powered by

Schluss mit diesem frauenquotengeilen Geschwätz!

Das Thema Frauenquote kocht ja gerade enorm hoch. Eine Umfrage hat jetzt gezeigt (Überraschung!), dass mehr Männer die Quote ablehnen als sie zu befürworten. (Gähn!) Zu diesen aufrechten Kerlen gehört ja, wie bekannt, auch Angela Merkel. Damit ist das Thema sowieso erst einmal wieder vom Tisch.

Allerdings finde ich, dass 53 Prozent männliche Quoten-Gegner mich als enorm wenig überraschen. Überlegen Sie doch mal: Wenn jetzt unter den männlichen Befragten noch eine Frauenquote von, sagen wir, 30 Prozent eingeführt würde, läge der Wert ja deutlich unter 50 Prozent. Oder habe ich da was falsch verstanden?

Egal, jedenfalls langweilt das Thema. Wir von Men’s Health haben dem Thema Frauenquote bereits im letzten November einen großen Report gewidmet, und ich bleibe bei der Schlussfolgerung: Warum nicht? Locker bleiben. Eine Frauenquote unter den paar Aufsichtsräten kann gar nicht mehr schaden als nützen. Vor allem weil entgegen der Angst vieler niemand gefeuert würde, nur weil er keine Frau ist. Im übrigen: Wie viele möglicherweise persönlich Betroffene, also wie viele Aufsichtsräte, kennen Sie persönlich? Sehen Sie. Großer Vorteil: Selbst wenn dann was schiefgeht, sind wenigstens mal nicht wir Männer an allem schuld.

Für Blödsinn halte ich die jetzt diskutierte staatliche Total-Quote, branchenübergreifend und ohne Kenntnis der aktuellen Studierenden- und Beschäftigtenzahlen. Besser wäre eine Regelung über die Tarifgespräche. Es gibt ja vielleicht Branchen und Industriezweige, in denen gar nicht so viele Frauen arbeiten, wie man dann Managerinnen bräuchte. Im übrigen halte ich es für sehr wichtig, parallel eine Männerquote einzuführen. Denn warum sollten Unternehmen, in denen bereits jetzt 80 Prozent des Managements weiblich sind, von der Gleichstellung ausgeschlossen sein? Gut okay, auch da ist der Blick auf die Branche wichtig. Nicht jeder Mann möchte eine Firma für Haarreife und -spängchen leiten…

Oder doch? Schicken Sie mir Ihre Bewerbungsunterlagen. Ich will sehen, was ich für Sie tun kann…

Facebook Twitter

Oje! Wir sind in den Top 10 der dicksten Männer der Welt!

Von wegen, Männer wollen immer Erster sein.

Gerade erschien ein Ranking, bei dem wir deutschen Männer “nur” auf Platz 10 gelandet sind – aber ich wünschte, wir stünden noch weiter hinten.

Männer! Wir Deutschen sind die zehntdicksten Kerle der Welt! In der Top Ten der dicksten Männer! Unsere Frauen sind immerhin nur auf Platz 17 der Fettleibigkeits-Charts. Ist aber bei knapp 200 Staaten auch nicht wirklich berühmt. Nun könnte man sagen: Ist doch ein Zeichen von Wohlstand. Sage ich: Genau – so wie verstopfte Autobahnen. Und außerdem – was ist billiger: Pommesbude oder Fitness-Studio? Also, von wegen Wohlstand. Es muss sich einfach etwas ändern. Zum Beispiel:

- Geben Sie nichts darauf, dass Frauen laut einer Studie Männer attraktiver finden, die Fleisch essen. Ab jetzt gibt es öfter mal Salat. Und mindestens einen fleischfreien Tag pro Woche. Das ist immer noch genug Schnitzel für Schatzi.

- Suchen Sie sich neben Ihrem normalen Fitness-Programm für jede Woche eine neue Übung, die Sie on top machen. Sie wissen nicht wo Sie suchen sollen? In unserer Bibliothek der Sixpack-Übungen werden Sie sicher fündig.

- Wer es allein nicht schafft, sucht sich Hilfe, zum Beispiel unseren Abnehm-Coach.

