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Das nächste Gerücht gekippt: Frauen können nicht besser netzwerken

Frauen und ihre Soft Skills.

Ich kann das nicht mehr hören.

Von wegen Wunderwaffe.

Als wenn es jemals eine Top-Managerin durch gutes Zureden, Köpfchen-Tätscheln und einfühlsames “Du, du”-Gerede an die Spitze eines Unternehmens geschafft hätte.

Aber ganz ab davon, ob es zum Erfolg führt: Wir haben es immer klaglos hingenommen, dass Frauen diese Dinge angeblich besser beherrschen. Kommunizieren, einen statt spalten, netzwerken. Weiches Handwerkszeug = weibliches Handwerkszeug.

Und jetzt das:

Eine Studie des LinkedIn-Netzwerks zeigt, dass Männer sich offenbar auch ganz gut aufs Netzwerken verstehen. In vielen Bereichen sogar besser als Frauen.

Da kann ich nur sagen: Ätsch! Kneipentisch beats Kaffeeklatsch. Na, nicht ganz, ging ja ums Online-Netzwerken. Dann eben: Kneipentisch.de beats Kaffeeklatsch.org!

Schönes Wochenende für alle Softskiller da draußen!

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Der Anfang vom Ende: Arbeitslosen Männern blüht die Scheidung

Ein Mann, der seinen Arbeitsplatz verliert, hat ein großes Risiko, auch seine Frau bald zu verlieren. Einer Studie der Ohio State University zufolge steuert eine Ehe, in welcher der Mann arbeitslos wird, mit größerer Wahrscheinlichkeit auf die Scheidung zu.

Das ist doch unfair, wird jetzt mancher sagen. Endlich hat der Typ mal mehr Zeit für Familie und Haushalt. Endlich belasten seine dauernden Geschichten über die Allüren des Chefs nicht mehr die Stimmung. Endlich kann er mal richtig entspannen und wieder der Mann sein, der er früher einmal war. Und da lässt ihn die Frau einfach sitzen, inmitten all der Bierdosen.

So ist es aber nicht.

Der Studie zufolge steigt nämlich die Wahrscheinlichkeit, dass der Mann seine Frau verlässt, mindestens ebenso stark an wie die für ihren Auszug.

Die Arbeitssituation der Frau hingegen hat keinen Einfluss auf die Ehe. Geht sie arbeiten, belastet das die Beziehung nicht, wie mancher annehmen mag. Wenn nicht, auch nicht. Als Grund vermuten die Forscher, dass weibliche Berufstätigkeit mittlerweile gemeinhin akzeptiert wird, es aber auch nicht schlimm ist, wenn die Frau nicht arbeitet – wohingegen männliche Arbeitslosigkeit allgemein als belastend wahrgenommen wird.

Da haben wir es mal wieder. Alle reden von Gleichstellung und Emanzipation – aber wehe der Mann geht nicht zur Arbeit. Schon flippen alle aus. Alle. Männer wie Frauen.

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Markant männlich aussehende Kerle ziehen kranke Frauen an

War Ihre Partnerin krank, als Sie beide sich kennengelernt haben? Dann sollten Sie deren Komplimente für Ihren männlichen Look vielleicht jetzt neu bewerten…

Eine Studie der australischen University of Queensland legt nahe, dass kränkliche Frauen dazu neigen, sich Partner mit männlichem Aussehen zu suchen. Als Grund wird vermutet, dass sie instinktiv am testosterongeformten maskulinen Äußeren des Mannes ein robusteres Immunsystem ablesen. Der vermeintlich genetisch besser ausgerüstete Mann könnte also seine Immunität an die gemeinsamen Kinder weitergeben.

Was sich angeblich beim Flirt so alles in einem Kopf abspielt.

Und vor allem: Was so alles erforscht wird.

Egal. Was heißt das jetzt für Sie? Nun, es heißt vor allem nicht, dass…

- … Sie von jeder potenziellen Flirtpartnerin ein allgemeines Gesundheitszeugnis verlangen,

- … Sie jetzt selbst Ihr Training drangeben und lieber total ungesund leben sollen,

- … Sie sympathischen Frauen total misstrauisch und skeptisch gegenüber treten sollen, nur weil sie hüsteln oder sich die Nase putzen.

