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Single-Börsen wollen keine glücklichen Paare produzieren, sondern glückliche Singles

Glauben Sie etwa auch noch an das Märchen, dass Partnerbörsen im Internet dazu da sind, glückliche Paarbeziehungen zu produzieren? Das ist natürlich genau so ein romantischer Unsinn wie die Sache mit dem Osterhasen. Es will doch auch keine Autofirma wirklich, dass ihre Fahrzeuge “ein Leben lang” halten. Denken Sie die Sache doch einmal zu Ende: Wenn jeder Mensch in einer glücklichen Beziehung stecken würde, wären alle Partnerbörsen überflüssig und somit pleite. Und welches Unternehmen arbeitet schon mit einem millionenschweren Marketing-Aufwand an der eigenen Vernichtung? Eben.

Nein, Single-Dating-Sites leben von Singles, und darum muss ihnen daran gelegen sein, dass es immer Singles gibt, am besten immer mehr. Als ein weiterer Beleg dafür kann die neue “Partnerschaftsstudie” eines großen Paarbörsen-Players herhalten, die eigentlich eine kaschierte “Singleglück-Studie” ist. Darin finden sich alle Argumente, die dafür sprechen, lieber Single sein zu wollen als in einer öden Partnerschaft festzustecken. Beispiele: “Singles leben gesünder als Paare.” “Singles erleben viel und haben mehr Lust auf Veränderung.” “Glückliche Singles haben mehr Sex, mehr Dates, mehr Sport.” Und last but not least gibt es noch die Antwort auf die Frage, “wann Paare gern wieder Singles wären”: Wenn es Nörgelei und Streit gibt natürlich. (Gibt es in jeder Partnerschaft, immer wieder.) Warum also, zu Teufel, sind SIE eigentlich noch kein glücklicher Single?!

Diese Werbe-Strategie hat einen einfachen Grund: Kundenbindung. Der Modell-Mensch für die Kuppel-Seiten sieht nämlich so aus: Eigentlich ganz gern Single, mit gutem Netzwerk, vielen Freunden und tollem Lifestyle – aber eigentlich doch irgendwie an Sex und einer Beziehung interessiert. Die muss allerdings absolut perfekt sein, in jeder Hinsicht besser als das aufregende Single-Leben. Also meldet man sich bei einer Börse an, probiert Leute aus, staubt dabei immer mal nette Abende und guten Sex ab, findet aber letztlich nie die eine, perfekte Person (pssst, die gibt es auch nicht!) – dafür aber viele Dutzend mögliche Kandidatinnen in der Warteschleife. Also legt sich niemand fest, sondern probiert weiter aus – und bleibt ein (möglichst zahlender) Dauerkunde bei der Paarungsbörse. Und die wird nicht müde, ihren Kunden zu erzählen, wie perfekt das Single-Leben eigentlich ist, damit die ja brav bei der Stange bleiben.

Meine lieben glücklichen Singles: Wenn Sie nicht aufhören, den Unsinn zu glauben, wird das böse enden. Wenn Sie nicht langsam anfangen, bei der Liebe Kompromisse zu machen, dann werden Sie zwar immer weiter kleine, unbedeutende Liebesgeschichten erleben – aber nie die große Liebe. Also, suchen Sie gern über die Börse Ihre Traumpartnerin, vergleichen Sie auch gern. Das tun Sie im richtigen Leben ja auch. Aber wenn Sie eine Frau gefunden haben, mit der es gut läuft, melden Sie sich als ersten Schritt sofort ab bei der Firma Singlebörse & Partner. Schließen Sie diese Hintertür, damit Sie nicht in Versuchung kommen, immer wieder nach etwas Besserem Ausschau zu halten!

