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Männer sind immer schneller fertig als Frauen, dabei haben beide meistens den gleichen Appetit

Ist es Ihrer Angebeteten auch so wichtig, dass Sie beide gemeinsam fertig werden? Hält sie es auch für den Gipfel romantischer Erfüllung, wenn Sie beide zusammen zum Abschluss kommen? Findet sie es auch total wichtig, dass Sie im gleichen Moment das Besteck ablegen wie sie? Äh, wie? Ja, natürlich rede ich vom Essen. Wovon denn sonst?

Jedenfalls müssen Sie im Restaurant größere Portionen bestellen, wenn Ihnen etwas am gemeinsamen Beenden der Mahlzeit liegt. Denn Forscher haben nun gezeigt, dass Männer immer schneller essen als Frauen. Sie nehmen größere Bissen und kauen weniger gründlich als Frauen. Insofern nehmen Sie immer lieber ein etwas üppigeres Gericht als Ihr weibliches Gegenüber. Sie bestellt nur einen Salat? Dann bestellen Sie auch Salat, plus Steak und Beilage. Weiterer Vorteil: Das wird auch das Ego Ihrer Traumfrau boosten, weil sie denkt, sie isst so figurbewusst wenig. Es ist aber auch sinnvoll, Ihr Essenstempo etwas zu reduzieren – es ist weder gesund noch sexy, so zu schlingen.

Noch einmal kurz zurück zu Ihrem ursprünglichen Gedanken. Wenn Sie später in anderer Hinsicht gemeinsam zum Abschluss kommen wollen, sollten Sie genau die entgegengesetzte Taktik anwenden: Nehmen Sie für sich die kleinere Portion. Denken Sie weniger an sich als an sie, sorgen Sie eher dafür, dass sie sich rundum verwöhnt fühlt und keinen Mangel verspürt. Und nein: Versprechen Sie ihr niemals, never-ever einen “besonderen Nachtisch”. Da vergeht ihr schlagartig der Appetit.

 

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Schöne Frauen sind weniger egoistisch als schöne Männer, würden aber jederzeit den gut aussehenden Egoisten daten

Die jungen, attraktiven Exemplare sind immer die schlimmsten. Arrogant, selbstverliebt, egoistisch, überheblich, herablassend. Die halten sich alle für was Besseres. Ist doch wahr. Schon klar, über wen ich rede, oder? Genau: Über gut aussehende Männer. Eine Studie hat jetzt gezeigt: Attraktive Männer sind tendenziell egoistischer und selbstsüchtiger. Ach, Sie haben gedacht, ich spreche über Frauen? Ja, da schau her. Wissen Sie was? Bei denen brachte die Studie genau das gegenteilige Ergebnis: Den Wissenschaftlern zufolge sind schöne Frauen genau so sozial, freundlich und großzügig wie die weniger hübschen. Fairerweise muss ich hinzufügen, dass bereits andere Studien gezeigt haben, dass auch bei Frauen oft der Grundsatz gilt: Je schöner die Frau, desto egoistischer. Doch hier soll es ja um die selbstsüchtigen Männer gehen. Die Egomannen, sozusagen.

Tja. Jetzt ist es raus. So sind wir Männer also. Wir arroganten, haarigen Biester. Stellen uns morgens vor den Spiegel und sagen “Verdammte Hacke, sehe ich geil aus! Da muss ich gleich mal losziehen und ein paar hässliche Leute wie Dreck behandeln.” Und dann ziehen wir enge Jeans an und gehen auf hohen Hacken ins Büro. Im Ernst: Das glaubt doch niemand. So tickt doch kein Mann. Nur weil jemand gut aussieht, wird er nicht gleich zum Egomanen.

