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Mascara runter! Die ungeschminkte Wahrheit über geschminkte Frauen

Was fällt Ihnen zum Thema Make-up ein? Mir diese Szene: Eine Frau beschwert sich bei ihrem Mann, dass der immer so viel Geld für Bier ausgebe. Darauf der Mann: “Musst du gerade sagen! Du kaufst jeden Monat für 100 Euro Make-up!” Die Frau verteidigt sich: “Das ist doch nur, damit ich für dich hübsch aussehe.” Der Mann: “Genau dafür ist auch das Bier.” In dieser launigen Geschichte stecken zwei Wahrheiten: Die offensichtliche, dass Männer auch zu gröbsten Unverschämtheiten bereit sind, um ihren Bier-Vorrat zu schützen. Und die unterschwellige, dass Frauen meinen, sie müssten sich für Männer schminken. Das ist nicht nur Quatsch, sondern auch falsch, wie jetzt eine Studie der britischen Bangor University ergab. (Nein, ich weiß nicht, wie man den Namen unschlüpfrig ausspricht.) Wenn Sie Make-up genauso hassen wie ich, passen Sie jetzt gut auf.

Die Forscher konnten nachweisen, dass auch und gerade männliche Probanden sich bei den ihnen gezeigten Frauengesichtern weniger Make-up wünschten – und zwar bis zu 40 Prozent weniger als das gezeigte, relativ normale Maß. Interessanterweise dachten sowohl Männer als auch Frauen, dass andere Menschen Frauen mit mehr Schminke attraktiver fänden. Dabei sagten selbst Frauen über andere Frauen, dass diese auch mit weniger Make-up hübscher aussähen. Es handelt sich also beim Glauben an die Schönheit geschminkter Gesichter um ein Gerücht, schlimmer noch: Es ist eine “urban legend”, eine immer weitergetragene Mär, die im Kern kaum Wahrheit enthält. Das Ganze ist letztlich nichts als ein von Hollywood, der Kosmetikindustrie und Heidi Klum künstlich am Leben gehaltener Mythos.

Natürlich werden Sie durch das Vortragen dieser Studie ihre Liebste kaum davon überzeugen können, dass sie auch ohne Schminke attraktiv für Sie ist. Es wird auch nichts nützen ihr zu versprechen, dass Sie jetzt noch mehr Bier trinken, wodurch sie automatisch hübscher würde. Aber Sie können etwas anderes versuchen. Überlegen Sie mal: Fast nur Frauen glauben, dass sie durch das Tragen von Make-up attraktiver wirken. Und fast nur Männer glauben, dass sie selbst durch das Tragen eines Schnurrbartes attraktiver wirken. Die Lösung lautet: Quid pro quo. Kündigen Sie Ihrer Angebeteten einfach an, sich eine Rotzbremse stehen zu lassen. Es sei denn, sie fährt den Make-up-Konsum runter. Um mindestens 40 Prozent.

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Frauen wickeln Männer um den Finger, Männer müssen dafür nur mit dem rechten Knie wackeln

Gehen Sie am Wochenende tanzen? Nicht? Das ist ein Fehler. Frauen lieben Männer, die das Tanzbein schwingen. Und der Hammer ist: Ich kann Ihnen jetzt auch genau sagen, welches Ihr Tanzbein ist, und wie Sie es schwingen sollen, damit Frauen auf Sie fliegen. Eine Studie der britischen Northumbria University hat jetzt gezeigt: Frauen lieben Männer, die beim Tanzen ihr rechtes Bein bewegen. Genauer gesagt: Sie sollen schnelle Bewegungen mit dem rechten Knie vollziehen. Außerdem gut: Ausladende Bewegungen mit Oberkörper und Hals sowie der linken Schulter.

Ja, wenn man sich das so vorstellt, klingt das nach einem Mann, dem jemand einen Aal in den Hemdkragen gesteckt hat, und der ihn nun durchs Hosenbein hinauszuschütteln versucht. Trotzdem kein Grund, dabei so ein Gesicht zu machen! Wenn Sie dabei lächeln oder zumindest einen souveränen Schmollmund zeigen, kann das richtig sexy aussehen. Das haben die Forscher in einem aufwändigen Test mit 3-D-Kameras festgestellt. Angeblich ermöglicht dieses Bewegungsmuster Frauen sogar, Rückschlüsse auf ihre – natürlich überbordende – Fruchtbarkeit zu ziehen.