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Rollenspaghetti: Warum Frauen auf nette Egoisten stehen – und was Männer von Batman lernen können

Sie sind ein netter Kerl? Selbst schuld. Freundliche, teamorientierte Typen haben nämlich oft weniger Chancen auf eine Beförderung oder eine Gehaltserhöhung als solche, die auch mal offensiv für ihre Belange einstehen und nicht soviel darauf geben, was andere über sie denken. Also werden Sie zum ultraharten Ellbogenchecker? Tja, leider zeigte gerade eine Studie: Frauen bevorzugen eher die netten Männer für eine Langzeit-Beziehung. Wie Mann es also macht…

Sagen wir mal, die Traumfrau geht vor. Wenn Sie die also beeindrucken und an sich binden wollen, dann müssen Sie tatsächlich vor allem den liebreizenden, verständnisvollen Gentleman geben und auch mal der älteren Nachbarin mit den Einkäufen helfen. Dann denkt Ihre Angebetete: “Wow, das ist ein Klasse-Typ, der hat das Herz am rechten Fleck, ein Super-Partner fürs Leben.” Die Studie zeigte, dass Frauen ihrem Mann sogar eher einen Seitensprung verzeihen, wenn dieser ein netter und sozial eingestellter Typ ist. Ich frage mich gerade, wie nett und sozial ein Kerl sein kann, wenn er seine Frau betrügt… – aber egal.

Also sind Sie nun doch der nette Kuscheltyp, kriegen die Frau, leben mit ihr zusammen, ziehen in eine größere Wohnung, kaufen ein zweites Auto, machen Pläne, das Geld wird knapp, die Frau sagt: “Du musst mal mit deinem Chef reden, dass er dich befördert und dir mehr Geld zahlt. Da musst du dann auch mal offensiv für deine Belange einstehen und nicht soviel darauf geben, was andere über dich denken.” Dann werden Sie plötzlich doch zum harten Verhandler, kriegen mehr Kohle und machen Karriere, starten voll durch, und wenn Sie dann mal wieder abends spät aus dem Büro kommen, sagt die Frau: “Du hängst ja nur noch in der Firma! Was bist du nur für ein egoistischer, selbstsüchtiger Karrierist geworden?” Und so weiter, und so fort.

Tja, so sieht er aus, der “Rollenspagat” des Mannes. Die einzige Lösung: Das Doppelleben. Im Job der harte Hund mit Ellenbogen, zuhause der liebe Schnuckischatz. Alles eine Frage der Verkleidung und der Tarnung. Und da wundern sich Frauen, dass Männer Batman, Spiderman und Superman als ihre Helden betrachten. Schließlich brauchen wir auch alle ein Alter Ego. Sehen Sie es positiv: Wenigstens müssen Sie sich nicht auf offener Straße umziehen.

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Die Natur will das gleiche wie die Männer: Dass Frauen einen großen Allerliebenswertesten haben

Nun ist es amtlich – die Natur will das gleiche wie viele Männer: Dass Frauen einen großen, ausgewölbten Po haben. Denn die Männer sind schon rein evolutionstechnisch darauf gepolt, Frauen mit solchen Kurven sexy zu finden, wie eine Studie der University of Texas nun zeigt: Männer bevorzugen demzufolge Frauen, die einen Rücken-zu-Po-Winkel (“back-to-buttock curve”) von 45.5 Grad aufweisen. Gemeint ist ungefähr der Winkel, in dem die Wölbung des Pos von der Senkrechten des Körpers abweicht. Der Grund für die Kurven-Vorliebe von Mutter Natur ist relativ einfach und hat nichts mit engen Jeans oder Bikinis zu tun: Frauen mit einer solchen Statur sind per se besser dafür geeignet, Schwangerschaften gut zu überstehen. Aber das nur am Rande.

Diese Studie erklärt ganz nebenbei den ansonsten vollkommen irrealen Erfolg von Kim Kardashian – der ja in Wahrheit vor allem der Erfolg von Kim Kardashians Hinterteil ist. Tatsächlich ist ja Kim Kardashian für ihren Po so etwas wie eine so genannte Tennismutter für eine Profi-Tennispielerin: Sie füttert, macht Termine und zeigt ihren Spross herum. Aber hey, nichts gegen den Po von Kim Kardashian, schließlich macht er Werbung für einen guten Zweck!

