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Frauen finden Fremdgehen ihres Mannes gar nicht so schlimm, außer die andere will nur reden

Wobei erwischen Sie Ihre Angebetete lieber: a) im innigen Gespräch mit Brad Pitt über intimste Dinge oder b) sprachlos bei intimsten Dingen mit Pit im Bett? Ist schon klar: Das Sex-Ding ist schlimmer. Für uns Männer jedenfalls. Bei Frauen soll ja angeblich die emotionale Kiste mehr wehtun: Einer Studie der University of Kansas zufolge sind Männer grundsätzlich eifersüchtiger, wenn ihre Partnerin mit einem anderen Mann Sex hat, während Frauen viel empfindlicher darauf reagieren, wenn sie das Gefühl haben, dass ihr Mann sich emotional zu sehr auf eine andere einlässt. Die Forscher erklären das mit dem alten Kindchen-Muster: Männer müssen mehr fürchten, das Kind eines anderen untergejubelt zu bekommen und sind deswegen da sehr wachsam – und die größte Sorge der Frauen ist es, dass der Vater ihrer Kinder sie wegen einer anderen verlässt, und sie mit den Kleinen allein da sitzen.

Nun frage ich mich: Wer hat denn heutzutage noch in erster Linie Sex, um Nachwuchs zu zeugen? Welcher Mann denkt denn wirklich im allerersten Moment, nachdem er seine Frau mit dem Nachbarn auf dem Küchentisch erwischt hat: “Verdammt, die Schweine wollen mir ein Kind unterjubeln!” ? Zumal, wenn er sie beim Blow-Job erwischt? Oder umgekehrt: Welche eifersüchtige Frau gibt sich denn gelassen und verzeihend, wenn ihr Mann zu ihr sagt: “Ich treffe mich wieder mit Susanne – aber es ist wirklich nur Sex, versprochen! Wir reden auch kaum, sie stöhnt und ächzt ja die meiste Zeit eh nur.” Der Studie zufolge sagten vier Fünftel der Frauen, sie wäre eher eifersüchtig, wenn ihr Mann sich in eine andere Frau verliebt, als wenn er mit dieser Frau andere Sex-Positionen ausprobiert. Nee, klar. Genau das sagt sie dann auch, wenn sie ihn in flagranti mit der Babysitterin bei der Budapester Beinschere erwischt: “Ach! Na, so ein Glück! Ich dachte schon, du wärst verliebt.” Also ehrlich, wer soll das glauben?

Wenn es diesen Unterschied tatsächlich geben sollte, dann reagieren Männer doch wohl vor allem darum mehr aufs körperliche Fremdgehen, weil Sex für sie immer noch sehr viel wichtiger ist als für viele Frauen. Und weil sie nicht verstehen, warum die Frau einen anderen bereitwillig ranlässt, sie selbst aber höchstens einmal im Monat. Frauen dagegen reagieren auf den emotionalen Betrug viel mehr, weil ihnen Sex oft weniger wichtig ist. – und weil sie es vielleicht nicht fassen können, dass er mit der anderen stundenlang redet, während er zuhause nie den Mund aufkriegt. Ganz nebenbei: Ich kenne nicht eine einzige Frau, die mit Brad Pitt die ganze Nacht nur reden will.

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Frauen reagieren nicht auf sexy Reklame? Aber nur, weil sie die Model-Typen nicht anfassen können

Kann das Bild einer spärlich bekleideten Frau Sie dazu verleiten, ein Produkt zu konsumieren? Kann es Sie zum Beispiel dazu bringen, im Internet auf den Link zu einem Artikel zu klicken? Natürlich kann es das, sonst wären Sie ja nicht hier! Ha! Es ist kein Geheimnis, dass Männer durch nackte Frauenhaut zum Konsum motiviert werden – sämtliche Bikini-Babes in jeder Bier-Reklame sind Zeuginnen! Kurz heißt es: Sex sells! Langversion: Die Bilder von den Nackerten aktivieren beim visuell gesteuerten Mann das Belohnungssystem im Gehirn. Diesen Reiz versucht er dann zu befriedigen, unter Umständen durch Konsum des beworbenen Produkts. Ebenso klar war bisher, dass das gleiche bei Frauen nicht funktioniert: Nackte Männerhaut verkauft keine Frauen-Produkte, Frauen werden durch erotische Kerle-Fotos eher nicht zum Konsum animiert.

