powered by

Die Wissenschaft bestätigt: Wer flirten will, muss freundlich sein

Die Lust aufs Flirten könnte den Männern bald vergehen. Zuletzt haben Sie hier gelesen, dass Frauen von flirtenden Männern so genervt sind, dass jetzt sogar eine gefälschte Handy-Nummer eingerichtet wurde, um hartnäckige Verehrer abzuspeisen. Niederschmetternd. Es wäre wohl nur pragmatisch und letztlich konsequent, wenn Männer das Ansprechen von Frauen ganz bleiben ließen. Die Frau hat doch ohnehin das letzte Wort bei der Entscheidung, ob zwischen ihr und Ihnen etwas passiert. Warum also sollte sie dann nicht auch das erste Wort haben?

Aus einem ganz simplen Grund: Die meisten Frauen sprechen keine Männer an. Würden die Männer das Anbaggern komplett den Frauen überlassen, wäre die Menschheit binnen zwei Generationen ausgestorben. Oder der kollektive unerfüllte Kinderwunsch würde sich zu einem Schwarzen Loch verdichten, das unseren Planeten einfach verschlingt. Irgendwas in der Art. Zum Glück gibt es noch eine weitere Studie, die das Flirt-Dilemma auf den Kopf stellt. Denn laut dieser bemerken die meisten Frauen gar nicht, wenn Sie mit ihnen flirten. Das hat nun eine australische Untersuchung gezeigt: Nur 18 Prozent der befragten Frauen registrierten überhaupt, wenn ein Mann mit ihnen flirtete. Die meisten fanden ihn einfach bloß: freundlich.

Wenn also eine Frau gar nicht merkt, dass Sie mit ihr flirten, kann sie davon doch auch nicht genervt sein. (Es sei denn, Sie flirten sehr offenherzig und aggressiv – dann sind sie natürlich ein Fall für die Fake-Handy-Nummer.) Es geht darum, so zu flirten, dass es gar nicht auffällt – letztlich also ein nettes Gespräch zu führen. Kein Problem. Schließlich bedeutet das englische “to flirt” ja auch nicht “massivst angraben und mit Komplimenten beballern” sondern eher: auf verspielte Weise miteinander schäkern. Das kriegen Sie hin. Wenn Sie eine Frau schön und interessant finden, dann sagen Sie einfach “Hallo, ein toller Tag heute, oder?” und finden selbst heraus, ob sie von Ihnen genervt ist.

Facebook Twitter

Wenn eine Frau nicht mit Ihnen flirten will, endet das Ganze mit einer falschen Nummer

Der flirtwillige Mann ist ein unwillkommenes Wesen. Vielleicht ist er auch unvollkommen, das weiß ich nicht, es spielt aber auch keine Rolle. Frauen – die Mehrheit von ihnen, besser gesagt: die gefühlte Mehrheit – wollen nicht, dass der Mann sie anflirtet. Um sich vor besonders zudringlichen Anflirtern zu schützen, haben findige Feministinnen nun eine Methode ersonnen, den Drängler loszuwerden: Eine falsche Handynummer. Diese Nummer können Frauen dem Manne geben – und wenn er dort anruft, wird er automatisch mit mahnenden Worten voller feministischer Weisheit torpediert.

Ich finde das grundsätzlich eine gute Idee. Auch ich bin kein Anhänger von penetranter Anbaggerei und finde, wer ein Nein nicht akzeptieren kann, verdient es nicht anders. Stalker sind sowieso das letzte. Allerdings würde ich den Frauen dazu raten, mehr als nur eine falsche Handy-Nummer in Umlauf zu bringen. Selbst wenn die Männer wirklich so dumm wären, wie viele Frauen denken, kämen sie wohl schnell dahinter, dass nicht zwei Frauen, bei denen sie nacheinander abgeblitzt sind, dieselbe Handynummer haben. Oder es spricht sich einfach rum. Jedenfalls erkennen die Jungs die Nummer bald als Fake. Wenn Männer wirklich so flirtgeil sind, wie viele Frauen denken, dann wären wahrscheinlich auch 1000 falsche Handynummern nicht genug – so viele Frauen quatscht doch der Durchschnitts-Typ binnen einer Woche an.

