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Männer fluchen viel, weil sie für ihr 25 Zentimeter winziges Gemächt keine Beschäftigung finden

Wie sage ich Ihnen das jetzt? Egal, einfach raus damit: Männer haben ständig schlechte Laune, weil sie mehr Sex wollen. Männer denken die ganze Zeit nur darüber nach, ob ihre genitale Ausstattung groß genug ist. Und wenn sie das gerade nicht tun, pöbeln sie herum. So sieht’s aus. Alles Klischees? Nein. Alles aktuelle Studienergebnisse. Hier sehen Sie:

- Eine neue US-Studie sagt, Männer leiden häufiger an Depressionen, weil sie tendenziell eher sexsüchtig sind als Frauen.

- Das Ergebnis einer Befragung des Londoner King’s College lautet: Männer grübeln über die Größe ihrer Männlichkeit nach, auch wenn sie sehr gut bestückt sind.

- Eine Untersuchung der Cambridge University und der University of Pennsylvania ergab: Männer fluchen und schimpfen mehr auf Facebook.

Tja, so sind wir dann also…

NEIN! Sind wir natürlich nicht! Lassen Sie sich das nicht einreden. Nicht die Welt ist voll von solchen rumfluchenden, penisfixierten, sexdepressiven Männern – die Universitäten sind es! Da laufen die offenbar alle rum.  Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht – aber ich habe nichts mit solchen Fluchschwänzen zu tun. Ich kenne auch keinen, der einen kennt. Es gibt offenbar riesige Klischee-Klon-Farmen, in denen die akademische Industrie und vielleicht noch die weltweite Pornoproduktion ihre Probanden und Statisten rekrutieren. Da finden die die alle. Oder erfinden die die? Es ist doch schon erstaunlich, dass sich online vor allem solche Ergebnisse zum Thema Mann sammeln. Klar, sex sells – aber nicht alles was sich gut verkauft, ist auch die Wahrheit. Ich glaube doch auch nicht, dass alle Frauen nur auf der Suche nach dem richtigen Vater für ihre Kinder sind und darum an fruchtbaren Tagen im roten Kleid auf breite Kiefer starren. Jedenfalls glaube ich das solange nicht, bis mich wieder eine anspricht.

Na, ja. Es gibt auch Positives: Im Grunde können wir noch froh sein, dass bei den Männerstudien heute mal nichts zu den Themen Alkohol, Fußball und Gewalt dabei war. Aber wenn ich nicht gleich für meinen 25 Zentimeter winzigen Eumel eine angemessene Beschäftigung finde, haue ich den Laden hier zu Klump und lasse auf dem verdammten Fressenbuch ein paar Begriffe los, die viele Sprachsittenwächter das Ohrenlicht kosten werden.

;-)

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Immer mehr Männer und Frauen landen auf der Suche nach Sex und Liebe im Netz, und da kommen sie jetzt nicht mehr raus

Heute bekam ich mal wieder eine Pressemitteilung von einem dieser Online-Dating-Portale und frage mich so langsam, wo das alles enden soll. Dieser Ableger eines großen Kuppel-Konzerns hat sich auf eine besondere Spielart spezialisiert, und zwar bezeichnet er sich als

“weltweit das führende Dating-Portal für sexy, selbstbewusste, und erfolgreiche Frauen ab 30 (Cougars), die sich in der Blüte ihres Lebens befinden  und eine Beziehung zu einem jüngeren Mann (Toyboy) sowohl in als auch außerhalb des Schlafzimmers suchen.”