- Wer jemanden kennt, der es allein nicht schafft (es aber gerne schaffen möchte), bietet Hilfe an. Ihr pummeliger Nachbar klagt darüber, dass er gerne öfter joggen würde? Er packt es aber nie, sich aufzuraffen? Klingeln Sie ihn zweimal die Woche raus und schwenken ihm die Laufschuhe ins Gesicht. Bedenken Sie: Auch das Abnehmen der anderen bringt uns in den Wampen-Charts weiter nach hinten. Aber werden Sie bloß nicht zum BMI-Missionar, schlagen Sie niemandem seinen Döner aus der Hand!

Facebook Twitter

Kaum Frauen im Netz-Lexikon – Her mit der Wiki-Quote!

Ein spitzer Aufschrei geht durchs Netz: Die größte Online-Enzyklopädie ist angeblich ein Hort des Männerwissens. Denn: Rund 90 Prozent der Autoren bei Wikipedia sind Männer!

Also, sofort merkt man das nicht. Sowohl “Lippenstift” und “Nagelmodellage” als auch “Epilation” und “Pumps” sind eingetragen. Auch Alice Schwarzer fehlt nicht. So schlimm kann es also nicht sein.

Allerdings ist in Zeiten, in denen öffentlich eine Staatsquote für Frauen in Führungspositionen diskutiert wird, ein solcher Zustand nicht hinnehmbar. Bevor es also jemand anders tut, presche ich mit der Forderung nach einer Wiki-Frauenquote voran. Vorher sollten wir aber auch noch etwas anderes versuchen. Da es im Kern bei Wikipedia ums Senf-dazu-Geben, Klugsch***en und stur-darauf-Beharren geht, sollten sich doch eigentlich ein paar mehr Frauen finden, die mitenzyklopädieren.

Hier ein paar Ideen, wie das Schreiben von Wiki-Beiträgen für Frauen attraktiver würde:

- Ab sofort ist es erlaubt, in den Wiki-Einträgen Einschübe wie “glaube ich”, “ich hab mal gehört”, “stand neulich in der ‘Gala’” und “irgendwie” zu verwenden.

- Wer die Beiträge anderer korrigiert, muss die betroffenen Personen zu einem Latte Macchiato und einem Stück Gebäck einladen. Und am besten sagen: “Du, tut mir echt voll Leid, aber das war echt voll Quatsch, was du da geschrieben hast, irgendwie.” Denn: Der rauhe Umgangston bei Wikipedia gilt als mögliches Einstiegshemmnis.

- Eine hübschere Benutzeroberfläche könnte ebenfalls den Einstieg erleichtern, ein paar Blumen, mehr Farbe und so’n paar Deko-Elemente.

- Viele Möchtegern-Autoren von Wikipedia stört, dass es kaum Themenbereiche gibt, die noch nicht beackert wurden. Daher muss sich Wiki anderen Themen öffnen. Meine Tipps: Unter “Augencreme”, “Friseurgespräch”, “Mädelsabend” und “Beste Freundin” findet sich noch kein Beitrag. Wär doch was, irgendwie.

Facebook Twitter

Rauchmelder-Alarm! Zigaretten sind Männer-Killer Nr. 1

Jungs, Hand aufs Herz: Wer hat am Wochenende wieder geraucht?

Tstststs. Das ist doch gefährlich, Männer! Mittlerweile ist bekannt: Der Raucher-Tod beginnt bereits nach einer Zigarette.

Früher hätte ich ja gesagt, machen Sie nur, meinetwegen. Jeder ist seines Unglückes Schmied, selbst schuld.Aber jetzt weiß ich: Durch Ihren Zigarettenkonsum lassen Sie uns im intergeschlechtlichen Gesundheitsranking hinter den Frauen zurückfallen. Durch die Qualmerei versauen Sie uns Nichtrauchern den Schnitt! Genauer: die durchschnittliche Lebenserwartung. Sie lassen uns Männer früher sterben! Und zwar um mehr als 5 Jahre!

Eine neue Studie hat jetzt nämlich gezeigt, dass das Rauchen der Hauptgrund dafür ist, dass Männer früher sterben als Frauen. Von wegen, die Frauen wurden von der Natur besser ausgestattet und sind per se gesünder. Sie qualmen einfach weniger!