Besondere Würze bekommt diese Idee bei folgender Vorstellung: Ein Mann, der nicht ganz so doof ist, wie Frauen denken, erkennt die ihm von seiner Traumfrau ausgehändigte Nummer sofort als die Fake-Nummer. Weil er sie gerade schon von drei anderen Frauen bekommen hat. Oder weil er aus der Zeitung davon weiß. Dann wüsste der Mann sofort: Das ist eine Abfuhr. Dann hätte der Zettel mit der Nummer in etwa den Inhalt eines Zettels mit der Aufschrift: “Verpiss dich und lass mich in Ruhe, ein für alle Mal!” Genau diese Deutlichkeit wollen aber viele Frauen vermeiden oder trauen sie sich nicht zu, darum ja die Idee mit der falschen Nummer. Wenn die Nummer aber letztlich die gleiche Botschaft vermittelt wie die Ansage – wozu dann erst lügen? Es kann natürlich sein, dass doch gar nicht so viele Frauen von üblen Flirtflegeln angemacht werden – und dass die Initiatorinnen darum dachten, eine Nummer werde schon reichen. Na, egal. Jedenfalls von meiner Seite die deutliche Ansage: Wenn eine Frau nicht mit Ihnen flirten will, fragen Sie gar nicht erst nach ihrer Nummer. Das erspart ihr die Lüge und Ihnen die Zeit.

Facebook Twitter

Rebellen mit Hühnerbrüsten sind immer noch besser als Hühner in Rebellenpose

In der Online-Ausgabe der Zeit regt sich eine Frau über Männer auf, die ihre durchtrainierten nackten Oberkörper in der Öffentlichkeit präsentieren. Der Text ist nicht gerade freundlich und betrifft viele unserer/meiner Leser direkt. Darum antworte ich ihr hier mit diesem offenen Brief.

Liebe Frau Janovsky,

es tut mir leid, dass Sie mit nackten männlichen Oberkörpern nichts anfangen können. Ich gebe Ihnen absolut Recht, dass Sie nicht gezwungen sein sollten, sie anzusehen. Leider machen Sie in Ihrem Text nicht klar, wer Sie dazu zwingt. Oder vielleicht verstecken Sie diese Aussage in einem der vielen Fremdwörter, die Sie verwenden. Whatever.
Ich will nun gar nicht zu sehr darauf eingehen, dass auch ich dankbar wäre, wenn so manche Frau der Bauchfrei-Saison so manche Bauch-weg-Session vorwegnähme. Auch ist der Anblick der meisten weiblichen Dekolletées nicht annähernd so apart wie es ihre Trägerinnen vermuten mögen. Ich habe gegen diesen runzligen Anblick eine Methode gefunden, die ich hier schlicht als „wegsehen“ bezeichnen möchte. Die natürliche Reaktion der Zeit-Autorin scheint es zu sein, aus solch unerquicklichen Alltagserfahrungen einen Artikel zu fabrizieren, der vor Skurrilitäten und Männerverachtung nur so trieft.

Da ist die Rede von „Brustwarzen fremder Männer“, die Sie „anstarren“ – sorry, aber sind es rein anatomisch-logisch nicht eher Ihre Augen, die auf die Brustwarzen starren? Sie schreiben weiterhin, Sie fühlten sich genötigt „freiliegendes Rückenfell“ zu „kämmen“. Und wovon träumen Sie nachts? Am tiefsten blicken lässt aber dieser Satz: „Durch Parks und städtische Brachflächen keuchen Läufer mit derart schweißtropfenden Oberkörpern, dass man sich schon glücklich schätzt, wenn sie ihre Hosen anbehalten.“ Was hat denn das Schwitzen eines Mannes beim Sport damit zu tun, ob er nun eine Hose trägt oder nicht? Anders gefragt: Warum machen Sie sich angesichts eines keuchenden, schwitzenden Sportlers Gedanken darüber, er könne seine Hose ausziehen? Vermischen Sie da nicht etwas? Stellen Sie sich doch bitte derartige gedankliche Verknüpfungen mal im Text eines männlichen Autors über eine joggende Frau vor! In Ihrer Zeitung!

