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Frauen stehen nicht auf aggressive Männer – außer für schnellen Sex

Wer kurzfristig eine Frau ins Bett kriegen will, sollte sich vielleicht öfter mal in der Kneipe prügeln. Oder zumindest ein aggressives Auftreten zeigen, wenn interessante Frauen anwesend sind. Denn wer ein machomäßiges, maskulines Verhalten zeigt, kann bei Frauen durchaus punkten.

Holla. Jetzt denken Sie sicher: Der Typ hat getrunken, der steht neben der Rille, dem haben sie was in die Falafel gestreut. Wie kann der am hellichten Tage so etwas laut sagen beziehungsweise schreiben?! Aber das ist nicht von mir. Das ist – grob verkürzt – das Ergebnis einer Studie der Uni Konstanz. Darin zeigte sich, dass Männer mit einem Hang zur Aggressivität bei vielen Frauen sehr gute Chancen auf einen One-Night-Stand haben. Befragt wurden immerhin 1.000 Frauen. Fragt sich trotzdem, ob es klug ist, so etwas in dieser Form zu kommunizieren, insbesondere so kurz vor dem Tanz in den Mai.

Galoppieren Sie jetzt nicht gleich mit Boxhandschuhen aufs nächste Volksfest! Denn im Detail stellt sich die Studie etwas anders dar: Die Frauen waren im Versuch nie direkt mit gewalttätigen Handlungen konfrontiert, sondern immer nur mit Aussagen von Männern, deren Verhalten die Wissenschaftler vorher als aggressiv klassifiziert hatten. Es kann also gut sein, dass die Frauen die Jungs gar nicht als Schläger, sondern als starke Beschützertypen wahrgenommen haben, oder als unbändige Kämpfer für das Gute. Und dass sie ihre Meinung sehr schnell ändern, wenn sie die Jungs bei der Kneipenschlägerei in Aktion erleben.

Spätestens wenn Sie nicht nach einer Affäre sondern nach einer Frau fürs Leben suchen, ist die Kämpfer-Nummer ohnehin fehl am Platze. Denn für langfristige Bindungen und Familiengründungen bevorzugen Frauen laut derselben Studie empfindsame Männer ohne kriegerische Ambitionen. Insofern: Ball flach halten.

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Frauen kommt es doch auf die Größe an, aber viele verlaufen sich auf dem Weg

Meine Kollegin hat gerade, als wir anderen alle in einer Konferenz saßen, im Raum neben meinem irrtümlich einen Computer-Ausdruck hingelegt, der eigentlich für mich bestimmt war. Sie hatte schlicht die Büros verwechselt. Das ist natürlich nicht weiter schlimm, unter Kollegen regelt sich das. Nur dass es sich pikanterweise um die Zusammenfassung einer Studie handelte mit dem plakativen Titel: “Frauen kommt es DOCH auf die Größe an!” Da hat sich der Kollege, als er zurück ins Büro kam, natürlich schon gefragt, was ihm die Überbringerin damit sagen wollte. Ob es da eine Message im Sub-Text gab. Zum Glück hatte sie nicht auch noch unterschrieben, mit Herzchen womöglich.

Aber zur Studie. Wieder einmal hat also die Wissenschaft Frauen dazu befragt, wie groß sie den Mann untenrum gerne hätten. Wieder gaben Hunderte Individuen Hunderte individuelle Antworten, die sich aber doch letztlich in die Richtung verdichteten (oder die verdichtet wurden): Je größer, desto besser. Am besten waren große Männer mit großem Gemächt. Ob sie auch ein großes Auto und ein großes Einkommen hatten, wurde leider nicht gefragt. Was ist jetzt daran neu? Mehr ist immer besser als weniger. Das ist doch außer bei Krankheitserregern, Schulden und Nervkram eigentlich immer so. Wir leben in einer Konsumgesellschaft, da nehmen alle so viel sie kriegen können, und wenn’s etwas mehr umsonst gibt, sagen alle: Her damit! Ob sie es nun brauchen können, ist dabei doch völlig egal. Ähnliche Studien gibt es über Männer und Brüste, alte Millionärinnen und Brillantringe und vielleicht auch über Bauern und Kartoffeln. Öde.