Mal ganz abgesehen davon, dass ich mir Schöneres vorstellen kann, mich als Toyboy bezeichnen zu lassen, und dass ich nicht weiß, was “in des Schlafzimmers” heißen soll, schwant mir Böses. Ich habe nichts gegen Online-Dating, es erleichtert vieles und beschleunigt manches. Aber wie bei jedem erfolgreichen Geschäftsmodell drohen jetzt die Auswüchse, die Wucherungen, der Exzess.  Früher haben wir uns über Männer lustig gemacht, die sich ihre Frauen aus dem Katalog aussuchen – heute strömen Männer wie Frauen zu Millionen in die Online-Kataloge . Etwas für reifere Frauen gibt es also jetzt, was kommt noch? Vielleicht ein Portal namens “Bitches2Business.com”, auf dem Geschäftsmänner junge hübsche Frauen suchen, um Karriere-Jobs gegen Sex zu tauschen. Oder die Seite “Immobiliensex24.de”, wo attraktive Frauen Männer finden, die ihnen gegen zwei Mal Sex pro Woche ganz ohne Ehe-Schnickschnack eine Villa im Grünen oder eine Stadtwohnung liefern. Die Betreiber der Portale suchen nach immer neuen Möglichkeiten, den Usern lästige Such-Aufgaben abzunehmen. Gut: Das erste Anquatschen, bei dem keiner weiß, ob das Gegenüber überhaupt auf der Suche ist, vermisst keiner. Aber in den Profilen finden sich dann bereits viele Informationen, die wir sonst in Gesprächen herausfanden – das beschleunigt  zwar und schafft Vertrautheit, zum anderen reduziert es aber den Reiz des Selbst-Herausfindens .

Das Schlimmste ist, dass alle nur noch nach ihren Idealen gehen und keiner mehr auf den Zufall vertraut. Ich kann mir jetzt aussuchen, dass ich eine Akademikerin will, dass sie blond ist, dass ihre Hobbys Reiten, Schwimmen, Lesen sind – und schaue gar nicht mehr woanders. Vielleicht wäre ich aber mit einer brünetten Tänzerin, die nicht schwimmen kann, viel glücklicher geworden. Der Zufall geht verloren, der Reiz dessen, woran wir selbst nie gedacht hätten, bis uns das Leben und die Liebe darauf stießen. Ich kenne nicht so viele glückliche Paare, in denen beide Partner sagen, dass sie ineinander jeweils exakt das gefunden haben, was schon immer ihr Suchmuster war. Aber ich kennen einige, die sagen: “Eigentlich war er/sie gar nicht mein Typ, aber er/sie hat so eine charmante Art…” Letzteres fällt bei diesen Bagger-Börsen flach. Je spezialisierter sie werden, desto weniger Spielraum für Zufälle und Geheimnisse wird es geben. Gefühl stellt sich nur noch ein, wenn alle Punkte auf der Check-Liste abgehakt sind. Also, nee. Nennen Sie mich einen Romantiker – aber ich ziehe den Zettel mit der Telefonnummer der brünetten Tänzerin dem digitalen “Like” einer attraktiven blonden Akademikerin immer noch vor.

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Verliebte und Fremdgänger haben eines gemeinsam: Sie vergreifen sich im Ton

Auch wenn Sie hier schon viele Wunderdinge über Ihre Nase lesen durften: Eines können Sie leider noch nicht riechen, nämlich wenn ihre Liebste fremdgeht. Aber die gute Nachricht ist: Sie können es hören. Nein, nicht am Geschrei aus dem Schlafzimmer. Eine Studie am US-amerikanischen Albright College hat jetzt gezeigt, dass Menschen nachweislich die Tonlage verändern, in der sie sprechen, wenn sie mit einer Person reden, mit der sie eine intime Beziehung pflegen. Ihre Herzallerliebste verrät sich also womöglich schon, wenn sie in Ihrer Gegenwart mit ihrem heimlichen Lover telefoniert. Auch wenn sie hinterher behauptet, es sei ein alter Freund gewesen.

Der Witz ist, dass der Studie zufolge jeder Mensch ohne Hilfsmittel in der Lage ist, den Unterschied zu hören. Es gibt zwei entscheidende Merkmale: Zunächst einmal wird die Stimme bei Verliebten säuselnder, freundlicher, charmanter, vielleicht gar mehr sexy. Außerdem nähert sich der Sprecher oder die Sprecherin im Tonfall seinem oder ihrem Gegenüber an. Während also ein Mann mit seiner Geliebten etwas höher spricht, wird der Ton in der Stimme einer Frau etwas dunkler, wenn sie ihren Liebling am Telefon hat.