Nach all dem wollen Sie immer noch nicht tanzen? Dann komme ich Ihnen jetzt auf die moralische Tour. Sie sollten von Zeit zu Zeit aktiv der Behauptung entgegentreten, wir Männer tanzten nicht. Denn wir sind keine Tanzmuffel – wir tanzen nur nicht überall und mit jeder. Und wir haben als Tänzer einen Ruf zu verlieren. Fred Astaire, Gene Kelly, Michael Jackson oder Balou, der Bär – sie alle haben die Tanzflächen der Welt für uns erobert. Dieses Erbe gilt es zu verteidigen. Auch und vor allem gegen die kreischend hüftwogenden Horden derer, die ein hysterisches Abwackeln zu den Klängen von “It’s Raining Men” immer noch für den Inbegriff der Tanzkultur halten. Wohlan denn, Jungs, lasst es Männer regnen! Prasselt auf die Dancefloors nieder wie ein Rhythmus-Schauer – und wascht ihn rein von den Weather Girls dieser Welt, fegt ihn mit euren rechten Knien glatt. Ich schwöre: Die Nicht-Wetter-Mädels werden es lieben.

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Frauen handeln unter Stress klüger als Männer, aber sie sind auch irgendwie selbst schuld daran

Haben Männer im Streit mit einer Frau jemals den Hauch einer Chance? Gefühlt: Nein. Das liegt natürlich vor allem daran, dass Frauen ein größeres Waffenarsenal zur Verfügung haben. Beispiel: Neulich schrieb mir Leser Stefan G. aus B.: „Unglaublich! Da war ich gestern endlich mal im Begriff, eine Auseinandersetzung mit meiner Freundin für mich zu entscheiden – da zieht die sich einfach nackt aus!“ Das ist nur eine Variante. Umgekehrt hängt auch die Verweigerung von Sex als Drohkulisse über jedem Zwist. Da gibt so mancher Mann kleiner bei als er ist. Aber ein internationales Forscher-Team hat nun gezeigt, dass das Problem weit weniger oberflächlich ist. Frauen haben bei Stress tatsächlich tief sitzende biologische Vorteile.

Die Wissenschaftler konnten zeigen, dass bei Frauen unter Stress die emotionale Intelligenz ansteigt, wohingegen Männer unter Druck die Fähigkeit einbüßen, sich in andere hinein zu versetzen, und darum unsachlicher und ich-bezogener argumentieren. Sprich: Frauen sind unter Stress einfühlsamer und darum auch besser in der Lage, auf den anderen zuzugehen. Männer verlieren die Kontrolle und denken nur noch daran, wie sie aus der Sache herauskommen, stammeln und schreien irgendwann bloß noch herum. Kommt Ihnen das bekannt vor, speziell der zweite Teil? Tja.

Was allerdings in dieser Studie nicht erwähnt wird, ist die Tatsache, dass es Frauen auch viel besser gelingt als Männern, ihr Gegenüber überhaupt erst unter Stress zu setzen. Oder wahlweise komplett wahnsinnig zu machen. Denken Sie nur an Gewaltmärsche wie die siebenstündige Schuh-Shopping-Tour durch die City an einem Samstag. Oder Killer-Ansagen wie: “Am Wochenende machen wir es uns MAL RICHTIG SCHÖN!”  Oder nicht schadlos zu beantwortende Psychoterror-Fangfragen wie: “Sieht mein Po dicker aus, wenn ich die Haare zum Zopf mache?” (Finden Sie mal eine Antwort, die NICHT impliziert, dass ihr Po dick ist!) Oder Sticheleien wie: “Bringst du den Müll jetzt bald runter – oder wartest du, bis er dich selbst darum bittet?” Erst stressen sie einen, und dann nutzen sie den Moment der Schwäche, um ihre Stärken auszuspielen. Aber so ist die Natur. Bist du eine Spinne, baust du ein Netz und frisst alles, was sich darin verfängt. Bist du eine Frau… Ach, lassen wir das.

