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Retten Sie die Männer vor dem Aussterben!

Schnell, ich brauche dringend Ihre Hilfe! Nennen Sie mir Argumente, warum Männer nicht vom Aussterben bedroht sind – und auch nicht aussterben sollten! Egal, was Ihnen einfällt, schreiben Sie es!

Denn wenn wir dem Ausgang einer Podiumsdiskussion an der New York University glauben wollen, dann sind wir Männer am Ende. Deren Ergebnis: “Men are finished.” Zwar sitzen wir jetzt noch in den meisten Ländern der Erde in der Regierungsverantwortung und verfügen nach wie vor mit Abstand über die größten Vermögen – aber längst überflügeln uns Frauen bei den Bildungsabschlüssen und drängen in die Vorstandsetagen.Während die reichen, mächtigen, alten Männer aussterben, drängen junge, gut ausgebildete Frauen auf ihre Plätze.

Ist das so, sind wir Männer ein Auslaufmodell?

Mit Verlaub, ich finde ja schon die Fragestellung verkehrt. Hat die unbestrittene Vormachtstellung der Männer in den letzten Jahrtausenden jemals ernsthaft das “Ende” der Frauen bedeutet? Es mag ja einen Paradigmenwechsel geben, es sollte zu mehr Gleichstellung kommen und ja, auch zu einer Vorherrschaft der Frauen in bestimmten Bereichen – aber damit sind wir Männer doch nicht am Ende, oder?

Na, jedenfalls würde ich mich freuen, wenn Sie hier ein paar Gründe posten, aus denen es gar nicht passieren kann, dass Männer komplett verschwinden. Und damit meine ich nicht nur die vielen Arbeitsplätze in der Auto- und Bierindustrie…

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Vorsicht! Heißer Sex wird schnell zur (Schwell-) Körperverletzung

Keine Ahnung, was Sie so am Wochenende vorhaben.

Und ich will mich da auch gar nicht einmischen.

Aber diese fiese kleine Studie vom University of Maryland Hospital will und kann ich Ihnen nicht vorenthalten: Ein dort praktizierender und forschender Urologe hat festgestellt, dass schwerer wiegende Verletzungen beim Sex (wie etwa die berühmte Penisfraktur) am ehesten bei Männern auftreten, die Sex an ungewöhnlichen Orten haben (ganz oben auf der Liste: öffentliche Toiletten) und/oder ihre Frauen betrügen. Penisbruch beim Ehebruch? Oje.

Also, was auch immer Sie tun: Lassen Sie die nötige Vorsicht walten.

Schönes Wochenende!

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Vor allem Männer gehen (zu) den Pornos ins Netz

Das Thema Online-Sucht schlägt derzeit hohe mediale Wellen. Klar, ist ja auch Suchtkongress in Frankfurt. Thema heute: Internet-Pornografie. Um die Thematik aufzulockern, ein kleines Ratespiel. Welche dieser Schlagzeilen gibt es wirklich?

- Online-Pornos: “Immer mehr Süchtige”

- Online-Pornos machen offenbar nicht süchtig

- Suchtgefahr bei Online-Pornos

- Studie: Suchtgefahr bei Online-Pornos gering

Die richtige Antwort: Alle vier. Erschienen heute Morgen. Einig sind sich die Kommentatoren immerhin darin, dass das Thema vor allem Männer betrifft – etwa drei Viertel von ihnen hatten schon Kontakt zu Online-Pornos, bei den Frauen hatte den etwa ein Drittel. Ein Fünftel aller Männer sieht etwa ein bis zwei Mal die Woche Filme und Bilder im Netz an. Lediglich zwei Prozent der Männer nennen ihren Porno-Konsum “problematisch”, von den Frauen keine. Keine Riesensache also. Forscher warnen allerdings, dass der große Sucht-Boom vielleicht noch kommen wird.

Mein Vorschlag: Lassen Sie die Wissenschaftler streiten und rätseln, lassen Sie DuPorn und Co. einfach ausgeschaltet und genießen Sie lieber diesen viel zu späten kleinen Sommer. Der hat nämlich auch Suchtpotenzial.

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Ihre gute Tat des Tages: Laden Sie eine schöne Unbekannte zum Kaffee ein!

