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Frauen wollen mehr kuscheln, und Männer wollen wissen, was das überhaupt ist

Wir wähnten das Phänomen auf dem Rückzug, nun ist es anscheinend wieder voll da: Laut der Umfrage eines Online-Partner-Portals wollen Frauen immer mehr kuscheln. Die meisten finden es sogar wichtiger als küssen. Da wird es Zeit, endlich mal die Frage aufzuwerfen: Was ist eigentlich “kuscheln”?

Das Wörterbuch sagt, kuscheln bedeute “sich an jemanden oder etwas anschmiegen”. Es geht also mit Frau, Hund und Auto. Aber wenn Frauen sagen, sie wollen kuscheln, wollen sie tendenziell anders behandelt werden als ein Hund oder ein Auto. Nur wie? Der Kollege meinte gerade, das sei doch das gleiche wie schmusen. Schmusen zwischen Mann und Frau geht aber schon weiter als kuscheln, es hat diese aktive, auf etwas hinsteuernde Komponente, die beim Kuscheln noch fehlt, sich anschmiegen ist ja mehr so ein Liegen, ohne etwas zu tun. Kuscheln wird, wie die erwähnte Umfrage zeigt, immer im Gegensatz gesehen zu Sex – und auch zum Küssen. Es darf also während des Kuschelns zu keinerlei sexähnlichen oder kussartigen Berührungen kommen. Beim Kuscheln darf auch keiner nackt sein, sonst werden ja ganz unwillkürlich Teile berührt, die nicht berührt werden sollen. Da bleibt am Ende ja nur noch so ein bekleidetes Umfassen, Umarmen und Umfangen, so eine Art gedoppeltes Einrollen. Handelt es sich also nur um dieses dumpfe, geschlechtsteillose Ranwanzen in Löffelstellung auf der Fernseh-Couch? Nein, das kann es nicht sein. Dann hätten Pro 7 und RTL endgültig gewonnen, die Erosion der Gesellschaft stünde kurz bevor.

Aber welche Art von Berühren ohne Anfassen gibt es noch? Man könnte ja denken, Kuscheln sei eine Tätigkeit, die dem gleichkommt, was Kinder mit Kuscheltieren tun. Das klingt warm, weich und unschuldig. Doch spätestens, wenn Sie sich Ihre Liebste wie einen Teddy in die Armbeuge klemmen und anfangen, am eigenen Daumen zu lutschen, werden Sie merken: Falsch gedacht!

Nun könnte man behaupten, Kuscheln ist das, was Paare abends im Bett machen, wenn sie keinen Sex haben. Aber da würde doch jeder Mann fragen: “Schlafen? Schlafen ist Kuscheln?” “Nein”, sagt die Frau, “wenn wir wach sind.” “Ah”, sagt der Mann, “verstehe. Gemeinsam im Dunkeln an die Decke starren und über Probleme reden.” “NEIN!” kreischt sie, “nicht reden. Nur so da liegen, sich ein bisschen im Arm halten.” Er: “Und dann einschlafen.” Sie: “Nicht sofort.” Er: “Warum nicht?” “Na”, sagt die Frau, leicht errötend, “vielleicht ergibt sich ja noch etwas.” Derselben Umfrage zufolge finden nämlich auch mehr Frauen (41 %) als Männer (36 %), dass Sex ein sehr wichtiger Bestandteil der Beziehung ist. Puh, da sind Sie aber beruhigt, oder? Nur: Was Kuscheln ist, wissen wir jetzt immer noch nicht.

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Frauen wollen Männer, welche die Hosen anhaben, während Frauen die Hosen anprobieren!

Na, am Wochenende wieder shoppen gewesen? Mit der Liebsten? Selbst wenn nicht, kennen Sie sicher dieses Szenario: Sie will sich eine neue Hose kaufen und bittet Sie, ihr mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Während sie sich durch Ständer und Stapel der reduzierten Sommerware wühlt, kippen Sie vor Langeweile in den Wühltisch. Dann kommt sie endlich mit dem ersten Exemplar aus der Umkleide – und sieht tatsächlich ganz okay aus. Sie rufen sofort: “Super! Brauchst gar nicht weiter zu suchen, die ist top! Ich stelle mich schon mal an der Kasse an, während du dich umziehst.” Und was tut sie? Sie probiert noch weitere 25 Teile in 3 Kaufhäusern an, bis sie schließlich doch die erste Hose kauft. Was ist da passiert? Nun, ich will jetzt nicht sagen, es ist alles Ihre Schuld – aber ein bisschen schon.