Also, wenn Sie wirklich Lust haben, die Welt zu retten, vor allem die männliche Hälfte der Welt, lassen Sie die Finger von den Kippen. Wenn Ihnen das schwerfällt, bedienen Sie sich bei unseren Tipps zur Rauch-Entwöhnung.

Hach, jetzt fühle ich mich gleich viel lebendiger.

Facebook Twitter

Männer, Politik und Stil – Krawattenkrach im Bundestach

Müssen Bundestagsabgeordnete eine Krawatte tragen? Insbesondere wenn sie in besonderer Funktion in Erscheinung treten, etwa als Schriftführer? Darüber sind sich Bundestagsmitglieder von CDU (pro Schlips) und den Grünen (contra) in die Wolle geraten.
Die CDU fürchtet, dass die Würde des Hauses beschädigt werde, wenn Abgeordnete nur Hemd und Sakko tragen, die Grünen erwiderten mit dem Hinweis, dass davon nichts in der Bundestags-Geschäftsordnung stehe, dass es “sehr fragwürdig” sei, ob “so manche Blümchenkrawatte von Koalitionsabgeordneten die Würde des Hauses hebt.“ Touché.
Aber es geht hier nicht um persönliches Stilempfinden, sondern um eine Konvention, die – wenn auch nicht festgeschrieben – über Jahre Gültigkeit hatte. Nun wünschen wir uns zwar Volksvertreter, die nicht immer stur dasselbe tun, nur weil es eben immer schon so gemacht wurde. Aber wir wünschen uns auch Abgeordnete, die sich mit Energie und Vehemenz auf die drängenden Fragen der Zeit stürzen – und sich nicht im Klein-Klein eines Krawattenkrachs ergehen. Ich darf die grünen Vertreter darauf hinweisen, dass Joschka Fischer nicht zum Außeminister geworden ist, weil er im hessischen Landtag Turnschuhe trug. Sondern eher obwohl er sie trug.

Ich finde, gegen eine dringliche Aufforderung zum Krawatten-Tragen im Bundestag ist nichts einzuwenden (“Krawattenzwang” klingt fürchterlich). Aber ich finde auch, dass Blümchenkrawatten und andere Motivschlipse dort verboten gehören.

P. S.: Wenn die Herren MdB dahingehend Beratungsbedarf benötigen, empfehle ich unseren umfassenden Krawatten-Guide.

Facebook Twitter

Studiengänge nur für Frauen – aber nicht für Männer?

An einigen deutschen Universitäten gibt es so genannte Frauenstudiengänge in Fächern, die sonst mehrheitlich von Männern belegt werden – Ingenieurswissenschaften, Informatik etc. pp. Keine dumme Idee, denn es liegt auf der Hand, dass manche fähige Frau durch die Männerhorden abgeschreckt wird. Es ist nicht schwer sich vorzustellen, dass Kommentare wie “Maschinenbäuerin” oder “Computer-Maus” die Runde machen, wenn eine Frau sich zwischen 20 Männer in einen Seminarraum setzt. Insofern: Gute Idee, weitermachen.

Aber.

Aber, frage ich, warum gibt es nicht auch spezielle Studiengänge für Männer? Nein, natürlich nicht in Informatik oder Maschinenbau. Sondern in Studiengängen und Ausbildungsrichtungen, in denen zur Zeit mehrheitlich Frauen vertreten sind – und in denen nachweislich mehr Männer gar nicht verkehrt wären. Nein, auch nicht Germanistik, sondern: Erziehungswissenschaften, insbesondere Grundschullehramt, Erzieher für Kindergärten, Pflegepersonal.

Ist es nicht denkbar, dass auch hier eine stärker männlich geprägte Ausbildung für mehr Zulauf sorgen könnte? Ist es nicht denkbar, dass ein Mann, der grundsätzlich dazu bereit und befähigt ist, sich zum Erzieher oder Grundschullehrer ausbilden zu lassen, von der schieren schnatternden Übermacht der Frauen abgeschreckt wird?

