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Fress-Attacken bei Männern: Fast jeder Zwölfte is(s)t krank

Hatten Sie schon einmal eine Fress-Attacke?

Einer Studie an der Wesleyan University im US-Staat Connecticut hat jetzt gezeigt, dass nicht nur Frauen unter dem Phänomen ( Fachbegriff: “binge eating”) leiden, sondern auch zwischen 5 und 10 Prozent aller Männer. Gemeint sind regelmäßig (mind. 2 Mal pro Woche) wiederkehrende suchtartige Heißhungeranfälle, die übermäßiges Essen großer Nahrungsmengen nach sich ziehen und häufig eine starke Gewichtszunahme zur Folge haben. Kein Spaß also.

Sie machen sich Sorgen? Ach, was. Binge eating ist nicht zu verwechseln mit:

- dem gelegentlichen Verzehr einer Tüte Chips im Glutamat-Rausch

- einem klassischen “Alles-was-noch-im-Kühlschrank-ist”-Fresser nach einer langen, harten Partynacht

- einer Vorliebe für All-you-can-eat-Menüs oder Was-alles-auf-einen-Teller-passt-Büffets

- dem jährlichen Hot-Dog-Wettbewerb mit Kumpels, bei dem als Minimum-Sissi-Untergrenze 10 Stück festgelegt werden

- Weihnachten bei Mutti (mit 5 Braten an 3 Tagen)

Oh, gleich ist schon wieder Mittag. Dann also: Guten Appetit!

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Auto-Alarm: Frauen am Steuer haben höheres Verletzungsrisiko

Sie sind mit Ihrer Angebeteten im Auto unterwegs. Wer fährt?

Sie oder Sie?

Ein wenig Entscheidungshilfe: Wie eine neue Studie der University of Virginia zeigt, haben Autofahrerinnen ein bis zu 47 Prozent größeres Risiko als männliche Fahrer, bei einem Autounfall verletzt zu werden. Der Grund: Viele Autos sind auch oder gerade auf die körperlichen Abmessungen von Männern ausgelegt. Die Forscher fordern daher nachdrücklich verbesserte Sicherheitskonzepte für Fahrzeuge, die den im Durchschnitt kleineren Körpermaßen der Frauen Rechnung tragen. Richtig so! In einer Spontan-Umfrage konnten wir feststellen, dass es nicht nur dort Verbesserungsbedarf an Frauenfahrzeugen gibt. Hier die Forderungen einiger Teilnehmer an die Autoindustrie:

- Horst-Uwe F.: “Ein bei Bedarf ausfahrbarer etwa 50 mal 70 Zentimeter großer Rückspiegel könnte beim Einparken, Ausparken und Überholen helfen.”

- Dieter T.: “Eine Vollgummikarosserie wäre super!”

- Carsten V.: “Ein Navigationssystem, das ihr auch den Weg vom Auto zum Einkaufszentrum erklärt – und sie nach drei Stunden automatisch per SMS zum Auto zurücklotst.”

- Thorben H.: “Ein Navigationssystem, das rechts und links nicht nur auf dem Display anzeigt, sondern mit großen Pfeilen auf der Windschutzscheibe.”

- Arne K.: “Ich sage nur Autopilot.”

- Andy S.: “Lenkradwärmer und Pedalheizung. Und totale Abschirmung gegen Handy-Empfang.”

- Dirk P.: “Noch mehr Airbags – außen an den Türkanten und Radkappen zum Beispiel.”

- Ralph K.: “Nicht nur das Navi, das Auto muss reden. In eindringlichem Tonfall. Schreien, dass der Tank verdammt noch mal leer ist, der Ölstand bei minus 100 und das Auto vor ihr nur zehn verfluchte Zentimeter weit weg.”

Und so weiter, und so weiter…

P. S. Um die Euphorie nur ein klein wenig zu bremsen: Eine andere Studie hat gezeigt, dass Männer am Steuer ein zu 77 Prozent höheres Risiko haben, bei einem Autounfall zu sterben. Da hilft allerdings meist eine ganz kleine Anpassung: Fuß vom Gas.

