powered by

Was ist das? Er will es, sie will es – und beide müssen dafür zusammen ins Bett

Und, erraten Sie’s?

War klar woran Sie denken – und ganz falsch ist es nicht. Denn die richtige Antwort lautet: ein Baby. Psychologen der Kansas State University haben in 10-jähriger Forschung festgestellt, dass es das so genannte Baby-Fieber, also den dringenden Wunsch nach einem eigenen Kind, auch bei Männern gibt.

Die Forscher baten Männer und Frauen, die verschiedenen Wünsche, die sie ans Leben haben, in eine Art Prioritätenliste zu bringen, also etwa beruflichen Erfolg, Reichtum, Sex – oder eben eigene Kinder. Männer wollten zwar tendenziell mehr Sex als Frauen – aber der Kinderwunsch spielte auch bei ihnen eine überraschend große Rolle.

Lustig finde ich, dass Frauen mehrheitlich eher dem Babykriegen als dem Sex ein höheres Ranking einräumten. Wie können die das trennen? Ist das reiner Trotz? Sind das alles Fans künstlicher Befruchtung? Oder haben die das mit der Fortpflanzung einfach noch nicht verstanden?

Facebook Twitter

Doch nie heiraten? Ehe macht sie dick, Scheidung macht Sie dick

Eine US-Studie hat gerade gezeigt, dass Frauen nach der Hochzeit an Gewicht zulegen – und Männer eher nach einer Scheidung. Punkt eins hat sicherlich viel mit Schwangerschaften zu tun – jedoch nehmen die Forscher auch an, dass Frauen sich nicht mehr so viel Mühe geben, topfit zu sein, wenn sie mal einen Mann ergattert haben. Das trifft aber sicherlich nur auf US-Frauen zu – nicht wahr, Mädels? Auch nach der Hochzeit immer schön die neue Women’s Health lesen… ;-)

Die Gewichtszunahme bei frisch geschiedenen Männern hat den Studienleitern zufolge ebenfalls psychologische Gründe: Viele fallen in ein tiefes Loch, verlieren auf der Suche nach einer neuen Lebensmitte die Kontrolle über sich. (Nein, nicht auf der Suche nach neuen LEBENSMITTELN!)

Auch wenn sich aus diesen Ergebnissen nicht wirklich eine Lebensregel ableiten lässt, steht doch eines fest: Es ist eine ganz dumme Idee, sich zu trennen, nur weil Sie glauben, Ihre Liebste sei zu dick. Dann stehen Sie am Ende bloß traurig und alleine da – als Dick und Doof in Personlaunion.

Facebook Twitter

Mit dem Tipp wird Ihr nächstes Date ein Knaller, garantiert!

Haben Sie am Wochenende ein Date?

Prima. Ich weiß auch schon, was Sie machen: Sie gehen mit Ihrer Angebeteten zu einem Batik-Kurs. Da liefern Sie die Gute ab – und gehen erstmal allein ins Kino. Später können Sie ja noch zusammen etwas trinken gehen.

Klingt bekloppt? Hey, ich will nur Ihr Bestes!

Forscher aus Norwegen haben festgestellt, dass Männer und Frauen sich jeweils anders beim Genuss der schönen Künste erholen. Während Frauen mehr davon haben, wenn sie selbst kreativ sind, kommen Männer besser runter, wenn sie sich die Kunst anderer anschauen, also etwa in eine Ausstellung gehen, ins Theater – oder eben ins Kino.

P. S. Wenn Sie mit einem London-Girl ausgehen, gilt besondere Vorsicht für den Fall, dass Sie hinterher in einer Bar landen: In England haben die Frauen laut einer Studie des University College London beim Komasaufen zahlenmäßig mit den Männern gleichgezogen.

Facebook Twitter

Warum bekommen diese Dreckskerle mehr Gehalt als Sie?

Was fängt mit ‘A-’ an und hört mit ‘-loch’ auf?

Genau: Ihr Ticket zu mehr Gehalt.

Das sage nicht ich, sondern wieder einmal eine US-Studie. Die behauptet, dass nicht so liebenswürdige Kollegen im Schnitt etwa 18 Prozent mehr verdienen als die umgänglichen und beliebten.