In erster Linie ist es natürlich das wenige Geld, das in solchen Berufen verdient werden kann, was Männer davon abhält, diesen Berufsweg einzuschlagen. Aber denken Männer wirklich immer nur ans Geld? Oder wäre es in diesem Falle, wo es ohnehin mehr um die idealistische Haltung als ums bloße Geldverdienen geht, nicht auch möglich, dass andere Hinderungsgründe eine Rolle spielen?

Ich sage, wer mehr Männer in Verantwortung an Grundschulen und in Kindergärten sehen will, der muss auch dafür sorgen, dass diese Ausbildungen für Männer attraktiver werden. Wenn es dann auch noch mehr Geld dafür gibt – wunderbar. Die Erzieherinnen und Lehrerinnen werden die letzten sein, die sich darüber beklagen.

Facebook Twitter

Frauen an der Macht – Kinderkrieg(en) im Kabinett

Hoppala, da überschlagen sich geradezu die Ereignisse in der deutschen Familienpolitik.

- Erst verkündet eine Studie, dass immer noch zu wenige Frauen in den Führungsetagen der deutschen Wirtschaft anzutreffen sind. Ein bekannter Grund dafür ist die häufig fehlende Möglichkeit für Frauen, den Management-Posten mit der Mutterschaft zu vereinen, also etwa Teilzeitregelungen und Kinderbetreuungsangebote.

- Dann sagt Frau Ministerin-für-alles Ursula von der Leyen, es wäre nun endlich mal Zeit für eine Frauenquote, mindestens 25 bis 30 Prozent, unterhalb dieser Marke müsse man mit ihr gar nicht verhandeln.

- Und dann das: Kristina Schröder, die Bundesfamilienministerin ist schwanger! Sie geht also geradezu offensiv gegen alle Kritiker vor, die immer fragen, was denn eine kinderlose Karrierefrau von Familienpolitik verstehe. Glückwunsch!

Aber natürlich verabschiedet sich damit mehr oder weniger zwangsläufig eine Frau aus den Führungsetagen der deutschen Politik, was Frau von-und-zu-der-Leyen sicher gar nicht passt. Nicht gerade jetzt, wo sie das mit der Frauenquote gesagt hat. Zwar liegt diese im Kabinett bei gut 33 Prozent (5 von 15 Ministerposten sind mit Frauen besetzt). Dennoch werden alle sehr genau hinschauen, wie bald nach der Geburt ihres Kindes Frau Schröder wieder auf ihrem Platz im Amt sitzt, welche Teilzeitlösung sich Chefin Angela Merkel für die junge Mutter einfallen lässt – und wie intensiv sich Frau Schröders Gatte in die Kinderpflege einbringt.

Auch und gerade Frau von der Leyen wird sehr genau hinsehen. Und wenn Frau Schröder nicht recht bald nach Abklingen der letzten Wehe zackzack! wieder auf ihrem Stuhl sitzt, dann wird die Ministerin-für-alles der Chefin dieses konservativen, rückständigen Saftladens ganz schön Feuer unter dem Kanzlerinnensessel machen.

Und darauf dürfen wir nun sehr gespannt sein…

Facebook Twitter

Von Meerschweinen und Männern

Auf der Suche nach einem Beweis dafür, dass Liebe blind und begriffsstutzig macht, haben Forscher der Uni Wien das Nager-Orakel befragt. Und siehe da, Versuche beweisen: Wenn Meerschweinchen in einer Paarbeziehung stecken, haben sie größere Probleme, sich an bekannte Futterstellen zu erinnern als Single-Meerschweine.

Nun stellen sich die Fragen:

- Welche Ähnlichkeit haben wir mit einem Meerschwein? (Genetisch nicht allzu viel. Zwischen Maus und Hamster liegt sie bei 55 %, zwischen Maus und Meerschweinchen bei nur 24 % – und zwischen Maus und Mensch gar nur noch bei etwa 20 %. Andererseits, sagen viele Forscher: Säugetier ist Säugetier.)

- Verhungern unter den Menschen viele Verliebte, weil sie aufgrund ihres Zustands den Weg zum Kühlschrank nicht mehr finden? (Bitte konkrete Verdachtsfälle bei uns melden!)

- Komm vom Nährstoffmangel unter Verliebten der Spruch: “Nur von Luft und Liebe leben”?