Wirkliches Misstrauen ist erst angebracht, wenn die Frau sagt: “Ich habe instinktiv an deinem testosterongeformten Äußeren ein robusteres Immunsystem abgelesen. Du als genetisch besser ausgerüsteter Mann könntest also deine Immunität an unsere gemeinsamen Kinder weitergeben. Ich bin übrigens die Erika, hallo.”

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Komische Prügelknaben: Gewalt gegen Männer schon im Altertum an der Tagesordnung?

Achtung, Ratespiel: Von welcher Welt ist hier die Rede?

-  Opfer der Gewalt sind zu 99 Prozent Männer im erwachsenen Alter.

-  98 Prozent der Traumata gehen auf absichtlich herbeigeführte Körperverletzung zurück.

- Bei jedem zweiten Fall handelte es sich um ein schweres Trauma. Bei fast 27 Prozent der Fälle hing die Zunge seitlich aus dem Mund, was auf eine Störung des 12. Hirnnervs hinweist.

- Viele Opfer leiden zumindest anfangs unter Bewusstseinsstörungen.

- Auch Schädelbasisbrüche sind möglich.

Nun?

Nein, es geht um keine Riesenkneipenschlägerei, auch nicht um das Jahrestreffen der Hell’s Angels oder um eine 50-jährige Heimspielbilanz des FC Schalke.

Das sind die Ergebnisse einer Untersuchung mit dem Titel “Traumatic brain injuries in illustrated literature: experience from a series of over 700 head injuries in the Asterix comic books”, die in der seriösen Wissenschaftszeitschrift Acta Neurochirurgica erschienen ist. Richtig: Eine wissenschaftliche Untersuchung darüber, was Asterix und die anderen Gallier ihren Gegnern prügelnd so angetan haben. Kein Scherz.

Und damit nicht genug, streitet gerade ganz Frankreich über ein Buch, das die Frage aufwirft, ob die Schlümpfe Nazis, Faschisten oder zumindest von kolonialem Gedankengut besessene Imperialisten waren.

Ja, genau. Die Schlümpfe.

Ich wüsste nicht, was Papaschlumpf mit dem durchschnittlichen Diktator gemein hätte, außer vielleicht, dass auch ein Potentat öfter mal total blau ist. Zumindest benehmen sich viele so.

Aber mal ehrlich: Muss so etwas sein? Hat die Welt keine anderen Sorgen? Steht jetzt bei uns die Generaldebatte über patriarchalische Gesellschaftsstrukturen bei den Mainzelmännchen an?

Obelix würde sagen: Die spinnen, die Forscher.

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Männer sterben früher als Frauen, aber Frauen sterben jetzt schneller

Statistisch gesehen klopft der Sensenmann bei uns Männern etwa 5 Jahre früher an.

Das wussten Sie, oder? Gründe: Die üblichen Verdächtigen. Alkohol, Zigaretten, seltene Arztbesuche.

Aber jetzt zeigt eine Studie, dass wir Männer aufholen. Laut einer Untersuchung der University of Washington steigern Männer ihre Lebenserwartung mit größeren Schritten als Frauen. Es ist ein Rollator-Rennen um mehr Lebenszeit – und wir Männer holen auf.

Schaut man allerdings genauer hin, sieht das Bild etwas anders aus. Die Mädels gönnen sich eine Pause. Die rauchen und fressen, während Sie sich auf der Laufstrecke und an den Hanteln abarbeiten. Der Direktor des University of Washington’s Institute for Health Metrics and Evaluation, das die Studie durchführte, weist darauf hin…

- …das Frauen im Vergleich zu Männern (und im Vergleich zu früher) mehr rauchen.

- …dass Frauen mehr mit den Folgen der Fettleibigkeits-Epidemie zu kämpfen haben (die natürlich vor allem in den USA grassiert)

- …dass infolgedessen die Frauen auch bei Blutdruck-Problemen mächtig aufholen

Völlig überflüssig zu sagen, dass dieser Effekt nur anhält, wenn wir uns weiter abstrampeln. Aber bevor Sie Ihrer Liebsten jetzt jedes Mal eine doppelstöckige Buttercreme-Torte hinstellen, bevor Sie selbst laufen gehen, nehmen Sie die Gute doch einfach mit. Gemeinsam gesund und alt ist doch sowieso am besten. Was interessieren Sie schließlich die molligen Mädels des Mittleren Westens?

