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Warum Männer und Frauen nie gute Freunde sein können, sondern bestenfalls mittelmäßige Freunde

Was unterscheidet eine Männerfreundschaft von einer Frauenfreundschaft? Kurz gesagt: Die Anzahl der gesprochenen Worte. Die neue Jacobs-Studie zeigt mal wieder, dass Männer besser miteinander schweigen können als Frauen. Oder können Sie sich vorstellen, dass Männer über ihre Kumpels Dinge sagen wie: “Wir sprechen sehr offen über das, was uns bedrückt” oder “Wenn wir zusammen sind, wird viel und ausgiebig geredet”? Hehehe, nein, die treffen erwartungsgemäß laut Studie auch eher auf Frauenfreundschaften zu. Männer sagen eher: “Wir können auch lange zusammen sein, ohne dass viel geredet werden muss” oder “Wir machen schon mal einen drauf, schlagen über die Stränge”. Männer treiben der Befragung zufolge auch eher zusammen Sport oder haben ein gemeinsames Hobby.

Da sind wir schnell wieder bei der These von Harry aus “Harry & Sally”, dass ein Mann und eine Frau grundsätzlich nicht miteinander befreundet sein können. Der gute alte Harry bezog sich natürlich darauf, dass ein Mann bei einer Frau immer darüber nachdenkt, mit ihr Sex zu haben. Aber diese Zahlen zeigen, dass die These auch anders zu belegen ist. Denn wenn der Mann mit der Frau a) nicht um die Häuser ziehen kann, b) nicht mit ihr an seinem Motorrad herumschrauben kann und sie c) auch keinen Sport zusammen treiben können, ist die Frau als Kumpel komplett unbrauchbar – Sex hin oder her. Zumal wenn sie die ganze Zeit über ihre Gefühle quatschen muss. Wie soll bei dem Emo-Geschwätz einer in Ruhe ‘nen Motor aufschrauben? Oder die schwarze Acht im Eckloch platzieren?

Interessant ist auch, dass Frauen einen Satz über ihre Freundinnen zu 50 Prozent mehr unterschreiben können als Männer über ihre Kumpel, und zwar diesen: “Meine beste Freundin kann mich in manchen Dingen viel besser verstehen als mein Partner.” Frauen fühlen sich von ihren Freundinnen also häufig besser verstanden als von einem Mann. Wenn Männer Frauen nicht verstehen können, und wenn genau dieses Verstehen in einer Freundschaft für eine Frau von existenzieller Bedeutung ist – dann ist doch eine Freundschaft zwischen Mann und Frau per se Unfug. Das heißt für Sie: Wenn eine Frau Ihnen vorschlägt, man könne doch “einfach Freunde bleiben”, dann lügt sie nur, um irgendwie aus der Nummer herauszukommen. Und wenn Sie zu einer Frau sagen, Sie wären gerne mit ihr “befreundet”, dann weiß sie, dass Sie definitiv Hintergedanken haben!

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Bevor Sie mit einer Frau schlafen, sollten sie klären, ob sie das überhaupt kann

Sie wollen unbedingt mit einer Frau ins Bett? Überlegen Sie sich das gut. Frauen wissen ganz offensichtlich nicht, was sie in einem Bett anstellen sollen. Viele Frauen machen im Bett alles falsch. Die unbeholfene Einstellung der Frauen in Bezug auf Bettgeschichten hat nun eine Studie eindrucksvoll belegt. Das krasse Ergebnis der Wissenschaftler an der britischen Cambridge University: Frauen verbringen mehr Zeit im Bett als Männer, schlafen aber weniger.  Was machen sie denn sonst im Bett? Vor allem, da der Mann längst schläft?

Bevor Sie also mit ihr schlafen, sollten sie sicherstellen, ob sie das überhaupt kann: schlafen. Sonst wird’s stressig. Ich weiß, es gibt da diesen Spruch: Ein Mann entspannt im Bett, eine Frau muss entspannt sein, um ins Bett zu gehen. Oder jedenfalls so ähnlich. Aber warum legen die Ladys sich nicht einfach später hin und machen vorher noch etwas anderes? Das wache Rumgewälze bringt doch nichts. So wecken sie im schlimmsten Fall nur den Mann auf!