Sollten Sie also demnächst Ihre Angebetete dabei erwischen, wie sie mit Darth-Vader-Stimme Nettigkeiten in den Hörer schnauft, wird es Zeit für ein paar kritische Nachfragen, wer denn dieser “alte Freund” ist. Vielleicht ist es dann bald auch Zeit für getrennte Telefonrechnungen und andere Schlussstriche. Ach, noch etwas anderes: Falls Sie selbst mal einen externen Flirt am Laufen haben (natürlich rein platonisch), fiepen Sie Ihrer Verehrerin am Telefon nicht ins Ohr wie R2-D2, wenn Ihre Liebste dabei ist. Sonst macht Darth Vader Ihre Welt zum Todesstern.

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Wer keinen Bock hat, ein Gentleman zu sein, kriegt jetzt Stromstöße in den Kopf!

Sind Sie ein Gentleman? Eine wichtige Frage, immer noch, denn Gleichstellung hin oder her: Frauen wollen Männer, die ihnen die Tür aufhalten und den Stuhl zurechtrücken, ob uns das nun passt oder nicht. Ja, das ist ein bisschen ungerecht. Aber wenn Sie ein Problem mit derlei Manieren-Kram haben, werden Sie auch immer ein Problem mit Frauen haben. Zumindest mit den Top-of-the-List-Ladies, die auch mal was anderes als “Pornstar”-Shirt, Jogginghose und Stulpenstiefel anhaben. Sie haben ein Problem mit derlei Manieren-Kram? Dann habe ich hier vielleicht eine Lösung für Sie: Forscher von der Universität Zürich haben festgestellt, dass der Einsatz transkranieller Gleichstrom-Stimulation im Bereich des rechten lateralen präfrontalen Cortex unser Sozialverhalten beeinflusst. Zu deutsch: Dem Manierenmuffel kann geholfen werden – durch Stromstöße in den Kopf! Ist das nicht toll?! Jetzt müssen Sie nur zu jedem Date eine Autobatterie und ein paar Kabel mit Elektroden mit ins Restaurant nehmen, und schon ist die Sache geritzt!

Okay, es ist nicht ganz so einfach. Sie müssen bei der Sache auch noch das Gefühl haben, dass Sie unter Druck stehen, sonst kehrt sich die Wirkung ins Gegenteil. Denn wer sich Stromstöße in den Frontal-Cortex verabreicht, um freiwillig zuvorkommender zu sein, ignoriert die Wünsche seines Gegenübers danach nur noch mehr. Bevor Sie sich also die Elektroden auf die Kopfhaut pappen und den Saft hochdrehen, muss die Frau sagen, dass sie sofort schreiend das Lokal verlässt, wenn Sie nicht umgehend bessere Manieren an den Tag legen. Alles verstanden? Gut, dann Strom ab!

Oh, halt, STOPP! Abschalten! Ich sehe gerade: Der Versuch wurde ausschließlich mit Frauen durchgeführt. Die Ergebnisse sind also womöglich gar nicht 1:1 auf Männer übertragbar. Hm, okay, schade. Obwohl… Eigentlich ist das gar nicht uninteressant. Denn es gibt bestimmt auch viele Frauen, die in dieser Hinsicht Nachhilfe benötigen. Überlegen Sie doch mal: Wie oft ist Ihnen in der letzten Zeit schon von einer Frau die Tür aufgehalten worden? Oder der Stuhl zurechtgerückt? Hm? Genau! Nehmen Sie also die Autobatterie sicherheitshalber mal mit zum nächsten Date, aber schön in eine Tasche packen! Wenn Ihre Angebetete sieht, wie schwer Sie zu schleppen haben, hält sie Ihnen bestimmt ganz von allein die Türe auf.