Belgische Wissenschaftler haben nun gezeigt, dass das nicht an der mangelnden Verknüpfung vom weiblichen Belohnungssystem mit dem Thema Sex liegt. Die Sache funktioniert nur nicht visuell, also über Fotos und Filme. Frauen reagieren sexuell auf andere Dinge, etwa auf haptische Reize. Die Forscher bewiesen: Wenn ihre Probandinnen zuvor edle Männerunterwäsche wie etwa Boxer-Shorts betastet hatten, veränderte das sehr wohl ihre Konsum- und Finanzentscheidungen. Wenn Ihre Liebste sich also das nächste Mal über die Busen-Babes in der Bierwerbung lustig macht, reiben Sie ihr diese Ergebnisse unter die Nase und sagen: „Du bist selbst keinen Deut besser – es gibt halt nur noch kein Fühl-Fernsehen!“

Tja, nun. Wahrscheinlich wollen Sie Ihrer Liebsten ja überhaupt nichts verkaufen, hätten aber trotzdem nichts dagegen, wenn sie mal wieder an ihrer Unterwäsche fühlt. Auch dann können Sie aus dieser Geschichte etwas lernen: Wenn Sie als Verführer auftreten wollen, tanzen Sie nicht nackig vor ihr herum und wackeln animierend mit dem Rüssel, sondern setzen eher auf Duftöl, Chill-out-CD, Kerzenschein und Massagetechnik. Das ist die beste Werbung, die Sie für sich und Ihre Boxer-Shorts machen können!

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Frauen warten länger, bis sie ein Geheimnis erzählen, aber was ein Mann erzählt, ist kein Geheimnis

Können Sie ein Geheimnis für sich behalten? Natürlich können Sie das, sonst wüsste ich ja längst davon. Sie und ich, wir beide wissen: Männer können schweigen. Doch nun das: Einer großen britischen Umfrage zufolge können Männer schlechter Geheimnisse für sich behalten als Frauen. Das Ergebnis: Während Frauen ein Geheimnis erst nach 3,5 Stunden weiter tratschen, plaudern Männer es angeblich schon nach 2 Stunden und 47 Minuten aus. Das kann so nicht stehen bleiben.

Mal abgesehen davon, dass die Briten bei der NSA-Affäre ganz vorne aktiv dabei waren und insofern in Sachen Geheimnisverrat sowieso kein gutes Vorbild sind, steckt schon im Studiendesign ein Hinweis auf die gravierenden Verständnisunterschiede zwischen Mann und Frau. Für einen Mann ist ein Geheimnis per se etwas, das nicht erzählt wird. Also: gar nicht. Wenn etwas erzählt wird, egal wem, wann und wie oft, ist es kein Geheimnis mehr. Fragt also eine Studie danach, wie lange Menschen im Schnitt warten, bis sie ein „Geheimnis“ weitererzählen, geht es für Männer bereits um kein Geheimnis mehr, sondern eben um etwas, das sie – genau: weitererzählen können. Und damit warten sie dann auch nicht unnötig lange. Was Frauen damit bezwecken, einander „Geheimnisse“ anzuvertrauen, obwohl sie genau wissen, dass diese dadurch flächendeckende Verbreitung erfahren, ist unklar. Einerseits geht es sicherlich um die kuschelfaktorfördernde Intention, einander „ins Vertrauen zu ziehen“. Andererseits ist das Geheimnis auch die Einheitswährung des Tratsches: Erzählst du mir etwas, erzähl ich dir etwas. Vielleicht halten es Frauen aber auch schlicht und einfach nicht aus, ein Geheimnis zu bewahren.

