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Nicht saufen für den Weltfrieden – aber trinken gegen die Wampe!

Trinken Sie manchmal ein Glas Rotwein auf die Gesundheit?

Das ist nicht nur ein Spruch!

Eine Studie der Universität Maastricht hat gerade bestätigt, dass das im roten Wein enthaltene Resveratrol den Stoffwechsel positiv beeinträchtigt. Bei den übergewichtigen Männern, die an der Untersuchung teilnahmen, verbesserten sich binnen 30 Tagen die Fettverbrennung, die Fettwerte in der Leber, die Blutzuckerwerte und der Blutdruck. Und das in einem Ausmaß, für das ansonsten eine strenge Diät und Sport nötig wären. Statt Diätkost aßen die Männer normal und nahmen jeden Tag 150 Milligram Resveratrol zu sich.

Au prima, denken Sie sich, dann fressen wir jetzt einfach wie bekloppt und trinken dazu ein Glas Rotwein, dann nehmen wir nicht zu.

Äh: Beinahe.

Um diese Menge Resveratrol einzunehmen, müssten Sie täglich etwa 10 Flaschen Wein in sich hinein schütten. Das hat dann wieder so viele negative Auswirkungen, dass das Resveratrol auch nichts mehr ausrichten kann. Fragen Sie mal Gerard Derpardieu. Der ist ja bekanntlich schon als Kind in den Kessel mit dem Zaubertrank gefallen…

Aber wie gesagt: Ein Glas Wein dann und wann kann nicht schaden. Prost!

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Keine Zeit? Keine Sorge! Jetzt gibt’s ja Zeitpolitik!

Haben Sie genug Zeit?

Nicht? Keine Sorge. Darum kümmert sich jetzt die Politik. Auch noch.

Familienministerin Schröder wünscht sich den Einstieg Deutschlands in die “Familienzeitpolitik”, wie sie im jüngst erschienenen Familienbericht 2011 erläutert. Ich zitiere:

Familienzeitpolitik sollte auch eine Benachteiligung der Familie im Zeitgebrauch gegenüber anderen Institutionen verhindern. Es geht um gesellschaftliche Zeitstrukturen und Zeitnormen, in denen Familie ihren Platz hat. Familie darf nicht zum Hindernis für die Teilhabe am sozialen, beruflichen und kulturellen Leben werden. (…) Die Zeitsouveränität ist eingeschränkt, wenn der Zeitgebrauch in erheblichem Maße fremdbestimmt ist. Zeitknappheit und Zeitkonflikte sind die Folge.

Wie wahr, wie wahr.

Verstehen Sie nicht? Macht nix. Erkläre ich Ihnen. Die Ministerin will dafür sorgen, dass…

- …Papa zukünftig auch nach einem üppigen nächtlichen Zechgelage ausschlafen kann, selbst wenn seine 2 und 4 Jahre alten Jungs um 5 Uhr auf der Matte stehen. Dafür stellt die Ministerin eigens ministeriale Early-Morning-Babysitter, die in ganz Deutschland flächendeckend operieren. Bestellt ein Familienvater in einer teilnehmenden Bar das dritte Bier, geht automatisch eine SMS an die Service-Zentrale, und die Helfer machen sich auf den Weg.

- …Mama und Papa an ausgewählten Abenden ihrer Zweisamkeit frönen können, ohne dass die Kinder ins Schlafzimmer platzen. Dafür holt die Ministerin die Kiddies persönlich abends mit dem Dienstwagen ab und fährt mit ihnen zum Indoor-Spielplatz…

- …Eltern wieder mehr effektive Schlafzeit erhalten, damit die nicht dauernd am Arbeitsplatz wegpennen. Darum gibt es demnächst den kostenlosen Nachtschwester-Dienst des Bundesfamilienministeriums für infantile Durchschlaf-Verweigerer.

Glauben Sie nicht? Komisch, ich irgendwie auch nicht…

Zeitpolitik, dass ich nicht lache!

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Ja, Pendeln zur Arbeit ist stressig. Nein, morgen gibt es nicht frei!

Sie pendeln zur Arbeit?

Oje.