Eigentlich wollte ich auch über diese Studie gar nicht bloggen, weil dieses ganze “Größer-ist-geiler”-Thema einfach so langweilt. Aber da die Kollegin mir (und nicht nur mir) das Thema nun schon so nonchalant aufgedrängt hat, kam ich gar nicht mehr drum herum. Ich finde ihre Vorgehensweise im übrigen wesentlich erfrischender als eine anonyme Studie, in der es nur um Tendenzen und Durchschnittswerte geht. Einfach mal durch die Büros schwoofen, ein paar Zettel in der Hand, und die Message straight auf den Tisch knallen. Klar sagen, was gefragt ist – und basta! Allerdings hätte sie dann coolerweise doch ihren Namen druntersetzen müssen, oder?

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Rock-Fans aufgepasst: Rock steigert die männliche Potenz (aber nicht so, wie Sie denken)

Diese Welt verändert sich. Immer mehr. Denken Sie nur, was die letzten 25 Jahre gebracht haben: Der Fall der Mauer, Griechenland wird Europameister, Cindy aus Marzahn moderiert Wetten dass…? Frauen stimmen gegen die Frauenquote, und bald kommt die Weihnachts-WM in Katar. Da kann auch diese Meldung kaum mehr verwundern: Männer, die regelmäßig Röcke tragen, sind fruchtbarer als die konsequenten Hosen-Träger. Ein luftiges Röckchen hält angeblich die Spermien schön kühl, was sie stärkt. Ja, nun. Renne ich gleich mal zum Schrank, schaue nach, wühle durch, hmm – keine Röcke drin. Und jetzt? Renne ich gleich in die nächste Boutique und schaue, ob ich etwas Passendes finde? Nix da!

Ich habe ja nicht grundsätzlich etwas gegen Veränderungen. Ich will die Mauer nicht zurück, ich mag Cindy von Marzahn und ich gönne auch Griechenland von Herzen, dass es bald mal wieder in einer anderen Disziplin ganz oben mitspielt als beim Umschulden. Aber ich muss nicht jeden Mist mitmachen. Röcke, pffft – und als nächstes dann Ballerinas, oder wie? Und überhaupt: Was nützt es dem Manne, dass Röcke tragen die Potenz steigert – wenn ihn die Frauen dann nur auslachen?

Oh. Meine überaus charmante Kollegin meinte gerade, ein Rock könnte mir ganz gut stehen. “Ganz ehrlich”, sagte sie wörtlich und sehr glaubhaft, “das kann ich mir bei dir voll gut vorstellen.” So etwas hat sie mir über Jeans noch nie gesagt. Oder über Lederhosen. Hm. Vielleicht muss ich da mal umdenken. Ein paar urmännliche Begrifflichkeiten umbewerten. Sind wir nicht alle irgendwie Rocker? Was ist mit Rocky Balboa? Oder dieser Muskelkante aus Hollywood, The Rock? Rockabilly? Let there be ROCK!

Andererseits… Nee. Sean Connery hin, Fruchtbarkeit her. Ich will untenrum gar nicht frösteln. Mit Rock kann man sich auch gar nicht mehr anständig breitbeinig hinsetzen. Oder Fahrrad fahren. Außerdem: Ich fände es total lästig, wenn mir ständig alle diese notgeilen Mädels unter den Rock schauen würden…

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Eine Frau kann riechen, ob ein Mann der Richtige für sie ist, auch wenn’s dann doch der Falsche ist