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Neue Studie: Wer ist lustiger – Männer oder Frauen?

Wie viele wirklich lustige Frauen kennen Sie? (Nein, nicht Angela Merkel, ich meine gewollt lustig!) Und wie viele lustige Männer?

Ich sage es mal so: Fürs Zählen der lustigen Frauen brauchen Sie in etwa so viele Finger, wie Sie für die Männer Hände voller Finger benötigen. Sind also Männer tatsächlich lustiger als Frauen? Ein bisschen. Das zumindest behaupten die Autoren einer Studie an der University of California (San Diego). Ihrer Untersuchung zufolge gelingt es Männern einen Tick besser als Frauen, andere zum Lachen zu bringen.

Allerdings sind laut der Studie die Lacher über die Männerwitze mehrheitlich ebenfalls Männer – und das ist nicht gerade förderlich, wenn Sie Ihren Humor einsetzen wollen, um Frauen zu beeindrucken.

Dafür braucht es eine sehr wesentliche Komponente, die Frauen bei Männern einer anderen Studie zufolge sehr zu schätzen wissen: Die Fähigkeit eines Mannes, auch über sich selbst lachen zu können! Wohldosierte Selbstironie gilt als ungemein sexy.

Fangen Sie gleich damit an: Sie haben da nämlich noch Reste vom Frühstück am Kinn…

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Notständer-Studie: Wer jede anbaggert, wirkt verzweifelt – und lebensgefährdet

Sie kennen doch sicherlich diese Männer, die auf einer Party permanent eine Frau nach der anderen anbaggern? Und Sie haben auch irgendwie das dumpfe Gefühl, dass das nicht gut sein kann, oder? Schnell machen da Beurteilungen die Runde wie: “der nimmt auch jede”, “verzweifelt” oder “notgeil”.

Als sei das für die Notständer-Träger noch nicht Imageschaden genug, kommt jetzt noch ein weiterer Aspekt hinzu: Eine neue Studie der University of Kansas zeigt, dass Männer in verzweifelten Lebenssituationen und im Angesicht des Todes dazu neigen, sich binnen kurzer Zeit möglichst viele Sex-Partnerinnen zu suchen. Der vermutete Grund: Fürchtet ein Mann um seine wirtschaftliche Existenz oder gar um sein Leben, treibt ihn der tief sitzende Wunsch nach Nachkommenschaft zu radikalen Schritten, um seine Chance auf eigene Kinder noch kurz vor dem vermuteten Ende zu erhöhen.

Von solchen Theorien können Sie halten, was Sie wollen, aber jetzt wo diese News raus sind, ist die Wirkung verheerend: Wer auf Partys sein ganz eigenes Power-Speed-Dating abzieht, wirkt nicht nur verzweifelt und notgeil – er strahlt auch nicht gerade Zukunftsfähigkeit aus. Vielleicht sagen Sie das mal Ihrem Kumpel, bevor er die nächste anquatscht…

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Prosit, Wall Street: Leidet die Wirtschaft, freut sich der Wirt

Drei Fragen zum Wochenende:

1. Nervt Sie das Gezerre um die Finanzkrise?

2. Machen Sie sich gar Sorgen deswegen?

3. Denken Sie darüber nach, sich am Wochenende auf den Stress ein paar Drinks zu genehmigen?

Dann geht es Ihnen wie vielen. Eine Studie hat jetzt einen Zusammenhang zwischen Wirtschaftskrisen und gesteigertem Alkoholmissbrauch in der Bevölkerung nachgewiesen.

Keine große Überraschung? Hm, stimmt eigentlich.

Was mich aber doch überascht: Warum gehen dann im Zuge einer solchen Krise die Aktienkurse großer Getränke-Konzerne nicht regelmäßig durch die Decke? Mein Tipp jedenfalls: Trinken Sie nur die Hälfte der geplanten Menge – und stecken Sie den Rest in Brauerei-Aktien.

Schönes Wochenende!