Das Studien-Ergebnis ist auch ein prima Argument, wenn Ihre Liebste mal wieder fragt, ob ihr Hintern zu dick ist. Sie antworten einfach mit einem nüchternen: “Nein: Er ist perfekt, genau so hat die Evolution ihn gewollt.” Extrem wichtig ist, dass jetzt alle Trägerinnen von Size-Zero-Jeans genau aufpassen – und alle Hersteller von Size-Zero-Jeans sowieso: Was ihr tut, ist gegen die Evolution! Es läuft den naturgegebenen Vorlieben der Menschheit zuwider! Trägerinnen: Gebt euer Geld nicht für diese Mini-Hosen aus, sondern für Essen! Hersteller: Näht Hosen, die den Frauen auch nach dem Essen passen! Jetzt!

So, jetzt habe ich wahrlich genug Zeit mit Mahnungen und Warnungen und Kardashianungen verplempert – ich muss los. Zusammen mit einem Kollegen werde ich jetzt eine App entwickeln, mit der jeder per Smartphone schon aus der Ferne feststellen kann, ob seine Angebetete die ideale Po-Kurve aufweist. Einfach ein Ganzkörper-Bild im Profil aufnehmen, den Popo-Meter aktivieren – und zack! Wie bitte? Sie meinen, das sehen Sie auch ohne App und Foto? Hm. Mag sein. Schließlich steckt Ihnen die Evolution auch in den Knochen. Okay, aber einen Tipp noch: Wenn Sie alle Winkel gecheckt haben, erzählen Sie der Frau nichts vom Ergebnis. Klingt irgendwie seltsam, wenn Sie sagen: “Hey, du bist meine Traumfrau, dein Hintern hat genau 45 Grad!”

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Gehen Sie heute schön was trinken oder sich wen schön trinken – oder vielleicht sogar beides?

Es ist eine gute Idee, abends was trinken zu gehen, wenn Sie auf der Suche nach einer Partnerin sind. Da treffen Sie bestimmt jemanden. Und selbst wenn Ihnen keine Kandidatin sofort gefällt, wie sagt doch der Volksmund: Man kann sich jede Frau schönsaufen. Ja, das ist uncharmant, natürlich, aber es funktioniert ja auch umgekehrt für Frauen bei Männern – und es wird genau so oft praktiziert. Nur die Wahl der Waffen unterscheidet sich: Er nimmt Bier, sie Prosecco  und diese Alkoholika leisten somit große Dienste bei der Erhaltung unserer Art. Nun haben Forscher der University of Bristol herausgefunden, dass das Schöntrinken auch auf eine andere Weise funktioniert. Wer in Maßen Alkohol zu sich genommen hat, wirkt auf andere Menschen attraktiver. Ist das nicht toll? Sie können sich also auch sich selbst schönsaufen!

Die Forscher liefern dafür eine recht plausible Erklärung: Alkohol entspannt die Gesichtszüge, bringt die Leute zum Lächeln und lässt die Pupillen auf eine attraktivere Größe anwachsen. Außerdem wird  die Gesichtsfarbe rosiger, was jeden gesünder erscheinen lässt. Bier oder Wein verwandeln also ihr angespanntes Alltagsgesicht in ein relaxtes Urlauber-Antlitz. Wer bestellt denn da noch Mineralwasser?

Allerdings ist die Vokabel “schönsaufen” hier wohl unangebracht. “Schönnippen” trifft es eher. Denn die Forscher können auch ziemlich genau sagen, welche Menge Alkohol diesen Beauty-Effekt hat: Ein Glas Bier oder ein Glas Wein. Wer so viel trinkt wie ein Kneipen-Profi, wirkt dann eben auch so. Ob Ihnen ein Gläschen für den ganzen Abend genügt? Hm. Überlasse ich mal Ihnen. Wenn es nicht reicht, haben Sie ja immer noch die Möglichkeit, der Frau ein paar Gläser Prosecco mehr auszugeben – das macht Sie in ihren Augen ja auch hübscher. Obwohl… Eigentlich haben Sie das gar nicht nötig.