Aprpopos Stress im Bett: Was mir bei dieser Studie fehlt, ist eine Frage nach der geographischen Ausbreitung von Mann und Frau im Schlaf. Ich habe nämlich das Gefühl, Frauen verbrauchen mehr Platz im Bett als Männer, obwohl sie eigentlich viel weniger benötigen. Genauer gesagt: Eine Frau nimmt im Bett in etwa doppelt so viel Raum ein wie der Mann, obwohl sie meist nur halb so groß ist  bzw. nur halb so viel wiegt. Das Bett-Territorium von Mann und Frau verhält sich wie Strand und Ozean: Der Mann bekommt nur den krümeligen Streifen an der Seite. Das ist wohl auch der Grund, warum die Mädels so spät einschlafen: Erst warten sie, bis ihr Kerl pennt, dann schieben sie ihn mit ihren kratzwollsockigen Füßen Stück für Stück an den Bettrand und fixieren ihn dort mit Kissen-Stoppern. Danach breiten Sie sich in aller Ruhe im Ozean der Gemütlichkeit aus, klauen dem Mann noch die Decke – und schlafen endlich zufrieden ein.

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Ihr Beziehungsstatus bei Facebook: Es ist komplizierter als Sie denken!

Wie lautet Ihr Beziehungsstatus bei Facebook? Single? Verlobt? “Es ist kompliziert”? Ich sage Ihnen etwas: Am besten hacken Sie sich da rein und schreiben: “Es geht Sie nix an!” Denn glauben Sie mir, Sie wollen nicht, dass Facebook diese Dinge weiß. Denn so weiß Facebook auch, dass sie frisch verknallt sind – oder dass Sie sich von Ihrer bisherigen Liebsten trennen wollen. Facebook weiß zu viel. Und was passiert in einem guten Film mit jemandem, der zu viel weiß? Genau: Er regiert die Welt und kann erst von einem nymphomanen Agenten im Anzug oder einer Horde Kinder plattgemacht werden. Egal, darum geht es hier nicht. Es geht darum, woher Facebook das alles weiß. Die Data-Science-Abteilung des Netzgiganten sammelt Ihre Daten und kann damit sogar Beziehungsverläufe berechnen. So wissen die Schnüffler von der FB-I (Facebook-Intellegence) oft, dass Sie verliebt sind, bevor Sie es selbst wissen.

Wenn sich Paare finden, verzeichnen die Facebook-Detektive einen deutlichen Anstieg der beiderseitigen Timeline-Einträge. Sobald das Paar dann endlich zusammengekommen ist, geht diese Kurve in den Keller – weil die beiden jetzt naturgemäß eher im Bett miteinander turteln als sich gegenseitig zuzuposten. Beide schreiben nun wesentlich seltener, dafür aber inniger an die Pinnwand des Partners. Und wenn die Liebe zerbricht? Dann deutet sich das bei Facebook am Tag vor der Trennung durch große Aktivität im gesamten Freundeskreis an. Auch unmittelbar nach der Trennung gibt es starke Ausschläge, in den folgenden Wochen weiterhin höhere Aktivität als in Zeiten vor der Beziehung.

Das kümmert Sie nicht? Na, von wegen. Zunächst mal: Was Facebook weiß, weiß die NSA längst auch. Außerdem kann Facebook dieses Wissen über Sie natürlich  nutzen. Zum Beispiel, indem es zu den beschriebenen Zeitpunkten spezifische Werbung schaltet, etwa für Valentinstags-Geschenke oder romantische Kreuzfahrten. Gut, das nervt nur - zunächst. Aber spätestens wenn plötzlich massenweise Werbung für Paartherapien, Single-Reisen und Partnerbörsen in Ihrer Timeline finden, obwohl Sie glauben, in Ihrer Beziehung sei alles in Ordnung, sollte Sie interessieren, was in Ihrem Facebook-Freundeskreis gerade so abgeht. Womöglich haben Sie den Prä-Trennungs-Rush verpasst? Noch besser aber ändern Sie, wie gesagt, Ihren Beziehungsstatus in “Mönch” oder “Baum”, damit Ihre Gefühle bleiben, was sie sind: Ihre Privatsache.