- Lassen die gefundenen Ergebnisse Rückschlüsse darauf zu, warum Menschenpaare zum Kauf überteuerter Einbauküchen neigen? (Nach dem Motto: Je größer die Küche, desto leichter zu finden…)

- Ist es damit nicht endlich Zeit zur Umgestaltung eines bekannten Spruchs in “Männer sind Meerschweine (Frauen aber auch)”?

Facebook Twitter

Rettet die Glatze, Männer!

Was sich für viele Kahlköpfige vielleicht anhört wie die Verheißung höchsten Glücks, macht mir ein wenig Sorgen: US-Forscher sind womöglich einem Mittel gegen genetisch bedingten Haarausfall auf der Spur. So sehr ich den Glatzköpfen ein neues Sprießen und Sprossen gönne, und so sehr auch ich mir wünsche, dass so mancher Glatzenverdeck-Scheitel verschwindet, käme mir in einer Welt ohne Glatzen doch einiges seltsam vor:

- Nur noch Großväter mit dichten Haarschopf oder gar langer Matte? Wie gespenstisch! Es würde wohl Jahrzehnte dauern, bis keiner mehr sagt: “Schönes Toupet, Opi.”

- Genau: Toupets! Ein Produkt verschwände völlig vom Markt. Was da an Arbeitsplätzen verloren ginge! Und an Spaßpotenzial in Film und Fernsehen…

- Keine Charakterköpfe à la Kojak, Jason Statham oder Captain Picard mehr? Undenkbar! Unsere Welt würde sofort weicher, wuscheliger, weniger markant.

Ich appelliere also an alle Kopfnackten: Wenn die Haarwuchs-Pille kommt, nehmt sie nicht! Oder zumindest nicht alle.

Überhaupt: Wer weiß was die für Nebenwirkungen hat? Nachher wachsen Ihnen überall da Haare, wo sonst das Wachstum gehemmt ist. Ich sage nur: Nasenspitzenzopf, Zahnfleischpelz, Handinnenflächenborsten, Eichelscheitel…

Facebook Twitter

Die Fragen des Jahres – was bringt 2011?

Herzlich willkommen an Bord unseres Fluges AD 2011 zur nächsten Silvesternacht. Die Dauer unseres Fluges wird voraussichtlich 365 Tage betragen, es sind reichlich Turbulenzen zu erwarten. Beachten Sie, dass es sich um einen Nichtraucherflug handelt – und dass es keine Notausgänge gibt. Bitte schnallen Sie sich nun an und genießen Sie den Flug!

Oder auch: Ein glückliches, gesundes 2011!

Noch Fragen? Ich auch, und zwar jede Menge:

- Wie sollen wir Männer ein Jahr ohne internationales Fußballturnier überleben? Könnten die nicht wenigstens in Katar eines ansetzen? Da geht doch angeblich alles.

- Was bedeutet das “Internationale Jahr der Wälder” der UNO für Männer, die beim Jagdausflug mal austreten müssen?

- Was heißt es für uns deutsche Bauherren, wenn der größte deutsche Baukonzern von einem spanischen Unternehmen übernommen wird – stehen jetzt hier bald überall so hässliche Bruchbuden wie an der Costa Blanca?

- Was geschah in der Silvesternacht zwischen 0 Uhr 30 und 3 Uhr?

- Seit 10 Jahren dürfen Frauen in allen Bereichen der Bundeswehr dienen – aber immer noch klagen sie darüber, dass die Ausbildungsmöglichkeiten vor allem auf Männer zugeschnitten sind, Kfz-Mechaniker und so. Kann man da nicht mal was ändern und ein paar andere Ausbildungszweige einführen? Was mit Mode oder Sprachen oder Medien und so…?

- Kann man eigentlich überhaupt noch mit dem Zug nach Stuttgart fahren?

- Wenn angeblich große Teile Deutschlands zu dick sind – ist das ansteckend? Und wenn das Problem tatsächlich so groß ist, genügt es dann, die Lösung der Bundesregierung zu überlassen (die ja bereits 2007 ebenso vollmundig wie erfolglos ihr Engagement gegen Fettleibigkeit ankündigte)? Nee, Leute, lieber selbst etwas tun. Mit diesen Wampe-weg-Workouts!

Facebook Twitter