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Achtung, Warnung! Attraktive Männer sind in allergrößter Gefahr (später zu heiraten)

Sie sind ein attraktiver Mann? Gut aussehend, sportlich, sympathisch und gepflegt? Oje. So ein Mist. Dann hat eine neue Studie der University of Miami schlechte Nachrichten für Sie. Die Forscher stellten bei der Überprüfung der Daten von über 9.000 Probanden fest, dass besonders die gut aussehenden, sympathischen und gepflegten Männer in größter Gefahr sind, später zu heiraten. Keine Überraschung – aber auch kein Scherz: Das Wort “Gefahr” steht da wirklich: “greater hazard of entering into a marital relationship”. Tja, so ist es leider. Sie sind der Typ zum Heiraten. Nur das Schlimmste steht Ihnen bevor. Nix Playboy, nix Casanova. Sondern: Standesamt, Ehering, Glas Sekt, Aus. Nächster Höhepunkt: Die erste eigene Wohnung der Kinder renovieren, dann die Silberhochzeit.

Das sind ja rosige Aussichten! Dabei wollten Sie doch einfach nur mit Kumpels etwas abhängen, ein paar heiße Chicas anbaggern und ein wenig Spaß haben. Keine Verpflichtungen, keine Verträge, nur Vergnügen und ein bisschen Sex. Aber nein – zack! wollen die Chicas sofort heiraten. Das haben Sie nun von Ihren jahrelangen Workouts, Ihrem guten Mode-Geschmack, Ihrem Sinn für Humor  und Ihrem ansteckenden Lachen. Kaum wagen Sie sich damit in die Öffentlichkeit, kaum nähern Sie sich mal einer Frau – schwupps, will sie den Ring an den Finger, aber pronto! Es ist wirklich ein Dschungel da draußen, überall lauern Gefahren.

Es besteht aber Hoffnung. Denn die Forscher entdeckten, dass vor allem das Zusammenspiel aller drei Faktoren für eine spätere Ehe entscheidend ist. Nur wer in allen drei Bereichen gut abschneidet, fährt in den Ehe-Hafen ein. Und wer in einem Bereich weniger gut ausgestattet ist, muss sich in den beiden anderen umso mehr anstrengen, um das Manko auszugleichen und auf die entscheidende Punktzahl auf der Attraktivitätsskala zu kommen. Wer also nicht ganz so modelmäßig aussieht, sollte durch sehr gute Körperpflege und eine klasse Persönlichkeit bestechen. Schon klar warum: Geheiratet wird ja am liebsten das perfekte Gesamtpaket, also jemand, der sich voll committet und in jeder Hinsicht alles gibt.

Das ist Ihre Chance, vielleicht doch nur einen One-Night-Stand abzustauben: Geben Sie sich in allen Bereichen super – aber reißen Sie Ihr Ergebnis dann an einer Stelle in Richtung Keller. Nein, das heißt nicht, dass Sie mehr rülpsen und sich nicht mehr waschen sollen. Aber etwas schlechtes Benehmen an der richtigen Stelle wirkt Wunder. Zum Beispiel, indem Sie sich nach dem Sex aus ihrem Bett davonstehlen. Und danach nie wieder anrufen. (Alle Frauen, die sich jetzt noch wundern, warum sich so viele attraktive Männer am nächsten Morgen wie Mistkerle benehmen, sollten mal schnell die Hochzeitskataloge vom Nachttisch verschwinden lassen.)

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Frauen finden Fremdgehen ihres Mannes gar nicht so schlimm, außer die andere will nur reden

Wobei erwischen Sie Ihre Angebetete lieber: a) im innigen Gespräch mit Brad Pitt über intimste Dinge oder b) sprachlos bei intimsten Dingen mit Pit im Bett? Ist schon klar: Das Sex-Ding ist schlimmer. Für uns Männer jedenfalls. Bei Frauen soll ja angeblich die emotionale Kiste mehr wehtun: Einer Studie der University of Kansas zufolge sind Männer grundsätzlich eifersüchtiger, wenn ihre Partnerin mit einem anderen Mann Sex hat, während Frauen viel empfindlicher darauf reagieren, wenn sie das Gefühl haben, dass ihr Mann sich emotional zu sehr auf eine andere einlässt. Die Forscher erklären das mit dem alten Kindchen-Muster: Männer müssen mehr fürchten, das Kind eines anderen untergejubelt zu bekommen und sind deswegen da sehr wachsam – und die größte Sorge der Frauen ist es, dass der Vater ihrer Kinder sie wegen einer anderen verlässt, und sie mit den Kleinen allein da sitzen.