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Valentinstag beginnt mit ‘V’ wie Volksverdummung und endet auf ‘G’ wie Genug davon!

Heute ist wieder dieser verdammte Valentinstag. Ich habe an dieser Stelle ja bereits erwähnt, dass bis heute nicht bekannt ist, auf welchen heiligen Valentinus dieser Tag zurückgeht – ob auf Valentin von Terni oder Valentin von Viterbo. Es ist aber bekannt, dass diese Männer beide enthauptet wurden. Als wäre das ein Akt der Nächstenliebe, geistern zu diesem Anlass jedes Jahr wieder Valentinstag-Umfragen durch die Welt. So erfahren wir heute, dass 76 Prozent der Liebenden ihren Partner täglich küssen, 62 Prozent  ihren Partner täglich umarmen, 43 Prozent ihrem Partner täglich “Ich liebe dich” sagen, 21 Prozent täglich miteinander intim sind. Nach täglichen Enthauptungen wurde wohl nicht gefragt. Was ich am Valentinstag so hasse? Jüngst erhielt ich eine E-Mail von einer etablierten ’Imagedesignerin’  und Flirtexpertin, in der sie Tipps und Anregungen für den V-Tag gibt. Ich zitiere mal:

Für Männer gilt: Bei so einer Verabredung die Ritterlichkeit auspacken und das ganze Mantel und Degen-Programm durchziehen. (Tür aufhalten, Dame vorgehen lassen, die Rechnung übernehmen, etc…) Die meisten Frauen sind romantisch und schätzen es sehr, wenn ein Mann in Beziehungsdingen die Beschützer- und Verehrerrolle übernimmt. Gut zuhören ist wichtig und bei Interesse unbedingt zum Abschluss den Mund aufmachen und nach einem nächsten Date fragen!
Für Frauen gilt: Geben Sie Ihrem Date eine faire Chance. Auch der optisch perfekte Dressman hat Macken. Der unscheinbarere, ruhigere Typ überzeugt vielleicht mit herausragenden charakterlichen Qualitäten. 

Männer haben also immer Macken, sind kommunikativ nicht ganz auf der Höhe, was aber egal ist, solange sie der Frau die Tür aufhalten und brav das Essen bezahlen. Frauen hingegen sind romantisch und haben niemals Macken. Dafür aber auch kein Geld, sonst müsste der Mann nicht für sie mit zahlen. Wenn ich lese, dass jeder Mann “eine faire Chance” verdient, denke ich eher an Hunde im Tierheim als an gleichwertige Gegenüber für ein Date. Wir lernen: Der Valentinstag ist und bleibt das Datum im Jahr, wo sämtliche edlen Gleichstellungsbestrebungen wertlos werden, wo sämtliche Klischees wieder ausgepackt werden und an dem Männer in jeder Hinsicht gedemütigt werden sollen. Vielleicht sind ja die Valentine deswegen auch beide geköpft worden.

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Berauschende Schönhight: Eine gut aussehende Frau wirkt tatsächlich wie eine Droge auf Sie

Männer sehen gern schöne Frauen. Männer könnten den ganzen Tag schöne Frauen ansehen. Monatelang. Jahrelang. Es ist wie eine Sucht – und da ist tatsächlich etwas dran: Forscher der Universität Oslo haben jetzt bewiesen, dass das Betrachten einer schönen Frau im Gehirn eines Mannes ähnliche Wirkungen auslöst wie eine Droge. Durch den schönen Anblick werden Opioide, körpereigene Verwandte von Opium, ausgeschüttet und lagern sich an den Rezeptoren des Belohnungssystems an, was bei Ihnen dann ein Wohlgefühl auslöst. Das wiederum führt dazu, dass Sie beim Anblick schöner Frauen unwillkürlich ein Grunzen oder ein Pfeifen ausstoßen. Und diese Schönheit - das wissen wir alle – kann Sie süchtig machen. Marianne ist schlimmer als Marihuana, Coco gefährlicher als Kokain und Christa wirkt verheerender als Crystal Meth.