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Die Männer und die Frauen und die sagenhafte Tür des Schicksals

Seit Jahren schon bin ich der Überzeugung, dass der Dreh- und Angelpunkt im Verhältnis der Geschlechter die Tür zu einem Restaurant ist. Hier entscheidet sich alles. Hält der Mann die Tür für die Frau auf, ist er ein Gentleman – aber er sagt damit auch: Ich traue dir nicht zu, diese Tür allein zu öffnen, weil du nur eine schwache Frau bist. Hält er die Tür bewusst nicht auf, wird er als Rüpel beschimpft, selbst wenn er es aus Gründen der Geschlechtergleichheit tut. Während der Mann also den inneren Kampf um diese Positionen mit sich austrägt, verhungern beide vor dem Lokal.

Jetzt kommt von der Northeastern University in Boston eine Nachricht, die dem Ganzen die Krone aufsetzt. In einer Studie meinen Forscher entdeckt zu haben, dass Gentlemänner, die Frauen die Tür aufhalten  oder ihnen bei Kälte ihre Jacke um die Schultern legen, in Wahrheit komplette Sexisten sind. Sie sind natürlich keine Frauenhasser – die Forscher sprechen hier von “benevolent sexism”, also wohlwollendem Sexismus. Dieser sei aber fast noch schlimmer als der feindselige Sexismus, so die Wissenschaftler, denn er sei verlogen und hinterhältig. Wohlwollend sexistische Männer sähen Frauen letztlich nur als dumme, unfähige Dinger, die im Leben allein nichts auf die Reihe kriegen. Der Wunsch dieser Männer, sich für ihre Frauen aufzuopfern, ihnen zu helfen und sie zu unterstützen, sei letztlich nur Ausdruck ihrer Überheblichkeit und Arroganz. Wow. Und das alles nur, weil ein Mann einer Frau die Tür aufhält.

Also zurück zur Restauranttür. Was tun Sie – aufhalten oder abwarten? Was sind Sie – sexistischer Gentleman oder manierenloser Rüpel? Tja, da bleibt nur eine Möglichkeit: Mehr weibliche Mitbestimmung. Also sagen Sie zu Ihrer Begleiterin: “Wenn ich jetzt diese Tür für dich aufhalte, bin ich nach Ansicht namhafter Wissenschaftler ein wohlwollender Sexist. Wenn du das zulässt, setzt du dich dem Verdacht aus, dass du ein dummes, unfähiges Ding bist, das im Leben allein nichts auf die Reihe kriegt. Soll ich sie öffnen – oder machst du es lieber selbst?” Und wenn sie dann darauf besteht, dass Sie ihr die blöde Tür aufhalten, haben Sie gleich einen neuen Spitznamen für sie..

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Für eifersüchtige Männer gilt wie für Fußball-Fans: Schmähgesänge sind okay, Pöbeleien aber nicht

Für eine gelungene Partnerschaft braucht es die unglaublichsten Dinge. Da kommt es nicht nur auf Ihre Treue, Ihre Leidenschaft und Ihr virtuoses Hüftkreisen an, sondern tatsächlich auch auf Ihre Eifersucht. In übertriebener Form kann sie eine Beziehung zerstören – sie kann aber auch zuträglich sein. Denn Frauen mögen laut Umfrage einer Partnerbörse zwar meist keine Eifersuchtsdramen – aber sie stufen ein gewisses Maß an Eifersucht durchaus als charmant ein. So finden es 72 Prozent der Frauen ”völlig in Ordnung, wenn es einem nicht völlig egal ist, was der Partner tut. In Maßen kann man das ruhig zeigen.” Aber wie sind Sie nun auf charmante Weise eifersüchtig? Nein, nicht so, dass Ihre eigene Liebste Sie als gewaltbereiten Stalker empfindet. Besser: Humorvoll die Nachteile des Rivalen herausstellen. Drei Szenarien:

a) Grund für Ihre Eifersucht: Der unglaublich sportliche, unfassbar gut aussehende Yoga-Lehrer aus ihrem Body-Studio
Sie sagen: ”Ja, der ist genau richtig für dich. Ihr könnt euch prima gegenseitig Schminktipps geben und einander Zöpfe flechten, und er kann dir immer tolle Leggings leihen.”

