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US-Studie: Jeder zweite Mann macht Schluss, weil sie zugenommen hat

Hand aufs Herz: Würden Sie Ihre Frau oder Freundin in die Wüste schicken, wenn sie zunimmt? Einer US-Umfrage zufolge würde mehr als die Hälfte aller Männer genau das tun: eine Partnerin, die Gewicht zulegt, verlassen. Umgekehrt würde nur ein Fünftel aller befragten Frauen sich von einem dicker gewordenen Mann trennen.

Stellt sich die Frage: Was heißt in dem Zusammenhang ‘zunehmen’?

Natürlich stellt es eine Beziehung auf eine wortwörtlich schwere Probe, wenn eine Frau plötzlich 50 Kilo mehr wiegt. Das kann eine Frau auch, nun ja, verändern… Aber ein gewisses Auf und Ab beim Gewicht ist doch normal, streng genommen sind Menschen nach jeder Mahlzeit schwerer als davor. Und was ist mit Schwangerschaften? Stimmen diese Ergebnisse in ihrer Schlichtheit, müssten rund 50 Prozent aller Paare mit Kindern in den USA in Trennung leben.

Nein, also ich glaube, es hätte der Umfrage gut getan, wenn das Maß der Gewichtszunahme genannt würde. Und wenn vor allem auch die Gründe fürs Zunehmen genannt würden. Denn häufig geht es nicht darum, wie schwer die Frau ist, sondern wie sie dahin gekommen ist. Eine Person, die den drei C frönt, also nur Chips futternd und Cola trinkend auf der Couch vor dem Fernseher hockt, ist für einen Mann genau so wenig attraktiv wie umgekehrt für Frauen. Da ist dann der Berg zusätzlicher Pfunde nicht Grund für die Trennung – sondern deren Denkmal.

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Frauen wollen gar nicht mehr kuscheln als Männer!

Was für ein Sommer!

Eine Geschlechterbastion nach der anderen bröckelt weg. Frauen spielen weltmeisterlichen Fußball, Männer können besser netzwerken – und jetzt das:

Einer internationalen Studie des Kinsey Institut der Indiana University (USA) zufolge bewerten Männer ihre Beziehung dann als glücklich, wenn darin viel geküsst und gekuschelt wird. Für Frauen spielte dies bei der positiven Bewertung ihrer Beziehung keine Rolle. Männern ist Kuscheln also offenbar sehr viel wichtiger als Frauen.

Ja, ist es denn…?

Welche Schlagzeile kommt als nächstes? Meine Tipps:

- “Mehrheit der Frauen will Männerquote einführen”

- “Männer täuschen häufiger Orgasmen vor als Frauen”

- “Alice Schwarzer löst Dieter Bohlen bei DSDS ab”

- “Kanzlerin Merkel diskriminiert männliche Mitarbeiter”

- “Margot Käßmann wird Papst”

Ich freue mich drauf!

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Gehörige Leistung: Männer haben bessere Ohren als Frauen

Ich weiß ja nicht, ob Sie schon diese Top-Neuigkeit gehört haben, aber es ist sehr wahrscheinlich, denn die Top-Neuigkeit lautet:

Männer hören besser als Frauen.

Genauer gesagt sind Männer besser als Frauen in der Lage, aus einem Wust von Geräuschen ein einzelnes seiner Quelle zuzuordnen und diese zu orten, wie Forscher der Universität Tübingen in einer Studie feststellten. Woher kommt’s? Nun, das stammt wohl noch aus der Arbeitsteilung der Urzeit. So gelang es dem Jäger in uns, im Geschnatter des Urwalds die Stimme des zu jagenden Wildes zu eruieren. Und es hilft uns heute, im Geschnatter einer Party die Stimme der Traumfrau zu entdecken. Daher ist der Name “Cocktail Party Phänomen” dafür gar nicht schlecht gewählt.

Es hilft uns aber auch…

- … aus dem allgemeinen Verkehrslärm das Kratzen unserer Stoßstange an der des hinter uns parkenden Fahrzeugs frühzeitig herauszuhören…

- … aus der Vielzahl von Geräuschen, die beim Sex so entstehen, die entscheidenden Laute herauszufiltern (“Hör nicht auf, hör jetzt bloß nicht auf!”)…

- … am Klingeln des Telefons zu erkennen, wer gerade anruft (was durch die Möglichkeit, jeder Person einen eigenen Klingelton zuzuordnen nur unwesentlich erleichtert wurde)…

- … im Musikgewitter eines Clubs die gesäuselte Telefonnummer einer neuen Bekanntschaft auf die Ziffer genau zu erkennen und mental zu speichern

- … aus den unterschiedlichen Lauten in den Kabinen der Herrentoilette desselben Clubs die spezifischen unseres besten Kumpels herauszuhören, an die Tür zu bollern, um zu sagen: “Alter, wach mal auf, wir wollen los!”