Nun frage ich mich: Wer hat denn heutzutage noch in erster Linie Sex, um Nachwuchs zu zeugen? Welcher Mann denkt denn wirklich im allerersten Moment, nachdem er seine Frau mit dem Nachbarn auf dem Küchentisch erwischt hat: “Verdammt, die Schweine wollen mir ein Kind unterjubeln!” ? Zumal, wenn er sie beim Blow-Job erwischt? Oder umgekehrt: Welche eifersüchtige Frau gibt sich denn gelassen und verzeihend, wenn ihr Mann zu ihr sagt: “Ich treffe mich wieder mit Susanne – aber es ist wirklich nur Sex, versprochen! Wir reden auch kaum, sie stöhnt und ächzt ja die meiste Zeit eh nur.” Der Studie zufolge sagten vier Fünftel der Frauen, sie wäre eher eifersüchtig, wenn ihr Mann sich in eine andere Frau verliebt, als wenn er mit dieser Frau andere Sex-Positionen ausprobiert. Nee, klar. Genau das sagt sie dann auch, wenn sie ihn in flagranti mit der Babysitterin bei der Budapester Beinschere erwischt: “Ach! Na, so ein Glück! Ich dachte schon, du wärst verliebt.” Also ehrlich, wer soll das glauben?

Wenn es diesen Unterschied tatsächlich geben sollte, dann reagieren Männer doch wohl vor allem darum mehr aufs körperliche Fremdgehen, weil Sex für sie immer noch sehr viel wichtiger ist als für viele Frauen. Und weil sie nicht verstehen, warum die Frau einen anderen bereitwillig ranlässt, sie selbst aber höchstens einmal im Monat. Frauen dagegen reagieren auf den emotionalen Betrug viel mehr, weil ihnen Sex oft weniger wichtig ist. – und weil sie es vielleicht nicht fassen können, dass er mit der anderen stundenlang redet, während er zuhause nie den Mund aufkriegt. Ganz nebenbei: Ich kenne nicht eine einzige Frau, die mit Brad Pitt die ganze Nacht nur reden will.

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Frauen reagieren nicht auf sexy Reklame? Aber nur, weil sie die Model-Typen nicht anfassen können

Kann das Bild einer spärlich bekleideten Frau Sie dazu verleiten, ein Produkt zu konsumieren? Kann es Sie zum Beispiel dazu bringen, im Internet auf den Link zu einem Artikel zu klicken? Natürlich kann es das, sonst wären Sie ja nicht hier! Ha! Es ist kein Geheimnis, dass Männer durch nackte Frauenhaut zum Konsum motiviert werden – sämtliche Bikini-Babes in jeder Bier-Reklame sind Zeuginnen! Kurz heißt es: Sex sells! Langversion: Die Bilder von den Nackerten aktivieren beim visuell gesteuerten Mann das Belohnungssystem im Gehirn. Diesen Reiz versucht er dann zu befriedigen, unter Umständen durch Konsum des beworbenen Produkts. Ebenso klar war bisher, dass das gleiche bei Frauen nicht funktioniert: Nackte Männerhaut verkauft keine Frauen-Produkte, Frauen werden durch erotische Kerle-Fotos eher nicht zum Konsum animiert.