b) Grund für Ihre Eifersucht: Dieser waaahnsinnig engagierte Sozial-Triebtäter im Norwegerpulli, der sie mit seinen tollen Polit-Projekten beeindruckt
Sie sagen: “Ja, mit dem kannst du bestimmt wilde Nächte erleben – beim Plakate-Kleben, Flugzettel-Drucken und  An-Eisenbahngleise-Ketten. Und tagsüber wirbst du 12 Stunden lang in der Einkaufsstraße neue WWF-Abonnenten.”

c) Grund für Ihre Eifersucht: Der neureiche Nachbar, der ihr aus seinem Maserati hinterherhupt
Sie sagen: ”Ist das wirklich dein Typ? Den interessiert an einer Frau doch nur, ob sie stabil kniet, farblich zu seinen Autositz-Bezügen passt und auf Cocktail-Partys eine gute Figur macht.”

In jeder Situation wird sie dann fragen: “Was ist los? Du bist doch nicht etwa eifersüchtig?” Sofort wenden Sie sich ab und sagen patzig: “Ach, Quatsch! Auf so einen doch nicht!” Daraufhin sagt sie: “Doch, du BIST eifersüchtig! Wie süß!” Und dann liegt es an Ihnen, ihr zu zeigen, wie süß Sie sind.

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Niemals nackt zum ersten Date: Was sollte ein Mann anziehen, um anziehend zu wirken?

Haben Sie den perfekten Plan fürs erste Date? Vor allem: Wissen Sie, was Sie dazu anziehen? Eine hochsensible Frage, und die Antwort darauf fällt je nach Anlass und Ort unterschiedlich aus. Sicherlich spielen auch die Vorlieben der Frau eine Rolle. Aber die können Sie am schwersten einschätzen. Oder vielleicht doch nicht? Einfachster Tipp: Tragen Sie etwas Rotes. Verschiedene Studien legen nämlich nahe, dass nicht nur eine Frau in Rot einen hohen Attraktivitäts-Grad besitzt – auch Männer werden von Frauen als attraktiver eingeschätzt, wenn sie etwas Rotes tragen. Nun steht Rot nicht jedem, ist ja auch eine Typfrage. Ich sehe in einem roten Shirt immer aus wie ein Verkäufer im Baumarkt. Nix gegen Baumärkte, aber Sie wollen der Frau ja keinen Tapeziertisch verkaufen. Und nein, auch keine Dachlatte. Was also tun?

Eine Möglichkeit: Sie lassen sich beraten. Dafür gehen Sie in ein Geschäft mit großer Auswahl – und einer hübschen, jungen Verkäuferin. Der sagen Sie: “Seien Sie bitte gnadenlos ehrlich zu mir!” Und dann probieren Sie alles an, was Ihnen gefällt – und außerdem alles, wozu sie Ihnen rät. Dann einigen Sie sich auf einen Mittelweg. Allerdings müssen Sie dafür schon vorher für sich eruieren, welche Farben und Stile Ihnen ungefähr in den Kram passen. Das heißt, Sie müssen sich auch entscheiden, wie viel Glauben Sie diesen Studien vom sexy Mann in Rot schenken wollen…