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Retten Sie Ihre Beziehung! Schlafen Sie miteinander! Tief und fest!

Schläft Ihre Liebste gut?

Nein, nicht jetzt im Moment. Grundsätzlich.

Forscher der University of Pittsburgh School of Medicine haben nämlich herausgefunden, dass es die Harmonie in der Beziehung gravierend beeinflusst, wie gut eine Frau schläft bzw. einschläft. Je länger die Frauen am Abend zuvor wach gelegen hatten, desto wahrscheinlicher war es, dass sie am nächsten Tag mit ihrem Partner in Streit gerieten. Kurz: Je weniger Schlaf, desto Stunk. Bei Männern ergab sich übrigens kein solcher Effekt.

Sie sehen also: Miteinander schlafen ist gut für die Beziehung – aber vor allem, wenn sie gut schläft und vor allem als erste wegdämmert. Wie bringen Sie nun also Ihre Bettgefährtin dazu, zeitig ein- und zünftig durchzuschlafen? Männliche Geheimwaffen (Bier oder Sex oder beides) ziehen bei Frauen ja nicht so. Meine Vorschläge:

- Schauen Sie mit ihr Actionfilme auf DVD. Je weniger Dialoge, je geringer der Frauenanteil, je häufiger es Schießereien und Verfolgungsjagden gibt, desto eher wird sie wegdämmern.

- Erörtern Sie mit ihr die Frage, ob Sie an Ihrem Auto lieber die preiswerten Radblenden aus dem Baumarkt oder die teuren Originalteile vom Hersteller anbringen sollen. Am besten mit Fotos!

- Erzählen Sie ihr haarklein, wie es gestern beim Fußball (im Fitness-Studio, beim Dart, im Kino in diesem klasse Actionfilm) war. Je mehr Details, desto schnarch!

- Erzählen Sie von der Arbeit.

Hilft alles nicht? Mehr Tipps zum Thema Schlaf finden Sie hier.

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Flirten im Netz boomt. Aber sind sexy Baggerbriefe schon Online-Dating?

Haben Sie heute schon online eine Frau klargemacht?

Einer Umfrage zufolge hat jeder vierte deutsche Internetnutzer schon Erfahrungen mit Online-Dating, bei den jüngeren sogar jeder zweite.

Sind das viele? Ist das die Zukunft? Von mir aus, bitte. Erlaubt ist, was funktioniert.

Ich frage mich nur, was in diesem Zusammenhang “Erfahrungen” sind. Und was genau “Online-Dating” heißt. Sind das nun spezifische, auf entsprechenden Bezahlseiten angeleierte Flirtkontakte? Oder gelten imgrunde alle irgendwie übers Netz laufenden Flirts, Anmachen und Baggereien? Dann habe ich auch solche Erfahrungen. Ich bekomme nämlich täglich Mails wie diese hier:

Hallo mein geheimnisvoller Freund! Mich rufen Marina. Ich aus Russland. Ich interessiere fur Sie mich wahnsinnig und ware Sie glucklich zu erfahren. Da es moglichst gut ist. Bitte sich, wenn Sie fur mich interessieren, die mir schreiben. Auf meiner elektronischen Schachtel. Bekommen. Ich werde froh sein, Ihren Brief Ihnen der Fotografie zu schicken, auch werde ich schreiben Sie bis ins Einzelne uber mich unmittelbar. Leider kann ich nicht Ihren antworten. Den Brief, wenn Sie werden auf meiner elektronischen Schachtel nicht schreiben. Ich eilig! Ich frage, ob Sie sich fur meinen Brief interessieren, die auf meiner Schachtel schreiben. Ich warte mit dem riesigen Wunsch Ihre auf den Brief. Ihre zart Marina Rodgers.

Angefügt ist ein “aussagekräftiges Foto” einer leichtbekleideten Schönheit. Was meinen Sie? Habe ich jetzt Erfahrungen mit Online-Dating? In meiner elektronischen Schachtel?