Es gibt doch da diese wunderhübsche Frau, die Sie jeden Morgen sehen. Geben Sie sich heute einen Ruck, laden Sie Ihre schöne Unbekannte auf eine Tasse Kaffee ein!

Dann fragt sie: “Hä? Warum?”

Dann sagen Sie: “Weil ich Sie glücklich machen will.”

Dann wird sie wahrscheinlich lachen und den Kopf schütteln.

Dann sagen Sie: “Moment, nicht das, was Sie jetzt denken. Eine neue Studie der Harvard School of Public Health hat gerade gezeigt, dass Frauen, die regelmäßig Kaffee trinken, ein 20 Prozent geringeres Risiko haben, an einer Depression zu erkranken!

Dann wird sie verdattert gucken.

Und Sie sagen: “Milch? Zucker? Latte Macchiato? Oder schwarz?”

Einen schönen Tag!

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Der Beweis: Papas haben ein großes, starkes Herz!

Die Gründe, Kinder zu bekommen werden anscheinend nicht weniger. Nun belegt eine Studie der Stanford University, dass kinderlose Männer ein 17 Prozent höheres Risiko haben, ein Herzleiden zu entwickeln.

Halt! Stopp! Bevor Sie nun Ihre Partnerin bestürmen, “los ab ins Bett, ich will lieber Kinder als ‘nen Herzkasper”, sollten Sie bis zum Ende lesen. Nein, ich sage nicht, dass ich diese Ergebnisse anzweifele, so oft wie Väter durch die Eskapaden ihrer Kinder an den Rand des Infarkts gebracht werden. (“Vinzent, den Drahtbügel aus der Steckdose, SOFORT!”) Ich sage nur, dass man die Ergebnisse genau anschauen muss.

Wenn Zeitungen jetzt schreiben, dass Väter ein fast 20 Prozent niedrigeres Risiko für Herzkrankheiten haben, ist das irreführend. Denn die Macher der Untersuchung betonen ausdrücklich, dass sie nicht glauben, dass die Kinderlosigkeit ursächlich für die Herzprobleme ist. Sie sagen viel mehr, dass beiden Phänomenen – der Kinderlosigkeit und den Herzleiden – vielleicht die gleiche gesundheitliche Schädigung zugrunde liegt.

Somit sind Kinder womöglich ein Zeichen dafür, dass ihr Papa nicht so schnell an einem Herzinfarkt stirbt – aber nicht vice versa.

So, jetzt können Sie immer noch mit Ihrer Liebsten in die Kissen hüpfen.

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Exklusiv-Test: Sind Sie online-süchtig?

Ha! Sie schon wieder!

Sie sind doch nicht etwa internetsüchtig? An Internetsucht leiden einer aktuellen Studie zufolge über eine halbe Million Deutsche. Das sind in etwa genau so viele wie es Kiffer gibt.

Inbesondere unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen ist die Zahl der Netzabhängigen ziemlich hoch – da allerdings ganz besonders unter jungen Frauen. Die suchen nämlich in großer Zahl Bestätigung in Sozialen Netzwerken, während onlinesüchtige Jungs eher Online-Games daddeln.

Sie sind keine junge Frau, und trotzdem bei Facebook eingeloggt – sind Sie jetzt süchtig? Typische Signale sind laut Experten: Entzugserscheinungen wie Reizbarkeit, Übellaunigkeit oder Angstzustände, Schwänzen von Arbeit oder Schule, Vernachlässigen von Kontakten und – körperliche Verwahrlosung. Tolle Symptome, liebe Wissenschaftler: Vieles trifft auch auf den durchschnittlichen Langzeittouristen auf Ibiza zu.

Wahre Symptome der Online-Sucht sind (nach Dr. JensHealth):

- Ihre Hand ist mit der Maus verwachsen – oder zumindest mit einem sehr haltbaren Gemisch aus Cola, Schweiß und Resten von Süßkram dort verklebt.

- Wenn Sie am Telefon zu jemandem sagen “ich schaue mal gerade raus”, gucken Sie nicht aus dem Fenster, sondern auf Ihren Bildschirm.

- Sie “klicken” im Straßenverkehr mit den Fingern auf Verkehrsschilder, um dahin zu kommen, wo Sie hinwollen.

- Sie suchen im Kino oder Theater nach dem “Gefällt mir”-Button.

- Sie suchen permanent nach dem “Reload”-Button für Ihr Leben.