Sie sind immer noch stark verunsichert? Eine weitere Lösung wäre, sich fürs erste Date eine ganz spezielle Location auszusuchen, bei der ein Dresscode per se vorgegeben ist. Nein, nicht der Saunaclub! Auch die Oper (Frack!) ist nicht der beste Ort zum Flirten. Aber vielleicht eine 20er-Jahre-Party (Knickerbocker-Hose, Hosenträger)? Oder ein Heavy-Metal-Gig (Jeans, Motörhead-Shirt, Lederjacke)? Ach was, Sie haben Recht. Das ist doch alles Verkleidung. Am besten gehen Sie in einem Outfit, in dem Sie sich a) wohl fühlen, das b) sowohl bei Ihrem Chef als auch c) bei Ihren Kumpels als “gut gekleidet” durchgeht. Dazu tragen Sie dann Schuhe mit roten Schnürsenkeln. Oder einfach eine Brieftasche aus feinstem bordeauxroten Leder, prall gefüllt. Wird schon schiefgehen.

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Bevor Frauen sich mit einem Mann einlassen, checken sie als erstes die Länge seines – Zeigefingers!

Sie haben ja sicherlich schon mal gehört, dass Frauen beim ersten Check eines neuen potenziellen Partners auf dessen Hände achten. Aber haben Sie auch eine Ahnung, warum sich eine Frau für die Finger eines Mannes interessiert? Wir wissen nur: Es kommt den Frauen darauf an, dass Männerhände gepflegt sind. So mancher von Ihnen mag annehmen, dass eine Frau darüber nachdenkt, was diese Hände mit ihr anstellen, und wie geschickt der Mann dabei ist. Aber eine Studie der McGill University in Montreal hat nun vielleicht eine ganz andere Interpretation gefunden. Der Finger-Blick könnte eine Art Schnell-Check sein – ob Sie für eine Beziehung taugen!

Die kanadischen Forscher wollen festgestellt haben, dass Männer, deren Zeigefinger kleiner ist als der Ringfinger, netter zu Frauen sind. Sie sind aufmerksamer, hören besser zu und streiten weniger. Männer, bei denen Zeige- und Ringfinger gleich lang sind, oder deren Zeigefinger gar länger ist als der Ringfinger, sind dagegen angeblich eher unfreundlich und unachtsam.

Sie sind eher der Langfinger, also der Lang-Zeigefinger? Und befürchten, dass Frauen das hier lesen? Keine Panik. Bevor Sie jetzt verzweifeln oder gar an sich herumschnippeln, habe ich einen Super-Tipp für Sie: Seien Sie einfach nett zu Ihrer Traumfrau. Zeigen Sie sich aufmerksam, hören Sie gut zu und streiten nicht mit ihr. Wenn Sie so charmant und zuvorkommend sind, wie ich Sie kenne, wird die Frau gar keinen Anlass haben, sich mit der Länge Ihrer Finger zu beschäftigen. Höchstens weil sie überlegt, was diese mit ihr anstellen, und wie geschickt Sie dabei sind.

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Männer sind immer schneller fertig als Frauen, dabei haben beide meistens den gleichen Appetit

Ist es Ihrer Angebeteten auch so wichtig, dass Sie beide gemeinsam fertig werden? Hält sie es auch für den Gipfel romantischer Erfüllung, wenn Sie beide zusammen zum Abschluss kommen? Findet sie es auch total wichtig, dass Sie im gleichen Moment das Besteck ablegen wie sie? Äh, wie? Ja, natürlich rede ich vom Essen. Wovon denn sonst?

Jedenfalls müssen Sie im Restaurant größere Portionen bestellen, wenn Ihnen etwas am gemeinsamen Beenden der Mahlzeit liegt. Denn Forscher haben nun gezeigt, dass Männer immer schneller essen als Frauen. Sie nehmen größere Bissen und kauen weniger gründlich als Frauen. Insofern nehmen Sie immer lieber ein etwas üppigeres Gericht als Ihr weibliches Gegenüber. Sie bestellt nur einen Salat? Dann bestellen Sie auch Salat, plus Steak und Beilage. Weiterer Vorteil: Das wird auch das Ego Ihrer Traumfrau boosten, weil sie denkt, sie isst so figurbewusst wenig. Es ist aber auch sinnvoll, Ihr Essenstempo etwas zu reduzieren – es ist weder gesund noch sexy, so zu schlingen.