Ich glaube eher, der Zusammenhang ist ein anderer: Es ist doch aus der Forschung bekannt, dass attraktive Menschen in jeder Hinsicht erfolgreicher sind. Es hilft einfach im Leben, gut auszusehen. Und was tut ein Mann, dem eine solche Waffe wie die eigene Attraktivität an die Hand gegeben wird? Er nutzt sie, er trägt sie in die Arena – und ist damit beim Kampf ums Dasein erfolgreicher als andere. Diese gut aussehenden, erfolgreichen Jungdynamiker mit breiten Kiefern und dicken Autos sehen klasse aus, sind erfolgreich – aber eben nicht unbedingt Mutter Teresa.Und wenn man solche ich-verliebten Karrieretypen nach ihren sozialen Einstellungen fragt, bekommt man so eine Studie. Es ist Quatsch, wenn Forscher behaupten, dass alle attraktiven, erfolgreichen Männer egoistische Unsympathen sind. Sie alle, die Sie das hier lesen, stehen für das Gegenteil.

Einen wichtigen Punkt sollten wir bei alledem nicht vergessen. Studien und Erfahrung zeigen: Egal wie sozial die schönen, erfolgreichen Frauen eingestellt sind – wenn sie die Wahl haben, suchen sie sich attraktive, erfolgreiche und damit wohl auch egoistische Männer als Partner aus. Und es kann niemand von diesen Männern verlangen, dass sie nicht so egoistisch sind, diese Frauen auch zu wählen.

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Männer kippen literweise Tabasco in sich rein, weil sie denken, dass Frauen sie dann total scharf finden

Ein Mann tut vieles, um eine Frau zu beeindrucken. Türen aufhalten, Rechnungen bezahlen, Klaviere tragen, wilde Tiere erjagen, manchmal sogar Klamotten bügeln. Häufig bringt der Mann sich für die Frau in Gefahr oder setzt sich Beschwernissen und Schmerzen aus – etwa wenn er ihr beim Aufbau ihrer Ikea-Möbel hilft. Viele dieser Dinge tut er wahrscheinlich nur für die Frau und würde sie ansonsten eher lassen. Es verschafft dem Mann nämlich einen Kick, wenn er für dieses selbst erwählte Leid Applaus und Anerkennung erhält – und vielen Frauen imponiert es vermutlich tatsächlich, sonst würden sie nicht so oft applaudieren. Manchmal verschafft es ihnen natürlich auch nur ein paar aufgebaute Möbel. Egal.

Dieses selbstverstümmelnde Imponiergehabe des Mannes zieht sich bis in intimste, lebenswichtige Bereiche hinein, von denen ich es nie vermutet hätte. Zum Beispiel: Essen. Eine Studie der Penn State University hat nun gezeigt, dass Männer, die sehr scharfe Speisen und Gewürze zu sich nehmen, dies häufig nicht tun, weil ihnen das gut schmeckt – sondern weil ihnen die Anerkennung durch andere dafür einen Kick verschafft. Es gibt also Männer, die kippen sich bei einem Date doppelt Tabasco aufs Steak, damit die Frau gegenüber große Augen macht und “Wow!” haucht. Davon mag jeder halten, was er will. Wer weiß, vielleicht finden manche Frauen das ja wirklich “total scharf”.

Szenenwechsel: Ihre Liebste klagt am Abend beim Ausziehen ihrer Pumps darüber, dass ihr von diesen hochhackigen Schuhen immer die Füße schmerzen. Sie stellt laut stöhnend und mit strengem Blick auf Sie die Frage, warum Frauen solche Folterinstrumente überhaupt immer wieder anziehen. Bevor sie richtig in ihr Lamento einsteigen kann, gehen Sie dazwischen und jammern: “Oh, mir tut vielleicht die Zunge weh, und der Rachen brennt! Warum müssen wir Männer eigentlich immer literweise Tabasco in unser Essen kippen oder Chilischoten knabbern? Das ist doch Folter!” Wenn sie dann völlig verständnislos guckt, erzählen Sie ihr von dieser Studie – und sagen: “Siehst du, wir alle müssen leiden, um bewundert zu werden. Die eine so, der andere so.”

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Ein gesundes Selbstbild heißt was anderes, als dass Sie ständig Bilder von sich selbst machen sollen!

