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Frauen trauen Männern eine Menge zu, aber nur was das Betrügen und Fremdgehen angeht

Was ist für Sie fremdgehen? Lassen wir die übliche “Es-ist-nicht-wie-du-denkst”- Situation mit Nachbar oder Nachbarin im dampfenden Schlafzimmer mal beiseite. Ist ein Kuss schon fremdgehen? Die meisten würden sagen: Ja, klar. Aber schon hier wird es komplizierter, wenn es in die Feinheiten geht: Wenn es ein langer, nasser, klebriger Kuss ist, dann ja. Wenn es aber ein harmloses Wangen-Bussi ist, dann eher nein. Einer neuen Umfrage zufolge sagen 81 Prozent der Frauen, Küssen ist fremdgehen. Männer sagen das nur zu 63 Prozent. Haben die an eine andere Art zu küssen gedacht? Oder sind Männer einfach toleranter? Es fällt jedenfalls auf, dass Männer bei nahezu allen Varianten des möglichen Betrugs nachsichtiger sind. Während Frauen einen Engtanz ihres Mannes mit einer anderen Schönheit zu 45 Prozent als Seitensprung werten, sehen das umgekehrt Männer bei ihren Frauen im Tanz mit einem anderen nur zu 31 Prozent so eng. Ein Fünftel der Frauen fühlt sich schon betrogen, wenn ihre Männer einen Porno anschauen. Das denkt umgekehrt nur ein Zehntel der Männer. Im Zeitalter der Online-Porno-Portale denken da einige Frauen wohl, ihr Mann hätte eine Fremdgeh-Flatrate.

Überhaupt das Internet: Angeblich macht es die Liebe so viel leichter. Noch nie war es so einfach, aus so vielen Partnern zu wählen, jemanden zu finden, Kontakt aufzunehmen und zu halten. Aber umgekehrt eröffnen sich auch ganz andere Risiken. Drei Viertel der Frauen empfinden es nämlich schon als Seitensprung, wenn ihr Mann sich nur bei einem Dating-Portal anmeldet (umgekehrt denken so nur 57 Prozent der Männer). Dabei will der Typ vielleicht nur mal seinen Marktwert checken, weil sie ihm immer nur sagt: “Du arme Pfanne hast so ein Glück, dass ich bei dir bleibe.” Oder er will nur auf Drängen eines Freundes dessen neue Favoritin abchecken, damit der nicht wieder auf eine Prostituierte reinfällt. Oder er will nur seine Liebste mit einer Reise überraschen und denkt, Parship wäre ein Kreuzfahrtschiff für Paare. Egal.

Jedenfalls finde ich, dass dieses Misstrauen der Frauen nur eines zeigt: Sie haben eine vorgefasste Meinung über Männer. Sie vertrauen weniger, weil sie einfach immer mehr davon ausgehen, dass Männer fremdgehen. Einige werden da vielleicht ihre Erfahrungen gemacht haben – aber da ist auch viel generelles Misstrauen dabei. Ich kann nur sagen: Solange Frauen immer nur davon überzeugt sind, dass Männer fremdgehen, solange Frauen immer weiter dieses Bild vom grundsätzlich untreuen Mann pflegen, solange werden Männer auch immer einen wichtigen Grund weniger haben, sich am Riemen zu reißen. Ruf ruiniert = ungeniert. Geradezu heuchlerisch finde ich es dann aber, wenn Frauen einem ertappten Fremdtänzer noch auf der Tanzfläche ins Gesicht jaulen: “Und ich dumme Kuh habe dir vertraut!”

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Eine Frau kann sich besser an Geburtstage erinnern. Als Mann können Sie das vergessen!

Haben Sie auch schonmal den Geburtstag Ihrer Liebsten vergessen? Oder den Tag Ihres ersten Kusses? Und haben Sie sich dann oder zu anderen Gelegenheiten auch jedes Mal anhören müssen, dass Sie “immer alles vergessen”? Nun, das ist zwar eine totale Übertreibung – aber dennoch ein bisschen wahr. Norwegische Forscher haben jetzt in einer Studie mit etwa 48.000 befragten Männern und Frauen festgestellt, dass Männer tatsächlich vergesslicher sind als Frauen. Und das ist völlig unabhängig vom Alter der Männer – sie sind mit 30 so vergesslich wie mit 60. Es ist also alles ganz natürlich. Hurra! Das ist mal eine Ausrede, die Frauen verstehen!

