wie ein Ritterschlag. Eine Art Wild Card in die Champions League der Fremdficker, oder? Andererseits haben Leute, die sich bei so einer “Du-fickificki?”-Seite anmelden nicht unbedingt den Ruf, besonders wählerisch zu sein. Die sind nicht gerade Weltmeister im Von-der-Bettkante-Schubsen. Ob da die Helene so besonders stolz drauf ist, dass diese Frauenkörper-Sammler sie zu ihrer Ikone erwählen, also quasi zum Ober-Frauenkörper? (Vorsicht: Nicht zu verwechseln mit Frauenoberkörper – obwohl, irgendwie doch…)

Überhaupt: die Helene. Was sagt die eigentlich dazu, dass sie in so einem Ranking auftaucht? Die wird sich bedanken. Die kriegt jetzt Schnappatmung, also quasi: “Atemlos – reloaded”. Schließlich ist die seit über 6 Jahren mit Florian Silbereisen zusammen. Ja, genau: der Florian. Was sagt der eigentlich dazu, dass seine Helene in dieser Fleischer-Börse zum Schnitzel der Woche erkoren wurde? Oder auch die Partner der Moderatorinnen Sonja Zietlow und Sonya Kraus, die es auf die Plätze 2 und 3 schafften, was sagen die? Ich meine, Selbstvermarktung ist ja das eine – aber will das einer öffentlich lesen, wie viele penetrierwütige Männer scharf auf seine Frau sind? Womöglich setzen die Leute von der Kuppel-Seite da einen Kontakt-Link neben Helenes Foto – oder gleich einen Bestell-Button. Für die sind Menschen doch in erster Linie eine Ware, die unters Volk und an den Mann gebracht werden muss.

Nein, also da verstehe ich voll und ganz, wenn der Florian sauer wird und in sein Kostüm als “Silver-Ironman” schlüpft. Andererseits: So viel wie diese Stars immer unterwegs sind, so viele Termine die haben – die sehen ihre Partner doch kaum. Die haben ja nie Zeit füreinander, geschweige denn miteinander. Darum ist es möglich, sogar denkbar, dass der Florian sich selbst sagt: Ins Bett mit der Helene, das wäre mal was. Die geht steil. Der solidarisiert sich. Ja, womöglich versteht er das alles ganz falsch, der Florian, und meldet sich bei dieser Seite an. Und dann sucht er da den Bestell-Button, der Arme…

Facebook Twitter

Die Zeitungen schreiben, dass alle Männer leichtsinnige Idioten sind. Dann sind alle Frauen aber auch total überversicherte Feiglinge

Alle Männer sind Idioten. So schrieben es wenigstens in der vergangenen Woche die Online-Nachrichten: “Männer sind doch die größeren Idioten” (Die Welt) oder  ”Männer sind doch Idioten” (Stuttgarter Nachrichten). Auf englisch waren es noch mehr: “Men Take More Idiotic Risks” (CBS Local), oder: “Men are just more likely to be idiots” (Washington Post). Die knapp 300 Schlagzeilen – ob nun englisch oder deutsch - beziehen sich auf eine britische Studie, welche die “Gewinner” der so genannten Darwin Awards nach Geschlechtern sortiert hat. Diese Preise werden posthum an Leute verliehen, die selbstverschuldet auf eine besonders blöde Art zu Tode gekommen sind. Also etwa weil sie das Seil eines Fahrstuhls demontierten, in dem sie selbst noch standen. Oder weil sie den Füllstand eines Benzinkanisters per Feuerzeug überprüften. Der Preis ging in 282 von 318 Fällen an Männer und nur 36 Mal an Frauen. Ich finde das beweist, wie doof speziell diese Männer waren – mehr aber nicht.

Ja, diese Männer starben auf idiotische Weise, und das macht sie – zumindest für den Moment ihres Ablebens und die Zeit der Berichterstattung darüber – zu Idioten. Der verdiente Spott ist ihnen sicher. Sicherlich hat auch die hier als “idiotisch” bemängelte Risikobereitschaft zu ihrem Tod beigetragen. Aber ist es nicht auch eine idiotische Idee, eine Kutsche statt mit Pferden mit einem hochexplosiven Brennstoff zu betreiben? Ist es nicht auch eine bescheuerte Idee, mit kippeligen Holzschiffen auf einem unerforschten Ozean nach Westen ins Ungewisse zu fahren, nur um zu gucken, was auf der anderen Seite ist? Ist es nicht eine absolut hirnverbrannte, geradezu wahnsinnige Idee, mit einer Weiterentwicklung der Explosionskutsche in die Luft aufsteigen zu wollen – oder gar in den Weltraum? Und: Wie viele solcher Risiken gehen Frauen ein? Würde sie dann irgendwer als Idiotinnen bezeichnen? Davon mal abgesehen, ist das Zustandekommen dieser Zahlen mehr als fragwürdig. Die Auswahl der Kandidaten erfolgt aus Zusendungen von außen – da ist nichts repräsentativ.  Es wird auch nicht der Tatsache Rechnung getragen, dass Männer viel eher handwerklichen Berufen und risikobelasteten Tätigkeiten nachgehen – und damit schon aufgrund ihrer gesellschaftlichen Rolle einem höheren Risiko ausgesetzt sind als Frauen. Diese Volltrottel.