Wie oft fotografieren Sie sich selbst und stellen das Bild bei Facebook und Co. rein? Hoffentlich nicht zu oft! Eine Studie der Ohio State University soll nämlich nun gezeigt haben, dass Männer, die häufig Selfies in Sozialen Netzwerken posten, Narzissten sind. Okay. das ist jetzt nicht sonderlich überraschend. Was mich wundert, ist eher die Tatsache, dass diese Untersuchung ausgerechnet nur mit Männern durchgeführt wurde. Ich meine, wer beballert denn die Netzwerke hauptsächlich mit Schnappschüssen vor dem Badezimmerspiegel? Sind das in erster Linie Männer? Hm? Nein, erst im letzten Jahr zeigte eine globale Studie, dass Frauen Männer bei der Selbstfotografie bei weitem übertreffen. Womöglich lauert da draußen eine Riesenhorde psychopathischer Kamera-Killerinnen auf Sie! Jedenfalls beteuern die Forscher aus Ohio nun, sie werden die Frauen-Foto-Studie so schnell wie möglich nachliefern. Vielleicht mussten sie sich erst einmal ein paar Dutzend neue Server kaufen, damit Ihnen die versammelten Lady-Selfies nicht den Laden sprengen.

Es besteht ohnehin gar kein Anlass zur Beunruhigung. Nicht  jeder, der öfter mal ein Selfie aufnimmt und veröffentlicht, hat gleich eine veritable psychische Störung. Die Selbst-Auslöser weisen den Forschern zufolge nur eine milde Form von Psychopathie auf, eine nur ein klein wenig übertriebene Selbstverliebtheit. Das muss nicht nur schlecht sein: Womöglich profitieren Sie bei Facebook sogar von so einem kleinen narzisstischen Einschlag – Sie geben sich mehr Mühe mit Ihrem Auftritt und wirken somit attraktiver auf Frauen. Aber ehrlich gesagt genügt dafür auch ein spitzenmäßiges Profilbild. Wer täglich oder gar stündlich Poser-Schüsse von sich publiziert, erweckt vor allem einen Eindruck: Dass er nicht besonders viel zu tun hat bzw. mit sich anzufangen weiß.

Die einfachste Lehre aus alledem: Hauen Sie nicht so viele Fotos von sich raus. Es wirkt eitel, unreif – und jetzt eben auch ein bisschen psycho. Aber ich gebe Ihnen noch etwas mehr mit auf den Weg. Ich sage: Knipsen Sie insgesamt weniger. Wir leben alle ein durchfotografiertes Leben in einer durchfotografierten Welt. Wir ertrinken in einer Flut der Fotos, und das meiste sind belanglose Bilder von Belanglosigkeiten. Da müssen Sie nicht vorneweg gehen. Immer wenn ich diese ganzen Leute sehe, die bei Promi-Auftritten, Konzerten und Sonnenuntergängen ihre Handys zücken, um “Beweisbilder” zu knipsen, werde ich traurig und frage mich: Was genau beweisen denn diese Fotos ? Sie sind doch in erster Linie Belege für eins: Dass diese Menschen diesen ach! so wichtigen Moment verpasst haben! Sie waren nämlich viel zu sehr mit dem Suchen der richtigen Perspektive und dem Finden des Auslösers beschäftigt, um wirklich etwas mitzukriegen. Wie sagt der Starfotograf Sean O’Connell im Film “The Secret Life of Walter Mitty”: “If I like a moment, for me, personally, I don’t like to have the distraction of the camera.” Die besten Bilder, egal wovon, sollten Sie vor allem auf einer Festplatte haben – auf der in Ihrem Kopf.