Noch einmal kurz zurück zu Ihrem ursprünglichen Gedanken. Wenn Sie später in anderer Hinsicht gemeinsam zum Abschluss kommen wollen, sollten Sie genau die entgegengesetzte Taktik anwenden: Nehmen Sie für sich die kleinere Portion. Denken Sie weniger an sich als an sie, sorgen Sie eher dafür, dass sie sich rundum verwöhnt fühlt und keinen Mangel verspürt. Und nein: Versprechen Sie ihr niemals, never-ever einen “besonderen Nachtisch”. Da vergeht ihr schlagartig der Appetit.

 

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Schöne Frauen sind weniger egoistisch als schöne Männer, würden aber jederzeit den gut aussehenden Egoisten daten

Die jungen, attraktiven Exemplare sind immer die schlimmsten. Arrogant, selbstverliebt, egoistisch, überheblich, herablassend. Die halten sich alle für was Besseres. Ist doch wahr. Schon klar, über wen ich rede, oder? Genau: Über gut aussehende Männer. Eine Studie hat jetzt gezeigt: Attraktive Männer sind tendenziell egoistischer und selbstsüchtiger. Ach, Sie haben gedacht, ich spreche über Frauen? Ja, da schau her. Wissen Sie was? Bei denen brachte die Studie genau das gegenteilige Ergebnis: Den Wissenschaftlern zufolge sind schöne Frauen genau so sozial, freundlich und großzügig wie die weniger hübschen. Fairerweise muss ich hinzufügen, dass bereits andere Studien gezeigt haben, dass auch bei Frauen oft der Grundsatz gilt: Je schöner die Frau, desto egoistischer. Doch hier soll es ja um die selbstsüchtigen Männer gehen. Die Egomannen, sozusagen.

Tja. Jetzt ist es raus. So sind wir Männer also. Wir arroganten, haarigen Biester. Stellen uns morgens vor den Spiegel und sagen “Verdammte Hacke, sehe ich geil aus! Da muss ich gleich mal losziehen und ein paar hässliche Leute wie Dreck behandeln.” Und dann ziehen wir enge Jeans an und gehen auf hohen Hacken ins Büro. Im Ernst: Das glaubt doch niemand. So tickt doch kein Mann. Nur weil jemand gut aussieht, wird er nicht gleich zum Egomanen.

Ich glaube eher, der Zusammenhang ist ein anderer: Es ist doch aus der Forschung bekannt, dass attraktive Menschen in jeder Hinsicht erfolgreicher sind. Es hilft einfach im Leben, gut auszusehen. Und was tut ein Mann, dem eine solche Waffe wie die eigene Attraktivität an die Hand gegeben wird? Er nutzt sie, er trägt sie in die Arena – und ist damit beim Kampf ums Dasein erfolgreicher als andere. Diese gut aussehenden, erfolgreichen Jungdynamiker mit breiten Kiefern und dicken Autos sehen klasse aus, sind erfolgreich – aber eben nicht unbedingt Mutter Teresa.Und wenn man solche ich-verliebten Karrieretypen nach ihren sozialen Einstellungen fragt, bekommt man so eine Studie. Es ist Quatsch, wenn Forscher behaupten, dass alle attraktiven, erfolgreichen Männer egoistische Unsympathen sind. Sie alle, die Sie das hier lesen, stehen für das Gegenteil.

Einen wichtigen Punkt sollten wir bei alledem nicht vergessen. Studien und Erfahrung zeigen: Egal wie sozial die schönen, erfolgreichen Frauen eingestellt sind – wenn sie die Wahl haben, suchen sie sich attraktive, erfolgreiche und damit wohl auch egoistische Männer als Partner aus. Und es kann niemand von diesen Männern verlangen, dass sie nicht so egoistisch sind, diese Frauen auch zu wählen.

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