Sie würden gerne riechen können, welche Frau gerade Lust auf Sie hat, oder? Können Sie aber nicht. Und die Ungerechtigkeit geht noch weiter: Frauen können im Gegensatz dazu immerhin riechen, ob Sie ein geeigneter Partner für sie sind. Oder jedenfalls das, was ihre Hormone für einen geeigneten Partner halten. Eine Studie hat jetzt gezeigt: Frauen bevorzugen in der fruchtbarsten Phase ihres Monatszyklus den Geruch von Männern mit hohem Testosteron-Level. Also bevorzugen sie auch die entsprechenden Männer. Testosteron gilt ja im Dschungel der Triebe als Gradmesser guten genetischen Materials (ohne jede wissenschaftliche Grundlage), weshalb Frauen schon in vielerlei Hinsicht nachgesagt wurde, während ihrer fruchtbaren Zeit in erster Linie nach Testo-Typen mit breitem Kiefer zu schauen – völlig unabhängig davon, ob das genau die Typen sein könnten, die sie hinterher mit einem gemeinsamen Kind sitzen lassen. Das alles kann eine Menge heißen, für Sie heißt es aber vor allem:

1. Wenn sich an einem heißen Party-Abend eine Frau mit der wildesten Leidenschaft auf sie stürzt, immer wieder davon spricht, wie toll Sie riechen, und gleich aufs Ganze und ins Bett gehen will, sollten Sie Ihr Deo überprüfen – und ihre wahren Absichten hinterfragen.

2. Wenn Sie bei einer Frau abblitzen, fragen Sie nicht hinterher, ob Sie in einer anderen Phase ihres Zyklus’ wiederkommen dürfen! (Wirklich sicher sein, dass sie nichts von Ihnen will, können Sie aber im Grunde erst, wenn Sie die Frau an jedem einzelnen Tag eines und desselben Monats an sich schnuppern lassen. Doof nur, dass Sie dann leider bereits als Stalker gelten…)

3. Wenn Sie gerade keine Kinder wollen, ziehen Sie zum Flirten besser keines von Chuck Norris’ Hemden an! Der Mann hat das Testosteron erfunden und ist der weltweit größte Produzent. (Es sind übrigens auch schon Frauen davon schwanger geworden, dass sie nur an Chucks Hemden gerochen haben…)

 

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Wie ein einzelner Mann Hunderttausende Frauen dazu bringt, ihre BHs auszuziehen

Arzt müssten wir sein. Was Ärzte alles dürfen. Hier zum Beispiel, dieser Franzose, Professor Jean-Denis Rouillon, Sportmediziner am Centre Hospitalier Universitaire im französischen Besancon. Der hat laut Pressemeldungen die letzten 15 Jahre damit verbracht, die Anatomie von 330 Frauen zu studieren. Was immer das heißt: Respekt. Aber damit nicht genug.

Jetzt stellt der Mann sich vor die Mikrofone und Kameras der Weltöffentlichkeit und sagt: Frauen sollten keine BHs tragen. Nie. Nützt eh nix, meint der Herr Professor, verursacht womöglich sogar Rückenprobleme. Also, mesdames: Runter damit. Zack, so geht das. So schafft es ein einzelner Mann, dass sich mit einem Schlag Hunderttausende Frauen den BH ausziehen. Unglaublich.

Man wagt gar nicht zu fragen, was der als nächstes loslässt. “Frauen sollten keine zu langen Röcke tragen, der Saum scheuert Knie und Schienbeine auf.” Oder: “Frauen sollten keine Unterhosen tragen, das verbreitert die Hüften.” Oder: “Frauen sollten überhaupt keine Kleidung tragen, das hat negative Auswirkungen auf ihre Haltung – und auf meine Laune.” Demnächst wirbt er mit großen Plakaten für seine Botschaften, da steht er dann auf einem überlebensgroßen Foto mit ausgebreiteten Armen und ruft den Frauen zu: “Macht euch frei!” Und die Frauen machen das dann, danken ihm barbusig auf Knien.