Es ist wohlfeil, mit billigen Tricks eine Studie anzuzetteln, deren Inhalt sich zu einer Zeile verdichten lässt á la: „Männer können den Mund nicht halten“. Erhöhte Aufmerksamkeit ist garantiert. Wir alle wissen, dass Männer schweigen können. Beim Bier an der Bar genauso wie beim Foltern im Keller. Einige der größten Geheimnisträger der Geschichte sind Männer. Welche kann ich nicht sagen, denn sie halten bis heute dicht. Nur hier ein paar Stichworte: Kohl und seine anonymen Spender, Schwule in der Bundesliga oder wie Scarlett Johansson gern beim Sex genannt werden will. Letzteres weiß ich natürlich – aber ich kann ja schweigen …

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Warum Männer und Frauen nie gute Freunde sein können, sondern bestenfalls mittelmäßige Freunde

Was unterscheidet eine Männerfreundschaft von einer Frauenfreundschaft? Kurz gesagt: Die Anzahl der gesprochenen Worte. Die neue Jacobs-Studie zeigt mal wieder, dass Männer besser miteinander schweigen können als Frauen. Oder können Sie sich vorstellen, dass Männer über ihre Kumpels Dinge sagen wie: “Wir sprechen sehr offen über das, was uns bedrückt” oder “Wenn wir zusammen sind, wird viel und ausgiebig geredet”? Hehehe, nein, die treffen erwartungsgemäß laut Studie auch eher auf Frauenfreundschaften zu. Männer sagen eher: “Wir können auch lange zusammen sein, ohne dass viel geredet werden muss” oder “Wir machen schon mal einen drauf, schlagen über die Stränge”. Männer treiben der Befragung zufolge auch eher zusammen Sport oder haben ein gemeinsames Hobby.

Da sind wir schnell wieder bei der These von Harry aus “Harry & Sally”, dass ein Mann und eine Frau grundsätzlich nicht miteinander befreundet sein können. Der gute alte Harry bezog sich natürlich darauf, dass ein Mann bei einer Frau immer darüber nachdenkt, mit ihr Sex zu haben. Aber diese Zahlen zeigen, dass die These auch anders zu belegen ist. Denn wenn der Mann mit der Frau a) nicht um die Häuser ziehen kann, b) nicht mit ihr an seinem Motorrad herumschrauben kann und sie c) auch keinen Sport zusammen treiben können, ist die Frau als Kumpel komplett unbrauchbar – Sex hin oder her. Zumal wenn sie die ganze Zeit über ihre Gefühle quatschen muss. Wie soll bei dem Emo-Geschwätz einer in Ruhe ‘nen Motor aufschrauben? Oder die schwarze Acht im Eckloch platzieren?

Interessant ist auch, dass Frauen einen Satz über ihre Freundinnen zu 50 Prozent mehr unterschreiben können als Männer über ihre Kumpel, und zwar diesen: “Meine beste Freundin kann mich in manchen Dingen viel besser verstehen als mein Partner.” Frauen fühlen sich von ihren Freundinnen also häufig besser verstanden als von einem Mann. Wenn Männer Frauen nicht verstehen können, und wenn genau dieses Verstehen in einer Freundschaft für eine Frau von existenzieller Bedeutung ist – dann ist doch eine Freundschaft zwischen Mann und Frau per se Unfug. Das heißt für Sie: Wenn eine Frau Ihnen vorschlägt, man könne doch “einfach Freunde bleiben”, dann lügt sie nur, um irgendwie aus der Nummer herauszukommen. Und wenn Sie zu einer Frau sagen, Sie wären gerne mit ihr “befreundet”, dann weiß sie, dass Sie definitiv Hintergedanken haben!

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Bevor Sie mit einer Frau schlafen, sollten sie klären, ob sie das überhaupt kann

Sie wollen unbedingt mit einer Frau ins Bett? Überlegen Sie sich das gut. Frauen wissen ganz offensichtlich nicht, was sie in einem Bett anstellen sollen. Viele Frauen machen im Bett alles falsch. Die unbeholfene Einstellung der Frauen in Bezug auf Bettgeschichten hat nun eine Studie eindrucksvoll belegt. Das krasse Ergebnis der Wissenschaftler an der britischen Cambridge University: Frauen verbringen mehr Zeit im Bett als Männer, schlafen aber weniger.  Was machen sie denn sonst im Bett? Vor allem, da der Mann längst schläft?