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Die wahre Kunst der Verführung: Was tun mit bildschönen Frauen? Am besten schöne Bilder anschauen

Es ist wahrlich eine tolle Sache, eine Super-Traumfrau zu sehen, von ihr angelächelt zu werden, sie kennen zu lernen, mit ihr einen Drink zu nehmen, zu flirten und so weiter. Aber was genau machen Sie danach mit ihr? Hehe, schon klar, was Sie jetzt denken. Aber bevor Sie Ihren maskulinen Masterplan hinausposaunen, mahne ich zur Besonnenheit: Wenn es wirklich Ihre Traumfrau ist, sollten Sie sich noch ein paar andere Ausflüge einfallen lassen, bevor Sie die Neon-Wegweiser in Richtung Bett aufstellen.

Gemeinsame Tätigkeiten von Mann und Frau außerhalb des Schlafzimmers gibt es viele – doch die meisten bergen Fallstricke. Beim Essen gehen die Geschmäcker oft auseinander, außerdem flirtet voller Bauch nicht gern. In einer Bar etwas trinken gehen, ist nicht schlecht – aber das hatten Sie ja bereits. Tanzen ist nicht jederMANNs Sache. In Kino und Theater reden meist die Leute  auf Leinwand und Bühne, da kommt Ihr verliebtes Geturtel nicht so gut. Sich zuhause zu treffen sieht schon sehr danach aus, als wollten Sie doch nur die Bett-Nummer fahren. Wohin also mit Ihnen und der Liebe? Ich sage es Ihnen: Gehen Sie in eine Gemälde-Ausstellung. Denn eine Studie der Universität Basel hat nun gezeigt, dass Bilder auf das weibliche Gehirn einen sehr starken Effekt haben – viel stärker als auf das männliche. Insbesondere sehr negative und sehr positive Bilder brennen sich ins Gehirn der Frau geradezu ein – und verstärken ihre Erinnerung an die entsprechende Situation. Perfekt, oder? Sie sollten also eine hübsche Ausstellung wählen, auf der schöne, positiv aufgeladene Gemälde gezeigt werden – also eher nix mit Hieronymus Bosch, Francis Bacon oder Neo Rauch. Matisse ist prima, Kandinsky oder Cézanne. Zur Not Walt Disney, meinetwegen.

Sie könnten jetzt anfangen zu jammern, dass Kunst Sie überhaupt nicht interessiert, und dass Sie lieber etwas anderes machen wollen. Go-Kart-Fahren, Gotcha oder Torwandschießen oder so. Dann sage ich: Hallo, wen wollen Sie hier eigentlich beeindrucken – sich selbst oder die Frau? Wenn Sie harmloses, buntes Gepinsel allerdings gar nicht ertragen, und wenn die Frau kein allzu zartes Seelchen ist, wählen Sie eine Akt-Ausstellung von Egon Schiele, Gustav Klimt oder Oskar Kokoschka. Da können Sie und sie und wir alle noch etwas lernen. Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob das die Bilder sind, die Sie in den Kopf Ihrer neuen Liebe pflanzen wollen. Das Zeug könnte auf die Frau einen weit heftigeren Eindruck haben, als wenn Sie gleich mit ihr ins Schlafzimmer gegangen wären. Your call.

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Männer finden oft ansprechende Frauen, werden aber fast nie von Frauen angesprochen

Was tut ein Mann in aller Regel, der in einer Bar seine Traumfrau erspäht? Entweder geht er hin und sagt “Hallo” – oder er trinkt sich erst Mut an und geht dann hin und sagt “Hallo”. Oder er trinkt zu viel, um sie noch anzusprechen, es war dann – aber hallo – trotzdem ein geiler Abend. Was tut eine Frau, die in einer Bar ihren Traummann erspäht? Nun, sie sitzt meist nur da und wartet, dass er sie anspricht. Und wenn er es an diesem Abend nicht tut, dann investiert sie alle Kraft und Hoffnung in die kosmischen Gewalten des Universums und ihr persönliches Karma, so dass er schon irgendwann wieder auftaucht. Dieses Bild ist keine Momentaufnahme aus den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts, sondern das Ergebnis einer aktuellen Umfrage unter Singles. 69 Prozent der befragten Frauen finden, dass vor allem der Mann beim Flirt die Initiative übernehmen sollte. 13 Prozent sagten, dass die erste Kontaktaufnahme zwischen Mann und Frau “ganz klar sein Job” ist, denn: “Ein Mann, der mich kennenlernen will, muss sich schon ins Zeug legen”. 7 Prozent sagten gar: “Ein Mann, der nicht selbst die Initiative ergreift, ist mir zu schwach. Das finde ich einfach unmännlich.” Weitere 49 Prozent der Frauen finden, dass der erste Kontakt “in der Regel” vom Mann ausgehen sollte. Sie schränken aber immerhin gnädig ein: “Ab und zu ergreife ich auch selbst mal die Initiative.” Nur 5 Prozent der Frauen sagen: “Wieso passiv sein und abwarten? Na klar gehe ich auf einen interessanten Mann selbst zu!”