Ich bin mir nicht sicher.

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Was die Zähne über unsere Vergangenheit verraten – und über die der Frauen

Forscher haben die Zähne von Urmenschen-Frauen untersucht. Nein, sie haben darauf keine Haare gefunden. Aber Hinweise, dass diese Frauen in sehr viel weiterem Umkreis um die eigene Höhle auf Reisen waren als die Männer. Winzige Spuren des Elements Strontium, das über die Nahrung in den Zahnschmelz gelangt, bringen die Wissenschaftler zu der These, dass die Frauen mehr unterwegs waren als die Männer.

Der Grund, warum die Gruppen sich trennten, ist relativ klar: Es galt in der Urzeit als unschön, wenn männliche und weibliche Verwandte zu nah aufeinander lebten, weil das die Gefahr der Inzucht erhöhte. Die Zahnspuren scheinen zu belegen , dass die Frauen sich öfter weiter weg aufhielten. Daraus wiederum schließen die Forscher, dass die Männer sich einfach geweigert haben, ihre Heimathöhle zu verlassen.

Aha.

Das passt natürlich herrlich zum Bild des bräsig auf seinen Besitztümern hockenden Patriarchen, der die Frauen in der Gegend herumscheucht.

Ich möchte dazu anmerken, dass die Zahnspuren ja wohl in erster Linie zeigen, dass Frauen mehr als Männer auswärts gegessen haben. Und wenn ich mir dann so eine Gruppe Urmänner vorstelle, wie sie auf der Jagd nach wilden Tieren durch die Landschaft hetzen, fällt mir nicht als erstes ein, wie sie hier und da Päuschen machen und ein paar Pflanzenstengel knabbern. Urfrauen hingegen, die bei der Beerenlese die eine oder andere Frucht naschen, kann ich mir ganz gut vorstellen…

Egal. Jedenfalls frage ich mich, was die Wissenschaftler wohl in 10.000 Jahren in unseren Zähnen finden werden – und was sie daraus schließen? Hier ein paar Ausschnitte aus einem Artikel, den Forscher im Jahr 12.011 über ihre Zahnfunde auf dem Gebiet des früheren Deutschland veröffentlichen:

- “In vergangenen Jahrtausenden kauten die Menschen verbreitet Dinge, die sie nicht aßen. Die gummiartigen Kaustückchen wurden mit Zucker oder zuckerartigen Substanzen angereichert, um sie schmackhafter zu machen. Das Kauen konnte sich über Stunden hinziehen. Möglicher Grund: es wird vermutet, dass diese Kau-Übungen dem Training der Kiefermuskulatur diente, die für den Verzehr von harten Speisen (s. u.) gestählt sein musste.”

- “Auch bearbeiteten die Menschen regelmäßig harte Substanzen. Auf erhaltenen gebliebenen Verpackungsresten finden sich dafür verschiedene Bezeichnungen wie Knäckebrot, Bio-Brot oder Körner-Brot . Möglicher Grund: Offenbar gab es im frühen 21. Jahrhundert eine entsprechende Mode.”

- “Viele Zahnproben erwiesen sich als gelblich eingefärbt. Möglicher Grund: Offenbar galt es als schick, sich die Zähne zu färben. Vorherrschende Trendfarbe: Gelb. Dafür wurden gerne koffein- und nikotinhaltige Substanzen verwendet.”

- “Einige Zähne waren mit Gold oder anderen Stoffen verziert. Möglicher Grund: Die Notwendigkeit zur Ausbesserung schadhafter Zähne wurde zum Anlass genommen, die Zähne aufzuhübschen. Und da das Gold zu dem ohnehin modischen Gelb passte…”

So wollen Sie nicht über sich schreiben lassen? Hier steht, wie Sie sich richtig die Zähne putzen.

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Das Unterhosen-Orakel: So betören Sie im Urlaub mehr Frauen als die Briten

Wenn Sie eine Woche in den Urlaub fahren – wie viele Paar Unterhosen nehmen Sie mit?

Das geht jetzt radikal unter die Gürtellinie, ich weiß. Aber es könnte für Ihre nächste Strand-und-Sonnen-Reise die Gretchenfrage sein. Vor allem was die abendliche Flirt-Quote angeht.