Wahrscheinlich haben Sie es schon gelesen: Einer schwedischen Studie zufolge sind Pendler einem größeren Gesundheitsrisiko ausgesetzt. Nein, nicht die Radfahrer. Die sind – zusammen mit den Fußgängern – noch die gesündesten. Aber sowohl Autofahrer als auch die Nutzer des öffentlichen Personen-Nahverkehrs litten laut Untersuchung signifikant mehr unter Stress und Erschöpfungssymptomen.

Stellt sich für viele Millionen Menschen die Frage: Was ist die Alternative?

Stellt sich weiterhin die Frage: Was auf der Welt außer Inselurlauben, Sonnenbaden und Whirlpool-Sessions verursacht eigentlich KEINEN Stress? Da lässt sich bestimmt überall etwas finden. Um ehrlich zu sein: Die Studien selbst stressen in vielen Fällen mehr als das, was sie erforschen. Vor allem wenn es für die Betroffenen keine Alternative gibt. Interessant wäre einmal eine Studie darüber, wie das ständige Lesen von Gesundheitswarnungen die Leser derselben stresst. Ich bin zum Beispiel bereits wieder schweißgebadet.

Darum pendele ich gleich lieber nach Hause.

Per Fahrrad, selbstverständlich. ;-)

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Fress-Attacken bei Männern: Fast jeder Zwölfte is(s)t krank

Hatten Sie schon einmal eine Fress-Attacke?

Einer Studie an der Wesleyan University im US-Staat Connecticut hat jetzt gezeigt, dass nicht nur Frauen unter dem Phänomen ( Fachbegriff: “binge eating”) leiden, sondern auch zwischen 5 und 10 Prozent aller Männer. Gemeint sind regelmäßig (mind. 2 Mal pro Woche) wiederkehrende suchtartige Heißhungeranfälle, die übermäßiges Essen großer Nahrungsmengen nach sich ziehen und häufig eine starke Gewichtszunahme zur Folge haben. Kein Spaß also.

Sie machen sich Sorgen? Ach, was. Binge eating ist nicht zu verwechseln mit:

- dem gelegentlichen Verzehr einer Tüte Chips im Glutamat-Rausch

- einem klassischen “Alles-was-noch-im-Kühlschrank-ist”-Fresser nach einer langen, harten Partynacht

- einer Vorliebe für All-you-can-eat-Menüs oder Was-alles-auf-einen-Teller-passt-Büffets

- dem jährlichen Hot-Dog-Wettbewerb mit Kumpels, bei dem als Minimum-Sissi-Untergrenze 10 Stück festgelegt werden

- Weihnachten bei Mutti (mit 5 Braten an 3 Tagen)

Oh, gleich ist schon wieder Mittag. Dann also: Guten Appetit!

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Auto-Alarm: Frauen am Steuer haben höheres Verletzungsrisiko

Sie sind mit Ihrer Angebeteten im Auto unterwegs. Wer fährt?

Sie oder Sie?

Ein wenig Entscheidungshilfe: Wie eine neue Studie der University of Virginia zeigt, haben Autofahrerinnen ein bis zu 47 Prozent größeres Risiko als männliche Fahrer, bei einem Autounfall verletzt zu werden. Der Grund: Viele Autos sind auch oder gerade auf die körperlichen Abmessungen von Männern ausgelegt. Die Forscher fordern daher nachdrücklich verbesserte Sicherheitskonzepte für Fahrzeuge, die den im Durchschnitt kleineren Körpermaßen der Frauen Rechnung tragen. Richtig so! In einer Spontan-Umfrage konnten wir feststellen, dass es nicht nur dort Verbesserungsbedarf an Frauenfahrzeugen gibt. Hier die Forderungen einiger Teilnehmer an die Autoindustrie:

- Horst-Uwe F.: “Ein bei Bedarf ausfahrbarer etwa 50 mal 70 Zentimeter großer Rückspiegel könnte beim Einparken, Ausparken und Überholen helfen.”

- Dieter T.: “Eine Vollgummikarosserie wäre super!”

- Carsten V.: “Ein Navigationssystem, das ihr auch den Weg vom Auto zum Einkaufszentrum erklärt – und sie nach drei Stunden automatisch per SMS zum Auto zurücklotst.”

- Thorben H.: “Ein Navigationssystem, das rechts und links nicht nur auf dem Display anzeigt, sondern mit großen Pfeilen auf der Windschutzscheibe.”

