powered by

Harte Kerle weinen nicht – wenn sie keine Selbstachtung haben

Lachen Sie über weinende Männer? (Schnief.)

Wie gemein. (Schluchz.)

Ihnen werd’ ich’s zeigen! (Schneuz.)

Tatsache ist: Kerle, die auch mal Tränen zulassen, haben mehr Selbstwertgefühl!

Das zeigte gerade eine Studie an vergleichsweise harten Kerlen: American-Football-Spieler, die es für angemessen halten, nach einem verlorenen Spiel zu weinen, bewiesen in der Untersuchung mehr Selbstachtung als solche, die das Weinen als unpassend verdammten. Wer in der Lage sei, zu seinen Gefühlen zu stehen und diese auch nach außen zu tragen, so die Forscher, habe generell auch eine höhere Meinung von sich selbst. Und es spricht doch grundsätzlich nichts dagegen, sich selbst zu mögen. “Learning to love yourself it is the greatest love of all”, das sang schließlich 1985 schon Whitney Houston. Auch zum Schluchzen, das Lied.

Besteht für Männer jetzt also allgemeine Heulpflicht nach Niederlagen?

Nein. Denn man kann schließlich auch so argumentieren: Wer sich selbst gut leiden kann und etwas zutraut, bricht nicht nach jeder Niederlage in Tränen aus – weil er weiß, dass er es beim nächsten Mal besser machen kann. Ist auch eine Stimmungsfrage.

Heben wir uns die Tränen doch einfach für die großen Niederlagen auf. Grundsätzlich finde ich es nämlich ganz okay, dass sich nicht nach jeder verlorenen Bundesliga-Partie ein Knäuel heulender Kerle im Mittelkreis versammelt.

Facebook Twitter

Kein Scherz: Krebsgefahr durch Oralsex wächst – besonders für Männer

Haben Sie schon von HPV gehört? Humane Papillomviren? Das sind die Biester, die bei Frauen Gebärmutterhalskrebs auslösen.

Der gleiche Virentyp (HPV-16) soll laut verschiedenen Studien dafür verantwortlich sein, dass die Zahl der Oralkrebse zunimmt. Gerade verfolgte eine neue Studie die Entwicklung über den Zeitraum von 20 Jahren: War Ende der 80er noch etwa ein Sechstel aller Karzinome im Mundraum mit HPV infiziert, waren es zu Anfang des 21. Jahrhunderts bereits drei Viertel! Das Problem betrifft der neuen Studie zufolge vor allem Männer.

Woher diese Zuwachsraten? Andere Zeiten, andere Sitten, anderer Sex. Die Zunahme ist wohl eng verknüpft mit der Tatsache, dass Oralsex mittlerweile zur Normalität gehört. Die Viren geraten wahrscheinlich über die Zunge vom Genitalbereich in den Mund.

Für Paare in einer festen Beziehung besteht erst einmal kein Handlungsbedarf. Wenn ein Partner infiziert ist, ist es der/die andere bald auch. Die meisten HPV-Typen sind ohnehin harmlos, Infektionen verlaufen meist symptomfrei und klingen folgenlos ab, nur ein Bruchteil wird überhaupt durch den krebsgefährlichen Typ hervorgerufen. Aber wer viel in vielen verschiedenen fremden Betten unterwegs ist, sollte das Thema HPV zumindest ernsthaft ansprechen. Ab sofort gilt nicht nur bei Süßigkeiten: Zu viele Leckereien sind gefährlich!

Mehr zum Thema im großen HPV-Report ab dem 16. November in der Dezember-Ausgabe von Men’s Health!

Facebook Twitter

Retten Sie die Männer vor dem Aussterben!

Schnell, ich brauche dringend Ihre Hilfe! Nennen Sie mir Argumente, warum Männer nicht vom Aussterben bedroht sind – und auch nicht aussterben sollten! Egal, was Ihnen einfällt, schreiben Sie es!

