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Jenshealth

16. August 2010 - Filed under: JensHealth — Schlagwörter:, , , , , , , — Jens Clasen @ 17:51

Von wegen: Mal schön auf die Arbeit gehen

Eine schöne Frau als Bulldozer-Fahrerin – das passt nicht? Stimmt. So sehen das laut einer US-Studie wenigstens viele Menschen. Management-Professorin Stefanie Johnson von der Business School an der University of Colorado (Denver) behauptet, dass gerade attraktive Frauen bei als “maskulin” angesehenen Jobs wie Bauaufseher oder Ingenieur, Forschungsleiter oder Finanzdirektor, benachteiligt werden. Gut aussehende Männer würden dagegen nicht signifikant anders behandelt als weniger hübsche. In der Studie wurden den befragten Bewerbungsunterlagen mit Foto vorgelegt. Bei Jobs wie Rezeptionistin oder Sekretärin bevorzugten die Studienteilnehmer gut aussehenden Frauen  – bei Stellen im Bereich Sicherheit oder Transport, wie etwa Gefängniswache oder Lastwagenfahrer, wurden die Schönheiten jedoch abgelehnt, auch wenn sie laut lebenslauf theoretisch dafür geeignet wären.

Daraus folgern die Studienmacher und einige Kommentatoren vor allem zwei Dinge:

- Männer nutzen immer noch ihre Position, um Frauen aus bestimmten männerdominierten Bereichen der Arbeitswelt fernzuhalten.

- Frauen werden in klassisch männerbestimmten Bereichen nach wie vor diskriminiert.

Auch ich glaube, dass diese beiden Thesen zutreffen – aber ich halte diese Studie für einen denkbar schlechten Beleg. Nicht weil es sich hier mit Ursache und Wirkung nicht tatsächlich so verhielte. Nein, sondern weil die Studie sich selbst diverse Beine stellt:

- Wenn bei der Bewerberauswahl eine als nicht-schön eingestufte Frau gegenüber einer als schön klassifizierten Frau den Vorzug erhält – an welcher Stelle wurde dann eine Frau diskriminiert, weil sie eine Frau ist? Wo erhielt ein Mann einen Vorteil? Wenn das schon eine Diskriminierung sein soll, dann im Sinne von Äußerlichkeiten – und da haben sonst doch wohl die Unansehnlichen eher das Nachsehen, egal ob Mann oder Frau. Es gibt tiefschürfende Forschung zu dem Thema, wie das Aussehen die Karriere beeinflusst. Noch nie hat sich wer beschwert, dass er einen Job nicht bekommen hat, weil er zu gut aussieht. Also ist das Ergebnis ein erfrischendes Gegenbeispiel zur sonstigen Diskriminierung.

- Die Studienmacher warnen davor, dass einige Frauen aufgrund ihres guten Aussehens zwar Jobs bekommen können, für das gutes Aussehen eine Rolle spielt – also etwa Rezeptionistin oder Sekretärin – aber keinen Zugriff auf solche Jobs haben, wo äußerliche Aspekte nicht als wichtiges Kriterium angesehen werden. Da möchte ich mal vorsichtig fragen: Wie viele explizit als schön zu bezeichnende Frauen bewerben sich außerhalb drittklassiger Hollywood-Streifen wirklich auf Posten als Gefängniswärter, Abschleppwagenfahrer und meinetwegen Baustellen-Polier? Keines dieser Gewerbe ächzt unter einer zu hohen Anzahl weiblicher Bewerber, vor allem nicht von Supermodels. Insofern mag die Studie irgendwo eine wahre Aussage treffen – aber sie findet keine Entsprechung in der Realität.

- Und wenn die – sicherlich nicht nach den Kriterium “erfahrener Personalchef” ausgewählten – Probanden eher eine reife Frau mit breitem Kinn und platter Nase als eine apart zurechtgemachte Mittzwanzigerin zum Schließerdienst auf dem Hochsicherheitstrakt eingeteilt haben, könnten sie vielleicht auch Beschützerinstinkte oder Klischees über die Fähigkeit, sich der eigenen Haut zu erwehren, dazu bewegt haben. Aber keine frauenunterdrückerischen Macho-Motive.