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Männer machen anders Karriere, Frauen auch

Eine neue US-Studie deutet an, dass eine unserer wichtigsten Ausreden nicht stimmt, warum Frauen weniger Geld verdienen als Männer. Wie sich zeigte, trifft es nicht unbedingt zu, dass Frauen nicht oder nicht nachdrücklich nach Gehaltsverbesserungen fragen, und darum weniger bekommen. Sie fragen sehr wohl. Ihre Wünsche werden oft schlicht nicht erfüllt.

Da liegt es uns reflexhaft auf der Zunge zu sagen: Tja, nur fragen allein reicht ja auch nicht…

Womit wir beim Leistungsprinzip wären. Oder besser: den Leistungsprinzipien. Denn wie sich in der gleichen Studie zeigte, gelten für Frauen andere Regeln als Männer, wenn sie sich beruflich verbessern wollen. Während Männer eher mit Gehaltszuwächsen rechnen können, wenn sie öfter die Firma wechseln und neue Verträge verhandeln, zahlt es sich für Frauen mehr aus, wenn sie einem Arbeitgeber treu bleiben und dort für ihre Leistungen laut Werbung machen. Bei Männern hingegen ist es für ihre Karriere egal, ob sie ihre Erfolge und Leistungen laut kundtun – die Hauptsache ist, sie machen viele Überstunden und leisten mehr als nur das Geforderte.

Es zeigt sich also etwas, das bereits einige erfolgreiche Frauen gesagt haben: Eine Frau wird nicht dadurch erfolgreich, dass sie männliches Verhalten imitiert. Und: Die Überstunden bleiben an uns hängen, Männer. So viel zum Thema Geschlechtergerechtigkeit.

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Männer raus aus dem Hotel Mama, aber zack-zack!

Na, was hat Mama heute gekocht?

Wissen Sie nicht? Gut so.

Dann sind Sie ja nicht einer von denen.

Laut dem frisch erschienenen Datenreport 2011 des Statistischen Bundesamtes schaffen es viele junge Männer nicht zeitig, das Hotel Mama zu verlassen und wohnen viel länger bei den Eltern als ihre weiblichen Altersgenossinnen. Demnach leben 37 Prozent der männlichen 25-Jährigen noch bei den Eltern. Und sogar noch 13 Prozent der 30-Jährigen. Die Frauen ziehen viel früher aus: Nur 20 Prozent der 25-jährigen und bloß 5 Prozent der 30-jährigen Frauen machten sich noch im Hotel Mama breit.

Und nun kommen Sie mir nicht mit der Begründung, “diese jungen Dinger suchen sich ja alle fix einen Mann, der dann für sie sorgt.” Von wegen sorgen: Gerade weil Männer nicht putzen, waschen und kochen bleiben sie ja so lange in Muttis Bude.

Nicht dass ich Männern den Luxus und die Rundumversorgung nicht gönne. Aber stellen Sie sich mal vor, Sie begegnen als 27-jähriger Mann einer gleichaltrigen Frau , die längst alleine lebt, verabreden sich mit ihr auf ein heißes Date – und dann macht ihr bei Ihnen daheim Mutti die Türe auf. Wie wirkt denn das bitte?! Ich meine, gut, okay, Schimpansenmännchen nehmen ihre Mama sogar mit auf ein Date, weil das die Chancen auf Sex erhöht. Aber sind wir Affen?

Ich bleibe dabei: Männer müssen raus aus Mutters Haus. Wofür haben wir von Men’s Health denn sonst auch diese ganzen Tipps zu Ernährung, Gesundheit, Kochen, Kleiderwahl und -pflege sowie Wohnungseinrichtung im Heft? Damit sind Sie genau so gut versorgt wie bei Mama. Versprochen.

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Neue Attraktivitätsformel: So viel müssen Sie mehr verdienen, um eine wachsende Wampe auszugleichen

Ich sollte Ihnen das jetzt nicht erzählen, um Sie gar nicht erst in Versuchung zu führen. Aber was soll’s.

