Warum lesen Frauen lieber Kitschromane als Krimis? Warum sind weniger Frauen Fußball-Fans als Männer? Warum schauen Frauen lieber Frühstücksfernsehen als die Tagesschau? Eine Antwort auf alle diese Fragen lieferte jetzt eine kleine Studie der University of Montreal: Frauen reagieren gestresster auf schlechte Nachrichten als Männer. Negative Meldungen setzten sie messbar unter Stress, bei Männern war dieser Effekt hingegen nicht zu erkennen.
Während nun einige Fragen geklärt sind, entstehen neue: Wenn sie von schlechten Nachrichten so gestresst werden – warum lesen Frauen dann dauernd irgendwelche Kitsch-Gazetten, in denen der Herzschmerz von Prinzessinnen und der Krebstod von deren Lieblingsschauspielern verhandelt wird? Warum stehen sie überhaupt auf Klatsch und Tratsch? Warum steigen Frauen immer noch auf die Waage oder probieren Jeans in Größe 34 an? Warum schauen sie im Ultra-Neonlicht der H&M-Umkleidekabine in den Spiegel?
Ehrlich gesagt, ich weiß es nicht. Auch mir gehen irgendwann die Studien aus. Ich kann Ihnen nur eines raten: Wenn Sie Ihrer Liebsten etwas Wichtiges zu sagen haben, beginnen Sie den Satz nie mit Alarm-Formulierungen wie: “Ich muss dir etwas beichten…” oder “Ich muss dir ein Geständnis machen…” Da geht bei denen sofort der Puls hoch, obwohl das Herz längst in der Hose schlägt – und sie hören gar nicht mehr richtig zu.
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Auf diesen Seiten bloggt Jens Clasen, Textchef von Men's Health, über Männer-