Allerdings muss ich sagen, dass die Frauen den Männern das Vergessen auch leicht machen, bzw. sie machen uns das Erinnern schwer. Ein Geburtstag ist ja noch ganz gut zu merken. Der Tag Ihres ersten Kusses ist schon schwieriger – zumal der sich oft in Zuständen ereignet, in denen das Erinnerungsvermögen ohnehin getrübt ist (hicks). Und dann gibt es ja noch den Tag des ersten gemeinsamen Dates, den Tag der ersten gemeinsamen Nacht (das klingt schon bescheuert), den Morgen des ersten gemeinsamen Frühstücks und den Tag, an dem Sie zum ersten Mal zusammen in den Urlaub fuhren. Damit nicht genug, gilt es auch noch, Feinheiten zu beachten. Wehe, Sie erinnern sich etwa nur an den Tag, an dem Sie aus dem ersten gemeinsamen Urlaub zurückgekehrt sind! Das wirkt ja, als hätten Sie diesen geradezu herbeigesehnt. Jaja, das Erinnern fällt schwer. Andererseits…

Neulich saß ich mit meiner Frau vor dem Fernseher. In einer Spielshow wurden Fotos von Fußballern aus den 70ern, 80ern und 90ern gezeigt. Ich bin überhaupt kein fanatischer Fußballfan – aber ich erkannte sie alle sofort, einige schneller als der anwesende “Experte”. Meine Frau sagte staunend: “Wahnsinn, was du dir alles merken kannst!” Ich will jetzt nicht sagen, dass Männer andere Prioritäten setzen, oder dass mir Ex-Fußballer wichtiger sind als die Liebe zu meiner Frau. Aber ich war im Nachhinein schon ziemlich froh, weil sie über dieses Ereignis ganz vergaß, dass genau dies der Jahrestag unseres ersten gemeinsamen Kinobesuchs war.

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Zu frühe Liebe kann nicht nur Ihr Herz brechen lassen, sondern auch Ihre Knochen

Wenn Sie zu jung heiraten, besteht die Gefahr, dass die Frau Ihnen nicht nur das Herz bricht, sondern auch Ihre Knochen brüchig werden lässt, wie eine große Vergleichsstudie jetzt gezeigt hat. Männer, die erst nach dem 25. Geburtstag zum ersten Mal heiraten, haben demnach wesentlich stabilere Wirbelknochen als solche, die früher einer Frau das Ja-Wort gaben. Bei Männern, die früher heirateten oder eine lange Partnerschaft eingingen, stellten die Forscher sogar fest, dass die Knochenstabilität mit jedem Jahr, dass sie vor ihrem 25. Geburtstag geheiratet hatten, abnahm.

Ich weiß, was Sie jetzt für Assoziationen haben: “Die Frau saugt ihn aus bis aufs Mark!” Oder: “Die Liebe schlägt ihm auf die Knochen.” Tatsächlich vermuten die Forscher, dass die Verschlechterung in der Knochendichte etwas mit dem Stress zu tun hat, den ein junger Mann oder gar Familienvater hat. Was mich wundert: Angeblich soll die Liebe doch so gesund sein? Und angeblich soll Familie doch glücklich machen? Und angeblich ist es doch besser, früh mit der Familie loszulegen, wenn man noch jung und belastbar ist? Diese Studie zeigt, dass an all diesen Punkten etwas faul sein könnte.