Denn wenn wir dem Ausgang einer Podiumsdiskussion an der New York University glauben wollen, dann sind wir Männer am Ende. Deren Ergebnis: “Men are finished.” Zwar sitzen wir jetzt noch in den meisten Ländern der Erde in der Regierungsverantwortung und verfügen nach wie vor mit Abstand über die größten Vermögen – aber längst überflügeln uns Frauen bei den Bildungsabschlüssen und drängen in die Vorstandsetagen.Während die reichen, mächtigen, alten Männer aussterben, drängen junge, gut ausgebildete Frauen auf ihre Plätze.

Ist das so, sind wir Männer ein Auslaufmodell?

Mit Verlaub, ich finde ja schon die Fragestellung verkehrt. Hat die unbestrittene Vormachtstellung der Männer in den letzten Jahrtausenden jemals ernsthaft das “Ende” der Frauen bedeutet? Es mag ja einen Paradigmenwechsel geben, es sollte zu mehr Gleichstellung kommen und ja, auch zu einer Vorherrschaft der Frauen in bestimmten Bereichen – aber damit sind wir Männer doch nicht am Ende, oder?

Na, jedenfalls würde ich mich freuen, wenn Sie hier ein paar Gründe posten, aus denen es gar nicht passieren kann, dass Männer komplett verschwinden. Und damit meine ich nicht nur die vielen Arbeitsplätze in der Auto- und Bierindustrie…

Facebook Twitter

Vorsicht! Heißer Sex wird schnell zur (Schwell-) Körperverletzung

Keine Ahnung, was Sie so am Wochenende vorhaben.

Und ich will mich da auch gar nicht einmischen.

Aber diese fiese kleine Studie vom University of Maryland Hospital will und kann ich Ihnen nicht vorenthalten: Ein dort praktizierender und forschender Urologe hat festgestellt, dass schwerer wiegende Verletzungen beim Sex (wie etwa die berühmte Penisfraktur) am ehesten bei Männern auftreten, die Sex an ungewöhnlichen Orten haben (ganz oben auf der Liste: öffentliche Toiletten) und/oder ihre Frauen betrügen. Penisbruch beim Ehebruch? Oje.

Also, was auch immer Sie tun: Lassen Sie die nötige Vorsicht walten.

Schönes Wochenende!

Facebook Twitter

Vor allem Männer gehen (zu) den Pornos ins Netz

Das Thema Online-Sucht schlägt derzeit hohe mediale Wellen. Klar, ist ja auch Suchtkongress in Frankfurt. Thema heute: Internet-Pornografie. Um die Thematik aufzulockern, ein kleines Ratespiel. Welche dieser Schlagzeilen gibt es wirklich?

- Online-Pornos: “Immer mehr Süchtige”

- Online-Pornos machen offenbar nicht süchtig

- Suchtgefahr bei Online-Pornos

- Studie: Suchtgefahr bei Online-Pornos gering

Die richtige Antwort: Alle vier. Erschienen heute Morgen. Einig sind sich die Kommentatoren immerhin darin, dass das Thema vor allem Männer betrifft – etwa drei Viertel von ihnen hatten schon Kontakt zu Online-Pornos, bei den Frauen hatte den etwa ein Drittel. Ein Fünftel aller Männer sieht etwa ein bis zwei Mal die Woche Filme und Bilder im Netz an. Lediglich zwei Prozent der Männer nennen ihren Porno-Konsum “problematisch”, von den Frauen keine. Keine Riesensache also. Forscher warnen allerdings, dass der große Sucht-Boom vielleicht noch kommen wird.

Mein Vorschlag: Lassen Sie die Wissenschaftler streiten und rätseln, lassen Sie DuPorn und Co. einfach ausgeschaltet und genießen Sie lieber diesen viel zu späten kleinen Sommer. Der hat nämlich auch Suchtpotenzial.

Facebook Twitter

Ihre gute Tat des Tages: Laden Sie eine schöne Unbekannte zum Kaffee ein!