Wenn wir also alle nicht gut aufpassen, Männer, dann reißt uns der Drogenstrudel in einer Schönheitssuchtspirale in den Abgrund, immer tiefer hinab bis in die Gosse. Da liegen wir dann, übel riechend und verlottert, in abgerissener Kleidung und mit Zottel-Bärten, immer eine zusammengerollte Nacktzeitschrift unter den Arm geklemmt, aus der wir ab und zu gierig einen Zug nehmen, um unsere Sucht zu stillen. Wobei das nur mäßig hilft, den Entzug zu lindern. Denn eines ist klar: Die Augendroge Schönheit ist auf Papier längst nicht so gut wie das unverschnittene Zeug aus der Natur. Aber da kommen wir in unserem verwahrlosten Zustand nicht mehr heran – außer wir spannen mal bei einer schönen Erdgeschossbewohnerin durch die Vorhänge. Aber auch dann wissen wir: Wir werden sie niemals alle haben können. Und sacken bitter weinend zurück auf die Knie, in den Schmutz unseres Daseins.

Tja, so wird es wohl kommen. Pech. Nur eines noch: Süchtige gelten doch allgemein als Kranke, oder? Verdienen Männer nicht also auch ein wenig Mitleid? Müsste uns der Entzug nicht durch Substitutionspräparate und Ersatzdrogen erleichtert werden? Früher hätte man gesagt: Pornos auf Krankenschein. Heute könnte es vielleicht Hefte und Filme auf Rezept geben. Und ganz wichtig wäre angemessene Pflege, durch die Hände einer schönen, drallen Krankenschwester. Oder zwei, nein: drei. In so total engen, kurzen Schwesternkostümen. Nur so als Idee.

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Frauen werden mit den krassesten Kaufrausch-Methoden gezielt dazu gebracht, Männer kaputtzushoppen

Es gibt Sätze, denen kaum wer widerspricht. Etwa: Die Erde ist eine Kugel. Oder: Wasser ist nass. Oder: Frauen gehen gern shoppen. Die meisten dieser Sätze ertragen wir Männer mit großer Gleichmut – andere treiben uns regelmäßig in den Wahnsinn. Etwa: Frauen gehen gern shoppen. Vor allem weil Frauen Männer immer mitnehmen wollen zum Shoppen. Nägelkauend und wartend vor irgendwelchen Modeketten-Filialen oder in Damenabteilungen von Kaufhäusern fragen wir uns also: Wie dämmen wir das Shoppen ein? Nein, ich rede nicht davon, ihr das Haushaltsgeld zu kürzen, ihr niedlichen Ewiggestrigen! Ich dachte eher an gelungene Ablenkung, etwa durch Aufenthalte im Wellness-Spa. Aber: Was ist für einen Mann näher an “Pest oder Cholera” als die Wahl “Shoppen oder Wellness”?

Nun habe ich aber eine mögliche Shopping-Bremse gefunden. Mein Tipp: Halten Sie Ihre Angebetete von Internetvideos und sozialen Netzwerken fern! Denn eine aktuelle Studie hat herausgefunden: “Bewegtbild und Social Media steigern weiblichen Konsum. Na, bitte. Soll ich Ihnen übrigens mal sagen, wie die Studie heißt? Sie heißt: ”kauFRAUsch Studie 2014″. Sie befasst sich damit, Mittel und Wege aufzutun, mit denen Frauen noch besser zum Einkaufen verleitet werden. Oder besser: Noch gezielter in den Kaufrausch dirigiert werden. Können Sie das glauben? Wer braucht denn Instrumente, um Frauen noch mehr zum Shoppen zu verführen?! Es braucht doch auch niemand Instrumente, die Wasser noch besser bei null Grad gefrieren lassen. Es braucht auch keiner Studien, um herauszufinden, wie etwas noch besser zu Boden fällt, wenn man es vom Tisch kippt.