Den absoluten Höhepunkt (im humoristischen Sinne) stellt für mich dieser Satz dar: „Armseliger hat Gleichberechtigung nie ausgesehen.“ Was habe ich gelacht! Wie kommen Sie denn darauf? Eben noch geißeln Sie das Verhalten der Männer als obszön und primitiv – und dann nennen Sie es einen Akt der Gleichberechtigung? Wissen Sie was? Ich glaube tatsächlich, dass keiner der Männer in den von Ihnen beschriebenen Momenten darüber nachgedacht hat, sich jetzt mal so richtig zu emanzipieren. Die wollten einfach mal ihr Hemd ausziehen. Nur weil Sie alles und jeden mit dem klebrigen Film der Gender-Tyrannei überziehen, muss das nicht bedeuten, dass alle so denken. Nicht alles ist politisch, jedenfalls ist vieles nicht so politisch gemeint, wie Sie es empfinden.

Verstehen Sie mich nicht falsch: Auch ich kann darauf verzichten, dass mich halbnackte Menschen im Supermarkt anschwitzen. Aber ich unterscheide da nicht zwischen Männern und Frauen. Und wenn ich mich belästigt fühle, gehe einfach weg und schreibe keinen verallgemeinernden Hass-Text gegen das andere Geschlecht. Oder fantasiere öffentlich über das Kämmen von Leibesbehaarung. Bevor Sie sich in die Sache hineinsteigern und noch die Ganzkörper-Verhüllung für Männer fordern, denken Sie doch lieber noch einmal über die Sache nach.

Herzlichst und vollständig bekleidet,

Ihr Jens Health

Facebook Twitter

Ehe Sie eine Ehe eingehen: Verheiratete Männer leben zwar gesünder, Single-Männer aber auch

Wieder einmal konfrontiert uns eine Studie mit der wohl unausweichlichen Wahrheit, dass Männer von einer Heirat gesundheitlich besonders profitieren. Bei Frauen lässt sich dieser Effekt so nicht nachweisen. Bevor Sie nun der nächsten dahergelaufenen Schönheit einen 2.000-Euro-Brilli-Ring auf den Finger zwingen, möchte ich das zunächst mit weiteren aktuellen Studien eingrenzen.

Vorsicht ist geboten, wenn Ihre Liebste eine Vorliebe für Wurst hat. Das darin verarbeitete rote Fleisch gefährdet ihr Herz - und zwar nicht im romantischen, sondern im gesundheitlichen Sinne. Wenn Sie gern und oft Computer-Games daddeln, sollten Sie sich eine Frau suchen, die ebenfalls gern vor der Konsole hockt – da müssen Sie aber auf eine genaue Passung achten: Unter Gamern gelten eher passive Gamer-Weibchen und aggressive Gamer-Männchen als attraktiv für soziale Bindungen.

Ehe es in der Ehe ans Kinderkriegen geht, sollten Sie sich in jedem Falle darüber klar sein, dass das Versorgen eines Babys Ihr Gehirn verändert – Ihr Denken funktioniert dann bald in gewisser Weise wie das einer Mutter, wie eine israelische Studie nun herausgefunden haben will. Sie werden ein bisschen weiblicher. Ob damit gleich der Effekt der zuerst genannten Studie übers Heiraten wegfällt, der ja für Frauen nicht nachweisbar ist, vermag ich nicht zu sagen. In jedem Falle kann ich Ihnen aber sagen, dass es nicht genügt, einfach mit der Frau in eine Wohnung zu ziehen und mal zu schauen, wie es so läuft. Nur verheiratete Männer profitieren gesundheitlich. Bei Männern, die nur mit der Frau zusammenleben, war die Gesundheit sogar mehr in Gefahr als bei Singles. Warum ist unbekannt. Vielleicht war der gesundheitliche Schaden dieser Männer ja ein Tinnitus, wegen der ständigen Fragerei, wann endlich geheiratet wird.

Facebook Twitter

Wie üppig Männer Frauen lieben hängt nicht nur vom Geschmack ab, sondern auch von ihrem Appetit

Sind Sie – oder Kumpels von Ihnen – schon einmal neben einer dicken Überraschung aufgewacht? Damit meine ich, ob Sie am Morgen nach einer wilden Party-Nacht neben einer unbekannten Frau aufgewacht sind, die für Ihren (jetzt nüchternen) Geschmack kilomäßig eher ein paar Ligen zu hoch spielte? Die Wissenschaft hat dieses Phänomen nun aufgeklärt. Gehen wir die Sache einmal durch: Wenn Sie ausgehen, um möglicherweise eine Frau zu treffen, wie sieht dann Ihre Abendplanung aus? Erst stylen, dann mit Freunden ein wenig chillen, warmtrinken  - und los? Tja, genau da liegt der Fehler. Besser gesagt: Da fehlt etwas. Das Essen.