Denn: Eine Umfrage aus Großbritannien enthüllt Ungeheuerliches. Britische Männer nehmen im Schnitt auf eine 7-tägige Reise nur 3 Paar Unterhosen mit. Also nicht einmal eine für zwei Tage.

Die meisten redeten sich damit heraus, dass sie sowieso die ganze Zeit Badeshorts trügen. Klar, da kann man ja abends nach dem Duschen auch einfach mal wieder in die Unterhose von vorgestern steigen. Ein paar Männer behaupten, sie würden ihre Unterhosen dann ab und an einfach mal mit der Hand waschen. Mhm, klar. Dazu sage ich: Nicht glaubwürdig. Wer es als zu aufwändig empfindet, 7 Unterhosen einzupacken und zu tragen, stellt sich bestimmt nicht ans Miniwaschbecken im Hotelzimmer und schrubbt seine Shorts.

Egal. Jedenfalls: Das ist Ihre Chance. Wenn Sie auf Mallorca oder Ibiza oder Gran Canaria je mit englischen Urlaubern um die Gunst einer oder mehrerer Frauen konkurrieren, streuen Sie einfach die Info über die Unterhosen. Das wirkt Wunder im Survival of the Flirtiest.

Wählen Sie eine der folgenden Optionen:

- Erwähnen Sie die Umfrage beiläufig im Gespräch: “Hast du das auch gelesen, dass britische Männer angeblich…”

- Drucken Sie die Umfrage (siehe Link oben) in mehrfacher Ausfertigung aus und legen sie auf ein paar Tische im Lokal Ihrer Wahl.

- Drucken Sie sich das Ergebnis der Umfrage auf ein T-Shirt. Vorschläge: “Hallo, ich spreche nicht nur englisch, ich wechsle sogar meine Unterhose täglich.” Oder: “Unterhosen-Quotient britischer Männer: 3/7 – Unterhosen-Quotient deutscher Männer: 7/7″

Es gibt allerdings auch Studien, die nahelegen, dass Frauen sich zwar vor bestimmten männlichen Körpergerüchen ekeln können, nichtsdestotrotz aber davon sexuell erregt werden… Also setzen Sie nicht ausschließlich auf dieses Pferd!

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Männer stehen auf dicke Frauen (die jetzt schlank sind)

Wen finden Sie attraktiver: Eine schlanke Frau – oder eine schlanke Frau, die früher einmal dick war?

Die Wissenschaft sagt: Letztere.

Eine Studie der University of Liverpool hat gezeigt, dass Männer sich tendenziell zu Frauen hingezogen fühlen, die jetzt schlank sind, von denen sie aber wissen (oder zu wissen glauben), dass sie früher einmal übergewichtig waren. Mögliche angeführte Gründe: 1. Eine Frau, die einst zu füllig war, erscheint nicht mehr ganz so perfekt und unnahbar wie eine ewige Schlankheitsprinzessin. 2. Männer, die selbst zu Übergewicht neigen, hoffen auf mehr Verständnis seitens der Frau. Da kann ich nur sagen: Nicht hoffen, sondern selbst abspecken – hier steht wie.

Für mich stellen sich weiterhin diese Fragen:

- Was ist eigentlich mit Frauen, die früher einmal (zu) schlank waren und es heute nicht mehr sind? Kann Mann die nicht auch attraktiv finden?

- Sollen jetzt Frauen, die schon immer schlank waren, von sich behaupten, sie hätten mächtig abgespeckt, wenn sie sich für einen Mann interessieren? Sollen sie womöglich Bilder von früher mit Photoshop bearbeiten, damit sie darauf dicker aussehen? Sich eine Historie von XXL-Altkleidern besorgen? Würden Sie das wollen?

- Und überhaupt: Wie sollen diese Studienergebnisse in der Wirklichkeit Anwendung finden? Wie soll ein Mann von einer Frau, die er zum ersten Mal sieht, denn wissen, was sie früher einmal gewogen hat? Kommen jetzt “Vorher/Nachher”-T-Shirts in Mode, mit Fotos? Oder Leibchen, auf denen einfach nur steht: “– 20 kg”? Und sollten die dann in Fettschrift bedruckt sein?

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