Bevor Sie also mit ihr schlafen, sollten sie sicherstellen, ob sie das überhaupt kann: schlafen. Sonst wird’s stressig. Ich weiß, es gibt da diesen Spruch: Ein Mann entspannt im Bett, eine Frau muss entspannt sein, um ins Bett zu gehen. Oder jedenfalls so ähnlich. Aber warum legen die Ladys sich nicht einfach später hin und machen vorher noch etwas anderes? Das wache Rumgewälze bringt doch nichts. So wecken sie im schlimmsten Fall nur den Mann auf!

Aprpopos Stress im Bett: Was mir bei dieser Studie fehlt, ist eine Frage nach der geographischen Ausbreitung von Mann und Frau im Schlaf. Ich habe nämlich das Gefühl, Frauen verbrauchen mehr Platz im Bett als Männer, obwohl sie eigentlich viel weniger benötigen. Genauer gesagt: Eine Frau nimmt im Bett in etwa doppelt so viel Raum ein wie der Mann, obwohl sie meist nur halb so groß ist  bzw. nur halb so viel wiegt. Das Bett-Territorium von Mann und Frau verhält sich wie Strand und Ozean: Der Mann bekommt nur den krümeligen Streifen an der Seite. Das ist wohl auch der Grund, warum die Mädels so spät einschlafen: Erst warten sie, bis ihr Kerl pennt, dann schieben sie ihn mit ihren kratzwollsockigen Füßen Stück für Stück an den Bettrand und fixieren ihn dort mit Kissen-Stoppern. Danach breiten Sie sich in aller Ruhe im Ozean der Gemütlichkeit aus, klauen dem Mann noch die Decke – und schlafen endlich zufrieden ein.

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Ihr Beziehungsstatus bei Facebook: Es ist komplizierter als Sie denken!

Wie lautet Ihr Beziehungsstatus bei Facebook? Single? Verlobt? “Es ist kompliziert”? Ich sage Ihnen etwas: Am besten hacken Sie sich da rein und schreiben: “Es geht Sie nix an!” Denn glauben Sie mir, Sie wollen nicht, dass Facebook diese Dinge weiß. Denn so weiß Facebook auch, dass sie frisch verknallt sind – oder dass Sie sich von Ihrer bisherigen Liebsten trennen wollen. Facebook weiß zu viel. Und was passiert in einem guten Film mit jemandem, der zu viel weiß? Genau: Er regiert die Welt und kann erst von einem nymphomanen Agenten im Anzug oder einer Horde Kinder plattgemacht werden. Egal, darum geht es hier nicht. Es geht darum, woher Facebook das alles weiß. Die Data-Science-Abteilung des Netzgiganten sammelt Ihre Daten und kann damit sogar Beziehungsverläufe berechnen. So wissen die Schnüffler von der FB-I (Facebook-Intellegence) oft, dass Sie verliebt sind, bevor Sie es selbst wissen.

Wenn sich Paare finden, verzeichnen die Facebook-Detektive einen deutlichen Anstieg der beiderseitigen Timeline-Einträge. Sobald das Paar dann endlich zusammengekommen ist, geht diese Kurve in den Keller – weil die beiden jetzt naturgemäß eher im Bett miteinander turteln als sich gegenseitig zuzuposten. Beide schreiben nun wesentlich seltener, dafür aber inniger an die Pinnwand des Partners. Und wenn die Liebe zerbricht? Dann deutet sich das bei Facebook am Tag vor der Trennung durch große Aktivität im gesamten Freundeskreis an. Auch unmittelbar nach der Trennung gibt es starke Ausschläge, in den folgenden Wochen weiterhin höhere Aktivität als in Zeiten vor der Beziehung.