Na, es hat ja auch sein Gutes. Sie wissen jetzt, dass Sie Ihre Liebste von YouTube und Facebook fernhalten müssen. Und wir haben jedes Recht, nun von den Instituten auch endlich Instrumente einzufordern, um Männer noch besser zum Biertrinken zu verleiten. Wobei, bei genauerem Überlegen – auch dazu animiert die ”kauFRAUsch Studie 2014″ ganz vortrefflich…

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Jeder Streit eine Katastrophe: Wenn Ihre Liebste Alpträume hat, dann meistens von Ihnen

Frauen träumen anders als Männer. Und damit meine ich jetzt nicht, dass Frauen vom Kuscheln träumen und Männer von etwas anderem. Ich meine, dass Frauen insbesondere andere Alpträume haben als Männer. Eine Studie der University of Montreal zeigte gerade, dass Männer eher von Naturkatastrophen wie Erdbeben träumen, Frauen aber eher von Beziehungsdramen und Streitigkeiten in der Familie. Jedem sein Horrorszenario. Bei Männern ist es der Weltuntergang, bei Frauen ist es der Mann. Charmant.

Nun könnte man sagen: Wenn Sie sich mit Ihrer Angebeteten zoffen, ist das für diese jedes Mal so wie ein Erdbeben. Man könnte aber auch urteilen: Typisch Frauen und Männer. Während nämlich die Kerle auch hier immer alles gern physisch und brachial austragen, geht es bei den Frauen meistens ums Zwischenmenschliche. Man sehe sich nur 6-jährige Kinder an, wie sie Star Wars wahrnehmen: Die Jungs tauschen sich über die Kampfstärke von Raumschiffen aus und fachsimpeln über die Anzahl von Lichtschwertklingen. Die Mädels rätseln lieber darüber, wie Luke Skywalker als Sohn von Darth Vader auch der Bruder von Prinzessin Leia sein kann, und wie es sich wohl im Nachhinein für Luke anfühlt, mal seine Schwester inniglich auf den Mund geküsst zu haben. Jaja, immer schön alles auf der Beziehungsebene.

Sie können sich natürlich fragen, ob Ihre Erdbeben-Träume nicht letztlich auch Versinnbildlichungen von Gefühlen sind, schließlich kennen ja nur die wenigsten Erdstöße und Vulkanausbrüche aus eigener Anschauung und müssen sie deswegen auch selten im Traum aufarbeiten. Vielleicht beheben also Männer ja auch bloß Ihre emotionalen Eruptionen, wenn Sie träumend im Supermann-Dress einen Korken auf den Eyjafjallajökull pfropfen.

Wie auch immer. Wenn sich das nächste Mal Ihre Liebste nachts in wilden Träumen auf dem Kissen hin und her wirft, wissen Sie, dass es ein Leichtes ist, sie zu beruhigen. Flüstern Sie ihr einfach ins Ohr: “Es ist alles gut. Vertragen wir uns wieder. Kein Streit mehr, alle haben dich lieb.” Wälzt sie sich weiter herum, müssen Sie stärkere Geschütze auffahren. Atmen Sie schnaufend in einen Plastikbecher und sagen: “Schluss jetzt! Oder ich zeige dir die dunkle Seite der Nacht!” Hilft das immer noch nicht, rütteln Sie heftig am Bett und springen darauf herum, bis sie erwacht. Dann schauen Sie ihr erschrocken in die Augen und sagen: “Wahnsinn! Hast du auch von einem Erdbeben geträumt?”

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Frauen trauen Männern eine Menge zu, aber nur was das Betrügen und Fremdgehen angeht