- Arne K.: “Ich sage nur Autopilot.”

- Andy S.: “Lenkradwärmer und Pedalheizung. Und totale Abschirmung gegen Handy-Empfang.”

- Dirk P.: “Noch mehr Airbags – außen an den Türkanten und Radkappen zum Beispiel.”

- Ralph K.: “Nicht nur das Navi, das Auto muss reden. In eindringlichem Tonfall. Schreien, dass der Tank verdammt noch mal leer ist, der Ölstand bei minus 100 und das Auto vor ihr nur zehn verfluchte Zentimeter weit weg.”

Und so weiter, und so weiter…

P. S. Um die Euphorie nur ein klein wenig zu bremsen: Eine andere Studie hat gezeigt, dass Männer am Steuer ein zu 77 Prozent höheres Risiko haben, bei einem Autounfall zu sterben. Da hilft allerdings meist eine ganz kleine Anpassung: Fuß vom Gas.

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Neue Studie: Wer ist lustiger – Männer oder Frauen?

Wie viele wirklich lustige Frauen kennen Sie? (Nein, nicht Angela Merkel, ich meine gewollt lustig!) Und wie viele lustige Männer?

Ich sage es mal so: Fürs Zählen der lustigen Frauen brauchen Sie in etwa so viele Finger, wie Sie für die Männer Hände voller Finger benötigen. Sind also Männer tatsächlich lustiger als Frauen? Ein bisschen. Das zumindest behaupten die Autoren einer Studie an der University of California (San Diego). Ihrer Untersuchung zufolge gelingt es Männern einen Tick besser als Frauen, andere zum Lachen zu bringen.

Allerdings sind laut der Studie die Lacher über die Männerwitze mehrheitlich ebenfalls Männer – und das ist nicht gerade förderlich, wenn Sie Ihren Humor einsetzen wollen, um Frauen zu beeindrucken.

Dafür braucht es eine sehr wesentliche Komponente, die Frauen bei Männern einer anderen Studie zufolge sehr zu schätzen wissen: Die Fähigkeit eines Mannes, auch über sich selbst lachen zu können! Wohldosierte Selbstironie gilt als ungemein sexy.

Fangen Sie gleich damit an: Sie haben da nämlich noch Reste vom Frühstück am Kinn…

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Notständer-Studie: Wer jede anbaggert, wirkt verzweifelt – und lebensgefährdet

Sie kennen doch sicherlich diese Männer, die auf einer Party permanent eine Frau nach der anderen anbaggern? Und Sie haben auch irgendwie das dumpfe Gefühl, dass das nicht gut sein kann, oder? Schnell machen da Beurteilungen die Runde wie: “der nimmt auch jede”, “verzweifelt” oder “notgeil”.

Als sei das für die Notständer-Träger noch nicht Imageschaden genug, kommt jetzt noch ein weiterer Aspekt hinzu: Eine neue Studie der University of Kansas zeigt, dass Männer in verzweifelten Lebenssituationen und im Angesicht des Todes dazu neigen, sich binnen kurzer Zeit möglichst viele Sex-Partnerinnen zu suchen. Der vermutete Grund: Fürchtet ein Mann um seine wirtschaftliche Existenz oder gar um sein Leben, treibt ihn der tief sitzende Wunsch nach Nachkommenschaft zu radikalen Schritten, um seine Chance auf eigene Kinder noch kurz vor dem vermuteten Ende zu erhöhen.

Von solchen Theorien können Sie halten, was Sie wollen, aber jetzt wo diese News raus sind, ist die Wirkung verheerend: Wer auf Partys sein ganz eigenes Power-Speed-Dating abzieht, wirkt nicht nur verzweifelt und notgeil – er strahlt auch nicht gerade Zukunftsfähigkeit aus. Vielleicht sagen Sie das mal Ihrem Kumpel, bevor er die nächste anquatscht…

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Prosit, Wall Street: Leidet die Wirtschaft, freut sich der Wirt

Drei Fragen zum Wochenende:

1. Nervt Sie das Gezerre um die Finanzkrise?

2. Machen Sie sich gar Sorgen deswegen?

3. Denken Sie darüber nach, sich am Wochenende auf den Stress ein paar Drinks zu genehmigen?

Dann geht es Ihnen wie vielen. Eine Studie hat jetzt einen Zusammenhang zwischen Wirtschaftskrisen und gesteigertem Alkoholmissbrauch in der Bevölkerung nachgewiesen.