Das kümmert Sie nicht? Na, von wegen. Zunächst mal: Was Facebook weiß, weiß die NSA längst auch. Außerdem kann Facebook dieses Wissen über Sie natürlich  nutzen. Zum Beispiel, indem es zu den beschriebenen Zeitpunkten spezifische Werbung schaltet, etwa für Valentinstags-Geschenke oder romantische Kreuzfahrten. Gut, das nervt nur - zunächst. Aber spätestens wenn plötzlich massenweise Werbung für Paartherapien, Single-Reisen und Partnerbörsen in Ihrer Timeline finden, obwohl Sie glauben, in Ihrer Beziehung sei alles in Ordnung, sollte Sie interessieren, was in Ihrem Facebook-Freundeskreis gerade so abgeht. Womöglich haben Sie den Prä-Trennungs-Rush verpasst? Noch besser aber ändern Sie, wie gesagt, Ihren Beziehungsstatus in “Mönch” oder “Baum”, damit Ihre Gefühle bleiben, was sie sind: Ihre Privatsache.

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Valentinstag beginnt mit ‘V’ wie Volksverdummung und endet auf ‘G’ wie Genug davon!

Heute ist wieder dieser verdammte Valentinstag. Ich habe an dieser Stelle ja bereits erwähnt, dass bis heute nicht bekannt ist, auf welchen heiligen Valentinus dieser Tag zurückgeht – ob auf Valentin von Terni oder Valentin von Viterbo. Es ist aber bekannt, dass diese Männer beide enthauptet wurden. Als wäre das ein Akt der Nächstenliebe, geistern zu diesem Anlass jedes Jahr wieder Valentinstag-Umfragen durch die Welt. So erfahren wir heute, dass 76 Prozent der Liebenden ihren Partner täglich küssen, 62 Prozent  ihren Partner täglich umarmen, 43 Prozent ihrem Partner täglich “Ich liebe dich” sagen, 21 Prozent täglich miteinander intim sind. Nach täglichen Enthauptungen wurde wohl nicht gefragt. Was ich am Valentinstag so hasse? Jüngst erhielt ich eine E-Mail von einer etablierten ’Imagedesignerin’  und Flirtexpertin, in der sie Tipps und Anregungen für den V-Tag gibt. Ich zitiere mal:

Für Männer gilt: Bei so einer Verabredung die Ritterlichkeit auspacken und das ganze Mantel und Degen-Programm durchziehen. (Tür aufhalten, Dame vorgehen lassen, die Rechnung übernehmen, etc…) Die meisten Frauen sind romantisch und schätzen es sehr, wenn ein Mann in Beziehungsdingen die Beschützer- und Verehrerrolle übernimmt. Gut zuhören ist wichtig und bei Interesse unbedingt zum Abschluss den Mund aufmachen und nach einem nächsten Date fragen!
Für Frauen gilt: Geben Sie Ihrem Date eine faire Chance. Auch der optisch perfekte Dressman hat Macken. Der unscheinbarere, ruhigere Typ überzeugt vielleicht mit herausragenden charakterlichen Qualitäten. 

Männer haben also immer Macken, sind kommunikativ nicht ganz auf der Höhe, was aber egal ist, solange sie der Frau die Tür aufhalten und brav das Essen bezahlen. Frauen hingegen sind romantisch und haben niemals Macken. Dafür aber auch kein Geld, sonst müsste der Mann nicht für sie mit zahlen. Wenn ich lese, dass jeder Mann “eine faire Chance” verdient, denke ich eher an Hunde im Tierheim als an gleichwertige Gegenüber für ein Date. Wir lernen: Der Valentinstag ist und bleibt das Datum im Jahr, wo sämtliche edlen Gleichstellungsbestrebungen wertlos werden, wo sämtliche Klischees wieder ausgepackt werden und an dem Männer in jeder Hinsicht gedemütigt werden sollen. Vielleicht sind ja die Valentine deswegen auch beide geköpft worden.