Was ist für Sie fremdgehen? Lassen wir die übliche “Es-ist-nicht-wie-du-denkst”- Situation mit Nachbar oder Nachbarin im dampfenden Schlafzimmer mal beiseite. Ist ein Kuss schon fremdgehen? Die meisten würden sagen: Ja, klar. Aber schon hier wird es komplizierter, wenn es in die Feinheiten geht: Wenn es ein langer, nasser, klebriger Kuss ist, dann ja. Wenn es aber ein harmloses Wangen-Bussi ist, dann eher nein. Einer neuen Umfrage zufolge sagen 81 Prozent der Frauen, Küssen ist fremdgehen. Männer sagen das nur zu 63 Prozent. Haben die an eine andere Art zu küssen gedacht? Oder sind Männer einfach toleranter? Es fällt jedenfalls auf, dass Männer bei nahezu allen Varianten des möglichen Betrugs nachsichtiger sind. Während Frauen einen Engtanz ihres Mannes mit einer anderen Schönheit zu 45 Prozent als Seitensprung werten, sehen das umgekehrt Männer bei ihren Frauen im Tanz mit einem anderen nur zu 31 Prozent so eng. Ein Fünftel der Frauen fühlt sich schon betrogen, wenn ihre Männer einen Porno anschauen. Das denkt umgekehrt nur ein Zehntel der Männer. Im Zeitalter der Online-Porno-Portale denken da einige Frauen wohl, ihr Mann hätte eine Fremdgeh-Flatrate.

Überhaupt das Internet: Angeblich macht es die Liebe so viel leichter. Noch nie war es so einfach, aus so vielen Partnern zu wählen, jemanden zu finden, Kontakt aufzunehmen und zu halten. Aber umgekehrt eröffnen sich auch ganz andere Risiken. Drei Viertel der Frauen empfinden es nämlich schon als Seitensprung, wenn ihr Mann sich nur bei einem Dating-Portal anmeldet (umgekehrt denken so nur 57 Prozent der Männer). Dabei will der Typ vielleicht nur mal seinen Marktwert checken, weil sie ihm immer nur sagt: “Du arme Pfanne hast so ein Glück, dass ich bei dir bleibe.” Oder er will nur auf Drängen eines Freundes dessen neue Favoritin abchecken, damit der nicht wieder auf eine Prostituierte reinfällt. Oder er will nur seine Liebste mit einer Reise überraschen und denkt, Parship wäre ein Kreuzfahrtschiff für Paare. Egal.

Jedenfalls finde ich, dass dieses Misstrauen der Frauen nur eines zeigt: Sie haben eine vorgefasste Meinung über Männer. Sie vertrauen weniger, weil sie einfach immer mehr davon ausgehen, dass Männer fremdgehen. Einige werden da vielleicht ihre Erfahrungen gemacht haben – aber da ist auch viel generelles Misstrauen dabei. Ich kann nur sagen: Solange Frauen immer nur davon überzeugt sind, dass Männer fremdgehen, solange Frauen immer weiter dieses Bild vom grundsätzlich untreuen Mann pflegen, solange werden Männer auch immer einen wichtigen Grund weniger haben, sich am Riemen zu reißen. Ruf ruiniert = ungeniert. Geradezu heuchlerisch finde ich es dann aber, wenn Frauen einem ertappten Fremdtänzer noch auf der Tanzfläche ins Gesicht jaulen: “Und ich dumme Kuh habe dir vertraut!”

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Eine Frau kann sich besser an Geburtstage erinnern. Als Mann können Sie das vergessen!

Haben Sie auch schonmal den Geburtstag Ihrer Liebsten vergessen? Oder den Tag Ihres ersten Kusses? Und haben Sie sich dann oder zu anderen Gelegenheiten auch jedes Mal anhören müssen, dass Sie “immer alles vergessen”? Nun, das ist zwar eine totale Übertreibung – aber dennoch ein bisschen wahr. Norwegische Forscher haben jetzt in einer Studie mit etwa 48.000 befragten Männern und Frauen festgestellt, dass Männer tatsächlich vergesslicher sind als Frauen. Und das ist völlig unabhängig vom Alter der Männer – sie sind mit 30 so vergesslich wie mit 60. Es ist also alles ganz natürlich. Hurra! Das ist mal eine Ausrede, die Frauen verstehen!