Belgische Wissenschaftler haben nun gezeigt, dass das nicht an der mangelnden Verknüpfung vom weiblichen Belohnungssystem mit dem Thema Sex liegt. Die Sache funktioniert nur nicht visuell, also über Fotos und Filme. Frauen reagieren sexuell auf andere Dinge, etwa auf haptische Reize. Die Forscher bewiesen: Wenn ihre Probandinnen zuvor edle Männerunterwäsche wie etwa Boxer-Shorts betastet hatten, veränderte das sehr wohl ihre Konsum- und Finanzentscheidungen. Wenn Ihre Liebste sich also das nächste Mal über die Busen-Babes in der Bierwerbung lustig macht, reiben Sie ihr diese Ergebnisse unter die Nase und sagen: „Du bist selbst keinen Deut besser – es gibt halt nur noch kein Fühl-Fernsehen!“

Tja, nun. Wahrscheinlich wollen Sie Ihrer Liebsten ja überhaupt nichts verkaufen, hätten aber trotzdem nichts dagegen, wenn sie mal wieder an ihrer Unterwäsche fühlt. Auch dann können Sie aus dieser Geschichte etwas lernen: Wenn Sie als Verführer auftreten wollen, tanzen Sie nicht nackig vor ihr herum und wackeln animierend mit dem Rüssel, sondern setzen eher auf Duftöl, Chill-out-CD, Kerzenschein und Massagetechnik. Das ist die beste Werbung, die Sie für sich und Ihre Boxer-Shorts machen können!

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Frauen warten länger, bis sie ein Geheimnis erzählen, aber was ein Mann erzählt, ist kein Geheimnis

Können Sie ein Geheimnis für sich behalten? Natürlich können Sie das, sonst wüsste ich ja längst davon. Sie und ich, wir beide wissen: Männer können schweigen. Doch nun das: Einer großen britischen Umfrage zufolge können Männer schlechter Geheimnisse für sich behalten als Frauen. Das Ergebnis: Während Frauen ein Geheimnis erst nach 3,5 Stunden weiter tratschen, plaudern Männer es angeblich schon nach 2 Stunden und 47 Minuten aus. Das kann so nicht stehen bleiben.

Mal abgesehen davon, dass die Briten bei der NSA-Affäre ganz vorne aktiv dabei waren und insofern in Sachen Geheimnisverrat sowieso kein gutes Vorbild sind, steckt schon im Studiendesign ein Hinweis auf die gravierenden Verständnisunterschiede zwischen Mann und Frau. Für einen Mann ist ein Geheimnis per se etwas, das nicht erzählt wird. Also: gar nicht. Wenn etwas erzählt wird, egal wem, wann und wie oft, ist es kein Geheimnis mehr. Fragt also eine Studie danach, wie lange Menschen im Schnitt warten, bis sie ein „Geheimnis“ weitererzählen, geht es für Männer bereits um kein Geheimnis mehr, sondern eben um etwas, das sie – genau: weitererzählen können. Und damit warten sie dann auch nicht unnötig lange. Was Frauen damit bezwecken, einander „Geheimnisse“ anzuvertrauen, obwohl sie genau wissen, dass diese dadurch flächendeckende Verbreitung erfahren, ist unklar. Einerseits geht es sicherlich um die kuschelfaktorfördernde Intention, einander „ins Vertrauen zu ziehen“. Andererseits ist das Geheimnis auch die Einheitswährung des Tratsches: Erzählst du mir etwas, erzähl ich dir etwas. Vielleicht halten es Frauen aber auch schlicht und einfach nicht aus, ein Geheimnis zu bewahren.

Es ist wohlfeil, mit billigen Tricks eine Studie anzuzetteln, deren Inhalt sich zu einer Zeile verdichten lässt á la: „Männer können den Mund nicht halten“. Erhöhte Aufmerksamkeit ist garantiert. Wir alle wissen, dass Männer schweigen können. Beim Bier an der Bar genauso wie beim Foltern im Keller. Einige der größten Geheimnisträger der Geschichte sind Männer. Welche kann ich nicht sagen, denn sie halten bis heute dicht. Nur hier ein paar Stichworte: Kohl und seine anonymen Spender, Schwule in der Bundesliga oder wie Scarlett Johansson gern beim Sex genannt werden will. Letzteres weiß ich natürlich – aber ich kann ja schweigen …

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Warum Männer und Frauen nie gute Freunde sein können, sondern bestenfalls mittelmäßige Freunde