Einer Studie der Westminster University zufolge suchen sich hungrige Männer dickere Frauen aus. Wer mit leerem Magen auf Brautschau geht, kommt tendenziell in ein volleres Bett. Das liegt nicht daran, dass Sie die Frau im Wortsinne “vernaschen” wollen – eine kräftige Statur suggeriert Ihrem Unterbewusstsein, dass so eine Frau Sie besser versorgen kann. Nicht zuletzt die volleren Brüste einer üppigen Frau machen dem hungrigen Mann Appetit.

Nun bin ich wahrlich nicht dafür bekannt, Stimmung gegen etwas fülligere Frauen zu machen – im Gegenteil. Ich sage: Schönheit lässt sich nicht in Kilo wiegen. Aber hier geht es ja auch eher um Relationen, also um Frauen die mehr wiegen als es Ihrem eigentlichen Wunschbild entspricht. Wenn Sie sichergehen wollen, dass Sie am Ende der Nacht mit einer Frau aufwachen, die wirklich Ihrem Geschmack entspricht, gehen Sie unbedingt vor dem Club nochmal etwas essen. Und um ganz sicherzugehen, trinken Sie noch ein großes Glas Milch.

Facebook Twitter

Welcher Single-Typ sind Sie: Ringle, Dingle oder schlimmer Fingle?

Als erstes habe ich auf den Kalender geschaut – nein, es ist nicht der 1. April. Dann habe ich das Datum der Pressemitteilung dieser Partnerbörse gecheckt – tatsächlich: Juni. Es ist also kein Witz. Da ich es trotzdem nicht schreiben kann, ohne dabei vor Lachen Rechtschreibfehler zu produzieren, wähle ich die Copy-Paste-Variante. Lesen Sie das:

Studie enthüllt neuen Beziehungstrend “Ringle” (Romantic Single)

Festhalten, es geht weiter:

“Entgegen dem oft beschriebenen Trend der Alles-ist-möglich-Gesellschaft, zeigt sich in den Umfrage-Ergebnissen die Sehnsucht nach Zuverlässigkeit, Verbindlichkeit und Stabilität. Für die vielen Singles, die nach diesem romantischen Ideal der Beziehung streben, haben wir nun den Begriff „Ringle“ (Romantic Single) gefunden.”

Wollen die mich auf den Arm nehmen? Ringle? Denken die beim Finden solcher Begriffe noch nach? Das öffnet doch dem Nonsens Tür und Tor. Nun denn, dafür sind wir ja hier: Wenn Betroffene Schlange stehen, nennt man das dann ein Ringle-Reihen? Und wer endlich jemand Gleichgesinnten zum Knuddeln findet, nennt ihn oder sie seinen Rettungs-Ringle? Wenn es ein Mann ist, hat er dann ein Ringle-Schwänzchen in der Hose? Was soll’s. Der Single-Markt ist groß, und er ist nicht aufzuhalten. Wir sind sozusagen umsinglet. Das einzige, was wir noch tun können, ist die Marketingmaschine auszubremsen.Darum nehme ich jetzt hier alle möglichen weiteren Single-Wort-Kreationen samt Bedeutung vorweg, damit ein für alle mal Ruhe ist. Also los, das ABCingle:

Aingle - Single, der immer der erste sein will und deswegen den ersten Anfangsbuchstaben wählt
Bingle – Single, der immer nur Bier trinken will
Cingle - Single, der an Vitamin-C-Mangel leidet
Dingle - Single, der sich keine Namen merken kann, und darum zu allem immer Dingens sagt
Eingle - Single, der sowieso eher ein Einzelgänger ist
Fingle - Single, der den Geschlechtsverkehr nur mit den Fingern praktizieren will
Gingle - Single, der immer seine alten Schulfreundinnen googelt und dabei Ginger Ale trinkt
Hingle - Single, der es am liebsten von hinten mag
Jingle - Single, der gern Schlitten fährt und Weihnachtslieder mag
Kingle - Single, der sich für den absolut Größten, Besten und Schönsten hält – oder für Elvis
Lingle - Single, der in der Liebe obsessiv auf gutes Gelingen hofft – und darum meist scheitert
Mingle – gibt’s schon: ein “Mixed Single” ist  offiziell Single aber irgendwie auch in einer Beziehung
Ningle - Mingle, der den Mund nicht zukriegt (versuchen Sie mal, das so auszusprechen)
Oingle - Single, der beim Sex Geräusche macht wie ein Schwein
Pingle - Single, der in allem sehr genau und penibel ist (um nicht zu sagen pingelig)
Qingle - Single, der auf sehr schnellen Sex steht (und dabei Geräusche macht wie ein Schwein)
Ringle - Single, der auf Treue und Romantik steht (siehe oben)
Single - Single, der… äh, ja.
Tingle - Single, der viel herumkommt, also mehr so herumtingelt
Uingle – Single, der auf Figuren wie die von Samson aus der Sesamstraße steht (“Uiuiui!”)
Vingle  - Single, der viel französischen Wein trinkt
Wingle - Single, der… nein, über Windeln schreibe ich hier nix
Xingle - Single, der einen Chromosom-Fetisch hat. Oder einen Knacks in der Rille
Yingle - Single, der von fernöstlichen Philosophien getrieben ist (und dringend nach Yangles sucht)
Zingle - einfach ein unheimlich scharfer Single

Noch Fragen? Dann sind Sie ein Fringle.

Facebook Twitter

Es ist gar nicht einfach, als Mann für Frauen attraktiv zu sein, es ist sogar supereinfach!

Sie fragen sich bestimmt ab und zu,  ob Sie für Frauen attraktiv sind. Vielleicht sogar oft. Eine Antwort darauf ist nicht leicht zu finden – sondern superleicht. Wenn Sie zum Beispiel nicht zu den zwei Dritteln aller Männer gehören, die einer neuen Studie zufolge zu dick sind, dann stehen Ihre Chancen schon mal nicht schlecht. Es gibt nicht viele Kulturen, in denen Männer mit Übergewicht als attraktiv gelten, spontan fallen mir nur die japanischen Sumo-Ringer und der Dicken-Kult im Inselreich Tonga ein. Wenn Sie also nicht gerade auswandern wollen und auch keinen Bock haben, in gewickelten Unterhosen andere dicke Männer durch den Ring zu tragen, ist Schlankheit das Mittel der Wahl. Dann haben Sie bereits gegenüber zwei Drittel aller potenziellen Konkurrenten einen enormen Vorteil bei den Mädels.

Des weiteren kann es Ihre Attraktivität fördern, nicht so viele Pornos zu gucken. Damit meine ich nicht, dass alle Frauen Pornographie grundsätzlich ablehnen – auch wenn es sicherlich nicht ihr Lieblingsthema beim ersten Date ist. Oder beim zweiten. Ich meine damit, dass Frauen kluge Männer mögen – und eine neue Studie hat gerade gezeigt, dass der häufige Konsum von Pornofilmen Ihr Gehirn schrumpfen lässt. Gucken Sie lieber echten Frauen in die Augen als virtuellen in die Auslage. Ach ja: Entgegen der allgemeinen Bartmode finden Frauen übrigens einer australischen Studie zufolge Männer mit weniger Gesichtshaar meist attraktiver.

Wenn Sie also jetzt gerade 25 Kilo zu schwer mit Vollbart und heruntergelassener Hose vor dem PC hocken und hier nur mal kurz vorbeischauen wollten, bevor Sie zu YouPorn weitersurfen, habe ich wohl nur schlechte Nachrichten für Sie. Sorry. Lassen Sie sich nicht aufhalten, die Erinnerung an diesen Text wird bald mit wegschrumpfen. Aber für alle anderen besteht Hoffnung: Die Frauen – zumindest ein paar – werden Sie lieben! Ach, eine Kleinigkeit noch: Machen Sie sich keinen Kopf darüber, wenn Sie vielleicht einen Kopf kleiner sind als andere Typen. Eine US-Studie hat gerade gezeigt, dass kleine Männer länger leben als große. Den Frauen, die explizit nach großen Kerlen Ausschau halten, können Sie immer sagen, dass sie von Ihnen definitiv länger etwas haben werden als von den langen Jungs! Kurz lässt sich sagen: Zu dick und zu doof sind zu blöd, zu klein ist nicht zu verachten.