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Frauen können mögliche Rivalinnen echt gut riechen – und schmeißen sich dann richtig an Sie ran

Sie befinden sich abends mit Ihrer Traumfrau in einer Bar. Sie ist heute müde und nicht so gut drauf, nippt nur schweigend an einem Glas Rotwein. Dann betreten zwei fremde Frauen den Raum und setzen sich an einen Nebentisch. Ihre Angebetete zieht kaum merklich die Luft durch die Nasenlöcher ein – und plötzlich verändert sich ihr gesamtes Verhalten. Es geht förmlich ein Ruck durch sie. Auf einmal plaudert sie mit Ihnen, flirtet, sucht Blickkontakt, stellt sich vor Sie, fasst Sie an, macht Ihnen Komplimente, fragt sogar: “Und, was machen wir zwei Hübschen jetzt mit dem angebrochenen Abend? Gehen wir noch tanzen?” Upps, was ist denn da passiert?

Kurz gesagt: Es juckt sie etwas. In der Nase. Das Thema Männer und Frauen und Riechen hatten wir hier ja schon ein paar Male. Darum kommt jetzt hier ganz NEU: die Variante Frauen und Frauen und Riechen. Einer Studie der Florida State University zufolge können Frauen riechen, ob sich andere Frauen in der fruchtbaren Phase ihres Monatszyklus befinden. Da fruchtbare Frauen auf Männer attraktiver wirken und sie auch am ehesten offensiv anflirten, reagiert Ihre Angebetete auf solche Rivalinnen mit einem Anstieg ihres Testosteron-Pegels. Der sorgt bei ihr für ein aggressiveres Konkurrenzverhalten – in diesem Falle den Versuch, Ihre Aufmerksamkeit mit Nachdruck auf sich zu lenken. Was lernen Sie daraus?

Zwei Dinge. Erstens: Mindestens eine der beiden Frauen, die gerade das Lokal betreten haben, ist zur Zeit fruchtbar. Da Sie höchstwahrscheinlich von beiden nichts wollen – und schon gar kein Kind – ist diese Information für Sie bedeutungslos. Aber ein zweiter Punkt ist interessant: Wenn Sie wollen, dass Ihre Liebste ein bisschen mehr Energie in Ihre Beziehung steckt, gehen Sie jetzt genau nicht mit ihr tanzen, sondern bleiben genau da stehen, im animierenden Fruchtbarkeits-Dunst der Konkurrenz. So sollten Sie das auch in Zukunft halten, wenn Sie finden, Ihre Beste bemüht sich nicht genug um Sie. Und dann lassen Sie sich von Ihrer testosterongesteuerten Schönen mal mit Witz, Charme und Aufmerksamkeit verwöhnen. Ist doch mal ganz nett, so ein Rollentausch.

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Warum müssen Frauen zur Gleichstellung seit Jahrzehnten immer gleich Stellung beziehen?

Eigentlich kommen Sie mit den Frauen ganz gut klar, oder? Und die Frauen auch mit Ihnen, oder nicht? Besonders die Frau in Ihrem Leben wirkt eigentlich ganz glücklich – mit ihren Bildungschancen, ihrem Job, ihren Yoga-Kursen und so weiter. Außerdem gibt’s doch bei H&M gerade wieder diese obergeilen Frühe-80er-Trends, die so cool von Gisele Bündchen beworben werden. Eine Super-Frau, die ganz toll Familie und Karriere unter einen Hut bekommt. Man möchte fast ausrufen: “Ist das Leben als Frau nicht schön?” Nein! Ist es nicht! Es ist schrecklich! Ihre Liebste hat keine Ahnung. Das ist alles nur eine Illusion. Denn wir leben immer noch tief in der Frauenhölle der Vorvergangenheit. Die deutsche Überoberfrau (nein, nicht Frau Merkel, sondern natürlich Alice Schwarzer) hat dieser Tage angemerkt, dass die Emanzipation der Frau sich gerade wieder auf dem Niveau der 1970er Jahre befinde. Soso. Interessant.