Soll das heißen, dass Sie nun bei der Arbeit nur noch den nörgelnden Dreckskerl geben müssen?

Nein. Denn nur unfreundlich sein bringt gar nichts ein. Sie müssen auch etwas draufhaben. Ich gebe Folgendes zu bedenken: Wen können Menschen am wenigsten leiden? Genau: Leute, die ihnen sagen, wo es langgeht und wie etwas getan werden sollte. Wer also Führungsqualitäten zeigt – und dafür wird man meist besser bezahlt – ist auch oft unbeliebter.

Sie sehen also: Sie müssen sich gar nicht so sehr anstrengen, unbeliebt zu sein. Sie müssen einfach Verantwortung übernehmen und eine Richtung vorgeben – dann kommt die Ablehnung von ganz allein. Das höhere Gehalt bald danach auch. ;-)

Und hier noch mehr Tipps zum Thema Gehaltsverhandlung.

Facebook Twitter

Flirt-Indikator: Sie leugnet, dass sie Mathe kann? Dann hat sie Lust auf Sie!

Geben Sie’s zu. Auch Sie sehnen sich immer noch nach dem roten Lämpchen am Ohr einer Frau, das Ihnen signalisiert: “Ich bin interessiert!” Etwas ganz so Eindeutiges habe ich nicht zu bieten – aber ein gutes Zusatz-Tool für den Flirt-Werkzeugkasten:

Die Forscher der University of Buffalo (UB) waren wohl auf ein anderes Ziel aus – aber entdeckt haben sie einen 1-A-Flirt-Indikator. Das Ergebnis der Studien der UB-Psychologen: Wenn eine Frau romantisches Interesse an einem Mann hat, leugnet sie, dass sie sich für Mathematik und Naturwissenschaften interessiert und kehrt lieber andere Interessen nach außen, etwa für Kunst oder Literatur.

Das können Sie auf verschiedene Weise für sich nutzen, wenn alle üblichen Flirtsignale ausfallen und Sie nicht wissen, woran Sie bei ihr sind:

- Wenn Sie wissen, dass Ihre Traumfrau ein kleines Mathe-Genie ist, etwas Naturwissenschaftliches studiert oder einen Job in diesen Bereichen hat, achten Sie darauf, wie sie das Thema im Gespräch mit Ihnen handhabt. Gibt sie eher zögerlich Auskunft und schwärmt viel mehr von irgend einer neuen Expressionismus-Ausstellung oder dem neuen Houellebecq-Roman, könnte da mehr für Sie drin sein!

- Sie wissen nichts über ihre mathematische Begabung? Laden Sie Ihre Angebetete zum Essen ein,  behaupten Sie beim Bezahlen, da sei ein Fehler in der Rechnung – und lassen sie nachrechnen!

- Plaudert sie während Ihres ersten Dates pausenlos über Algorithmen, ihre Schwärmerei für den Satz des Thales oder auch Randgebiete der Infinitesimalrechung, könnte das ein Zeichen dafür sein, dass sie sich   in Ihrer Gegenwart einfach so wohl fühlt, dass sie ganz sie selbst ist. Das merken Sie dann aber auch an anderen Dingen. Oder es bedeutet, dass sie absolut kein Interesse an Ihnen hat. Was nicht schlimm ist, wenn Sie ihr Lebensthema Infinitesimalrechung genau so (gähn!) brennend interessiert wie mich!

Facebook Twitter

Hypersexualisierung: Ist Ihr persönliches Frauenbild ein Porno?

Eine neue Studie der University of Buffalo hat Belege dafür gefunden, dass es eine extreme Zunahme von sexbezogener bildlicher Darstellung von Frauen in den Medien gibt – nicht aber von Männern. Man sehe überall Frauen in nahezu pornografischen Outfits und Posen, der weibliche Körper werde “hypersexualisiert”. Der männliche hingegen nicht.

Sind wir überrascht?

Schaut Ihre Frau oder Freundin sich gerne und oft alleine Pornos an? Eben. Pornografie konsumieren nunmal eher Männer.