Sie haben einfach zu früh zu enthusiastisch reagiert. Forscher der University of Arizona (USA) haben jetzt in einer Studie gezeigt, dass eine Frau erst recht misstrauisch wird, wenn in einer Entscheidungssituation die Antwort eines Mannes zu positiv ausfällt! Die in Beziehungen grundsätzlich eher konfliktscheuen Männer neigen dazu, in einer solchen Situation einem Disput auszuweichen und etwas Positives zu sagen – um die Sache abzukürzen und schnell harmonische Ruhe herzustellen. Das passiert auch, wenn sie nach  dem Speiseplan für heute Abend oder dem Kauf eines neuen Hauses fragt. ”Ja, Schatz, super, Schatz!” ist für Frauen keine Beruhigung, sondern ein Alarmsignal und sorgt dafür, dass sie selbst skeptisch werden und weitere Gegen-Argumente abwägen. Praktisch gesprochen heißt das, dass sie weitere Hosen anprobieren. Frauen kennen halt ihre maskuline Klientel. Sie wissen doch auch, was “jaja” heißt, oder?

Hier mein Lösungsvorschlag: Nehmen Sie sich anfangs mehr Zeit, dann dauert es am Ende weniger lang. Klären Sie bereits auf der Fahrt zum Einkaufs-Tatort, was sie genau sucht. Je mehr Anhaltspunkte Sie haben (Farbe, Schnitt, Marke, Preis etc.), desto besser können Sie Argumente pro oder contra liefern. Legen Sie auch vorher die Anzahl der Geschäfte fest, in die Sie mitgehen (mehr als 3 sind Folter). Bestehen Sie zuletzt darauf, einen Kommentar erst abzugeben, nachdem sie mindestens 3 Teile anprobiert hat. Dann wägen Sie laut nach ihren Kriterien ab – und sehen zu wie sie sich wahrscheinlich für etwas komplett anderes entscheidet. Aber in viel weniger Zeit. Kurz gesagt: Sie müssen sich einfach angewöhnen, beim Hosen-Anprobieren mal die Hosen anzuhaben. Und beim Hauskauf und beim Kochen auch.

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Männer gucken fremden Frauen nicht hinterher, weil sie mit ihnen Sex haben wollen, sondern weil sie das müssen!

Hatten Sie jemals diesen Ur-Klassiker eines Beziehungs-GAUs, wo Ihre Liebste Sie dabei ertappte, dass Sie einer fremden Schönheit, einer schönen Fremden oder schlicht einer sexy Unbekannten hinterhergeschaut haben? Ach, schon mehrfach? Nun denn. Ich frage Sie jetzt gar nicht, wo Sie hingeschaut haben (natürlich nur aufs Gesicht). Oder mit welchen hanebüchenen Ausreden Sie aus dieser Nummer wieder herausgekommen sind. (Mein Favorit: “Ich dachte, das wäre dein verlorener Zwilling!”) Wir wissen alle, dass am Ende nur ein Eingeständnis der Schuld mit anschließender 100-jähriger Reue inklusive Selbstkasteiung durch Haushalts-Aufgaben eine Chance hat, diese absolute Ober-Über-Sünde auszuwetzen.

Aber dieses Eingeständnis bekommt jetzt eine ganz andere Färbung. Denn eine Studie hat nun gezeigt, dass die Männer hier geradezu schuldlos schuldig sind. Ein Team von Forschern der University of Stirling und der University of Glasgow (beide Schottland) hat jetzt in einer Untersuchung mit Fotos von verschiedenen männlichen und weiblichen Gesichtern gezeigt, dass Männer rein instinktiv neue, ihnen unbekannte Frauen attraktiver finden als solche, die sie bereits kennen. Frauen hingegen bewerteten Männer dann als anziehender, wenn sie ihnen vertraut vorkamen oder nachweislich bekannten Männern glichen. Sahen Männer das Gesicht einer Frau, die sie zuvor als attraktiv bewertet hatten, ein zweites Mal, gingen die Bewertungen in den Keller. Frauen bewerteten ein zuvor als attraktiv eingestuftes Gesicht jedes Mal besser, wenn sie es wiedersahen. Der Mann, so die Forscher, sei eben genetisch darauf programmiert, sich mit so vielen Frauen zu paaren wie möglich, um seinen Reproduktionserfolg zu maximieren. Letztlich folge er nur diesem Programm, wenn er anderen attraktiven Frauen hinterherstarre.