Wir erinnern uns – um nur mal einen Aspekt herauszugreifen: Bis 1977 waren Frauen per Gesetz verpflichtet, ihren Ehemann um Erlaubnis zu fragen, wenn Sie einer gewerblichen Tätigkeit nachgehen, sprich: arbeiten wollten. Mittelalterlich. Und selbst wenn der Herr Gemahl der Frau das Arbeiten erlaubte, blieb er Verwalter ihres Geldes. Entsetzlich. Aber: Ist das wirklich heute noch so? Ich will ja jetzt gar nicht darauf hinaus zu fragen, bei wem Frau Schwarzer ihre Kohle abliefert. Ich gehe eher mit 150-prozentiger Sicherheit davon aus, dass sie das Geld behält. Genau wie Frau Merkel. Und Frau Merkel hat sicherlich auch nicht vorher ihren Mann um Erlaubnis gebeten, Bundeskanzlerin werden oder bleiben zu dürfen. (“Och, komm’ Sauerlein, nur noch mal 4 Jährchen, hm?”)

Überhaupt: Frau Merkel. Sie ist ja eigentlich ein ganz guter Beleg dafür, dass sich für die Frauen in Deutschland seit den 70ern so einiges getan hat. Aber das wollen viele Feministinnen ja nicht gelten lassen. Die Kanzlerin ist ihnen suspekt, weil: Die Merkel ist ja selbst keine Feministin. Die ist doch Teil des Systems, die regiert ja wie ein Mann. Soso, tut sie das. Mag ja sein – aber das tut sie seit Jahren und sehr erfolgreich. Und wie wir gerade eben erfahren durften, wurde sie hauptsächlich von Frauen mit einer Riesenmehrheit im Amt bestätigt. Warum tun die Frauen das? Warum wählen die so massenhaft eine Frau, die sie regiert wie ein Mann, und deren Politik die Frauen doch angeblich zurück in die 70er bombt? Sind die alle doof? Gehirngewaschen? Oder hat da vielleicht jemand – eine Jemandine – etwas übers Ziel hinaus gepoltert?

Auch wenn es vielleicht mit der Gleichstellung noch längst nicht überall optimal klappt: Was am wenigsten hilft, sind übertriebene, polemische Statements wie dieses. Wir sind doch mindestens auf dem Stand der obergeilen frühen 80er, oder Gisele?

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Achtung, Männer: Durch eine Romantic Comedy wird aus einem Beziehungsproblem eine Problembeziehung

Ich kann Ihnen an dieser Stelle heute gleich zwei rätselhafte Phänomene aus der Welt der Paare erklären: Erstens, warum der Streit mit einer Frau nie so richtig zu Ende geht, obwohl Sie ihn gerade beigelegt glaubten – und zweitens, warum Frauen im Kino immer so viel dazwischenquatschen.

Also, zunächst eine Frage zum Selbstcheck: Was tun Sie, wenn Sie Stress mit Ihrer Angebeteten haben?
a) Musik aufdrehen
b) Blumen kaufen, sie ins Kino ausführen, Romantik-Programm mit allem Trara
c) über alles reden
d) Sachen packen, ausziehen, eine andere suchen

Einer neuen Umfrage zufolge tun Männer bei Beziehungsproblemen hauptsächlich b), Frauen hingegen setzen mehr auf c). Ein typisches Muster: Frauen reden, Männer handeln. Beides ist nicht grundsätzlich verkehrt. Es verträgt sich nur unter Umständen überhaupt nicht miteinander. Stellen Sie sich das mal vor: Sie haben also zur Versöhnung für eine neue Romantic Comedy die Super-Luxusplätze im High-End-Kino ergattert, mit einer Flasche Prosecco und zwei Eimern Popcorn. Und sie? Redet in einer Tour weiter über Ihre Beziehungsprobleme, dass sie sich viel zu wenig sehen, viel zu wenig miteinander unternehmen, man sollte zum Beispiel viel öfter zusammen ins Kino gehen, und blabla hier und blubb-blubb da. Irgendwann sagen Sie: “Äh, Schatz, der Film hat angefangen – vor einer halben Stunde!” Und die Leute hinter, vor und neben Ihnen sagen das auch, nur lauter und ohne “Schatz”. Und dann sagt Ihre Liebste: “Na, toll! So willst du also unsere Probleme lösen? Indem du mir vor allen Leuten den Mund verbietest?” Und dann haben Sie den Salat, aber dafür jetzt zwei Fragen weniger.