Ja, es ist ein Dschungel da draußen. Aber wir sind dafür gewappnet, Jungs.

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Untreue Väter, untreue Söhne: Ist Fremdgehen vererbbar?

Eine tschechische Studie kommt zu dem Ergebnis, dass ein Mann eher fremdgeht, wenn schon sein Vater untreu war. Das habe nicht in erster Linie genetische Ursachen, so die Forscher der Prager Karls-Universität, sondern sei durch Beobachtung des väterlichen Verhaltens bedingt. Wenn ein Junge sehe, dass sein Vater die Mutter betrüge und damit durchkomme, mache er das halt nach.

Ach so.

Interessante Theorie.

Nun waren viele Eltern der heute 20- bis 40-Jährigen in einer Zeit sexuell am aktivsten, in der es geradezu en vogue war, einander fremdzugehen, nämlich in den 70er und 80er Jahren. Ich sage nur: Sexuelle Revolution. Dann müssten der tschechischen Theorie zufolge wir alle notorische Fremdgänger sein. Weil wir das alle bei unseren Vätern so beobachten konnten.

Und außerdem müssten wir dann alle…

- …furchtbare Bärte tragen und sehr schlecht frisiert sein

- …stinkende Rostlauben fahren

- …Jeanshosen mit Schlag, Fransen und/oder Lederapplikationen tragen

- …Herrenhandtaschen, Orgelrock und Halskettchen geil finden

Denn damit sind unsere Daddys ja auch lange Zeit durchgekommen.

Bezeichnend finde ich in diesem Zusammenhang, dass der Studienleiter seine eigene Untersuchung mit der These kommentiert, dass Männer fremdgingen, weil sie nach mehr Sex suchten, als sie in ihrer Beziehung bekommen. Das klingt nicht danach, dass das Vorbild des Vaters dabei eine große Rolle spielt.

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Damenball: Geständnisse eines Frauenfußball-Guckers

Es hat keinen Sinn, es zu leugnen.

Ich gebe es zu.

Ja, ich war gestern beim Eröffnungsspiel der Frauen-Fußball-WM 2011 im Berliner Olympiastadion.

Und es war richtig geil.

Gut, der Autor Georg Diez hatte nicht ganz Unrecht, als er vor zwei Wochen im “Spiegel” schrieb, dass das Spielfeld immer etwas zu groß wirkt, wenn Frauen Fußball spielen, dass das Spiel langsamer ist als das der Männer – und immer etwas unbeholfen daherkommt. Auch die Behauptung , dass die Torfrauen scheinbar fast jeden Ball durchlassen, beschreibt die Eindrücke vieler männlicher Zuschauer beim Frauenfußball ganz gut. Und dann trafen die Mädels gestern auch noch viel zu oft das leere Tor nicht, wenn die Keeperin längst geschlagen war.

Aber in vielen Situationen entfuhr mir auch ein: “Sauber gespielt!” Oder ein: “Super-Pass!” Und der Torjubel fühlte sich kein bisschen anders an als bei den Jungs.

Ich war lange selbst der Meinung, dass es Frauenfußball in Qualität und Spannung nicht mit Männerfußball aufnehmen kann. Das mit der Spannung weiß ich seit gestern besser – woran die Zittrigkeit unserer Mädels nicht ganz unschuldig war…

Sei’s drum.

Den Qualitätsvergleich finde ich mittlerweile albern. Genau so haben früher viele über Damentennis geredet, bis Steffi Graf kam. Und als sie dann über Jahre das Welttennis dominierte, spielte es überhaupt keine Rolle mehr, dass ihre Aufschläge über 30 km/h langsamer waren als die von Boris Becker. Alle saßen vor der Glotze und fieberten mit. Auch beim Damenhochsprung spielt es keine Rolle, dass die Sieghöhen der Frauen im Schnitt 30 Zentimeter niedriger liegen als die der Männer. Entscheidend sind die packenden Duelle, die sich Ariane Friedrich und ihre Rivalin Blanka Vlasic bei internationalen Meisterschaften liefern.