Nein, das soll kein Freibrief sein, nun völlig willenlos in Gegenwart Ihrer Angebeteten jedem weiblichen Hintern nachzuglotzen und hinterher zu pfeifen, weil Sie ja bloß ein armes Opfer Ihrer Gene sind und alles auf die böse Mutter Natur schieben können! Das soll Ihnen lediglich im absoluten Notfall ein wenig aus der Patsche helfen. Im übrigen war ausdrücklich von einer Studie mit Fotos von Gesichtern die Rede – nicht von Hintern!

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Männer verbrauchen mehr Strom als Frauen, aber nur weil Frauen für sich nicht so coole Geräte erfinden

Männer verbrauchen mehr Strom als Frauen. Zwar fönen sie sich wesentlich seltener die Haare als die Damen, dafür daddeln sie mehr an der Spielkonsole und surfen länger im Internet. Auch wenn ich natürlich niemals die ernsthaften Resultate eines ernsthaften Umfrage-Instituts in Frage stellen würde, tue ich nun genau das. Denn ich frage mich, ob bei der Erhebung nicht wesentliche Fragen einfach weggelassen wurden. Ich habe ein paar Beispiele gesammelt und die antizipierten Antworten gleich mitgeliefert:

- Wie viele Lichtquellen werden zur hinreichenden, stimmungsvollen Beleuchtung eines Wohnzimmers benötigt?
Antwort Männer: 1
Antwort Frauen: 5 – wenn man das Ambient-Light hinterm Fernseher nicht mitrechnet.

- Muss in einem Raum das Licht brennen, in dem Sie sich gerade nicht aufhalten?
Antwort Männer: Nein.
Antwort Frauen: Ja, denn vielleicht muss ich da ja später noch einmal hinein, und dann ist es doch praktisch, wenn das Licht schon brennt.

- Wenn Sie Ihr Mobiltelefon geladen haben, was tun Sie dann mit dem Ladekabel?
Antwort Männer: Wegräumen.
Antwort  Frauen: Ich lasse es praktischerweise in der Steckdose (wo es weiter Strom saugt, Anm. d. Red.).

- Wie oft in der Woche glauben Sie ist es nötig, die Spülmaschine laufen zu lassen ?
Antwort Männer: Einmal – wenn man sie richtig einräumt, genügt das.
Antwort Frauen: Sieben Mal, mindestens – oder kennen Sie eine Spülmaschine, in die mehr als drei Teller und zwei Tassen hineinpassen?

Ganz von alledem abgesehen glaube ich, dass Männer mehr als Frauen dazu neigen, für die Befriedigung ihrer Bedürfnisse elektrische und elektronische Geräte zu entwickeln – und diese dann auch zu benutzen. Umgekehrt fehlen für viele weibliche Bedürfnisse die entsprechenden Gadgets – etwa der vollautomatische Anti-”Ich-hab-nichts-anzuziehen!”-Kleider-Auswahl-Roboter. Oder der Lieferservice-Speisekarten-Scanner-und-nach-meinem-sprunghaften-Geschmack-Auswähler. Oder der Es-sich-zuhause-mal-richtig-schön-mach-Dekorations-Automat. Wenn diese Dinge alle Marktreife haben, werden sich die Zeiten ändern – und die Zahlen beim Stromverbrauch erst recht.