Keines der genannten Symptome trifft auf Sie zu?

Alles klar, weitermachen!

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Gute Güte: Gut verhütet!

Na, ob diese Nachricht den Papst erfreuen wird?

Seine derzeitigen Gastgeber, die Deutschen, verhüten absolut erstklassig, so das Ergebnis einer Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Etwa drei Viertel der sexuell aktiven Deutschen im Alter von18 bis 49 Jahre nutzen demnach Verhütungsmittel. 53 Prozent vertrauen dabei auf die Pille, 37 Prozent verwenden Kondome. Auf die Spirale setzen 10 Prozent, und 10 Prozent haben sich sterilisieren lassen. (Mehrfachnennung möglich, doppelt hält ja bekanntlich besser.)

Wie bitte, alles Teufelszeug? Na, wer wird denn gleich…

Aber zwei Dinge stimmen schon nachdenklich: 1. Wenn 53 Prozent der sexuell Aktiven sich auf die Pille verlassen, sind da sicherlich viele Männer dabei, die das Thema in erster Linie überlassen – nämlich den Frauen. Tststs. 2. Wenn drei Viertel verhüten, weitere 8 Prozent sowieso nicht imstande sind, Kinder zu zeugen oder zu empfangen – überlegen Sie mal, wie viele sexuell aktive Menschen dann übrig bleiben, die noch Kinder bekommen…

Ich wünsche Ihnen jedenfalls jetzt erst einmal ein erstklassiges Wochenende!

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Kommunikationsfaule Männer: Gehört Facebook bald den Frauen?

Schön, dass Sie hier sind, Mann!

Allein dadurch helfen Sie schon, eine Studie aus den USA zu widerlegen: Befragungen eines Online-Dienstes haben ergeben, dass Frauen deutlich mehr durch Soziale Netzwerke kommunizieren als Männer. Klar, denkt da so mancher: Ist ja auch eine prima Schnatterbox.

Die Untersuchung zeigte, dass 68 Prozent der Frauen, die im Netz unterwegs sind, Soziale Netzwerke nutzen, um mit Freunden zu kommunizieren – aber nur 54 Prozent der Online-Männer. 60 Prozent der Frauen nutzen Facebook & Co., um Familienmitglieder zu kontaktieren, aber nur 42 Prozent der Männer. Bei der Netzwerk-Kommunikation mit Arbeitskollegen liegen die Frauen mit 34 zu 22 Prozent vorn.

Hinken wir also immer noch sozial den Frauen hinterher?

Mitnichten. Wir wissen nur wie immer besser, uns auf das Wichtige zu beschränken.

Denn erstens käme ich mir gewaltig blöd vor, wenn ich meinem Kollegen, der mir genau gegenüber sitzt, eine Nachricht via Facebook zukommen ließe. Man stelle sich das bei zwei Maurern vor - oder bei Kanalarbeitern. Jobs übrigens, die eher selten von Frauen gemacht werden. Kann ja nicht jeder im Büro sitzen.

Und zweitens zeigte die gleiche Umfrage, dass Männer eher dazu neigen, mit den Leuten zu reden, telefonisch oder persönlich. Sprich: Lieber sozial als Netzwerk. Na, wer hätte das nicht eher von den Frauen erwartet?

Jedenfalls: Schön, dass Sie (auch) hier sind!

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Mehr Geschlecht als Recht: Brauchen wir eine Piratinnen-Partei?

Es werden gerade Stimmen laut, die behaupten, die Piratenpartei wäre frauenfeindlich. Begründung: Da gebe es ja kaum Frauen, vor allem keine, die Ämter bekleiden. Hm. Dann sind Männerduschen noch frauenfeindlicher, da gibt es gar keine Frauen. Anders gesagt: Ich wäre nie auf die Idee gekommen, in der Piratenpartei besonders viele Frauen zu vermuten. Genau so, wie ich in einer Barbie-Partei keine oder nur wenige Männer erwarten würde. Hallo? Die Piraten sind eine Partei von Computer-Nerds und Internet-Freaks. Da gibt es eben nicht besonders viele Frauen. Weil sich die meisten Frauen nicht für diesen Kram interessieren – zumindest nicht in dieser Konsequenz. Und solange wie die Erfolge der Piratenpartei überschaubar blieben, hat das auch kaum jemanden gekümmert.