Gehen Sie also lieber mit ihr romantisch essen als ins Kino. Und wenn Sie das nächste Mal im Kino sind, und rings um Sie herum quasseln irgendwelche Frauenstimmen durchs filmgetränkte Halbdunkel – zeigen Sie Nachsicht. Denken Sie an die armen Kerle, die wahrscheinlich gerade neben diesen Stimmen sitzen.

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Wenn eine Frau behauptet, Sie hätten ihr das Herz gebrochen, glauben Sie ihr kein Wort!

Es ist einer der ältesten Vorwürfe an die Männer. Schon Michael Jackson mahnte in “Billie Jean”: “Don’t go around breaking young girls’ hearts.” Wie oft wurde Ihnen schon von einer Frau vorgeworfen, Sie hätten ihr das Herz gebrochen? Wie ich Sie kenne und einschätze, sicherlich schon viele Male, Sie Schwerenöter. In der Regel waren das sicher tatsächlich herzzerreißende Szenen, emotionale Dramen geradezu. Auch ich habe das erlebt: Große Augen, große Tränen, große Worte – kurz: große Tragödien. Und doch war der Vorwurf jedes Mal gelogen. Aus der Luft gegriffen. Sachlich einfach falsch. Damit muss einmal aufgeräumt werden.

Sehen Sie hier: Laut Forschern der Medizinischen Hochschule Hannover und des Universitätsspitals in Zürich ist das “gebrochene Herz” nun medizinisch per Bluttest nachweisbar - und das Phänomen betrifft hauptsächlich, nämlich zu 90 Prozent, ältere Frauen. Also nix mit young girls’ hearts. Ich gehe jetzt mal ganz dreist davon aus, dass Sie nichts mit älteren Damen angefangen haben, korrekt? Also kann dieses Gerede vom “gebrochenen Herzen” doch nur übertrieben und falsch gewesen sein.

Überhaupt: Die Symptome beim “Syndrom des gebrochenen Herzens” ähneln denen eines Herzinfarkts, also Brustschmerz, Atemnot, charakteristisches EKG. Von Weinkrämpfen, Möbelklau, Geschirrwerfen, Telefonterror und übler Nachrede sagen die Wissenschaftler nichts. Wenn also das nächste Mal eine Frau in derart hysterischer Weise versucht, Ihnen so etwas anzuhängen, bieten Sie in stoischer Seelenruhe an, mit ihr in die Klinik zu fahren und das überprüfen zu lassen. Zur Not per Herz-Katheter-Untersuchung. Ach ja, und bevor Sie selbst das nächste Mal nachts betrunken zum Fenster einer Verflossenen hinaufbrüllen, sie hätte ihr Herz gebrochen, bedenken Sie: Bei Männern ist dieses Phänomen kaum anzutreffen. Die bekommen tatsächlich eher einen Infarkt. Also, Ruhe bewahren, bevor noch ein wirkliches Drama daraus wird.

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Frauen wollen unpünktliche, unordentliche Männer, die schnarchen und viel Geld verdienen

Es gibt mal wieder so eine Umfrage unter Single-Frauen, was die sich beim Mann fürs Leben wünschen. Klar: Geld soll er haben, Humor soll er haben, zuverlässig und großzügig soll er sein. Ach ja, nach Adelstiteln (Prinz u. ä.) oder einem weißen Pferd wurde gar nicht gefragt. Was gar nicht geht: Rücksichtslosigkeit, Unterwürfigkeit und Geiz. Interessant finde ich aber vor allem, was Frauen angeblich an einem Mann überhaupt nicht stört. So stoßen sich nur 4 Prozent der Frauen daran, dass ein Mann unordentlich ist. Ebenfalls nur 4 Prozent finden es abstoßend, wenn ihr Mann schnarcht. Und weitere 4 Prozent der Frauen lehnen unpünktliche Männer ab. Ist das nicht bemerkenswert?