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Nackt-Bilder machen Männer zu geifernden Sex-Monstern, nur komisch, dass sie es nicht bemerkt haben

Sind Sie frauenbezogen mehr so der Draufgänger oder eher der zurückhaltende Typ? Eher konservative Männer neigen angeblich grundsätzlich nicht dazu, sich spontan in irgendwelche erotischen Abenteuer zu stürzen, insbesondere, wenn sie auch noch verheiratet sind. Das ändert sich aber rapide, wenn sie offensiv mit dem Thema Sex konfrontiert werden, wie US-Forscher jetzt in einem Experiment herausfanden. Sie filterten durch einen Test die prüden Männer aus einer Gruppe von Befragten und setzten sie während einer Bildschirmaufgabe für jeweils nur wenige Millisekunden erotischen Fotos aus. Nach dem unbewussten Betrachten dieser Fotos waren die Männer sexuellen Abenteuern gegenüber plötzlich viel aufgeschlossener. Das kann nun vieles bedeuten.

Zunächst einmal könnte es erklären, warum in Strip-Clubs und Lap-Dance-Etablissements nach einigen Drinks und ein paar Tänzchen besonders die sonst eher zugeknöpften Kandidaten abgehen wie die Dragonerzäpfchen. Es legt auch nahe, dass Frauen, die sich an einen schwerreichen, konservativen Anzugträger heranschmeißen wollen, am besten erst einmal ein paar Bildschirmaufgaben mit ihm lösen (so ist wahrscheinlich das Phänomen des Webcam-Girls entstanden). Es zeigt auch, dass es absolut vorhersehbar war, dass Rainer Brüderle beim Anblick eines “gut gefüllten” Dirndl-Dekolletés an nichts anderes mehr würde denken können als an… genau das. Der arme Mann ist schließlich so konservativ und verklemmt, dass er noch nicht einmal das Wort “Geschlechtsverkehr” aussprechen kann. Es klingt bei ihm nachweislich wie “Gschleschdsvageer”.

Zuallervorderst aber zeigen diese Studienergebnisse eines: Nackt-Fotos sind gefährlich. Sie verwandeln sogar die harmlosesten Buchhalter-Typen in fleischfressende Sex-Maniacs. Denn wir können uns ja nie beherrschen. Kaum blitzt irgendwo nackte Haut auf, sind alle umstehenden Männer in Gefahr, eine akute Lustattacke zu erleiden und sie müssen, sie MÜSSEN das ausleben. Das sehen wir ja ständig: An jedem Kiosk, der diese busenblitzenden Sex-Heftchen im Schaufenster hat, in jeder Bahnhofsbuchhandlung und vor jedem Sex-Shop bilden sich Ansammlungen von sabbernden, zuckenden und blank ziehenden Anzugträgern. Männer können gar nicht anders, als auf Fotos von nackten Frauen mit heftigsten Wallungen und Ergüssen zu reagieren. Die Straßen sind voll von diesen sexgeilen Sabber-Zombies, es werden immer mehr, sie türmen sich zu geifernden, wild um sich erigierenden, ihre Zähne in weibliches Fleisch schlagen wollenden Massenmonstern, die die Weltherrschaft anstreben.

Nee, mal echt jetzt: Was denken die eigentlich von uns?

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Männer mögen Frauen mit hübschen Gesichtern, aber fürs ganze Leben sollte es schon etwas mehr sein

Für einen Seitensprung präferieren wir Männer Frauen mit hübschen femininen Gesichtszügen, also mit einem schmalen Kinn und breiten Wangenknochen. Bei der Frau fürs Leben sind wir nicht so wählerisch. Sagt eine Studie. Das können wir nur bestätigen. Für Langzeitbeziehungen achten Männer bei Frauengesichtern eher auf eine grobschlächtige, kantige oder gern auch fleischige Anmutung. Am besten nimmt das Gesicht überhaupt nur einen kleinen Teil der vorderen Kopffläche ein. Wer will sich schon den Rest seines Lebens mit so einem Puppengesicht langweilen? Die erfordern auch viel mehr Wartung und Pflege. Überhaupt: Warum für die Ewigkeit etwas Hübsches suchen, alles Schöne ist doch vergänglich. Bei einem One-Night-Stand ist so ein hübsches Gesicht doch viel besser aufgehoben. Schließlich liegt das Glück im Augenblick und nicht in der Ewigkeit.