Und noch etwas anderes stört mich. Selbst wenn ich die grundsätzliche Beobachtung teile, dass man neuerdings von Sex nur so überschwemmt wird, halte ich diese Untersuchung für nicht repräsentativ. Um diese Studie richtig einzuordnen, sollte man wissen, wie sie entstanden ist: Die Autoren haben sich angeschaut, wie sich in den letzten 30 Jahren die Cover-Fotos des “Rolling Stone Magazine” verändert haben – und fanden heraus, dass die Darstellung der weiblichen Stars sich immer weiter der von “Sex-Kitten” annäherte.

Dazu drei Gedanken:

1. Die Musikindustrie steckt in der Krise.

2. Die Medienbranche steckt in der Krise.

3. Sex sells (angeblich).

Was die Studienmacher also gefunden haben ist in erster Linie ein Hinweis auf die wachsende Verzweiflung in diesen beiden Industriezweigen. Da wollen schlicht Leute ihre Plattenverkäufe steigern, beziehungsweise ihre Auflage halten, und sind dafür bereit, weiß Gott was zu tun oder auszuziehen. Nicht gerade eine allgemeingültige Beobachtung, die für alle Teile der Gesellschaft gelten kann, oder?

Facebook Twitter

Männer sind gar nicht risikofreudiger als Frauen

Riskieren Sie mal einen Blick darauf:

Eine Studie der Columbia Business School (New York) legt nahe, dass die Verallgemeinerung, Männer seien grundsätzlich risikofreudiger als Frauen, so nicht zutrifft. Es gebe, so die Forscher, nur eine unterschiedliche Risikobereitschaft in verschiedenen Bereichen. Während Männer etwa in finanziellen Dingen eher bereit seien, etwas zu riskieren, gingen Frauen in sozialen Situationen eher volles Risiko – zum Beispiel, indem sie bei einer geschäftlichen Besprechung unangenehme Themen auf den Tisch bringen. (Daraus kann natürlich schnell ein finanzielles Problem werden, wenn sie dafür rausfliegt…)

Es komme, so die Studienleiter, bei der Bewertung des Risikos und beim Abfragen der Risikobereitschaft eben auch immer darauf an, wie normal oder ungewöhnlich eine bestimmte Situation für jemanden sei. Etwas, das als normal empfunden wird, wird auch nicht als riskant bewertet.

Wenn Sie also beim Sportwetten mal wieder 5 Euro auf einen Sieg der Gladbacher Borussia gegen die Münchner Bayern setzen, und Ihre Liebste sich über Ihr “verdammtes Risiko-Gezocke” aufregt, antworten Sie ihr mit Ludwig Wittgenstein: “Wovon man nicht sprechen kann, darüber muss man schweigen.”

Facebook Twitter

Vorsicht, mein Herz! Rauchen ist für Frauen gefährlicher als für Männer

Ist das nun eine gute Nachricht?

Frauen, die rauchen, haben ein größeres Risiko, an einem Herzleiden zu erkranken als qualmende Männer. Das ergab eine groß angelegte US-Studie mit rund 4 Millionen Untersuchten.

Nein, das heißt nicht, dass Sie sich jetzt unbesorgt wieder eine anstecken können! Weniger Risiko ist nicht null Risiko.

Es heißt eher, dass Sie die Frauen in Ihrer Umgebung noch mehr vor sich selbst schützen müssen. Zum Beispiel so:

- Wenn eine unbekannte Schöne Sie um Feuer bittet, sagen Sie: “Ich will dich nicht umbringen, ich will dich kennenlernen.”

- Wenn eine Ihnen bekannte Schöne nach dem Sex zur Zigarette greift, sagen Sie: “Die Franzosen nennen den Orgasmus ‘la petite mort’. Also wenn schon Tod im Bett, dann den!”

- Wenn sie am Morgen danach versucht, sich heimlich eine anzuzünden, sagen Sie ihr, dass die Zigarette am Morgen die gefährlichste überhaupt ist, wie eine andere Studie gerade gezeigt hat.

Ihr Gepredige nervt sie? Egal, ihr Qualmgeruch ist ja auch nicht gerade einladend!

Facebook Twitter

Traurig, aber wahr: Junge Männer neigen eher zur Randale

Bitte ticken Sie jetzt nicht gleich aus!

Sie glauben, die Krawalle in London und anderen britischen Städten haben nur etwas mit sozialen Unterschieden zu tun?