Ja, es ist niederschmetternd. Wir leben im Zeitalter der Emanzipation, der starken Frauen. Aber diese starken, emanzipierten Frauen sind in der Mehrheit offenbar immer noch nicht bereit und in der Lage, auch für ihr eigenes Liebesleben konsequent die Verantwortung zu übernehmen. Ihr Balzverhalten besteht in der Regel darin, sich hübsch anzuziehen, sich zu schminken und zu sagen, sie täten das nur für sich und nicht für irgendwelche Männer – und sich dann in die Warteschleife zu begeben. Und wenn keiner kommt und sie anquatscht – oder nur die Falschen -, sind eben alle Männer Scheiße.

Es ist nicht allein diese passiv lauernde Haltung, die mich ärgert. Ich kann ja sogar verstehen, wenn Frauen Angst vor Zurückweisung haben, das ist menschlich. Vielleicht kapiere ich auch, wenn Frauen Angst haben, ihren Ruf zu ruinieren, wenn sie zu oft Männer anquatschen (auch wenn das für den Ruf des Mannes im Grunde genauso gilt). Aber dass sich permanent Frauen darüber beschweren, sie würden von “irgendwelchen blöden Typen angemacht”, finde ich das Letzte. Wie sollen die Männer denn anders herausfinden, ob da was geht? Sie kommen doch nur der ihnen in diesem Spiel zugewiesenen Rolle nach! Wie können Frauen denn eine Regel aufstellen und sich dann beklagen, wenn sich andere dieser Regel entsprechend verhalten? Das ist ja fast so wie eine Frau, die ihrem Mann befiehlt, er soll nicht immer seine Sachen rumliegen lassen, aber selbst das ganze Bad mit Kosmetik-Kram vollmüllt. Oder die sagt: Nein danke, sie wolle kein fettiges Fast Food essen – nur um dann dem armen Kerl sämtliche Pommes aus der Tüte zu klauen. Oder die sich beim Mann beschwert, er könne sich nicht schon wieder neue Sneakers kaufen, er habe doch schon 3 Paar – sich aber selbst das siebte Paar schwarze Stiefel zulegt. Es ist auch… Was meinen Sie? Passt doch alles irgendwie? Hm, wo Sie Recht haben…

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Je weniger Frauen vorhanden sind, desto mehr wollen Männer heiraten

Wenn Sie eine First-Class-Frau kennen lernen, so eine richtige Supergranate – wissen Sie dann sofort, ob sie nur eine kurze Affäre mit ihr wollen oder den Rest Ihres Lebens mit ihr verbringen? Und machen Sie diese Entscheidung abhängig davon, wie viele andere attraktive Frauen sich gerade im Raum befinden? Eine neue Studie von der University of Utah behauptet das jedenfalls. Die Forscher sagen, dass Männer in Situationen, in denen attraktive Frauen knapp sind, eher nach langfristigen Beziehungen suchen. Wenn hingegen viele potenzielle Paarungspartnerinnen verfügbar sind, wächst beim Manne die Bereitschaft zum Abenteuer und zum schnellen, unverbindlichen Sex. Das Angebot bestimmt also die Form der Nachfrage.