Facebook Twitter

Für eine verliebte Frau sind alle anderen Männer nur Mistkerle, und das ist keine gute Nachricht

Sind Sie eifersüchtig? Nicht nur gerade im Moment, sondern grundsätzlich? Haben Sie immer die Befürchtung, dass Ihre Liebste fremdgeht – oder zumindest attraktiven Männern hinterherschaut und darüber nachsinnt, wie toll es wohl mit denen wäre? Dann habe ich gute Nachrichten für Sie: Diese Bedenken können Sie getrost in die Tonne kloppen. Alles Quatsch. Hier: Eine Studie aus den Niederlanden hat gerade gezeigt, dass Frauen, die in einer festen Beziehungen stecken, sich bei anderen Männern eher auf die negativen Eigenschaften konzentrieren. Wenn Angelina Jolie also mit Ihnen zusammen wäre, würde sie bei Brad Pitt nur noch sehen, dass er ständig unterwegs ist, einen kratzenden Bart hat und aus dem Mund riecht (und wahrscheinlich auch aus dem Bart).

Sie sehen also: Für Ihr Misstrauen besteht gar kein Grund. Frauen gehen nicht fremd. Oh, Sie haben da mal eine ganz andere Statistik gelesen? Und danach gehen Frauen sogar öfter fremd als Männer? Mist, erwischt. Jetzt muss ich es Ihnen doch sagen. Im Grunde wissen Sie es ja selbst: Die Sache mit dem Fokussieren auf schlechte Charakterzüge nützt Ihnen gar nichts. Frauen lassen sich durch negative Eigenschaften nicht davon abhalten, einen Mann attraktiv zu finden. Im Gegenteil: Viele Frauen stehen ganz offensichtlich darauf. Die finden das toll, wenn ein Typ ein schmieriger, egoistischer, rücksichtsloser Dreckskerl ist. Wie sonst ist es zu erklären, dass die SCHÄRFSTEN Frauen immer mit den GRÖSSTEN Idioten zusammen sind?!

Upps, da habe ich mich wohl etwas gehen lassen. Entschuldigung. Aber es musste einfach mal gesagt werden. Tja, dann bedanke ich mich für Ihre Teilnahme am Grundkurs “Wie Studienergebnisse zu lesen sind” und verabschiede mich bis zum nächsten Mal. Und merken Sie es sich: Wenn Ihre Frau das nächste Mal über einen attraktiven Typen sagt, er sei ein richtiger Mistkerl, dann gilt: Alarmstufe ROT!

Facebook Twitter

Wer sich trennt, liegt voll im Trend, aber auch total allein im Bett

Wie schafft sich ein Single-Portal neue Kunden ran? Indem es eine Studie über die häufigsten Trennungsgründe  herausbringt. Da denkt der Frisch-Single gleich: Die verstehen mich, da schaue ich mal vorbei. Nichtsdestotrotz kann eine solche Marketing-Maßnahme Erhellendes liefern. Also: Die Deutschen trennen sich am ehesten dann, wenn der Partner Geheimnisse hat (71 Prozent gaben das als Grund an) oder wenn er oder sie fremdgeht, wobei hier zwischen einmal (48 Prozent) und mehrmals fremdgehen (72 Prozent) unterschieden wird. Es ist davon auszugehen, dass in vielen Fällen, wo das Verheimlichen zur Trennung führt, das Fremdgehen verheimlicht wurde, aber genau wissen wir es nicht. Ist aber auch egal. Viel wichtiger ist: Das sind hauptsächlich Frauengründe.

53 Prozent der Frauen würden sich bereits beim ersten Seitensprung trennen, aber umgekehrt nur 40 Prozent der Männer. Mehr als drei Viertel (77 Prozent) der Frauen würden sich trennen, wenn der Partner mehrmals fremdgeht, aber nur 66 Prozent der Männer. Letzteres setzt – by the way – eine gewisse Heimlichkeit voraus, sonst wäre ja schon nach einmal Feierabend gewesen, gell?