Was unterscheidet eine Männerfreundschaft von einer Frauenfreundschaft? Kurz gesagt: Die Anzahl der gesprochenen Worte. Die neue Jacobs-Studie zeigt mal wieder, dass Männer besser miteinander schweigen können als Frauen. Oder können Sie sich vorstellen, dass Männer über ihre Kumpels Dinge sagen wie: “Wir sprechen sehr offen über das, was uns bedrückt” oder “Wenn wir zusammen sind, wird viel und ausgiebig geredet”? Hehehe, nein, die treffen erwartungsgemäß laut Studie auch eher auf Frauenfreundschaften zu. Männer sagen eher: “Wir können auch lange zusammen sein, ohne dass viel geredet werden muss” oder “Wir machen schon mal einen drauf, schlagen über die Stränge”. Männer treiben der Befragung zufolge auch eher zusammen Sport oder haben ein gemeinsames Hobby.

Da sind wir schnell wieder bei der These von Harry aus “Harry & Sally”, dass ein Mann und eine Frau grundsätzlich nicht miteinander befreundet sein können. Der gute alte Harry bezog sich natürlich darauf, dass ein Mann bei einer Frau immer darüber nachdenkt, mit ihr Sex zu haben. Aber diese Zahlen zeigen, dass die These auch anders zu belegen ist. Denn wenn der Mann mit der Frau a) nicht um die Häuser ziehen kann, b) nicht mit ihr an seinem Motorrad herumschrauben kann und sie c) auch keinen Sport zusammen treiben können, ist die Frau als Kumpel komplett unbrauchbar – Sex hin oder her. Zumal wenn sie die ganze Zeit über ihre Gefühle quatschen muss. Wie soll bei dem Emo-Geschwätz einer in Ruhe ‘nen Motor aufschrauben? Oder die schwarze Acht im Eckloch platzieren?

Interessant ist auch, dass Frauen einen Satz über ihre Freundinnen zu 50 Prozent mehr unterschreiben können als Männer über ihre Kumpel, und zwar diesen: “Meine beste Freundin kann mich in manchen Dingen viel besser verstehen als mein Partner.” Frauen fühlen sich von ihren Freundinnen also häufig besser verstanden als von einem Mann. Wenn Männer Frauen nicht verstehen können, und wenn genau dieses Verstehen in einer Freundschaft für eine Frau von existenzieller Bedeutung ist – dann ist doch eine Freundschaft zwischen Mann und Frau per se Unfug. Das heißt für Sie: Wenn eine Frau Ihnen vorschlägt, man könne doch “einfach Freunde bleiben”, dann lügt sie nur, um irgendwie aus der Nummer herauszukommen. Und wenn Sie zu einer Frau sagen, Sie wären gerne mit ihr “befreundet”, dann weiß sie, dass Sie definitiv Hintergedanken haben!

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Bevor Sie mit einer Frau schlafen, sollten sie klären, ob sie das überhaupt kann

Sie wollen unbedingt mit einer Frau ins Bett? Überlegen Sie sich das gut. Frauen wissen ganz offensichtlich nicht, was sie in einem Bett anstellen sollen. Viele Frauen machen im Bett alles falsch. Die unbeholfene Einstellung der Frauen in Bezug auf Bettgeschichten hat nun eine Studie eindrucksvoll belegt. Das krasse Ergebnis der Wissenschaftler an der britischen Cambridge University: Frauen verbringen mehr Zeit im Bett als Männer, schlafen aber weniger.  Was machen sie denn sonst im Bett? Vor allem, da der Mann längst schläft?

Bevor Sie also mit ihr schlafen, sollten sie sicherstellen, ob sie das überhaupt kann: schlafen. Sonst wird’s stressig. Ich weiß, es gibt da diesen Spruch: Ein Mann entspannt im Bett, eine Frau muss entspannt sein, um ins Bett zu gehen. Oder jedenfalls so ähnlich. Aber warum legen die Ladys sich nicht einfach später hin und machen vorher noch etwas anderes? Das wache Rumgewälze bringt doch nichts. So wecken sie im schlimmsten Fall nur den Mann auf!