Ach ja, Arzt müsste man sein. Allein schon wegen dieses Spruchs: “Lassen Sie mich durch, ich bin Arzt.” Nicht auszudenken, wie oft man umsonst ins Kino käme. Andererseits… Ich finde BHs eigentlich ganz hübsch. Sie erhöhen außerdem in den schönen Momenten des Lebens die Spannung. Nur aufzukriegen sind die Teile nicht. Vielleicht heben Sie sich die Botschaft des Herrn Professor also einfach für die entscheidenden Situationen auf und sagen dann: “Äh, wusstest du eigentlich, wie schädlich dieses Ding für deinen Rücken ist? Zieh’ das besser mal aus…!”

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Farce um die Frauenquote: Wenn es keine Verstecke mehr gibt, zeigt sich, wer die meisten Eier hat

Was für ein unwürdiges Schauspiel.

Die Frauen in den Bundestagsfraktionen von Union und FDP könnten am Donnerstag mit ihren Stimmen den SPD-Antrag für eine 40-prozentige Frauenquote in Aufsichtsräten durchbringen und damit endlich aus eigener Kraft das schaffen, wofür die geballte Frauenpower des Landes seit Jahren zetert, kreischt und kämpft. Aber anstatt geschlossen und bestimmt aufzutreten, winden sie sich. Es gilt als wahrscheinlich, dass sich die meisten dem Koalitionszwang beugen, sprich: wegducken. Na, dann können wir letztlich froh sein, wenn die Quote nicht kommt. Ducken und verstecken ist in Aufsichtsräten nicht gerade eine förderliche Grundhaltung.

Ich bin ja nicht grundsätzlich gegen die Quote. Ich wüsste einfach gern, ob wirklich alles besser wird, wenn sie kommt. Also bitte. Aber angeblich soll die Frauenquote doch ein Instrument sein, das nur einen Zustand herbeiführt, der den gesamtgesellschaftlichen Gegebenheiten entspricht. Sie soll die Zwangsherrschaft der Männer durchbrechen und den Frauen zu ihrem Recht verhelfen, zu dem, was sich alle Frauen wünschen: Gleiche Rechte, gleiche Chancen, gleiche dicke Vorstands-Audis. Da sieht es aber doch einigermaßen komisch aus, wenn die gewählten Volksvertreterinnen egal welcher Partei sich nicht entschließen können, für diese Quote zu stimmen. Da fragt man sich: Wollen gar nicht alle Frauen die Quote? Wenn doch, warum kämpfen sie dann jetzt nicht?

Mir fällt dazu ein, was ein 5-jähriger Junge kürzlich bei der Ostereier-Suche zu einem kleinen Mädchen gesagt hat, als schon fast die ganze Schokolade gefunden war. Er sprach mit Blick auf sein prall gefüllten Sammel-Korb und den des Mädchens die weisen Worte: “Wenn es nämlich keine Verstecke mehr gibt, dann zeigt sich, wer die meisten Eier hat.”

Genau so ist es.

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Frauen wollen Männer, die ihnen Wünsche von den Augen ablesen. Männer wollen Frauen, die endlich in der Realität ankommen

Sie kennen doch das weibliche Augen-Wunsch-Denken? Dass Sie ohne jedes Wort erkennen, was sie will und was nicht – und sich gleich dementsprechend verhalten? Eine neue Studie der Universität Bochum hilft vielleicht, diese weibliche Wahnvorstellung vom partnerschaftlichen Gedankenlesen zu bekämpfen. Die Forscher haben nämlich nun gezeigt, dass es Männern von Natur aus schwerer fällt, die Emotionen einer Frau an ihren Augen zu erkennen. Tatsächlich gelang den Männern dies im Versuch nur halb so oft, wie sie es schafften, die Emotionen anderer Männer zu deuten. Die Wissenschaftler vermuten, das hängt damit zusammen, dass es für das Überleben des Mannes in früheren Zeiten wichtiger war, Gefühle und Intentionen eines anderen Mannes zu durchschauen, weil er von diesem eher einen möglichen Angriff zu befürchten hatte. Das Dasein ist eben Kampf, nicht Kuscheln.

