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Jenshealth

28. September 2007 - Filed under: Benedikts Gameblog — Jens Clasen @ 18:25

Fies, fieser, Overlord

Ein nicht ganz ungewollter Abklatsch von Sauron – der OverlordEs gibt Spiele, die muss man einfach gespielt haben. Nicht, weil sie im Einheitsbrei eines Genres mit neuen Funktionen herausstechen. Nein. Vielmehr, weil sie etwas völlig neues ausprobieren – und das mit Erfolg. Overlord von Codemasters ist genau das gelungen. Entwickler Triumph Studios hat sich ein Spielprinzip ausgedacht, das es so noch nicht gab: Keinen Finger krumm machen und nur Befehle erteilen. Ja genau, sowas kann richtig viel Spaß machen.

 

Der Spieler schlüpft in die Rolle des dunklen Herrschers Overlord. Erneut steht die absolute Macht im Lande auf dem Plan. Moment mal: erneut? Ja, denn der frühere Bösewicht wurde von einigen ruhmreichen Helden um die Ecke gebracht, sein Turm des Schreckens auseinander genommen. Als sein virtueller Nachfolger darf das nicht noch einmal passieren. Diese lächerlichen Helden müssen unter die Erde gebracht, der Turm wieder aufgebaut werden. Vielleicht war der Vorgänger auch einfach nicht böse genug? In der ersten Mission soll deshalb zu Trainingszwecken erst einmal der eigene Hofnarr vermöbelt werden. Eine der wenigen Momente, in denen man selbst Hand anlegen muss. Für alle restlichen niederen Aufgaben gibt es dann andere. Sie nennen sich Schergen, sehen aus wie kleine Kobolde und brennen nur darauf, sich für ihren Meister die Hände schmutzig zu machen. Noch besser: für ihn zu sterben.

 

Wer die Bevölkerung unterdrückt, bekommt angebliche Jungfrauen geopfertEgal, ob die Schergen zum Wegschieben eines Baumstammes oder offensichtlich zum Sterben direkt in eine tödliche Giftwolke geschickt werden: sie machen es. Mal ehrlich: Ist das nicht der Traum eines jeden Mannes? Jemanden zu haben, der alles für einen tut und dabei keine dummen Fragen stellt? Bier holen, putzen, waschen, kochen. Ein Fingerzeig reicht aus. Das Leben kann so einfach sein. Man muss wohl nur genügend Boshaftigkeit an den Tag legen. Wobei es bei Overlord zwei Arten von Bosheit gibt: Wer der Bevölkerung hilft und deren Jungfrauen verschont, wird sozusagen ein guter böser Herrscher. Man kann aber auch die wirklich fiese Tour fahren und alles vernichten und an sich reißen, das einem im Weg steht.

 

Der stets hungrige Fettsack Wilfried will meine putzigen Schergen überrollenTolkiens Alptraum
Overlord nimmt gezielt die Herr-der-Ringe-Welt auf die Schippe. Neben Elben und Zwergen müssen auch Halblinge vermöbelt werden. Angeführt werden die drei Völker von skurrilen Bossgegnern, wie beispielsweise dem Hobbitanführer Wilfried. Der ist so fett, dass er mit seinem Körpergewicht eine ganze Armee von Schergen plattwalzen könnte. Hätte er unseren Abnehm-Coach genutzt, wäre seine Walzattacke gar nicht mehr so vernichtend. Das hat er aber nicht. Also ist geschicktes Ausweichen erforderlich, um den Fettsack letztendlich ohne große Verluste zu besiegen.