Aprpopos Stress im Bett: Was mir bei dieser Studie fehlt, ist eine Frage nach der geographischen Ausbreitung von Mann und Frau im Schlaf. Ich habe nämlich das Gefühl, Frauen verbrauchen mehr Platz im Bett als Männer, obwohl sie eigentlich viel weniger benötigen. Genauer gesagt: Eine Frau nimmt im Bett in etwa doppelt so viel Raum ein wie der Mann, obwohl sie meist nur halb so groß ist  bzw. nur halb so viel wiegt. Das Bett-Territorium von Mann und Frau verhält sich wie Strand und Ozean: Der Mann bekommt nur den krümeligen Streifen an der Seite. Das ist wohl auch der Grund, warum die Mädels so spät einschlafen: Erst warten sie, bis ihr Kerl pennt, dann schieben sie ihn mit ihren kratzwollsockigen Füßen Stück für Stück an den Bettrand und fixieren ihn dort mit Kissen-Stoppern. Danach breiten Sie sich in aller Ruhe im Ozean der Gemütlichkeit aus, klauen dem Mann noch die Decke – und schlafen endlich zufrieden ein.

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Ihr Beziehungsstatus bei Facebook: Es ist komplizierter als Sie denken!

Wie lautet Ihr Beziehungsstatus bei Facebook? Single? Verlobt? “Es ist kompliziert”? Ich sage Ihnen etwas: Am besten hacken Sie sich da rein und schreiben: “Es geht Sie nix an!” Denn glauben Sie mir, Sie wollen nicht, dass Facebook diese Dinge weiß. Denn so weiß Facebook auch, dass sie frisch verknallt sind – oder dass Sie sich von Ihrer bisherigen Liebsten trennen wollen. Facebook weiß zu viel. Und was passiert in einem guten Film mit jemandem, der zu viel weiß? Genau: Er regiert die Welt und kann erst von einem nymphomanen Agenten im Anzug oder einer Horde Kinder plattgemacht werden. Egal, darum geht es hier nicht. Es geht darum, woher Facebook das alles weiß. Die Data-Science-Abteilung des Netzgiganten sammelt Ihre Daten und kann damit sogar Beziehungsverläufe berechnen. So wissen die Schnüffler von der FB-I (Facebook-Intellegence) oft, dass Sie verliebt sind, bevor Sie es selbst wissen.

Wenn sich Paare finden, verzeichnen die Facebook-Detektive einen deutlichen Anstieg der beiderseitigen Timeline-Einträge. Sobald das Paar dann endlich zusammengekommen ist, geht diese Kurve in den Keller – weil die beiden jetzt naturgemäß eher im Bett miteinander turteln als sich gegenseitig zuzuposten. Beide schreiben nun wesentlich seltener, dafür aber inniger an die Pinnwand des Partners. Und wenn die Liebe zerbricht? Dann deutet sich das bei Facebook am Tag vor der Trennung durch große Aktivität im gesamten Freundeskreis an. Auch unmittelbar nach der Trennung gibt es starke Ausschläge, in den folgenden Wochen weiterhin höhere Aktivität als in Zeiten vor der Beziehung.

Das kümmert Sie nicht? Na, von wegen. Zunächst mal: Was Facebook weiß, weiß die NSA längst auch. Außerdem kann Facebook dieses Wissen über Sie natürlich  nutzen. Zum Beispiel, indem es zu den beschriebenen Zeitpunkten spezifische Werbung schaltet, etwa für Valentinstags-Geschenke oder romantische Kreuzfahrten. Gut, das nervt nur - zunächst. Aber spätestens wenn plötzlich massenweise Werbung für Paartherapien, Single-Reisen und Partnerbörsen in Ihrer Timeline finden, obwohl Sie glauben, in Ihrer Beziehung sei alles in Ordnung, sollte Sie interessieren, was in Ihrem Facebook-Freundeskreis gerade so abgeht. Womöglich haben Sie den Prä-Trennungs-Rush verpasst? Noch besser aber ändern Sie, wie gesagt, Ihren Beziehungsstatus in “Mönch” oder “Baum”, damit Ihre Gefühle bleiben, was sie sind: Ihre Privatsache.

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