Viel wichtiger ist jedoch wie immer eine andere Frage: Was wollen Ihnen die Forscher konkret damit sagen? Vielleicht: “Liebe Männer, bitte bindet euch nicht zu früh, vögelt lieber unverbindlich in der Gegend rum, bis ihr 25 seid!” Stellen Sie sich doch mal einen Mann vor, der mit Anfang 20 seine absolute Traumfrau trifft. Die sagt zu ihm: “Ich will mit dir zusammen sein, jetzt sofort und für immer. Ich will mit dir wahnsinnig tollen Sex haben, dich heiraten und deine Kinder kriegen.” Was soll er da antworten? “Öh, das ist voll nett von dir und so, aber das ist schlecht für meine Knochen. Könntest du zu meinem 25. Geburtstag nochmal vorbeischauen? Du bist herzlich eingeladen!” Nee, oder? Sie sehen: Die Forschung geht oft an den Bedürfnissen des Lebens vorbei. Ich sage: Vergessen Sie’s. Wenn Ihnen von der Liebe die Knochen knacken, kann es Ihnen so schlecht nicht gehen.

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Hunger vor Liebe: Frauen lassen sich auf mehr Diäten ein als auf Männer

Frauen machen zu viele Diäten. Das wissen wir, und das allein ist schon nervig genug. Vor allem, weil wir Männer diese Kalorienzählerei und Jeden-Tag-Kohlsuppe-Manie so oft mitmachen müssen. Aber jetzt stellen neue Zahlen dieses Phänomen in einen völlig anderen Zusammenhang. Der Umfrage eines britischen Nahrungsergänzungsmittel-Herstellers zufolge haben Frauen nur halb so viele Sexpartner wie sie Diäten hinter sich bringen. Im Durchschnitt, so die Ergebnisse, geht eine Frau in ihrem Leben mit 8 Männern ins Bett (nacheinander, Anm. d. Red.), kämpft sich aber durch 16 Diäten.

Wow. Das nenne ich mal einen neuen Weltrekord im Äpfel-mit-Birnen-Vergleichen. Ich meine, was kommt als nächstes? Frauen gehen öfter ins Bad als sie Schokolade essen? Ein Mann trinkt in seinem Leben mehr Liter Bier als er Blind Dates hat? Und wie messe ich ein Blind Date in Litern? Das hängt wahrscheinlich stark davon ab, wie viele Diäten meine Blind-Date-Partnerin schon hinter sich hat – bzw. wie erfolgreich diese waren.

Überhaupt: Was soll diese Umfrage den Frauen sagen? Hüpft mal lieber mit mehr Männern ins Bett, um eure Hunger-Hüpf-Ratio zu verbessern? Sex macht schlanker als Diät? Wer öfter hungert, ist weniger geil? Oder: isst weniger geil? Natürlich ließe sich auch eine andere Botschaft daraus lesen. Denn: Welche Frau macht öfter Diät? Genau: Eine, die öfter bei der vorherigen Diät gescheitert ist. Und welche Frau hat weniger Sex-Partner: eine, die erfolgreich Diät gehalten hat oder eine, die eher weniger erfolgreich …? Ich will das hier gar nicht weiter auswalzen. Ich will aber sagen, dass in dieser Statistik ein wichtiger Punkt fehlt: Der Kohlsuppen-K.O.-Quotient. Wenn es schon um Hungern und Partnerschaft geht, ist doch neben der Frage, wie viele Diäten eine Frau gemacht hat, vor allem eines interessant: Wie oft ist einer Frau wegen ihrer ganzen Diäten schon der genervte Mann weggerannt?  Ich sage immer: Lieber eine Frau mit 10 Pfund mehr als eine mit 10 Diäten im Jahr. Denn diese ganzen Essperimente machen Männer wahnsinnig. Da entpuppt sich die Trennkost schlussendlich ganz oft im Wortsinn als Trenn-Kost.

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Vorsicht, Eheringe produzieren Rettungsringe: Die Ehe ist in Wahrheit eine Fett-Falle für Männer

Sie kennen doch sicherlich dieses Internet-Foto von der hübschen Frau im Hochzeitsschleier, die freudestrahlend ihren frisch angetrauten Ehemann umarmt, und über deren Kopf ein Gedanke aufscheint: “NOW I CAN GET FAT!” Was haben wir gelacht, nicht wahr. Haha, typisch Frau, erst hübsch machen, dann heiraten, dann unkontrolliert zunehmen, haha. Tja, nur leider stammt der Gedanke neuester Forschung wohl nicht aus dem Kopf der Frau, sondern aus dem des Mannes! Einer US-Studie zufolge sind es insbesondere junge Männer, die nach einer Heirat übergewichtig werden, während die Frauen im Durchschnitt sogar weniger wiegen als vor der Heirat. Und die Kerle können noch nicht einmal eine Schwangerschaft als Grund vorschieben!