Die Studie beweist also nicht, dass Männer Idioten sind, wie uns die vielen Schlagzeilen suggerieren – sondern höchstens, dass Männer öfter Risiken eingehen. Das wussten wir schon vorher. Dass da auch dämliche, geradezu groteske Risiken dabei sind, ergibt sich schon aus der mathematischen Wahrscheinlichkeit. Natürlich verursachten diese Männer ihren eigenen idiotischen Tod – aber ist es seriös, darum gleiche alle Männer als Idioten zu bezeichnen? Und jede Form von Risiko als Idiotie? Risikobereitschaft ist eine der treibenden Kräfte in der Entwicklung der Zivilisation, im Schlechten wie im Guten. Es fällt immer leicht, nach einem Scheitern auf den Wagemutigen herumzuhacken. Ja, bei den Gewinnern der Darwin Awards handelt es sich mit Sicherheit nicht um waghalsige Pioniere, sondern um Deppen, die noch dazu häufig betrunken sind (was ich im Gegensatz zu den Forschern nicht als mildernden Umstand empfinde). Sprich: Da waren keine Helden dabei. Aber wer wegen solcher Pseudo-Studien Männer aufgrund ihrer größeren Risikobereitschaft pauschal als Idioten aburteilt, muss auch Frauen aufgrund ihrer geringeren Risikobereitschaft und ihres gesteigerten Bedürfnisses nach Sicherheit als Feiglinge beschimpfen. Die Schlagzeile will ich dann mal sehen.

So, und jetzt muss ich los, ins Büro eines Kollegen im hinteren Gebäudeteil, hier im dritten Stock. Ich werde natürlich die Außenfassade entlangklettern – in Schlittschuhen. Ehrensache.

Facebook Twitter

Die Frage ist doch nicht, warum alte Männer junge Frauen heiraten, sondern warum junge Frauen so alte Männer heiraten

Männer, die zum zweiten Mal heiraten, bevorzugen jüngere Frauen. Nein, das ist keine Binsenweisheit aus Omas Poesie-Album und auch kein Spruch aus einem Glückskeks. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie des Pew Research Center in Washington D.C. Ja, genau: Puh, Research. Dafür müssen die forschen. Tsts. Unsereins blättert für solche Erkenntnisse einmal beim Arzt die Gala durch und sagt sich: “Jaja, diese geilen alten Säcke.” Ein wenig angewidert, und – in der Erwartung, selbst auch mal ein alter Sack zu sein – auch ein wenig bewundernd. Was mich aber an dem Gemecker über diese Alt-jung-Konstellation stört ist die Tatsache, dass dabei immer nur gegen die Männer gehetzt wird.

Es steht außer Frage, dass die Vorstellung eines sabbernden, faltigen Zahnprothesenträgers, der auf einem jungen schönen Bikini-Model liegt, nicht unser aller Idealbild von Liebe entspricht. Im Gegenteil. Aber ehrlich gesagt finde ich die Motive des alten Mannes – natürlich aus der Sicht eines Mannes – wesentlich verständlicher. Es ist doch naheliegend, dass sich die Vorliebe für junge, geschmeidige Frauenkörper mit dem Alter nicht bei jedem erschöpft oder verflüchtigt. Wie wir wissen, suchen Männer immer irgendwie nach einem Ideal um die 20 – wie Sie hier nachlesen können. Wahrscheinlich wächst die Lust auf schöne Frauen sogar in dem Maße, wie im Alter die Möglichkeiten weniger werden, an sie heranzukommen. Ob sich jedoch bei Frauen in jungen Jahren eine Vorliebe für alte, schlaffe Männerkörper  entwickelt, wage ich zu bezweifeln. Insofern fragt sich doch da viel eher: Warum machen die Mädels das?

“Der kauft sie mit seinem Geld!”, heißt es jetzt sofort. Und ich bestreite nicht, dass Geld oft eine Rolle spielt. Genau so wenig will ich das gutheißen. Aber zum Kaufen gehören immer zwei. Ich rede ja hier nicht von einem Brautschacher unter Hinterwäldlern, sondern über aufgeklärte, freie Menschen in der westlichen Welt. Warum sagt die junge, schöne Frau nicht nein? Warum sucht sie sich nicht – wenn es denn um Geld geht – einen jüngeren reichen Mann? Oder einen Job? Oft finden sich in diesen Paaren sogar Frauen mit gut dotierten Jobs, als Models etwa. Warum hat Heidi Klum etwas mit Flavio Briatore angefangen? Wir alle wissen, worum es umgekehrt Flavio ging. Aber Heidi? Ein Rätsel. Trotzdem gilt die Häme dem hässlichen, faltigen, alten Mann, der nur das nimmt, was jeder Mann egal welchen Alters gern mal hätte. Eine Ungerechtigkeit, ja, geradezu eine Diskriminierung aufgrund des Alters. Aber das kann er ab, der Flavio.

Und doch, Männer, ich muss euch bitten: So schön es mit den jungen Modelmädchen auch sein mag – lasst es sein. Es endet doch immer im Spott. Außerdem fordere ich hiermit alle jungen Frauen ultimativ dazu auf, die Finger von älteren Herren zu lassen, ob nun reich oder nicht. Geht lieber arbeiten oder studieren. An meinem 65. Geburtstag melde ich mich dann mit einem Update meiner Meinung…

Facebook Twitter