Männer trennen sich eher, weil im Bett nichts mehr läuft, oder weil ihre Partnerin sich äußerlich stark verändert, also etwa 25 Kilo zunimmt (was oft dazu führt, dass im Bett nicht mehr viel läuft). Ich würde vermuten, dass “im Bett nichts mehr läuft”, ist auch einer der häufigsten Gründe, warum Männer fremdgehen. Okay, zählen wir zusammen: Ein Mann, in dessen Beziehung Sex-Flaute herrscht, kann gleich Schluss machen – oder er geht erst fremd, dann übernimmt die Partnerin das Schlussmachen. Habe ich was vergessen? Ach ja, wenn Sie erst Schluss machen, bevor Sie mit der anderen Frau ins Bett gehen, missbrauchen Sie kein Vertrauen, gehen nicht fremd – und sind trotzdem der allerletzte Schweinehund. Also: Keine andere Frau, keine Geheimnisse. Gehen Sie lieber mit Ihrer Angebeteten zum Sport, laden sie zum romantischen Kerzenlicht-Dinner und stellen am Bett 7 Sorten Massage-Öl bereit. Dann haben Sie mit Trennungsstress nichts zu schaffen! Angriff ist die beste Verteidigung.

Facebook Twitter

Parlamentswahlen sind ja keine Miss-Wahlen, aber nun leider doch

Es wird immer wieder geklagt, dass es Männern bei Frauen zu sehr ums Aussehen gehe. Und es wird geklagt, wenn sie  nicht genug Komplimente für eben das bekommen. Wir bleiben beim ersten Teil: Es sorgt gerade eine US-Studie für Empörung, die gezeigt hat, dass gutaussehende Frauen in der Politik höhere Chancen haben, gewählt zu werden, als nicht so gut aussehende. Bewertet wurde, wie feminin das Gesicht einer Kandidatin aussah. Heraus kam: Je femininer und aparter, desto mehr Stimmen. Jetzt bricht ein Proteststurm los.

Ich verstehe die Aufregung nicht. Wenn man Menschen etwas entgegenhält, und ihnen sagt, sie sollen sich dafür oder dagegen entscheiden, dann nehmen die nicht-blinden Menschen doch immer das, was ihrer Meinung nach besser aussieht. Das ist bei Essen so, das ist bei Kleidung so – das ist bei Gesichtern so. Menschen mögen schöne Dinge und Personen, darum nennen sie diese auch so. Wenn sie schöne Dinge doof fänden oder glupschig – dann würden sie wohl “doofe Dinge” dazu sagen, oder “glupschige Dinge”. Es wird darum schwer fallen, die Menschen zu zwingen, sich gegen etwas zu entscheiden, weil sie es schön finden. Und bei Frauen finden die Menschen generell feminine Gesichter schöner – das trifft übrigens nicht nur auf die Männer, sondern auch auf die Frauen zu, die für die Studie Gesichter bewerteten. Alle finden Schönes schöner.

Da protestieren die Protestierenden noch lauter: In der Politik (und in der Liebe) gehe es doch um mehr als nur um Äußerlichkeiten! Ja, richtig. Aber warum wird dann mit Gesichtern für Politik geworben? Genau: Weil Menschen eben Menschen wählen, und keine Themen. Weil wir so ticken, seit Urzeiten. Ich verstehe nicht, wie man sich die tief sitzenden Verhaltensmuster der Menschen zunutze machen kann – und sich dann gleich über eben diese tiefsitzenden Muster beklagt, wenn sie nicht so funktionieren, wie man sich das wünscht. Es ist doch auffällig, dass sich immer genau die gleichen Menschen immer genau dann über die Ungerechtigkeit der Natur beklagen, wenn diese nicht in ihrem Sinne tickt. Und dann sofort wieder “mehr Natürlichkeit” fordern. Wer seine ganze Wahlwerbung auf Köpfen aufbaut, darf nicht jammern, wenn den Leuten die Köpfe nicht gefallen. Das ist so, wie wenn ein angeblich überzeugter Veganer sich beschwert, dass die Tofu-Thüringer nicht nach Wurst schmeckt. (Ich hätte ja gern an dieser Stelle eine Galerie der hübschesten Kandidatinnen für die Europawahl angefügt, aber der Chef meint, das ginge dann doch zu weit.)

Facebook Twitter