Natürlich kursiert auch dafür gleich eine Erklärung im Netz. Männer müssten ja quasi nach der Hochzeit fett werden, heißt es da, denn: “Der Junggeselle kommt abends nach Hause, geht zum Kühlschrank, findet nichts Anständiges darin, also geht er ins Bett. Der Ehemann kommt abends nach Hause, geht ins Bett, findet nichts Anständiges darin, also geht er zum Kühlschrank.” Und wieder grölendes Gelächter. Das Gelächter dicker Ehemänner. Wollen wir etwa so sein?

Natürlich gibt es ein simples Mittel, die Gewichtszunahme zu verhindern: Einfach nicht heiraten. Gehen Sie nicht in die Fett-Falle, bleiben Sie ledig. Dann haben Sie auch mehr Zeit für Sport. Schon mit dem Hochzeitsbankett sparen Sie etwa 20.000 Kalorien ein. Und müssen in den kommenden Jahren nicht den ganzen Kuchen essen, den ihre Frau backt. Oder deren Mutter. So einfach ist das. Kein Ehering, keine Rettungsringe. Dafür hat doch sicherlich auch Ihre Angebetete vollstes Verständnis, die will ja auch nicht, dass Sie fett werden. Die wäre doch die erste, die Ihnen damit in den Ohren liegt: “Weißt du noch, wie deine Füße aussehen? Könntest auch mal etwas abnehmen. Hier, nimm’ noch ein Stück Kuchen!” Ach, das Risiko wäre es Ihnen wert? Hauptsache glücklich mit der Frau, die Sie lieben? Na, da können Sie mal sehen. So viel Wahrheit steckt in diesen Internet-Bildchen.

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Vorsicht! Egal ob Single-Börse oder Zalando, Neujahrs-Frauen suchen jetzt nach Schnäppchen

Männer, wir leben in gefährlichen Zeiten. Laut Befragung eines Single-Portals schickten 20 Prozent der Befragten ihre letzte Liebe im Dezember oder Januar in die Wüste – mehr als in allen anderen Monaten – und starteten das neue Jahr allein. Den Advent haben wir vielleicht schadlos überstanden, aber die Minenfelder der Neujahrsvorsätze liegen noch nicht hinter uns. Als Männer sind wir in diesen Tagen besonders gefährdet, denn Frauen beenden die Beziehung viel häufiger als Männer (48 zu 28 Prozent, Rest: beiderseitiges Einvernehmen).

Männer stehen also auf der Abschussliste – und die Gründe sind klar, das zeigt die Pressemitteilung einer anderen Single-Börse. Dort heißt es: “Zwischen Weihnachten und Valentinstag steigen die Anmeldungen bei Online-Partnervermittlungen rasant an.” So ist das nämlich. Das Frühjahr lauert, der Konsum-Wahn erwacht, Neues muss her. Deutschlands Frauen schaffen Platz im Kleiderschrank. Da wird alles rausgeschmissen, was irgendwie zu sehr “last season” ist – neben Schuhen, Tops und Hosen auch gerne mal der Liebhaber. Um sich dann neuen Zielen zu widmen, oder wie es die Single-Börsianer nennen: “Nächstes Jahr einen Partner finden und auf jeden Fall zu zweit Weihnachten und Silvester verbringen.” Und dann wieder ausmisten und was Neues suchen. Der ewige Kreislauf des Kontaktbörsen-Konsums. Ein Kampfschrei gellt durch unsere gepeinigten Männerherzen: Zalandoooo!