Sie haben ja sicherlich schon gehört, dass Männer nicht unbedingt schlank sein müssen, um auf Frauen anziehend zu wirken – so lange sie nur genug in der Brieftasche haben. Ein Forscher von der New Yorker Columbia University hat jetzt eine Formel ersonnen, mit der jeder Mann nachrechnen kann, wie viel mehr Geld er verdienen muss, um einen Zuwachs an Bauchspeck auszugleichen. Demnach müssen Sie monatlich 2 Prozent mehr verdienen, um eine 10-Punkte-Zunahme beim BMI zu kompensieren. Die Studie trägt übrigens den schönen Titel “Fatter Attraction”.

Frauen können eine Gewichtszunahme übrigens eher durch eine höhere Bildung kompensieren. Was bei manchen Männern aber wohl auch funktioniert. Nach dem Motto: Dick und doof geht gar nicht.

Allerdings weist der Wissenschaftler auch auf einen entscheidenden Faktor hin: Es sei meist einfacher, das eigene Gewicht zu kontrollieren als mal eben das Einkommen anzuheben oder sich einen Bildungsschub zu verpassen. Insofern ist es ja doch gar nicht so schlimm, dass ich Ihnen das jetzt erzählt habe.

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Nervt es Sie, wenn eine Frau sich zu stark schminkt?

Geht es Ihnen auf den Geist, wenn Ihre Angebetete Stunden im Bad verbringt? Nervt es Sie, wenn sie ihr Gesicht mit viel Make-Up zuschmiert?

Dann habe ich da vielleicht etwas für Sie.

Eine Studie aus den USA hat jetzt anschaulich gezeigt, was zu viel Schminke dem Gesicht einer Frau antun kann – und vor allem, wie es ihre persönliche Wirkung verändert. Der Untersuchung zufolge wurden sehr stark geschminkte Frauen durch die Bank als weniger ehrlich und vertrauenswürdig eingeschätzt.

Keine Ahnung, ob Sie Ihre Liebste damit schon heute vorzeitig vom Spiegel wegbekommen. Aber langfristig könnte es nützlich sein, diese Ergebnisse mal zu erwähnen. Denn welche Frau möchte schon als zwar attraktiv, aber verschlagen und nicht vertrauenswürdig wahrgenommen werden?

Egal, wie lange Sie da jetzt noch sitzen und auf sie warten müssen: Ich wünsche trotzdem einen schönen Abend!

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Harte Kerle weinen nicht – wenn sie keine Selbstachtung haben

Lachen Sie über weinende Männer? (Schnief.)

Wie gemein. (Schluchz.)

Ihnen werd’ ich’s zeigen! (Schneuz.)

Tatsache ist: Kerle, die auch mal Tränen zulassen, haben mehr Selbstwertgefühl!

Das zeigte gerade eine Studie an vergleichsweise harten Kerlen: American-Football-Spieler, die es für angemessen halten, nach einem verlorenen Spiel zu weinen, bewiesen in der Untersuchung mehr Selbstachtung als solche, die das Weinen als unpassend verdammten. Wer in der Lage sei, zu seinen Gefühlen zu stehen und diese auch nach außen zu tragen, so die Forscher, habe generell auch eine höhere Meinung von sich selbst. Und es spricht doch grundsätzlich nichts dagegen, sich selbst zu mögen. “Learning to love yourself it is the greatest love of all”, das sang schließlich 1985 schon Whitney Houston. Auch zum Schluchzen, das Lied.

Besteht für Männer jetzt also allgemeine Heulpflicht nach Niederlagen?

Nein. Denn man kann schließlich auch so argumentieren: Wer sich selbst gut leiden kann und etwas zutraut, bricht nicht nach jeder Niederlage in Tränen aus – weil er weiß, dass er es beim nächsten Mal besser machen kann. Ist auch eine Stimmungsfrage.

Heben wir uns die Tränen doch einfach für die großen Niederlagen auf. Grundsätzlich finde ich es nämlich ganz okay, dass sich nicht nach jeder verlorenen Bundesliga-Partie ein Knäuel heulender Kerle im Mittelkreis versammelt.

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