Es gibt doch da diese wunderhübsche Frau, die Sie jeden Morgen sehen. Geben Sie sich heute einen Ruck, laden Sie Ihre schöne Unbekannte auf eine Tasse Kaffee ein!

Dann fragt sie: “Hä? Warum?”

Dann sagen Sie: “Weil ich Sie glücklich machen will.”

Dann wird sie wahrscheinlich lachen und den Kopf schütteln.

Dann sagen Sie: “Moment, nicht das, was Sie jetzt denken. Eine neue Studie der Harvard School of Public Health hat gerade gezeigt, dass Frauen, die regelmäßig Kaffee trinken, ein 20 Prozent geringeres Risiko haben, an einer Depression zu erkranken!

Dann wird sie verdattert gucken.

Und Sie sagen: “Milch? Zucker? Latte Macchiato? Oder schwarz?”

Einen schönen Tag!

Facebook Twitter

Der Beweis: Papas haben ein großes, starkes Herz!

Die Gründe, Kinder zu bekommen werden anscheinend nicht weniger. Nun belegt eine Studie der Stanford University, dass kinderlose Männer ein 17 Prozent höheres Risiko haben, ein Herzleiden zu entwickeln.

Halt! Stopp! Bevor Sie nun Ihre Partnerin bestürmen, “los ab ins Bett, ich will lieber Kinder als ‘nen Herzkasper”, sollten Sie bis zum Ende lesen. Nein, ich sage nicht, dass ich diese Ergebnisse anzweifele, so oft wie Väter durch die Eskapaden ihrer Kinder an den Rand des Infarkts gebracht werden. (“Vinzent, den Drahtbügel aus der Steckdose, SOFORT!”) Ich sage nur, dass man die Ergebnisse genau anschauen muss.

Wenn Zeitungen jetzt schreiben, dass Väter ein fast 20 Prozent niedrigeres Risiko für Herzkrankheiten haben, ist das irreführend. Denn die Macher der Untersuchung betonen ausdrücklich, dass sie nicht glauben, dass die Kinderlosigkeit ursächlich für die Herzprobleme ist. Sie sagen viel mehr, dass beiden Phänomenen – der Kinderlosigkeit und den Herzleiden – vielleicht die gleiche gesundheitliche Schädigung zugrunde liegt.

Somit sind Kinder womöglich ein Zeichen dafür, dass ihr Papa nicht so schnell an einem Herzinfarkt stirbt – aber nicht vice versa.

So, jetzt können Sie immer noch mit Ihrer Liebsten in die Kissen hüpfen.

Facebook Twitter

Exklusiv-Test: Sind Sie online-süchtig?

Ha! Sie schon wieder!

Sie sind doch nicht etwa internetsüchtig? An Internetsucht leiden einer aktuellen Studie zufolge über eine halbe Million Deutsche. Das sind in etwa genau so viele wie es Kiffer gibt.

Inbesondere unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen ist die Zahl der Netzabhängigen ziemlich hoch – da allerdings ganz besonders unter jungen Frauen. Die suchen nämlich in großer Zahl Bestätigung in Sozialen Netzwerken, während onlinesüchtige Jungs eher Online-Games daddeln.

Sie sind keine junge Frau, und trotzdem bei Facebook eingeloggt – sind Sie jetzt süchtig? Typische Signale sind laut Experten: Entzugserscheinungen wie Reizbarkeit, Übellaunigkeit oder Angstzustände, Schwänzen von Arbeit oder Schule, Vernachlässigen von Kontakten und – körperliche Verwahrlosung. Tolle Symptome, liebe Wissenschaftler: Vieles trifft auch auf den durchschnittlichen Langzeittouristen auf Ibiza zu.

Wahre Symptome der Online-Sucht sind (nach Dr. JensHealth):

- Ihre Hand ist mit der Maus verwachsen – oder zumindest mit einem sehr haltbaren Gemisch aus Cola, Schweiß und Resten von Süßkram dort verklebt.