Männer leiden ja weniger am Zalando-Syndrom. Wir sind keine Beziehungs-Shopper, sondern Studien zufolge eher genügsam und nicht so im Optimierungswahn. Wenn wir Kerle einmal in einer Beziehung stecken, strengen wir uns nicht mehr so wahnsinnig an. Und überhaupt: Wenn wir immer wieder neue Frauen wollen, dann beginnen wir gar nicht erst eine Beziehung, sondern legen eine Liste mit Telefonnummern an. Dieses Beziehungsding, also diese serielle Monogamie, das tun Männer doch vor allem, weil Frauen immer gleich einen auf Familie machen wollen. Aber nun stecken wir da drin und müssen damit umgehen. Welche Schlussfolgerung liegt also nahe? 1. Machen Sie Ihrer Angebeteten klar, dass Sie kein Schnäppchen sind. 2. Eruieren Sie selbst den Markt und erzählen ihr ab und zu, welche Luxus-Babes Sie zu Top-Konditionen ins Körbchen bekommen könnten. Zeigen Sie Ihrer Liebsten, dass auch andere Shopperinnen ganz wild darauf sind, Sie einzutüten. 3. Lassen Sie sich nie, nie, nie in einen Kleiderschrank stecken!

 

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Wenn Männer mal ihre Tage haben, werden sie von Frauen verhöhnt und ausgelacht

Was sagen Sie zu Ihrer Angebeteten, wenn sie krank ist? Wahrscheinlich so etwas wie: “Geh’ mal lieber ins Bett und kurier’ dich aus.” Und was sagt die Frau, wenn Sie erkältet sind? Wahrscheinlich so etwas wie: ”Geh’mir nicht auf den Geist mit deinem Gejammer!” Zumindest aber: “Stell dich nicht so an!” Wie oft wurden wir Männer von Frauen schon verhöhnt und ausgelacht, wenn wir von einer Erkältung oder einem grippalen Infekt in die Knie gezwungen wurden. Wie oft wurde unser Röcheln, Schnupfen und Husten von Frauen als “völlig übertrieben” bezeichnet, als “Rumgejaule” und “wehleidige Weicheierei”. ‘Wenn Männer krank sind’ wurde unter Frauen zu einem geflügelten Begriff, der stets Anlass für Klatsch und Tratsch, Spott und Häme war. Schon immer schrien wir dann: “Ungerecht!” Aber wir wurden nicht gehört. Das wird sich jetzt ändern.

Forscher von der Stanford University School of Medicine haben nun in einer Studie gezeigt, dass Männer tatsächlich mehr unter solchen Infekten leiden. Grippe und Erkältung treffen uns härter. Die Forscher entdeckten, dass ausgerechnet das Männerhormon Testosteron dafür verantwortlich ist, dass im männlichen Körper die Immunantwort schwächer ausfällt. Männer mit wenig Testosteron zeigen eine ähnliche Immunreaktion wie Frauen. Männer mit mehr Testosteron leiden mehr. Die Folge: Schnief. Rotz. Hust. Jammer. Die Wissenschaftler sagen, es sei ihnen ein Rätsel, warum ausgerechnet jenes Hormon die Männer schwäche, dass sie ansonsten so stark und männlich machen soll.

Ich finde, dass schon in dieser Annahme, alles Männliche müsse stark sein, eine sehr antiquierte Haltung durchschimmert. Warum muss der Mann eisenhart und unbesiegbar sein? Es wird doch auch sonst immer gefordert, Männer müssten mehr Schwäche zeigen. Auch und gerade Frauen fordern das. Aber wenn es dann eine Immunschwäche ist, welche die Männer zeigen, wird gleich wieder gemault. Man könnte auch sagen, es wird reingetreten, wenn einer krank am Boden liegt. Vielleicht hilft den Mädels ja eine etwas abstrahierte Sichtweise: Diese Studie zeigt, dass auch Männer hormonbedingt unter bestimmten körperlichen Symptomen leiden, welche Frauen erspart bleiben – nur dass die Männer das eben nicht jeden Monat tun, sondern nur wenige Male im Jahr…

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Was alles so passieren muss, bis Sie eine Fröschin am Hals haben

Nach wie vor herrscht in der Forschung Unklarheit darüber, wie viele Frösche eine Frau küssen muss, bis sie einen Prinzen findet. Eine britische Studie hat aber nun immerhin gezeigt, wie viele Frauen ein Mann bzw. wie viele Männer eine Frau küssen muss, bis er oder sie die Liebe fürs Leben findet: Männer müssen 16-mal küssen, Frauen nur 15-mal. Fragen Sie mich bloß nicht, wie viel das jetzt in Fröschen ist.