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Berauschende Schönhight: Eine gut aussehende Frau wirkt tatsächlich wie eine Droge auf Sie

Männer sehen gern schöne Frauen. Männer könnten den ganzen Tag schöne Frauen ansehen. Monatelang. Jahrelang. Es ist wie eine Sucht – und da ist tatsächlich etwas dran: Forscher der Universität Oslo haben jetzt bewiesen, dass das Betrachten einer schönen Frau im Gehirn eines Mannes ähnliche Wirkungen auslöst wie eine Droge. Durch den schönen Anblick werden Opioide, körpereigene Verwandte von Opium, ausgeschüttet und lagern sich an den Rezeptoren des Belohnungssystems an, was bei Ihnen dann ein Wohlgefühl auslöst. Das wiederum führt dazu, dass Sie beim Anblick schöner Frauen unwillkürlich ein Grunzen oder ein Pfeifen ausstoßen. Und diese Schönheit - das wissen wir alle – kann Sie süchtig machen. Marianne ist schlimmer als Marihuana, Coco gefährlicher als Kokain und Christa wirkt verheerender als Crystal Meth.

Wenn wir also alle nicht gut aufpassen, Männer, dann reißt uns der Drogenstrudel in einer Schönheitssuchtspirale in den Abgrund, immer tiefer hinab bis in die Gosse. Da liegen wir dann, übel riechend und verlottert, in abgerissener Kleidung und mit Zottel-Bärten, immer eine zusammengerollte Nacktzeitschrift unter den Arm geklemmt, aus der wir ab und zu gierig einen Zug nehmen, um unsere Sucht zu stillen. Wobei das nur mäßig hilft, den Entzug zu lindern. Denn eines ist klar: Die Augendroge Schönheit ist auf Papier längst nicht so gut wie das unverschnittene Zeug aus der Natur. Aber da kommen wir in unserem verwahrlosten Zustand nicht mehr heran – außer wir spannen mal bei einer schönen Erdgeschossbewohnerin durch die Vorhänge. Aber auch dann wissen wir: Wir werden sie niemals alle haben können. Und sacken bitter weinend zurück auf die Knie, in den Schmutz unseres Daseins.

Tja, so wird es wohl kommen. Pech. Nur eines noch: Süchtige gelten doch allgemein als Kranke, oder? Verdienen Männer nicht also auch ein wenig Mitleid? Müsste uns der Entzug nicht durch Substitutionspräparate und Ersatzdrogen erleichtert werden? Früher hätte man gesagt: Pornos auf Krankenschein. Heute könnte es vielleicht Hefte und Filme auf Rezept geben. Und ganz wichtig wäre angemessene Pflege, durch die Hände einer schönen, drallen Krankenschwester. Oder zwei, nein: drei. In so total engen, kurzen Schwesternkostümen. Nur so als Idee.

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Frauen werden mit den krassesten Kaufrausch-Methoden gezielt dazu gebracht, Männer kaputtzushoppen

Es gibt Sätze, denen kaum wer widerspricht. Etwa: Die Erde ist eine Kugel. Oder: Wasser ist nass. Oder: Frauen gehen gern shoppen. Die meisten dieser Sätze ertragen wir Männer mit großer Gleichmut – andere treiben uns regelmäßig in den Wahnsinn. Etwa: Frauen gehen gern shoppen. Vor allem weil Frauen Männer immer mitnehmen wollen zum Shoppen. Nägelkauend und wartend vor irgendwelchen Modeketten-Filialen oder in Damenabteilungen von Kaufhäusern fragen wir uns also: Wie dämmen wir das Shoppen ein? Nein, ich rede nicht davon, ihr das Haushaltsgeld zu kürzen, ihr niedlichen Ewiggestrigen! Ich dachte eher an gelungene Ablenkung, etwa durch Aufenthalte im Wellness-Spa. Aber: Was ist für einen Mann näher an “Pest oder Cholera” als die Wahl “Shoppen oder Wellness”?