Das klingt zunächst wie damals auf Klassenfahrt, wo es nur die süße Sabine gab, und alle Jungs wollten mit ihr gehen. Ist ja auch plausibel, es erinnert an normales Konsumverhalten: Ist reichlich von einem Gut da, wird der Umgang damit verschwenderisch. Wird die begehrte Ware knapp, steigt die Bereitschaft, mehr zu investieren, und der Umgang wird konservativer. Aber natürlich stimmt da etwas nicht. Zunächst mal sind Frauen gar keine Ware. Und dann muss man sich das mal praktisch vorstellen: Sind auf einer Party 30 Männer, und nur eine Frau, wollen alle Kerle die eine sofort heiraten? Nein, da spielen sicherlich noch andere Faktoren eine Rolle. Zum Beispiel, wie die Konkurrenz aufgestellt ist, ob man die gleichen Filme mag – und vor allem: was die Frau will. Die Studie geht nämlich davon aus, dass Frauen grundsätzlich und immer lange, feste Beziehungen anstreben. Das muss aber gar nicht so sein. Schließlich haben wir gerade durch eine andere Studie von der University of Ottawa erfahren, dass auch Frauen nicht nur auf der Suche nach Langzeit-Beziehungen sind, sondern auch gerne mal einfach so aus Spaß mit einem Mann ins Bett steigen.

Dennoch scheint mir die Angebot-Nachfrage-Studie gut in eine Zeit zu passen, in der es durch Partnerbörsen und Dating-Apps ein solches Überangebot an potenziellen Partnern gibt, dass alle immer meinen, sich eine Hintertür offenhalten zu müssen. Bloß nicht zu früh festlegen! Wenn ich mir diese Profilseiten-Kataloge anschaue, denke ich schon manchmal, dass Menschen dort irgendwie zur Ware werden. Wie scannt Mann dieses Riesenangebot, wie findet er heraus, welche Frau die Eine, die Wahre, die Richtige ist? Wie legt er sich fest? Nun, sicherlich nicht übers Internet. Dafür müssen Sie schon da rausgehen und mit den Frauen reden, sie riechen, sie vielleicht mal vorsichtig berühren. Und Sie brauchen eine hochpotente – allerdings auch hochsensible – Suchmaschine, die schon seit Jahrtausenden im Einsatz ist, und die durch keine App und keine Studie ersetzt werden kann. Sie nennt sich: Gefühl. Viel Glück!

 

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Sagen Sie ihr 1000 Mal, wie schön sie ist, und sie wird es nie richtig glauben – sagen Sie ihr einmal, sie ist zu dick, und sie vergisst es nie

Es wird oft darüber geklagt, dass das geltende Schönheitsideal sich viel zu sehr dem männlichen Geschmack anpasse. Frauen hungern und leiden, weil sie glauben, dass sie extrem dünn sein müssen, um Männern zu gefallen. Oder sie hungern nicht und leiden nur, weil sie dem Size-Zero-Modell-Ideal nicht entsprechen – und denken, dass sie darum den Männern nicht gefallen. Davon abgesehen, dass es ganz schön unemanzipiert ist, den Männern die Schuld an den eigenen Ernährungs- und Bekleidungsproblemen zu geben, ist diese Sichtweise natürlich kompletter Unsinn. Es sind gar nicht “die Männer”, welche dieses Schönheitsideal propagieren, sondern nur wenige führende Köpfe in der Mode- und Werbe-Industrie, von den sich einige gar nicht wirklich für Frauenkörper interessieren. Es sind vor allem die Medien, die diese Ideale verbreiten – und dieser groß angelegten Propaganda steht der Einzelne machtlos gegenüber. Dachten Sie.