Mal ganz davon abgesehen, dass das alles Quatsch ist, sagt die Studie eigentlich nur, dass Männer in festen Beziehungen bei der Auswahl einer Kandidatin für einen Seitensprung wählerischer sind als wenn sie Singles sind. Nach dem althergebrachten Motto: Wenn ich beim schnellen Fremdgeh-Sex erwischt werde, dann muss es sich wenigstens gelohnt haben. Nichts Neues also.

Aber ich finde die Studie nicht bloß banal, ich finde sie gefährlich. Überlegen Sie mal: Wenn Sie demnächst in ehrlichster Absicht und aus tief empfundener Zuneigung  zu einer Frau sagen, dass Sie mit ihr Kinder kriegen und alt werden wollen, und die hat von dieser Studie gehört – was glauben Sie, was die auf Ihr Ansinnen erwidert? Die sagt: “Soso, du willst also für immer mit mir zusammen sein? SOLL DAS ETWA HEISSEN, DASS ICH EIN FETTES GESICHT HABE?!” Und da stehen Sie dann wieder, so schlau wie am Anfang.

 

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Männer haben das Sagen, weil tiefe Stimmen den Unternehmenskurs in die Höhe treiben

Ich weiß jetzt, warum so wenig Frauen an der Spitze von Großkonzernen stehen. Es liegt tatsächlich an mangelnder Qualifikation. Den meisten Frauen fehlt ein entscheidendes Merkmal, ohne das eine Karriere im höheren Management nicht denkbar ist. Wissenschaftler der Fuqua School of Business an der Duke University in North Carolina (USA) haben nun nachgewiesen, dass ein entscheidendes Kriterium für den Erfolg und den Aufstieg einer Führungspersönlichkeit eine tiefe Stimme ist.

Ihre Untersuchung hat gezeigt, dass Manager mit einer um etwa 22 Hertz tieferen Stimme durchschnittlich in einem Unternehmen mit einem um 440 Millionen Dollar höheren Firmenwert wirkten. Ihr Jahreseinkommen war außerdem um zirka 187.000 Dollar höher. Und die Bosse mit dem Brumm-Organ behielten ihre Jobs länger, nämlich durchschnittlich um 151 Tage.

Damit wäre das ja geklärt. Die Mädels sind raus. Ab sofort müssen Anwärter für den Aufsichtsrat nur noch zur Stimmprobe. Sie sprechen in ein Mikrofon: “Geld regiert die Welt, und für Geld tue ich alles!” Und wenn die Stimmlage tief genug ist, haben sie – schwupp! – einen neuen Job. Eine gute Nachricht: Dieter Bohlen wird dann niemals irgendwo CEO. Eine schlechte: Jabba the Hutt und Balou der Bär haben richtig gute Chancen. Auch das eine oder andere Ferrari-Modell hat jetzt echt gute Aussichten auf einen Vorstandsposten. Ein A-380 könnte das Airbus-Konsortium anführen. Oder gleich der Fluglärm selbst. Hmm. Vielleicht ist das als Eintrittskriterium doch nicht ganz ausreichend, liebe Forscher.

Wie bitte, was? Sie meinen, das wäre ja auch unfair, es hätten ja gar keine Frauen an der Studie mitgewirkt? Jau, korrekt. Aber was hätte das gebracht? Wie viele Frauen mit einer um 22 Hertz tieferen Stimme als Ihre eigene kennen Sie denn? Wollen Sie darüber reden?

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Wenn Männer schuld sind an der Menopause, wieso heißt sie dann nicht Menno-Pause?

In der Liste der Katastrophen, an denen laut Expertenmeinung allein die Männer schuld sind, ist ein neuer Punkt hinzugekommen. Nach der Weltwirtschaftskrise, allen Kriegen, dem Geburtenrückgang, dem Waldsterben und natürlich dem Klimawandel haben wir Männer jetzt auch die Schuld an der weiblichen Menopause. Krass, oder? Ob sie es glauben oder nicht: Das haben nun Forscher der McMaster University in Hamilton, Kanada, herausgefunden – in einer Computersimulation.