Also: Ich bin jetzt Fan. Auch, weil eine WM dann einfach mehr Spaß macht. Noch dazu im eigenen Land.

Ich finde, wir alle sollten Fans werden. Denn dann passiert es hoffentlich auch nicht mehr, dass der Bundespräsident die FRAUEN-Fußball-WM mit den Worten “Liebe FußballFREUNDE eröffnet…”

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Das nächste Gerücht gekippt: Frauen können nicht besser netzwerken

Frauen und ihre Soft Skills.

Ich kann das nicht mehr hören.

Von wegen Wunderwaffe.

Als wenn es jemals eine Top-Managerin durch gutes Zureden, Köpfchen-Tätscheln und einfühlsames “Du, du”-Gerede an die Spitze eines Unternehmens geschafft hätte.

Aber ganz ab davon, ob es zum Erfolg führt: Wir haben es immer klaglos hingenommen, dass Frauen diese Dinge angeblich besser beherrschen. Kommunizieren, einen statt spalten, netzwerken. Weiches Handwerkszeug = weibliches Handwerkszeug.

Und jetzt das:

Eine Studie des LinkedIn-Netzwerks zeigt, dass Männer sich offenbar auch ganz gut aufs Netzwerken verstehen. In vielen Bereichen sogar besser als Frauen.

Da kann ich nur sagen: Ätsch! Kneipentisch beats Kaffeeklatsch. Na, nicht ganz, ging ja ums Online-Netzwerken. Dann eben: Kneipentisch.de beats Kaffeeklatsch.org!

Schönes Wochenende für alle Softskiller da draußen!

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Der Anfang vom Ende: Arbeitslosen Männern blüht die Scheidung

Ein Mann, der seinen Arbeitsplatz verliert, hat ein großes Risiko, auch seine Frau bald zu verlieren. Einer Studie der Ohio State University zufolge steuert eine Ehe, in welcher der Mann arbeitslos wird, mit größerer Wahrscheinlichkeit auf die Scheidung zu.

Das ist doch unfair, wird jetzt mancher sagen. Endlich hat der Typ mal mehr Zeit für Familie und Haushalt. Endlich belasten seine dauernden Geschichten über die Allüren des Chefs nicht mehr die Stimmung. Endlich kann er mal richtig entspannen und wieder der Mann sein, der er früher einmal war. Und da lässt ihn die Frau einfach sitzen, inmitten all der Bierdosen.

So ist es aber nicht.

Der Studie zufolge steigt nämlich die Wahrscheinlichkeit, dass der Mann seine Frau verlässt, mindestens ebenso stark an wie die für ihren Auszug.

Die Arbeitssituation der Frau hingegen hat keinen Einfluss auf die Ehe. Geht sie arbeiten, belastet das die Beziehung nicht, wie mancher annehmen mag. Wenn nicht, auch nicht. Als Grund vermuten die Forscher, dass weibliche Berufstätigkeit mittlerweile gemeinhin akzeptiert wird, es aber auch nicht schlimm ist, wenn die Frau nicht arbeitet – wohingegen männliche Arbeitslosigkeit allgemein als belastend wahrgenommen wird.

Da haben wir es mal wieder. Alle reden von Gleichstellung und Emanzipation – aber wehe der Mann geht nicht zur Arbeit. Schon flippen alle aus. Alle. Männer wie Frauen.

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Markant männlich aussehende Kerle ziehen kranke Frauen an

War Ihre Partnerin krank, als Sie beide sich kennengelernt haben? Dann sollten Sie deren Komplimente für Ihren männlichen Look vielleicht jetzt neu bewerten…

Eine Studie der australischen University of Queensland legt nahe, dass kränkliche Frauen dazu neigen, sich Partner mit männlichem Aussehen zu suchen. Als Grund wird vermutet, dass sie instinktiv am testosterongeformten maskulinen Äußeren des Mannes ein robusteres Immunsystem ablesen. Der vermeintlich genetisch besser ausgerüstete Mann könnte also seine Immunität an die gemeinsamen Kinder weitergeben.

Was sich angeblich beim Flirt so alles in einem Kopf abspielt.

Und vor allem: Was so alles erforscht wird.

Egal. Was heißt das jetzt für Sie? Nun, es heißt vor allem nicht, dass…

- … Sie von jeder potenziellen Flirtpartnerin ein allgemeines Gesundheitszeugnis verlangen,

- … Sie jetzt selbst Ihr Training drangeben und lieber total ungesund leben sollen,

- … Sie sympathischen Frauen total misstrauisch und skeptisch gegenüber treten sollen, nur weil sie hüsteln oder sich die Nase putzen.

