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Jenshealth

2. Oktober 2010 - Filed under: JensHealth — Schlagwörter:, , , , , , , , , — Jens Clasen @ 18:03

Anti-Nobel-Preise: Männer mit Bart sind gefährlich

Gestern wurden in Harvard mal wieder die Ig-Nobel-Preise verliehen, quasi Anti-Nobelpreise für besonders skurrile Forschungsergebnisse.Und es waren einige für Männer interessante Arbeiten dabei.

Auch wenn uns die von Forschern entwickelte Methode egal sein kann, wie per Helikopter der aus Blaslöchern gespieene Rotz von Walen eingesammelt werden kann, sind andere Ergebnisse durchaus männerrelevant:

- Das auf Biowaffen spezialisierten US-Forschungszentrum in Fort Detrick konnte bereits 1967 belegen, dass auch nach der Bartwäsche Mikroben in männlichen Bärten leben, und somit die Träger der Gesichtsbehaarung eine ernst zu nehmende Gefahr für ihre Mitmenschen darstellen.  Ein weiterer Grund, sich die Kinntolle abzusäbeln, Jungs. (Eine spezifische Untersuchung zur Toxizität von 3-Tage-Bärten steht allerdings noch aus.)

- Forscher von der britischen Keele University entdeckten, dass Fluchen bei der Verarbeitung von Schmerzen hilft. Endlich sagt es mal einer, goddammit!

- Ein Team von der Universität in Catania, Italien, glaubt bewiesen zu haben, dass Organisationen erfolgreicher operieren, wenn sie Beförderungen nach dem Zufallsprinzip vergeben. Man möchte fast glauben, dass das in einigen Firmen und Institutionen jetzt bereits der Fall ist… (…die man gar nicht für so fortschrittlich gehalten hätte.)

- Meine Lieblingsstudie kommt aber aus dem Tierreich: Eine Gruppe chinesischer Forscher entdeckte, dass es unter Flughunden Oralsex gibt. Hammer! Und das nicht genug. Die Wissenschaftler konnten belegen, dass dieser die Gesamtkopulationszeit der Tiere verlängert. Denn, so das Untersuchungsresultat, das von hinten gedeckte Weibchen leckte bei 14 der 20 beobachteten Paarungsakte vornübergebeugt am unteren Penisteil des Männchens. Richtig: Währenddessen! Und nicht ein einziges Männchen zog daraufhin seinen Penis heraus. Na holla, wer würde da denn auch jammern, sagt da unser innerer Flughund und schlackert neidisch mit den Flügeln.

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