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Jenshealth

27. Juli 2007 - Filed under: Benedikts Gameblog — Jens Clasen @ 12:44

Ghost Recon: Advanced Warfighter 2

Verständlich: In GRAW 2 verbringt man die meiste Zeit in DeckungEs ist wirklich ärgerlich: Kaum habe ich als Captain Scott Mitchel, Anführer der US-Spezialeinheit Ghosts, mit meinen Jungs im ersten [i]GRAW[/i]-Teil von Ubisoft Mexiko City vor einem Putschversuch bewahrt, da soll ich schon wieder ran – und erneut machen die Mexikaner Stress! Irgendwer hat einigen Rebellen etwas über Nuklearwaffen erzählt, und jetzt bedrohen diese Schurken doch tatsächlich damit meine geliebte Heimat. Es wird Zeit eine handvoll amerikanischer Patrioten nach Mexiko zu schicken. Natürlich mich und mein dreiköpfiges Team – und selbstverständlich sind wir bis an die Zähne bewaffnet.

 

Das Highlight meiner schicken Ausrüstung ist das so genannte Cross Com, ein Kommunikationssystem, integriert in meinen Helm, das taktische Infos in mein Sichtfeld wirft und mich audiovisuell mit meinen Kameraden verbindet. Kurz um: Per Knopfdruck kriege ich mit, was meine Jungs so treiben. Das ist nicht nur nach Feierabend interessant, sondern auch auf dem Schlachtfeld. Laufe ich beispielsweise auf eine starke Feindstellung auf, kann ich mein Team auf die Flanke schleichen lassen, sie über deren Helmkameras begleiten und ihnen – je nach Lage – weitere Befehle geben.

 

Entscheidung treffen: Den verletzten Kameraden verarzten lassen oder die schicke Explosion anschauen?[b]Top oder Flop? Top![/b]
Ganz ehrlich: Dieses Spiel macht Laune! Ich und meine drei Kameraden gegen 30 Rebellen und ein paar dicke Panzer? Alltag! Während ich mich mit eingezogenem Kopf an eine bröcklige Mauerwand presse und mir gegnerisches Sperrfeuer um die Ohren zischt, lasse ich Verwundete verarzten, schicke den MG-Schützen nach vorne, ordere ein paar Kampfjets zum Ausschalten der Panzer an, und falls zwischendurch noch Zeit bleibt, werfe ich selbst ein paar Granaten über die Mauer. Ja genau, man kann in [i]GRAW 2[/i] auch selber kämpfen – wenn denn dafür Zeit bleibt. In der Regel aber schon. Dann ist das Spiel ein verführerischer Mix aus Befehle geben, Ballern und fremdes Eigentum in die Luft jagen.

 

Hitzeentwicklung: Explosionen sind zwar schön anzuschauen, tun aber auch weh[b]Xbox 360 vs. PC[/b]
Die PC-Version unterscheidet sich in einigen wichtigen Punkten von der Xbox-360-Version. Letztere sieht nicht nur schicker aus, sondern spielt sich auch actionlastiger und bietet mehr Abwechslung in den Missionen – die fallen nämlich ebenfalls unterschiedlich aus. Bei der PC-Variante steht der taktische Aspekt mehr im Vordergrund. Ich kann beispielsweise jeden Teamkameraden einzeln befehligen und den Einstiegspunkt auf der Karte wählen. Auch der Multiplayer macht mir auf dem Computer mehr Laune. Mit Tastatur und Maus spielt es sich gegen andere Spieler schlichtweg schneller und präziser.

 

[b]Das Fazit[/b]
Auch wenn der Einstieg in [i]GRAW 2[/i] für manch einen als zu kompliziert erscheinen mag, das Pauken der Steuerung lohnt sich allemal. Als Belohnung winken die hübsche Grafik, eine stimmige Atmosphäre, abwechslungsreiche Missionen und sehr viel Action. Nur schade, dass die Solospielzeit so kurz ist. Was mir im Spiel noch fehlt? Ein Megaphon-Aufsatz für meine Waffe. Mir fehlt das „Ihr habt keine Chance, gebt auf!“-Gebrüll, wenn ich mich mit einer Übermacht auseinander setzen muss. Vielleicht fällt ja einer drauf rein.

 

[b]Plattform:[/b] Xbox 360 und PC, PSP- und PS3-Version in Planung
[b]Preis[/b]: 45 bis 75 Euro (je nach Plattform)
[b]USK:[/b] ab 18 Jahren

18. Juli 2007 - Filed under: Benedikts Gameblog — Jens Clasen @ 10:25

Virtua Tennis 3

Gewinnertyp: Rafael Nadal schmettert sich zum SiegErinnert sich jemand noch an das 1989 erschienene [i]Tennis [/i]von Nintendo für den GameBoy? Damals war das Spiel eines der beliebtesten Spiele für unterwegs

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