By the way: Management-Professor an der Uni Denver klingt doch eigentlich auch nach einem typisch maskulinen Beruf mit Glatzen- und Doppelkinn-Pflicht, oder? Wie unglaublich schön die anderen Anwärter dafür waren, kann man nur mutmaßen

15. August 2010 - Filed under: Abnehm-Blog — Jens Clasen @ 18:30

Qualmerei beendet, Training wieder gestartet

Gestern war ich erstmals wieder trainieren, Kraftleistungen waren leider unter aller Kanone aber das war ja auch nicht anders zu erwarten. Zum lockeren Einstieg hab ich einfach quer durch den Garten die Grundübungen durchgeführt, gebracht hat es ganz ordentlich was, hab nämlich extremen Muskelkater, fühlt sich richtig gut an . Vorhin habe ich meine letzten [...]

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13. August 2010 - Filed under: Fit for Firefighting-Blog — Jens Clasen @ 00:39

Sternzeit 20100812

Ich bin es mal wieder, ich muss mich mit meinen Logbucheinträgen auch am “Riemen” reißen und mich daran erinnern hier was täglich reinzuschreiben. War vor zweit Tagen auf der Waage gewesen und siehe da, wiege nur noch 115,3 kg. Wo ich jetzt die zwei Kilo abgenommen habe, kann man natürlich nicht sehen. Mache jetzt eine [...]

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12. August 2010 - Filed under: JensHealth — Schlagwörter:, , , , , — Jens Clasen @ 17:02

Abschied auf italienglisch

Wahrscheinlich sagte ich es bereits: Dieses ist kein Fußball-Blog. Dafür habe ich viel zu wenig Ahnung von den Geschehnissen um den runden Rasen und das grüne Leder. Aber manchmal weisen die Ereignisse über die Stadionränge hinaus – so wie jetzt das Farewell des italienischen Trainers der englischen Fußballnationalmannschaft an David Beckham. Vor Anpfiff des Freundschaftsspiels [...]

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- Filed under: Abnehm-Blog — Jens Clasen @ 15:01

Wieder da ;-)

Hey Leute, hatte die letzten Wochen leider sehr sehr viel um die Ohren, da ich mich nun aufmache Muttis Nest zu verlassen und mein Studium zu starten. Außerdem war ich im Urlaub, welcher meiner Form nicht wirklich gut tat , hätte vielleicht doch nicht All inclusive buchen sollen.. Mein Vorhaben dort zu trainieren und mich [...]

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11. August 2010 - Filed under: JensHealth — Schlagwörter:, , , , , , , — Jens Clasen @ 16:32

Keine Bewegung!

So, da bin ich wieder. War wohl kurz ins Sommerloch geplumpst. Oder ich bin der hier in Hamburg herrschenden allgemeinen Inaktivität zum Opfer gefallen, die gerade die DKV und die Sporthochschule Köln in einer Studie entdeckt haben. Allen Bundesländern wird darin ein Gesundheits- und Fitnesszeugnis ausgestellt – und nicht allen ein gutes. In den publizierten [...]

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4. August 2010 - Filed under: JensHealth — Schlagwörter:, , , , — Jens Clasen @ 15:54

Willkommen in der Star-Wars-Klinik!

Ein Psychiater hat gerade in einer wissenschaftlichen Zeitschrift (Psychiatric Research) vermeldet, dass Anakin Skywalker – besser bekannt als Darth Vader – aus den Star-Wars-Filmen an einer Persönlichkeitsstörung laborierte. Eric Bui von der Uni-Klinik Toulouse diagnostiziert bei ihm 6 von 9 Anzeichen einer Borderline-Störung. Da sagen wir “Danke!” und erbitten uns von der Wissenschaft nun auch [...]

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3. August 2010 - Filed under: JensHealth — Schlagwörter:, , , , , , — Jens Clasen @ 14:25

Mutti, lass Vati rein!

Während in weiten Teilen der Republik bereits 20 Prozent der Väter Elternzeit in Anspruch nehmen, mussten andere Papas bis heute darauf warten, dass sie ihre (unehelichen) Kinder überhaupt sehen dürfen. Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgericht zum Sorgerecht für Väter geht sicherlich ein Aufatmen durch die Reihen der Väter, die mit Zähnen und Klauen darum gekämpft [...]

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