Ich kann Ihnen nur sagen, was laut Studie noch alles dazu gehört, um die Frau fürs Leben zu finden: Sie müssen 4 Liaisons von weniger als einem Jahr Dauer hinter sich bringen, 2 Beziehungen von einem Jahr oder länger, Sie müssen mit mindestens einer Frau auch zusammengelebt haben, einmal fremdgegangen sein, einmal selbst betrogen worden sein, 3 Blind Dates gehabt haben, 2-mal richtig verliebt gewesen sein, 2-mal Ihr Herz gebrochen bekommen, eine Fernbeziehung gehabt haben – und noch einiges mehr. Puh. Klingt echt nach Arbeit, oder? Fehlt eigentlich nur noch: “Über 7 Brücken musst du gehen/ 7 dunkle Jahre überstehen…” Vielleicht tröstet es Sie, dass für Sie als Mann im Schnitt mehr Sex-Partner abfallen, bis Sie die Richtige finden: Männer haben 10, Frauen nur 7. Auch bei den One-Night-Stands liegen Sie mit 6 zu 4 vorne.

Das alles sieht so sehr nach einem konkreten Plan aus, dass hier schon junge Kolleginnen die Männer im Labello-Spalier antreten lassen, um wenigstens das mit den 15 Küssen schnellstens erledigt zu haben. (Frösche haben wir hier ja nicht.) Dabei sind das doch alles nur statistische Werte, ermittelt unter 2000 Männern und Frauen, die von sich sagen, den Volltreffer bereits gelandet zu haben. Es gibt also gar keine Garantie, dass Sie nach all den Küssen und Bettgeschichten mit der perfekten Frau dastehen – nur eine statistische Wahrscheinlichkeit. Manche erleben die meisten dieser Dinge vielleicht sogar mit nur einer Frau. Andere erleben den Großteil in nur einem Ibiza-Urlaub, Tori Black schafft vieles davon in einem einzigen Film – und mehr. Entscheidend ist für mich daher vor allem eine Aussage dieser Studie: 80 Prozent der Befragten, Männer wie Frauen, sagten, sie seien ihrer Traumfrau oder ihrem Traummann erst dann begegnet, als sie es am wenigsten erwartet haben. Die Liebe ist ein Balance-Akt: Auch wenn es harte Arbeit ist – Sie dürfen sich auch nicht zu sehr bemühen.

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Frauen stehen nicht auf billige sexistische Reklame, auf teure sexistische Reklame aber schon

Beschwert sich Ihre Angebetete auch oft darüber, dass so viel Werbung mit Sex und insbesondere nackten Frauen gemacht wird? Sie hat ja nicht ganz Unrecht – oder was hat Sie gerade hierher gelockt, hm? Um es mal mit den Fantastischen 4 zu sagen: “Titten nur Titten, ich seh’ so viele Titten. Wenn du denkst, das war schon immer so, dann hast du dich geschnitten!” (Individuell aber schnell, 1992) Allerdings hat jetzt eine kleine, aber feine Studie gezeigt, dass sich auch in dieser berechtigterweise zur Schau getragenen Empörung der Damen eine gewisse Verlogenheit breitmacht. Die Wissenschaftler von der University of Minnesota konnten nämlich nachweisen, dass Frauen sexualisierte Werbung sehr wohl gutheißen – wenn sie denn für hochpreisige Luxusartikel wirbt. Sprich: Wird mit einer nackten Frau für ein teures Parfum geworben oder für edle Uhren, findet Frau das meist okay. Soll die Nackte aber ein geringpreisiges Produkt verkaufen, lehnen Frauen das ab. Billig – steht sie nicht drauf.