Ihre Begründung: Der weibliche Körper habe evolutionär bedingt irgendwann aufgehört, die Eigenschaft der Unfruchtbarkeit genetisch zu blockieren, weil es keinen Grund gegeben habe, dass ältere Frauen noch fruchtbar seien. Männer suchten sich ja angeblich ohnehin eher jüngere Partnerinnen für Sex und Familiengründung aus. Sprich: Weil Männer auf junge Frauen stehen, haben die älteren Frauen aus Trotz die Produktion von Eizellen eingestellt. Wow. Da haben sie es den Männern aber gezeigt. Ob all die attraktiven Frauen über 50 das unterschreiben würden, dass die Männer nur auf jüngere Frauen stehen?

Aber nun einmal ganz ernsthaft: Wie viele Frauen sind es wirklich, die sich wünschen, mit über 50 noch Kinder zu bekommen? Und kann den wenigen nicht mit Hormon-Therapien geholfen werden? Wäre das Geld dafür nicht sinnvoller angelegt, als in aufwändiger Forschung mit zweifelhaften Methoden den Grund für die Menopause zu suchen, und das Ganze dann plump den Männern in die Schuhe zu schieben? Wie sieht überhaupt eine Computersimulation aus, in der Forscher rekonstruieren, warum ältere Frauen keine Kinder mehr bekommen? Rennt da so eine Art Ü50-Lara-Croft durch die Jahrtausende und versucht mit aller Waffengewalt, ein Baby zu bekommen? Hat da vielleicht Madonna mitgespielt? Wo lag der High-Score? Natürlich ist es irgendwie interessant, dass dieses Phänomen der verfrühten Unfruchtbarkeit ansonsten nur bei Wal-Kühen und in Gefangenschaft lebenden Schimpansinnen auftritt. Aber hätte man den Menschen-Frauen diesen etwas uncharmanten Vergleich nicht auch ersparen können?

Also gut, bevor das eskaliert, gestehe ich alles. Ich will es nicht weiter leugnen: Ja, wir sind schuld! Wir Männer haben die Menopause abgeschafft. So eine kleine Gen-Manipulation auf globaler Ebene bei Hunderten von Millionen von Frauen kostet uns ein müdes Nasenflügelzucken. Aber das Ganze hat mit unserer angeblichen Vorliebe für jüngere Frauen überhaupt nichts zu tun! Nein, meine Damen, es ist ganz anders, als ihr denkt. Wir Männer tragen gerne älteren Frauen die Einkaufstasche die Treppe hoch, und wir helfen ihnen auch gerne mal über die Straße. Da nervt es komplett, wenn sie auch noch einen Kinderwagen dabeihaben.

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Männer sind mit 43 genau so reif wie Frauen mit 32, haben aber glattere Haut

Was sagen 30-jährige Frauen, wenn sie 30-jährige Männer sehen, die sich beim Daddeln an der Playstation amüsieren, sich High-Five geben und jeden Crash auf dem Bildschirm johlend feiern? Sie sagen: “Werdet endlich erwachsen!” Was sagt eine derselben 30-jährigen Frauen, wenn einer derselben 30-jährigen Männer ihnen mitteilt, dass ihr 300-Euro-Schuheinkauf das Haushaltsbudget leider komplett gesprengt hat und das Champagner-Frühstück darum ausfallen muss? Sie sagt: “Warum bist du bloß immer so ernst und erwachsen? Man muss doch auch mal Spaß haben im Leben!”

Ich will jetzt hier gar nicht das tiefe Fass anstechen, dass Männer es den Frauen nie recht machen können – dafür reicht nicht einmal im Internet der Platz. Ich will auf etwas anderes hinaus. Es werden im Netz gerade die Ergebnisse einer Umfrage herumgereicht, der zufolge Männer erst mit 43 den vollen erwachsenen Reifegrad erreichen, Frauen bereits mit 32. Dafür ist dann genug Platz im Internet. Nun können wir Männer uns freuen, dass wir noch bis in unsere 40er hinein als jugendlich wahrgenommen werden. Ich nehme das als Kompliment. Unreif und kindisch ist nicht toll, aber reif und erwachsen klingt auch nicht gerade sexy. Wühlen wir aber noch ein bisschen in den Ergebnissen: Acht von zehn Frauen glauben, dass Männer niemals aufhören, kindisch zu sein. Fast ein Drittel der Frauen gab an, sich schon von einem Mann getrennt zu haben, weil der ihnen zu unreif war. Ein Viertel beklagte sich, dass sie die meisten wichtigen Entscheidungen in der Beziehung ohne den Mann treffen müssten. Zu so wenig kritischer Selbstbeschau fällt mir nicht viel ein, nur zum letzten Punkt: Wer in den Aufsichtsrat will, sollte nicht zu laut darüber maulen, Entscheidungen treffen zu müssen.