Allerdings muss ich sagen, dass die Frauen den Männern das Vergessen auch leicht machen, bzw. sie machen uns das Erinnern schwer. Ein Geburtstag ist ja noch ganz gut zu merken. Der Tag Ihres ersten Kusses ist schon schwieriger – zumal der sich oft in Zuständen ereignet, in denen das Erinnerungsvermögen ohnehin getrübt ist (hicks). Und dann gibt es ja noch den Tag des ersten gemeinsamen Dates, den Tag der ersten gemeinsamen Nacht (das klingt schon bescheuert), den Morgen des ersten gemeinsamen Frühstücks und den Tag, an dem Sie zum ersten Mal zusammen in den Urlaub fuhren. Damit nicht genug, gilt es auch noch, Feinheiten zu beachten. Wehe, Sie erinnern sich etwa nur an den Tag, an dem Sie aus dem ersten gemeinsamen Urlaub zurückgekehrt sind! Das wirkt ja, als hätten Sie diesen geradezu herbeigesehnt. Jaja, das Erinnern fällt schwer. Andererseits…

Neulich saß ich mit meiner Frau vor dem Fernseher. In einer Spielshow wurden Fotos von Fußballern aus den 70ern, 80ern und 90ern gezeigt. Ich bin überhaupt kein fanatischer Fußballfan – aber ich erkannte sie alle sofort, einige schneller als der anwesende “Experte”. Meine Frau sagte staunend: “Wahnsinn, was du dir alles merken kannst!” Ich will jetzt nicht sagen, dass Männer andere Prioritäten setzen, oder dass mir Ex-Fußballer wichtiger sind als die Liebe zu meiner Frau. Aber ich war im Nachhinein schon ziemlich froh, weil sie über dieses Ereignis ganz vergaß, dass genau dies der Jahrestag unseres ersten gemeinsamen Kinobesuchs war.

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Zu frühe Liebe kann nicht nur Ihr Herz brechen lassen, sondern auch Ihre Knochen

Wenn Sie zu jung heiraten, besteht die Gefahr, dass die Frau Ihnen nicht nur das Herz bricht, sondern auch Ihre Knochen brüchig werden lässt, wie eine große Vergleichsstudie jetzt gezeigt hat. Männer, die erst nach dem 25. Geburtstag zum ersten Mal heiraten, haben demnach wesentlich stabilere Wirbelknochen als solche, die früher einer Frau das Ja-Wort gaben. Bei Männern, die früher heirateten oder eine lange Partnerschaft eingingen, stellten die Forscher sogar fest, dass die Knochenstabilität mit jedem Jahr, dass sie vor ihrem 25. Geburtstag geheiratet hatten, abnahm.

Ich weiß, was Sie jetzt für Assoziationen haben: “Die Frau saugt ihn aus bis aufs Mark!” Oder: “Die Liebe schlägt ihm auf die Knochen.” Tatsächlich vermuten die Forscher, dass die Verschlechterung in der Knochendichte etwas mit dem Stress zu tun hat, den ein junger Mann oder gar Familienvater hat. Was mich wundert: Angeblich soll die Liebe doch so gesund sein? Und angeblich soll Familie doch glücklich machen? Und angeblich ist es doch besser, früh mit der Familie loszulegen, wenn man noch jung und belastbar ist? Diese Studie zeigt, dass an all diesen Punkten etwas faul sein könnte.

Viel wichtiger ist jedoch wie immer eine andere Frage: Was wollen Ihnen die Forscher konkret damit sagen? Vielleicht: “Liebe Männer, bitte bindet euch nicht zu früh, vögelt lieber unverbindlich in der Gegend rum, bis ihr 25 seid!” Stellen Sie sich doch mal einen Mann vor, der mit Anfang 20 seine absolute Traumfrau trifft. Die sagt zu ihm: “Ich will mit dir zusammen sein, jetzt sofort und für immer. Ich will mit dir wahnsinnig tollen Sex haben, dich heiraten und deine Kinder kriegen.” Was soll er da antworten? “Öh, das ist voll nett von dir und so, aber das ist schlecht für meine Knochen. Könntest du zu meinem 25. Geburtstag nochmal vorbeischauen? Du bist herzlich eingeladen!” Nee, oder? Sie sehen: Die Forschung geht oft an den Bedürfnissen des Lebens vorbei. Ich sage: Vergessen Sie’s. Wenn Ihnen von der Liebe die Knochen knacken, kann es Ihnen so schlecht nicht gehen.

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