Nun habe ich aber eine mögliche Shopping-Bremse gefunden. Mein Tipp: Halten Sie Ihre Angebetete von Internetvideos und sozialen Netzwerken fern! Denn eine aktuelle Studie hat herausgefunden: “Bewegtbild und Social Media steigern weiblichen Konsum. Na, bitte. Soll ich Ihnen übrigens mal sagen, wie die Studie heißt? Sie heißt: ”kauFRAUsch Studie 2014″. Sie befasst sich damit, Mittel und Wege aufzutun, mit denen Frauen noch besser zum Einkaufen verleitet werden. Oder besser: Noch gezielter in den Kaufrausch dirigiert werden. Können Sie das glauben? Wer braucht denn Instrumente, um Frauen noch mehr zum Shoppen zu verführen?! Es braucht doch auch niemand Instrumente, die Wasser noch besser bei null Grad gefrieren lassen. Es braucht auch keiner Studien, um herauszufinden, wie etwas noch besser zu Boden fällt, wenn man es vom Tisch kippt.

Na, es hat ja auch sein Gutes. Sie wissen jetzt, dass Sie Ihre Liebste von YouTube und Facebook fernhalten müssen. Und wir haben jedes Recht, nun von den Instituten auch endlich Instrumente einzufordern, um Männer noch besser zum Biertrinken zu verleiten. Wobei, bei genauerem Überlegen – auch dazu animiert die ”kauFRAUsch Studie 2014″ ganz vortrefflich…

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Jeder Streit eine Katastrophe: Wenn Ihre Liebste Alpträume hat, dann meistens von Ihnen

Frauen träumen anders als Männer. Und damit meine ich jetzt nicht, dass Frauen vom Kuscheln träumen und Männer von etwas anderem. Ich meine, dass Frauen insbesondere andere Alpträume haben als Männer. Eine Studie der University of Montreal zeigte gerade, dass Männer eher von Naturkatastrophen wie Erdbeben träumen, Frauen aber eher von Beziehungsdramen und Streitigkeiten in der Familie. Jedem sein Horrorszenario. Bei Männern ist es der Weltuntergang, bei Frauen ist es der Mann. Charmant.

Nun könnte man sagen: Wenn Sie sich mit Ihrer Angebeteten zoffen, ist das für diese jedes Mal so wie ein Erdbeben. Man könnte aber auch urteilen: Typisch Frauen und Männer. Während nämlich die Kerle auch hier immer alles gern physisch und brachial austragen, geht es bei den Frauen meistens ums Zwischenmenschliche. Man sehe sich nur 6-jährige Kinder an, wie sie Star Wars wahrnehmen: Die Jungs tauschen sich über die Kampfstärke von Raumschiffen aus und fachsimpeln über die Anzahl von Lichtschwertklingen. Die Mädels rätseln lieber darüber, wie Luke Skywalker als Sohn von Darth Vader auch der Bruder von Prinzessin Leia sein kann, und wie es sich wohl im Nachhinein für Luke anfühlt, mal seine Schwester inniglich auf den Mund geküsst zu haben. Jaja, immer schön alles auf der Beziehungsebene.

Sie können sich natürlich fragen, ob Ihre Erdbeben-Träume nicht letztlich auch Versinnbildlichungen von Gefühlen sind, schließlich kennen ja nur die wenigsten Erdstöße und Vulkanausbrüche aus eigener Anschauung und müssen sie deswegen auch selten im Traum aufarbeiten. Vielleicht beheben also Männer ja auch bloß Ihre emotionalen Eruptionen, wenn Sie träumend im Supermann-Dress einen Korken auf den Eyjafjallajökull pfropfen.

Wie auch immer. Wenn sich das nächste Mal Ihre Liebste nachts in wilden Träumen auf dem Kissen hin und her wirft, wissen Sie, dass es ein Leichtes ist, sie zu beruhigen. Flüstern Sie ihr einfach ins Ohr: “Es ist alles gut. Vertragen wir uns wieder. Kein Streit mehr, alle haben dich lieb.” Wälzt sie sich weiter herum, müssen Sie stärkere Geschütze auffahren. Atmen Sie schnaufend in einen Plastikbecher und sagen: “Schluss jetzt! Oder ich zeige dir die dunkle Seite der Nacht!” Hilft das immer noch nicht, rütteln Sie heftig am Bett und springen darauf herum, bis sie erwacht. Dann schauen Sie ihr erschrocken in die Augen und sagen: “Wahnsinn! Hast du auch von einem Erdbeben geträumt?”

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