Als führendes Leitmedium für den fraueninteressierten Mann habe ich Neuigkeiten für Sie: Sie sind nicht machtlos. Im Gegenteil. Sie und nur Sie allein haben die Power, Ihrer Liebsten diesen Schönheitswahnsinn auszureden. Eine US-Studie hat nun gezeigt, dass eine Frau, die keine Model-Maße hat, sich sofort wohler in ihrer Haut fühlt, wenn sie erfährt, dass Männer eine Figur wie die ihre bevorzugen. Nur wenn Frauen explizit gesagt bekommen, dass Männer dünne Frauenkörper attraktiver finden, fühlen sie sich mit ihrem eigenen, normalen Gewicht unwohl. Sie sehen also: Ein einziges ehrliches Kompliment von Ihnen für ihre Figur kann bei ihr mehr Wirkung entfalten als jede verdammte Mager-Model-Kampagne dieser Welt.

Dabei müssen Sie natürlich clever vorgehen. Vor allem genügt nicht ein Kompliment im Jahr. Die großen Kampagnen laufen ja auch länger, meist sind es mehrere – und es kommen immer neue. Also: Nur Dauerlob knallt. Okay, ich weiß, es heißt immer: “Sag’ ihr 1000 Mal wie schön sie ist, und sie wird es nie glauben – sag’ ihr einmal, sie ist zu dick, und sie vergisst es niemals”. Das liegt aber nicht an ihr, sondern am Dauerbombardement mit Size-Zero-Models. Dem müssen Sie systematisch etwas entgegensetzen – am besten bei jeder Gelegenheit, aber nicht mechanisch jeden Tag! Ganz wichtig ist, dass Sie sich nicht im Ton vergreifen. Also niemals: “Ich finde es super, dass du nicht so superdünn bist.” Auch nicht: “An dir ist wenigstens ordentlich was dran!” Besser: “Ich liebe und vergöttere jeden Quadratzentimeter und jedes Gramm an dir!” Alles klar? Okay. Ihre Kampagne beginnt – jetzt!

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Männer und Frauen können nie miteinander befreundet sein, weil Männer immer nur das eine wollen, und damit haben sie völlig Recht

Jeder hier kennt ja das Theorem von der Unmöglichkeit von Freundschaften zwischen Mann und Frau (TUFMUF): Männer und Frauen können nie miteinander befreundet sein, weil der Mann immer daran denken wird, Sex mit dieser Frau zu haben. Spätestens seit dem Film “Harry & Sally” ist das TUFMUF quasi Allgemeinwissen. Impliziert ist dabei immer: Männer sind doof. Der doofe Mann macht alle Freundschaften kaputt, weil er immer nur an das eine denkt. Aber jetzt kommt das: Laut einer Studie des kanadischen National Bureau of Economic Research sind diejenigen Ehen am glücklichsten, in denen die Ehepartner sich gegenseitig als “beste Freunde” empfinden. Bämm.

Die kanadischen Forscher sagen also: Paare sind dann am glücklichsten, wenn sie aus bestem Freund und bester Freundin bestehen, die miteinander ins Bett gehen. Insofern ist das TUFMUF Unsinn! Der Mann macht mit seiner Haltung gar nicht alles kaputt – er hat letztlich genau das Richtige im Sinn. Schon das männliche Balzverhalten ist ja voll auf Freundschaft optimiert: Während Frauen mit High Heels, engen Röcken und tiefem Ausschnitt häufig den Flirt-Faktor forcieren, setzen Männer oft mit strubbeligen Haaren, nachlässiger Kleidung und schlechten Manieren von vornherein alles auf die Kumpel-Karte. Es ist dann meist gar nicht schwierig für Frau Freundin und Herrn Freund, übereinander herzufallen. Das Komplizierte ist die Transformation der Freundschaft in eine wahrhaftige Liebesbeziehung. Dafür müssen dann vor allem einige überhöhte Idealvorstellungen von heiligen Huren und berittenen Prinzen über Bord gehen.