Das hat, so mutmaßen die Forscher, damit zu tun, dass Frauen ein vitales Interesse daran haben, dass Sex ebenfalls ein kostbares, seltenes, extrem wertvolles Gut bleibt. Denn das soll die Wahrscheinlichkeit senken, dass ihre Männer im Billig-Sex-Wahn um die Häuser streunen. Anders gesagt: Die schnelle, billige und einfache Verfügbarkeit von Sex reduziert die Macht, die Frauen über das Gewähren oder Verweigern von Sex ausüben können. Und darum haben sie auch etwas gegen Werbung, die Sex mit billigen Produkten auf eine Stufe stellt. Interessante These, oder?

Was heißt das nun für Sie? Nun, zunächst einmal heißt es, dass Sie ihr gern die teure Uhr zu Weihnachten schenken dürfen, für die eine nackte Schönheit wirbt – aber nicht das billige Deo. Heißt es aber auch, dass sie verlangen dürfen, dass sie die Uhr jetzt sofort genau so trägt wie in der Werbung – also nackt? Nein, das heißt es nicht. Zumal das unterm Tannenbaum nicht so gut kommt, wenn Omas, Opas, Onkel, Tanten, und Kinder zugegen sind. Aber es heißt schon, dass Sie ihr später heimlich zuraunen dürfen: “Damit siehst du bestimmt besser aus als die Frau in der Reklame. Können wir ja nachher gerne mal ausprobieren…” Den Seltenheitswert tasten Sie damit nicht an – ist ja schließlich nur einmal im Jahr Weihnachten.

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Murphys Liebes-Gesetz: Frauen, die öfter mal im Bett lügen, betrügen auch öfter mal im Bett

Wie schon Ed Murphy sagte: Alles, was schiefgehen kann, wird auch schiefgehen. In Bezug auf Bettgeschichten heißt das zum Beispiel: Frauen, die Ihnen öfter mal einen Höhepunkt vortäuschen, gehen auch eher fremd. Und genau das zeigte gerade eine Studie der Harvard University. Na, bravo. Dazu fallen uns natürlich sofort einige Dinge ein:

- Nicht weiter erstaunlich, weil: Wer im Bett betrügt, tut es auch außerhalb bzw. mit anderen in anderen Betten.

- Nicht weiter erstaunlich, weil: Wer im Bett gezwungen ist, Orgasmen vorzutäuschen, hat vielleicht mal Bock auf besseren Sex.

- Nicht weiter bedrohlich, weil: Es gehen immer noch mehr Männer fremd als Frauen (einer von vier, aber nur eine von sechs).

Das alles ist auch gar nicht weiter schlimm, weil: Männer merken ja angeblich sowieso nie, wenn sie einen Orgasmus vorgetäuscht bekommen. Machen Sie sich jetzt bloß keine Gedanken! Und auch wenn Sie mal das Gefühl haben, dass Ihre Liebste jetzt einmal zu oft und zu laut “Oh, du großer, allmächtiger Donnergott!” gekreischt hat: Konfrontieren Sie die Arme nicht gleich mit dem kombinierten Falschstöhn-Fremdgeh-Verdacht. Sie kann und wird alles abstreiten. Alles was Sie tun können, ist sicherzustellen, dass eine hohe Qualität der sexuellen Versorgung im heimischen Bett gewährleistet ist. Sprich: Mehr reinhängen!

Einen kleinen Nutzwert hat diese Studie aber doch für Sie. Denn ein Mann kann vielleicht nicht feststellen, ob der Höhepunkt einer Frau echt ist, er kann aber sehr wohl merken, dass seine Frau ihn betrügt. Wenn Sie Ihre Liebste also in flagranti mit einem anderen erwischen, würdigen Sie die Frau keines Blickes. Sehen Sie stattdessen dem anderen Mann tief in die Augen und sagen: “Alter, ich weiß, es ist hart. Aber du bringst es nicht. Sie hat dir jeden Orgasmus vorgetäuscht. Ich weiß, wovon ich rede.”

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