 

Frisch geerntete Ausrüstung für meine Kürbiskopf-ArmeeEine weitere Stärke des Spiels ist dessen schwarzer Humor. Gnarl, Oberhaupt der Schergen und Berater des Overlords, lässt keine Gelegenheit aus, um herabwertende und altkluge Kommentare loszuwerden. Die Schergen selbst reden nicht viel. Mehr als ein unterwürfiges „Hier Meister, für euch“ beim Abliefern von Beute ist selten drin. Vielleicht, weil die kleinen Racker nicht lange genug leben, um ihren Wortschatz auszubauen. Dafür sorgen sie aber durch ihre Handlungen für viele Lacher. Schickt man sie zum Beispiel in ein Kürbisfeld, setzen sie sich einen der Kürbisse auf den Kopf und rennen damit bis zu ihrem Ableben durch die Gegend. Dieses Verhalten macht aber auch Sinn: Mit herumliegenden Gegenständen, geplünderten Rüstungsteilen und Waffen werten die putzigen Gremlins ihre Ausrüstung auf. Je nachdem, was gerade greifbar ist. In einer Hobbitküche wird die Belegschaft dann beispielsweise mit Löffel und Chefkochmütze aufgemischt.

 

Fazit
Overlord ist innovativ. Oder besser doch nicht – das Wort ist viel zu abgelutscht. Jeder Entwickler nennt sein Spiel innovativ. In diesem Fall ist Overlord revolutionär, denn in keinem anderen Spiel macht Nichtstun und nur Herumkommandieren so viel Spaß wie hier. Wer dem faulsten Bösewicht 2007 nicht unter die Arme greift, beraubt sich um eine neue Spielidee mit viel Witz und Suchtpotential. Einziges großes Manko: Der Multiplayer-Modus fällt ziemlich mager aus; verliert schon nach wenigen Stunden seinen Reiz.

 

Plattform: Xbox 360 und PC
Preis: 45 bis 55 Euro (je nach Plattform)
USK: ab 16 Jahren

27. September 2007 - Filed under: Svens Shanghai-blog — Jens Clasen @ 10:08

MBA Opening Ceremony

Am vergangenen Sonntag hatten wir unsere Eröffnungsfeier für den MBA-Jahrgang 2007/08.

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24. September 2007 - Filed under: Benedikts Gameblog — Jens Clasen @ 12:21

Frauen und Computerspiele? Hahaha!

50 Prozent Frauenanteil. Nintendos Wunschziel?Das Zocken von PC- und Videospielen ist typisch männlich! Oder doch nicht? Zumindest nicht mehr lange, denn die Statistiken zeigen einen klaren Trend an: Immer mehr Frauen drängen sich in UNSER Hobby hinein.

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23. September 2007 - Filed under: Svens Shanghai-blog — Jens Clasen @ 11:05

Shanghai-Expats-Messe

Mein heutiger Eintrag ist besonders für diejenigen geeignet, die aus beruflichen oder privaten Gründen auch in Zukunft in Shanghai leben wollen.

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19. September 2007 - Filed under: Svens Shanghai-blog — Jens Clasen @ 02:13

Team Building – Part 2

Bevor es also mit den Freiluft-Aktivitäten bei 30 Grad und Sonne pur los ging, hat jeder noch ein ECUST-Shirt (wodurch die Logik unseres Teamnamens immer noch nicht geklärt war) und seine Wochenendration Wasser bekommen – ½ Liter.

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17. September 2007 - Filed under: Svens Shanghai-blog — Jens Clasen @ 09:01

Team Building – Part 1

Da ist der durchorganisierte Deutsche sprachlos

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14. September 2007 - Filed under: Svens Shanghai-blog — Jens Clasen @ 07:47

Essen!

Es wird Zeit zu berichten!

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12. September 2007 - Filed under: Svens Shanghai-blog — Jens Clasen @ 12:51

Fußball WM 2007 in China – der Frauen

Am Montag war es also endlich so weit, worauf hier schon lange gewartet wurde – die Frauen-Fußball WM 2007 hat mit dem Eröffnungsspiel Deutschland-Argentinien in Shanghai begonnen.

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10. September 2007 - Filed under: Svens Shanghai-blog — Jens Clasen @ 01:26

Uni, die Erste!

[b]So läuft das also an chinesischen Unis![/b]

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7. September 2007 - Filed under: Svens Shanghai-blog — Jens Clasen @ 11:20

Erlebniswelt Einkauf einmal anders

Die ersten Nächte liegen hinter mir und ich bin wieder einige Erfahrungen reicher.

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