Dann schauen Sie mal nach Cardiff (Wales), ebenfalls in Großbritannien.

Wissenschaftler der dortigen Universität haben nun entdeckt, dass aggressives und impulsives Verhalten häufig bei Männern anzutreffen ist, denen bestimmte Neurotransmitter im Gehirn fehlen. Junge Männer mit diesem Mangel an GABA-Transmittern im Präfrontalkortex neigten in Versuchen eher zu Kurzschlussentscheidungen.

Aha.

Natürlich sind eher ein marodes Bildungssystem, Perspektivlosigkeit und Arbeitslosigkeit die Ursachen für die riots – aber es ist schon auffällig, dass es immer wieder vor allem junge Männer sind, die so ausrasten. Und es wirft ein schlechtes Licht auf diejenigen, die wirklich etwas ändern wollen – und nicht nur ein paar DVD-Rekorder abgreifen. Das fände ich in dem Zusammenhang auch mal interessant: Ist das Plündern von Geschäften ebenfalls durch einen Mangel an Neurotransmittern bedingt?

Jedenfalls liegen womöglich die Anwohner der Krawallviertel gar nicht so verkehrt, wenn sie sagen, dass bei diesen Randalierern etwas in den Köpfen nicht stimmen kann…

P. S. Eine andere Frage, die noch zu klären wäre: Ist vielleicht gerade bei jüngeren Männern der Druck besonders groß, etwas im Leben zu werden und zu erreichen, weil auch in den aufgeklärtesten Gesellschaften insgeheim immer noch von ihnen verlangt wird, dass sie Wirtschaft und Staat auf ihren Schultern in die Zukunft tragen? Und entlädt sich dieser Druck vielleicht ab und zu explosionsartig, vor allem wenn es nichts wird mit dem “etwas Werden”?

Facebook Twitter

Die Frauenquote bringt den Männern mehr Sex!

Zugegeben, die Headline ist etwas reißerisch.

Aber ich musste doch sicher gehen, dass Sie das hier lesen. Und ganz falsch ist die Zeile nicht – jedenfalls dann nicht, wenn man den Thesen des US-Sozialpsychologen Roy Baumeister und denen des US-Soziologen Mark Regnerus folgt. Die sagen, dass mehr weibliche Unabhängigkeit und mehr Gleichberechtigung in einer Gesellschaft dafür sorgen, dass es einen offeneren Umgang mit Sex gibt – auch und gerade auf Seiten der Frauen.

Um das zu verstehen, muss man zunächst die Theorie der “Sexual Economics” nachvollziehen: Im Zusammenspiel von Mann und Frau ist Sex eine von vielen Resourcen. Traditionell ist Sex allerdings eher eine weibliche Resource, denn Frauen konnten Sex beim Manne schon immer gegen anderes eintauschen – Geld, Macht, Familienzugehörigkeit, Zweitwagen etc. pp. Bei Männern funktioniert das traditionell nicht so gut, weswegen es wohl auch so wenige heterosexuelle männliche Prostituierte gibt.

Auch in einer Beziehung ist der Sex der Frau meist der wertvollere. Männer wollen immer, Frauen seltener – ihr Angebot bestimmt den Markt und steuert die Nachfragenden. Je weniger Macht und Einfluss Frauen in einer Gesellschaft und/oder Beziehung haben – so die Theorie – desto knapper halten sie die Resource Sex, um ein Faustpfand gegenüber den übermächtigen Männern zu haben.

Der daraus resultierende Umkehrschluss: Je mehr die Frauen den Männern in einer Gesellschaft gleichgestellt sind, desto lockerer ist ihr Umgang mit Sex.

Diese Lockerheit lässt sich an vielen aufgeklärten, gleichberechtigten, urbanen Orten des 21. Jahrhunderts in real life beobachten, etwa auf Universitätsgeländen, wo vielerorts die Frauen die Männer zahlenmäßig und auch erfolgsmäßig schon überholt haben.

Nehmen wir nun die Einrichtung einer Frauenquote als neue Stufe im Kampf um die Gleichstellung, kann das doch nur bedeuten, dass…

Na ja, vielleicht habe ich das Ganze ein wenig überinterpretiert. Aber ich finde, die Theorie ist ein paar Gedanken wert.

Facebook Twitter