Kramen Sie mal in Ihrer Erinnerung:  Wo lauert in Ihren Liebesbeziehungen das größte Streit-Potenzial? Was sind die Beschwerden, die Sie von einer Frau am häufigsten hören? Lassen Sie mich raten, ganz vorne mit dabei sind:
a) “Du schnarchst!”
b) “Du bist zu spät!”
c) “Wie sieht’s denn hier schon wieder aus?!”

Jetzt könnte man sagen: Hätten die Frauen doch besser früher darauf geachtet, dass sie mit diesen Männermacken nicht klarkommen. Hätten sie ja in ihre Liste der No-Gos aufnehmen können. Das hätte uns dann allen eine Menge Streiterei erspart. Aber nein, immer nur auf die Kohle gucken. Ich bin jedoch bereit das Ganze positiv zu sehen. Eine Frau ist – genau wie der Mann – auf der Suche nach Perfektion. Und sie arbeitet sich von den wesentlichen Dingen zu den unwesentlichen vor. Wenn sich Ihre Liebste also bei Ihnen über die Unordnung beschwert oder über Ihr Schnarchen, können Sie sich beruhigt zurücklehnen. Denn Ihre wichtigsten Kriterien haben Sie dann wohl bereits erfüllt. Zu 96 Prozent perfekt, sozusagen.

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Was ein Mann in der Hose hat, entscheidet darüber, ob er als Vater taugt. So oder so

Sie wissen ja, worauf Frauen so schauen, wenn sie einen Mann suchen. Aufs Geld, auf den Job, allgemein den Status, aber natürlich auch auf das maskuline Äußere, seine Fitness und Gesundheit, außerdem auf seinen sozialen Umgang. All das dient aber letztlich zur Klärung nur einer einzigen Frage: Ist dieser Mann der Richtige, um erfolgreich Nachkommen zu produzieren? Zu deutsch: Taugt er als Vater?

Natürlich wollen Sie als Kavalier, der Sie sind, der Frau gern helfen, ihr die Suche erleichtern. Auch um das ganze lästige Theater ein wenig abzukürzen. Dafür beantworten Sie alle Fragen, die sie hat, treffen sich mit ihr und ihren Freunden und ihrer Familie und zeigen, was für ein lieber Kerl Sie sind, und Sie legen womöglich sogar entsprechende Papiere bezüglich Ihres Einkommens und Ihres Gen-Materials vor. Das finden Sie nervig? Sie wollen lieber den ganz kurzen Weg? Okay. Eine neue US-Studie hat jetzt einen bemerkenswerten Zusammenhang festgestellt: Männer mit kleineren Hoden erweisen sich in der Regel als bessere Väter. Sie kümmern sich mehr um den Nachwuchs, sind mehr für die Kleinen da. Zu deutsch: Kerle mit dicken Eiern versagen als Daddy.

Es ist noch nicht ganz klar, wie diese Korrelation zustande kommt, aber das kann Ihnen ja auch egal sein. Sie wollen jetzt nur von mir wissen, wie Sie das praktisch für sich nützen können. Sie wollen, dass ich Ihnen sage, wie Sie diese Information beim Flirt mit einer heißen Blondine einbringen können. Sie wollen, dass ich Ihnen rate, der Frau von dieser Studie zu erzählen, und ihr zu sagen, dass man sich ja das ganze Geplänkel sparen könne, wenn sie nur mal kurz selbst nachfühle, ob… Sie Schlawiner! Aber das können Sie vergessen. Ich sage dazu nur eines: Wenn Sie nicht die Eier haben, das Bewerbungsverfahren durchzustehen, sind Sie so oder so nicht der richtige Mann für den Job.

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