Keine große Überraschung? Hm, stimmt eigentlich.

Was mich aber doch überascht: Warum gehen dann im Zuge einer solchen Krise die Aktienkurse großer Getränke-Konzerne nicht regelmäßig durch die Decke? Mein Tipp jedenfalls: Trinken Sie nur die Hälfte der geplanten Menge – und stecken Sie den Rest in Brauerei-Aktien.

Schönes Wochenende!

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Männer machen anders Karriere, Frauen auch

Eine neue US-Studie deutet an, dass eine unserer wichtigsten Ausreden nicht stimmt, warum Frauen weniger Geld verdienen als Männer. Wie sich zeigte, trifft es nicht unbedingt zu, dass Frauen nicht oder nicht nachdrücklich nach Gehaltsverbesserungen fragen, und darum weniger bekommen. Sie fragen sehr wohl. Ihre Wünsche werden oft schlicht nicht erfüllt.

Da liegt es uns reflexhaft auf der Zunge zu sagen: Tja, nur fragen allein reicht ja auch nicht…

Womit wir beim Leistungsprinzip wären. Oder besser: den Leistungsprinzipien. Denn wie sich in der gleichen Studie zeigte, gelten für Frauen andere Regeln als Männer, wenn sie sich beruflich verbessern wollen. Während Männer eher mit Gehaltszuwächsen rechnen können, wenn sie öfter die Firma wechseln und neue Verträge verhandeln, zahlt es sich für Frauen mehr aus, wenn sie einem Arbeitgeber treu bleiben und dort für ihre Leistungen laut Werbung machen. Bei Männern hingegen ist es für ihre Karriere egal, ob sie ihre Erfolge und Leistungen laut kundtun – die Hauptsache ist, sie machen viele Überstunden und leisten mehr als nur das Geforderte.

Es zeigt sich also etwas, das bereits einige erfolgreiche Frauen gesagt haben: Eine Frau wird nicht dadurch erfolgreich, dass sie männliches Verhalten imitiert. Und: Die Überstunden bleiben an uns hängen, Männer. So viel zum Thema Geschlechtergerechtigkeit.

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Männer raus aus dem Hotel Mama, aber zack-zack!

Na, was hat Mama heute gekocht?

Wissen Sie nicht? Gut so.

Dann sind Sie ja nicht einer von denen.

Laut dem frisch erschienenen Datenreport 2011 des Statistischen Bundesamtes schaffen es viele junge Männer nicht zeitig, das Hotel Mama zu verlassen und wohnen viel länger bei den Eltern als ihre weiblichen Altersgenossinnen. Demnach leben 37 Prozent der männlichen 25-Jährigen noch bei den Eltern. Und sogar noch 13 Prozent der 30-Jährigen. Die Frauen ziehen viel früher aus: Nur 20 Prozent der 25-jährigen und bloß 5 Prozent der 30-jährigen Frauen machten sich noch im Hotel Mama breit.

Und nun kommen Sie mir nicht mit der Begründung, “diese jungen Dinger suchen sich ja alle fix einen Mann, der dann für sie sorgt.” Von wegen sorgen: Gerade weil Männer nicht putzen, waschen und kochen bleiben sie ja so lange in Muttis Bude.

Nicht dass ich Männern den Luxus und die Rundumversorgung nicht gönne. Aber stellen Sie sich mal vor, Sie begegnen als 27-jähriger Mann einer gleichaltrigen Frau , die längst alleine lebt, verabreden sich mit ihr auf ein heißes Date – und dann macht ihr bei Ihnen daheim Mutti die Türe auf. Wie wirkt denn das bitte?! Ich meine, gut, okay, Schimpansenmännchen nehmen ihre Mama sogar mit auf ein Date, weil das die Chancen auf Sex erhöht. Aber sind wir Affen?

Ich bleibe dabei: Männer müssen raus aus Mutters Haus. Wofür haben wir von Men’s Health denn sonst auch diese ganzen Tipps zu Ernährung, Gesundheit, Kochen, Kleiderwahl und -pflege sowie Wohnungseinrichtung im Heft? Damit sind Sie genau so gut versorgt wie bei Mama. Versprochen.

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