Nun holt sie fast 9 Prozent der Stimmen in Berlin – und schon rufen alle “Gleichstellung”, “Frauenförderung” und “Querschnitt der Gesellschaft”. Das erinnert ein bisschen an früher, wenn die Jungs mit der Carrera-Bahn gespielt haben und die Mädchen sagten: “Carrera-Bahn ist doof!” Dann kam Onkel Max dazu, den alle Kinder toll fanden, und sagte: “Carrera-Bahn! Super! Kann ich mitmachen?” Und schon schrieen die Mädels: “Wir wollen auch! Die doofen Jungs lassen uns nicht mitspielen!”

Ich behaupte, wenn 100 Männer eine Biertrinker-Partei gründen (gab es wirklich mal), wollen die allerwenigsten Frauen damit etwas zu tun haben. Wenn die Biertrinker-Partei 10 Prozent der Stimmen bei einer deutschen Landtagswahl holt, dauert es nicht lange, und ein hysterischer Frauenchor schreit “Mitbestimmung!” Und natürlich: “Biertrinker-Machos!”

So traurig das für die Frauenbewegung sein mag: Die Piratenpartei wurde nicht für ihre frauenpolitischen Ansätze gewählt. Ihre Wähler verstehen sich ja auch eher als User, als Online-Wesen, bei denen das Geschlecht völlig egal ist. Freies Internet für alle. Netzkompetenz. Online-Mitbestimmung. Dafür sind die Piraten gewählt worden. Wer dem jetzt ein genderpolitisches Korsett überstülpen will, sagt in letzter Konsequenz, dass die Inhalte nicht so wichtig sind wie die Personen. Und: Wer eine Frauenquote bei den Piraten fordert, muss erst einmal eine ausreichende Zahl an glaubwürdigen Piratinnen aufbringen, die diese Quote rechtfertigen bzw. überhaupt erfüllen können.

Wer jetzt fordert, es müsse bei den Piraten trotzdem mehr Frauen geben, weil das eben so sei, und weil Alice Schwarzer sonst so schlecht schläft, dem sei der Film “Die Piratenbraut” (1995) mit Geena Davis empfohlen. Der Film bleibt in Form und Inhalt deutlich hinter anderen Piratenfilm-Klassikern zurück – und trieb seinerzeit die zuständige Produktionsfirma Carolco in den Ruin…

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Meine Lieblingsstudie: Männer sabbern, wenn sie Sportwagen sehen

Schauen Sie gerade auf ein schickes Auto? Dann machen Sie lieber den Mund zu!

Laut einer neuen Studie der Northwestern University fangen Männer beim Anblick von Sportwagen an zu sabbern. Für die Untersuchung wurden Männern kleine Watteröllchen in den Mund gesteckt, danach bekamen die Probanden Fotos von Sportwagen zu sehen.Und die Spucke sprudelte nur so. Angeblich.

Kurze Zwischenfrage: Wer sondert denn bitte keinen Speichel ab, wenn ihm einer ein Watteröllchen in den Mund steckt?

Haha, kontert der Studienleiter: Beim Auto war der Speichelfluss der Männer angeblich signifikant größer als bei der Kontrolluntersuchung. Dabei sollten die Männer sich vorstellen, sich einen Friseur für einen neuen Haarschnitt auszusuchen.

Aha.

Ist es nicht naheliegend, dass der Speichel fließt, wenn das Belohnungssystem aktiviert wird – egal ob durch Essen oder begehrte Objekte? Und ist es nicht ebenfalls klar, dass ein Sportwagen bei einem Mann mehr Belohnungsgier weckt als ein Haarschnitt? Muss man da noch diese unsäglich platte Verbindung Mann-geil-auf-Autos herstellen? So unfassbar blöd, wie ich diese Studie finde, würde mich doch interessieren, ob bei der Friseur-Frage die Frauen angefangen hätten zu sabbern. Aber das hat natürlich wieder keiner untersucht.

Na, kommt vielleicht noch. Die Northwestern Uni hat ja stets ein paar coole Neuigkeiten zu vermelden. Erst heute verkündete sie ein weiteres sensationelles Ergebnis: Bisexuelle Männer fühlen sich (Achtung!) zu beiden Geschlechtern hingezogen. Hammer.

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