- Wenn Sie am Telefon zu jemandem sagen “ich schaue mal gerade raus”, gucken Sie nicht aus dem Fenster, sondern auf Ihren Bildschirm.

- Sie “klicken” im Straßenverkehr mit den Fingern auf Verkehrsschilder, um dahin zu kommen, wo Sie hinwollen.

- Sie suchen im Kino oder Theater nach dem “Gefällt mir”-Button.

- Sie suchen permanent nach dem “Reload”-Button für Ihr Leben.

Keines der genannten Symptome trifft auf Sie zu?

Alles klar, weitermachen!

Facebook Twitter

Gute Güte: Gut verhütet!

Na, ob diese Nachricht den Papst erfreuen wird?

Seine derzeitigen Gastgeber, die Deutschen, verhüten absolut erstklassig, so das Ergebnis einer Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Etwa drei Viertel der sexuell aktiven Deutschen im Alter von18 bis 49 Jahre nutzen demnach Verhütungsmittel. 53 Prozent vertrauen dabei auf die Pille, 37 Prozent verwenden Kondome. Auf die Spirale setzen 10 Prozent, und 10 Prozent haben sich sterilisieren lassen. (Mehrfachnennung möglich, doppelt hält ja bekanntlich besser.)

Wie bitte, alles Teufelszeug? Na, wer wird denn gleich…

Aber zwei Dinge stimmen schon nachdenklich: 1. Wenn 53 Prozent der sexuell Aktiven sich auf die Pille verlassen, sind da sicherlich viele Männer dabei, die das Thema in erster Linie überlassen – nämlich den Frauen. Tststs. 2. Wenn drei Viertel verhüten, weitere 8 Prozent sowieso nicht imstande sind, Kinder zu zeugen oder zu empfangen – überlegen Sie mal, wie viele sexuell aktive Menschen dann übrig bleiben, die noch Kinder bekommen…

Ich wünsche Ihnen jedenfalls jetzt erst einmal ein erstklassiges Wochenende!

Facebook Twitter

Kommunikationsfaule Männer: Gehört Facebook bald den Frauen?

Schön, dass Sie hier sind, Mann!

Allein dadurch helfen Sie schon, eine Studie aus den USA zu widerlegen: Befragungen eines Online-Dienstes haben ergeben, dass Frauen deutlich mehr durch Soziale Netzwerke kommunizieren als Männer. Klar, denkt da so mancher: Ist ja auch eine prima Schnatterbox.

Die Untersuchung zeigte, dass 68 Prozent der Frauen, die im Netz unterwegs sind, Soziale Netzwerke nutzen, um mit Freunden zu kommunizieren – aber nur 54 Prozent der Online-Männer. 60 Prozent der Frauen nutzen Facebook & Co., um Familienmitglieder zu kontaktieren, aber nur 42 Prozent der Männer. Bei der Netzwerk-Kommunikation mit Arbeitskollegen liegen die Frauen mit 34 zu 22 Prozent vorn.

Hinken wir also immer noch sozial den Frauen hinterher?

Mitnichten. Wir wissen nur wie immer besser, uns auf das Wichtige zu beschränken.

Denn erstens käme ich mir gewaltig blöd vor, wenn ich meinem Kollegen, der mir genau gegenüber sitzt, eine Nachricht via Facebook zukommen ließe. Man stelle sich das bei zwei Maurern vor - oder bei Kanalarbeitern. Jobs übrigens, die eher selten von Frauen gemacht werden. Kann ja nicht jeder im Büro sitzen.

Und zweitens zeigte die gleiche Umfrage, dass Männer eher dazu neigen, mit den Leuten zu reden, telefonisch oder persönlich. Sprich: Lieber sozial als Netzwerk. Na, wer hätte das nicht eher von den Frauen erwartet?

Jedenfalls: Schön, dass Sie (auch) hier sind!

Facebook Twitter