Ansonsten nehme ich das gelassen. Denn ich will gar nicht so schnell “erwachsen” werden, wenn das bedeutet, dass ich dann nur noch in Umfragen herumjammere und wie doof Hautcrèmes konsumiere. Wenn ich beim Heranreifen mit den Frauen mithalten wollte, weiß ich ja, was ich zu tun hätte. Ich müsste immer kichernd und giggelnd mit meinen Kumpels aufs Klo rennen. Ich müsste ein Sex-Spielzeug in Form eines pinkfarbenen Delphins in der Nachttisch-Schublade haben. Ich müsste mein Justin-Bieber-Ticket aus einer Hello-Kitty-Geldbörse bezahlen. Und ich müsste beim Anschauen der Twilight-Trilogie Rotz und Wasser flennen, wobei ich natürlich 300-Euro-Ballerinas und ein Micky-Maus-T-Shirt aus der aktuellen H&M-Damen-Kollektion trage. Denn so, meine Herren, so geht erwachsen.

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Männer können sich schlechter Gesichter merken als Frauen, erkennen die Frauen aber trotzdem immer wieder

Hallo! Erkennen Sie mich? Zu unserem heutigen Thema zunächst drei Fragen:

1. Sind Sie schon einmal beim Bummeln in der Stadt von einer Frau freundlich gegrüßt worden, haben dumm lächelnd zurück gegrüßt und sich hinterher gefragt: ”Wer zum Teufel ist das denn?!”

2. Sind Sie schon einmal morgens aufgewacht, haben neben sich das Gesicht einer schlafenden Frau gesehen und sich gefragt: “Wer zum Teufel ist das denn?!”

3. Sind Sie schon einmal morgens aufgewacht, haben neben sich das Gesicht einer schlafenden Frau gesehen und sich gefragt: “Wer zum Teufel ist das denn?!” Und dann festgestellt, dass es sich um die Frau handelt, mit der Sie seit Monaten oder Jahren zusammen sind?

Wahrscheinlich können einige von Ihnen diese Fragen bejahen, zumindest die erste. Und nun ist auch wissenschaftlich erwiesen, warum uns das immer wieder passiert: Männer können sich viel schlechter Gesichter merken als Frauen, wie eine kanadische Studie gerade zeigte. Das liege daran, so die Studien-Autoren, dass Frauen mehr Zeit damit verbrächten, neue Gesichter zu studieren und sich deren Besonderheiten einzuprägen.

Erkennen Sie, welche Behauptung da wieder unterschwellig mitschwingt? Was sozusagen als Vorwurf impliziert ist? Das was alle denken: Dass Männer ganz andere äußere Merkmale studieren und sich genau einprägen, wenn sie einer unbekannten schönen Frau zum ersten Mal begegnen, nicht wahr? Ich mache da jetzt nicht mit. Ich frage Sie jetzt nicht, wie oft es Ihnen schon passiert ist, dass Sie beim Bummeln in der Stadt von einer Frau freundlich gegrüßt worden, dumm lächelnd zurück gegrüßt und sich hinterher gefragt haben, wer zum Teufel das denn war – nur um beim Hinterherglotzen zu murmeln: “Moment, den Hintern kenne ich doch…” Dieser Vorwurf ist doch komplett an den Haaren herbeigezogen, nicht wahr.

Es muss auch gar nicht daran liegen, dass Sie ein Mann sind, wenn Sie sich anderer Leuts Gesichter schlecht merken können. Das ist nämlich eine anerkannte Sehstörung, wissenschaftlich bekannt als Prosopagnosie, umgangssprachlich als Gesichtsblindheit bezeichnet. Und von der sind Männer und Frauen statistisch in etwa gleich häufig betroffen. Was meinen Sie? Ob es auch so etwas wie POPOpagnosie gibt…? Oooh, Mann! Ich versuche hier gerade, Ihren A…, äh: Po zu retten, und was tun Sie?!

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