Aber die Leute sind ja meist so ungeduldig, dass sie eh miteinander in der Kiste landen, bevor sich eine innige Freundschaft entwickeln kann. Viele Paare schaffen den Weg vom ersten Drink zum erstbesten Bett in einer Zeit, die es bei den meisten Männern dauert, bis sie potenziellen Kumpeltypen überhaupt zum ersten Mal zuprosten. Wenn Sie dennoch von den Erkenntnissen der kanadischen Wissenschaftler profitieren wollen, müssen Sie es also hinkriegen, mit der Frau, mit der Sie das Bett teilen, auch befreundet zu sein. Auch das ist nicht ganz leicht. Es gibt aber ein paar einfache Tipps: Öfter mal gemeinsam schmutzig feiern gehen, also nix mit Abendkleid und Smoking, sondern Rock’n'Roll und Bier. Öfter mal zusammen ein Pferd stehlen – oder was es dazu in der Zivilisation Vergleichbares gibt. Verrückte Wetten mit kranken Einsätzen abschließen – und durchziehen. Und unbedingt auf verniedlichende Kosenamen verzichten – Kumpel nennen einander nicht “Schnuffilein”. Ach ja, Männer, eines noch: Wenn Sie für Ihre Liebste die beste Freundin sein wollen, kommen Sie nicht drumherum, mit ihr Klamotten und Schuhe shoppen zu gehen – und mit ihr gelegentlich gemeinsam das WC aufzusuchen.

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Neujahrswünsche: Alle wollen nur Gesundheit, keiner die Traumfrau. Aber ist die etwa ungesund?

Was sind Ihre Neujahrsvorsätze für 2015? Oh, Sie wollen Ihre Traumfrau kennenlernen? Das ist ja jetzt doof. Denn Frauen interessieren sich gar nicht für Sie. Das ist nichts Persönliches, Frauen interessieren sich ganz allgemein kaum noch für Männer. Das behauptet jedenfalls die aktuelle Umfrage einer Partnervermittlung. Unter den befragten Frauen bestätigen nur noch 6 Prozent die Aussage: ”Ich träume davon, im nächsten Jahr meinen Traummann zu finden.” Und nur 9 Prozent sagen:”Ich wünsche mir mehr Zeit für die Liebe – ich habe mir fest vorgenommen, im nächsten Jahr mehr mit  meinem Partner zu unternehmen.” Also haben die meisten schon einen Partner, der ihnen aber egal ist – oder sie haben keinen und suchen auch nicht danach.

Viel wichtiger ist den Frauen ihre Gesundheit. 35 Prozent sagen: “Daher werde ich mehr auf meine Ernährung achten oder sie sogar komplett umstellen, zum Beispiel vegan leben.” Eine Horrornachricht? Nein. Denn bei den Männern sind die Wünsche beinahe identisch, weichen nur um wenige Prozentpunkte nach oben oder unten ab. Angeblich geben auch 32 Prozent der Männer den Vegan-Spruch als Jahres-Losung aus. Die wollen alle Tofu statt Turteln! Da gehören Sie mit Ihrem gänzlich unveganen Wunsch nach einer Traumfrau wohl zu einer fleischeslustigen Minderheit.

Sollen Sie jetzt aufgeben? Oder sich mächtig aufregen, dass diese ganze Gesundheitsnummer langsam etwas zu weit geht? Also ob Liebe ungesund wäre! Pssst, ganz ruhig bleiben. Alles halb so wild. Denn erstens sind das alles nur Neujahrs-Momentaufnahmen. In 2 Wochen werden die Karten neu gemischt. Und zweitens sind das doch perfekte Jagdbedingungen. Schließlich steigen Ihre Chancen auf eine Traumfrau, wenn Sie nach einer suchen, derweil die anderen Typen nur Augen für ihre Gemüse-Kochbücher haben. Wenn zwei noch braten, freut sich der dritte. Lassen Sie sich auch vom angeblichen weiblichen Desinteresse nicht abschrecken. Dass eine Frau nicht öffentlich zugibt, dass sie einen Traummann sucht, hat ja noch nie bedeutet, dass sie sich nicht selbst gern suchen lässt. Während also die Konkurrenz Ernährungsseminare besucht, sprechen Sie Ihre Traumfrau an, laden sie zum Essen ein, und kochen dann etwas Verführerisches für sie. Äh: Am besten was Veganes. Sicher ist sicher.

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