Ich glaube, unsere Gedanken-Blindheit hat auch mit der kompliziert verschlüsselten und schwer zu deutenden Mimik vieler Frauen zu tun. Damit meine ich nicht, dass einige ihr Gesicht beim Orgasmus ähnlich verziehen wie bei einem Sportunfall (was zwar vorkommt, Männern aber genau so passieren kann). Nein, ich meine, dass es Männern schwer fällt, die Gefühle einer Frau an ihren Augen abzulesen, weil…

- …Frauen ihnen zu oft mit einem lieblichen Lächeln und zartem Schmelz im Blick gesagt haben: “Lass uns doch einfach gute Freunde bleiben!” Was nichts anderes bedeutet als: “Du bringst es nicht mehr, ich habe einen besseren.” Was gleichbedeutend ist mit: “Hier, dein Herz. Ich habe ein wenig darauf herumgekaut und es dann ausgespuckt. Kannst du es noch brauchen?” Wie kann sie dabei so lieb gucken?!

- …Frauen oft verheult, am Boden zerstört und traurig aussehen, als wäre weiß-Gott-wer gestorben – dabei haben sie gerade nur zum 24-sten Mal das Ende von “Titanic” gesehen.

- …Frauen Männern oft mit einem feindseligen, wütenden, hasserfüllten Höllenfeuer-Todesblick begegnen, so dass das Schlimmste zu befürchten ist – und dann geht es nur darum, dass irgendwo eine seiner Socken herumgelegen hat

- …Frauen oft mit einem interessierten, aufgeschlossenen, offenen Blick eine Frage stellen – und dann doch total ausrasten, weil sie die Antwort “Ein bisschen knapp um die Hüften” gar nicht hören wollten!

Trotzdem: Weiterhin die Augen aufhalten. Übung macht den Meister!

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Jarrod Scott in der Vogue? Eine haarige Angelegenheit

Ein Aufschrei geht durch die Medien, die Welt steht protestierend Kopf. Nein, nicht wegen der Bombenstimmung in Korea, auch nicht wegen der Euro-Krise. Sondern weil sich ein Mann nackt ausgezogen hat. Das Model Jarrod Scott. In der Vogue für Männer. Es waren sogar Schamhaare zu sehen! Ganz VIELE! Ja, wär’s denn besser gewesen, möchte ich die Hüter des Morals-Grals da fragen, wenn da KEINE Haare gewesen wären? Ich verstehe diese ganze Aufregung nicht.

Also, ich ziehe mich täglich aus. Ist doch völlig normal. Gut, die Männer-Vogue hat noch nicht angerufen, aber das ist doch nur noch eine Frage der Zeit. Ich würde die nicht wegschicken. Der entscheidende Punkt ist doch, dass sich täglich Millionen von Frauen vor Kameras entblößen, und sich keiner mehr wirklich darüber aufregt, es sei denn, es ist irgendwas mit Tieren oder so. Da ist’s doch nur fair und geradezu notwendig, dass Männer das auch tun. Sollen die Moralapostel doch froh sein, dass es zum Aufwärmen ein Topmodel war, und (noch) nicht Gerard Depardieu. DAS wäre mal Emannzipation.

Denn ich finde, wir sollten alle viel offensiver stolz auf unser Äußeres sein und das auch zeigen. Eine große britische Umfrage hat schließlich gerade erst gezeigt, dass Männer meist zufriedener mit ihrem Aussehen sind. Das schreit doch nach aggressiver Nacktheit! Also los, zeigen Sie’s allen. Ob beim nächsten Foto-Shooting oder beim Einkaufen. Lassen Sie’s raus! (Nein, Gerard, du und dein Freund Wladimir, ihr stellt euch vielleicht doch erstmal hinten an.)

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Bei der Frau des Kumpels spielen Ihre Hormone verrückt, aber in eine völlig unbekannte Richtung!

Manche ungeschriebene Gesetze gelten für jeden Mann. Rechts vor links. Mein Club vor – noch ein Tor. Kein Bier vor vier. Und: Die Frau des Kumpels ist tabu. Insbesondere diese letzte Regel gilt für uns, ohne dass wir darüber nachdenken oder irgendwelche Hühnerblut-Schwüre auf dem nächtlichen Friedhof leisten müssten.