Wirkliches Misstrauen ist erst angebracht, wenn die Frau sagt: “Ich habe instinktiv an deinem testosterongeformten Äußeren ein robusteres Immunsystem abgelesen. Du als genetisch besser ausgerüsteter Mann könntest also deine Immunität an unsere gemeinsamen Kinder weitergeben. Ich bin übrigens die Erika, hallo.”

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Komische Prügelknaben: Gewalt gegen Männer schon im Altertum an der Tagesordnung?

Achtung, Ratespiel: Von welcher Welt ist hier die Rede?

-  Opfer der Gewalt sind zu 99 Prozent Männer im erwachsenen Alter.

-  98 Prozent der Traumata gehen auf absichtlich herbeigeführte Körperverletzung zurück.

- Bei jedem zweiten Fall handelte es sich um ein schweres Trauma. Bei fast 27 Prozent der Fälle hing die Zunge seitlich aus dem Mund, was auf eine Störung des 12. Hirnnervs hinweist.

- Viele Opfer leiden zumindest anfangs unter Bewusstseinsstörungen.

- Auch Schädelbasisbrüche sind möglich.

Nun?

Nein, es geht um keine Riesenkneipenschlägerei, auch nicht um das Jahrestreffen der Hell’s Angels oder um eine 50-jährige Heimspielbilanz des FC Schalke.

Das sind die Ergebnisse einer Untersuchung mit dem Titel “Traumatic brain injuries in illustrated literature: experience from a series of over 700 head injuries in the Asterix comic books”, die in der seriösen Wissenschaftszeitschrift Acta Neurochirurgica erschienen ist. Richtig: Eine wissenschaftliche Untersuchung darüber, was Asterix und die anderen Gallier ihren Gegnern prügelnd so angetan haben. Kein Scherz.

Und damit nicht genug, streitet gerade ganz Frankreich über ein Buch, das die Frage aufwirft, ob die Schlümpfe Nazis, Faschisten oder zumindest von kolonialem Gedankengut besessene Imperialisten waren.

Ja, genau. Die Schlümpfe.

Ich wüsste nicht, was Papaschlumpf mit dem durchschnittlichen Diktator gemein hätte, außer vielleicht, dass auch ein Potentat öfter mal total blau ist. Zumindest benehmen sich viele so.

Aber mal ehrlich: Muss so etwas sein? Hat die Welt keine anderen Sorgen? Steht jetzt bei uns die Generaldebatte über patriarchalische Gesellschaftsstrukturen bei den Mainzelmännchen an?

Obelix würde sagen: Die spinnen, die Forscher.

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Männer sterben früher als Frauen, aber Frauen sterben jetzt schneller

Statistisch gesehen klopft der Sensenmann bei uns Männern etwa 5 Jahre früher an.

Das wussten Sie, oder? Gründe: Die üblichen Verdächtigen. Alkohol, Zigaretten, seltene Arztbesuche.

Aber jetzt zeigt eine Studie, dass wir Männer aufholen. Laut einer Untersuchung der University of Washington steigern Männer ihre Lebenserwartung mit größeren Schritten als Frauen. Es ist ein Rollator-Rennen um mehr Lebenszeit – und wir Männer holen auf.

Schaut man allerdings genauer hin, sieht das Bild etwas anders aus. Die Mädels gönnen sich eine Pause. Die rauchen und fressen, während Sie sich auf der Laufstrecke und an den Hanteln abarbeiten. Der Direktor des University of Washington’s Institute for Health Metrics and Evaluation, das die Studie durchführte, weist darauf hin…

- …das Frauen im Vergleich zu Männern (und im Vergleich zu früher) mehr rauchen.

- …dass Frauen mehr mit den Folgen der Fettleibigkeits-Epidemie zu kämpfen haben (die natürlich vor allem in den USA grassiert)

- …dass infolgedessen die Frauen auch bei Blutdruck-Problemen mächtig aufholen

Völlig überflüssig zu sagen, dass dieser Effekt nur anhält, wenn wir uns weiter abstrampeln. Aber bevor Sie Ihrer Liebsten jetzt jedes Mal eine doppelstöckige Buttercreme-Torte hinstellen, bevor Sie selbst laufen gehen, nehmen Sie die Gute doch einfach mit. Gemeinsam gesund und alt ist doch sowieso am besten. Was interessieren Sie schließlich die molligen Mädels des Mittleren Westens?

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