Nun haben Forscher der University of Missouri entdeckt, dass diese ehrenvolle Haltung womöglich auch wieder nichts anderes ist als eine Laune der Natur, ein biologisches Programm. Angeblich fällt unser Testosteron-Pegel automatisch in den Keller, wenn wir mit der Angetrauten oder Angebeteten unseres Kumpels interagieren. Normalerweise steigt das Testo-Level, sobald wir mit potenziellen Sex-Partnern zu tun haben. Die Freundesfreundin macht uns aber nicht heiß, egal wie scharf sie ist. Es ist, plump gesagt, der Kumpel in ihr, der uns abtörnt. Diese Hormon-Funktion soll angeblich das gesellschaftliche Zusammenleben fördern – was ja durchaus plausibel klingt. Man fragt sich nur, warum es nicht für jedes gesellschaftliche Problem das entsprechende Hormonprogramm gibt.

Und ich frage mich, wie die Hormone meines Kumpels damals so schnell wissen konnten, dass ich nicht mehr mit der süßen Micaela zusammen war. Ich wollte ja schon noch, aber sie verabschiedete sich, launisch wie sie war, mit einem neckischen Zwinkern ihrer dunklen Augen aus meinem Leben. Mein Buddy fragte mich noch am selben Abend nach ihrer Telefonnummer. Ob er hormonell mutiert ist? Gelten die Gesetze der Natur nicht für jeden von uns? Naja, wäre ja nicht das erste oder einzige Mal, dass die Hormone machen, was sie wollen. Offenbar sagen sie nicht jedem: Lass die Finger von der Micaela!

Cheers!

Jens Health

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Frauen reden mehr als Männer, weil sie dauernd Eiweiß im Kopf haben

Sie haben sicherlich bereits gehört und/oder immer schon gewusst, dass Frauen mehr reden als Männer. Es war mal die Rede von durchschnittlich 20000 Wörtern zu  7000 Wörtern pro Tag – ein mehr als deutlicher Vorsprung. Und sicherlich haben Sie sich auch schon überlegt, woran das liegen könnte. Ungerechtigkeit der Schöpfung, unheimliche Laune der Natur oder uralter Fluch? Jetzt haben Forscher der University oft Maryland festgestellt: Es könnte eine Frage der Gene sein, genauer: der Proteine. Die Wissenschaftler fanden bei Untersuchungen mit Kindern heraus, dass Mädchen 30 Prozent mehr eines die Sprechfähigkeit fördernden Eiweißes haben als Jungen.

Woher die Mädels dieses Plapperprotein namens FOXP2 haben, ist nicht ganz klar. Mehr Muttermilch? Mehr Rührei? Mehr Fruchtzwerge? Spielt ja auch keine Rolle.  Viel entscheidender ist die Frage: Wie nehmen sie es vielleicht heute noch auf? Wie ließe sich der Wort-Eiweiß-Strom eindämmen? Stellen Sie sich nur einmal vor, dass ein einfacher Caffe Latte eine 100-Wort-Dosis an FOXP2 enthält – dann wäre jeder Kaffeeklatsch ein selbstverstärkendes Sabbelmassaker, ein Plappertuum Mobile, ein Kugelblitz der Gesprächskultur. Da sollten, da müssen Sie ja förmlich darauf bestehen, dass sie sich mit ihren Freundinnen nur noch zum Prosecco-Trinken trifft, weil das den Quassel-Faktor erheblich senkt – weiß doch jeder, dass Prosecco keine Proteine enthält.

Doofe Idee? Vielleicht. Dann achten Sie einfach darauf, dass sie keine Proteinshakes, Frühstückseier und ähnliches Quatsch-Doping zu sich nimmt, bis wir mehr wissen. Ob Sie sie von sämtlichen Eiweißquellen fernhalten, bleibt natürlich Ihnen überlassen…

Cheers,

Jens Health

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