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Tag: JensHealth tagged with '3D'

Wollen Sie mal den Orgasmus einer Frau auf Video sehen? In 3D?

Okay, da habe ich die Messlatte jetzt hochgelegt, was?

Tja, also ehrlich gesagt: Es geht hier gar nicht um einen Porno, sondern tatsächlich um ein Video vom Orgasmus einer Frau selbst – wie er ihr das Gehirn durchwirbelt. Forscher der Rutgers University haben das Ereignis nun in einem bildgebenden Verfahren festgehalten – in 3D! (Zum Video dem Link folgen!)

Wenn ich mir diese Eruptionen so ansehe, ist es kein Wunder, dass manche Frau dabei so schreit. Und hinterher nicht mehr weiß, wo sie ist. Da muss ich stark an das Phänomen “gelber Bildschirm” in Actionfilmen denken, wenn wieder mal irgendwo ein Tanklaster explodiert.

Aber was ich besonders spannend finde: Nach dem Orgasmus einer Frau kehrt in deren Gehirn komplette Ruhe ein. Es sieht aus wie eine kleinstädtische Einkaufszone nach 20 Uhr. Totale Ödnis, nirgendwo Lichter oder Stimmen. Alles aus. Feierabend.

Warum fangen die danach immer nochmal an zu reden?

Und warum muss sich ein Mann immer wieder dafür rechtfertigen, dass er sich nach dem Orgasmus einfach in die weiche Tasche seiner Seele plumpsen lässt, um die verdiente Ruhe zu suchen? “Du bist einfach eingeschlafen!” heißt es dann morgens vorwurfsvoll. Warum tut die Frau nicht dasselbe?

Ein. Ewiges. Rätsel.

3-D-Sex-Film in Hongkong erfolgreicher als “Avatar”

In den Kinos von Hongkong ist ein neuer 3D-Film angelaufen der dort – zumindest in der Startwoche – den Erfolg von “Avatar” überboten hat. Sein Titel: “3-D Sex and Zen: Extreme Ecstasy”.

Ja, korrekt. Das ist ein Porno. Und mal abgesehen von der Frage, wer heute noch ins Kino geht, um sich einen Porno anzusehen, interessiert mich noch ein anderer Punkt: Was bringt ausgerechnet bei einem Porno der 3-D-Effekt? Schauen wir uns doch mal Zuschauerkommentare zu Avatar und anderen, herkömmlichen 3-D-Filmen an, vielleicht helfen die uns weiter:

- Ein Besucher eines Internetforums meint, es gehe ihm besonders um “solche Effekte, die sich in Richtung des Zuschauers bewegen, als könne er sie berühren.” Das kann ich in Bezug auf manche – ähem – Features in Pornos nachvollziehen. Aber stellen Sie sich eine leinwandfüllende Großaufnahme des Genitals von Rocco Siffredi vor, die dann da ins Kino ragt – muss man das haben?

- Derselbe Diskussionsteilnehmer lobt an 3D, “dass das Bild mehr räumliche Tiefe bekommt”. Das mag für ferne, animierte Welten spannend sein. Aber für ein billiges, siffiges Motelzimmer außerhalb von L.A.?

- Ein anderer User war begeistert davon, wie ihm “ein Schmetterling in einem Trailer ins Gesicht geflogen ist”. Aha, interessant. Nun: Was “fliegt” denn in Pornofilmen so rum…?

- Eine Zuschauerin lobt am 3-D-Effekt, dass “man plötzlich mittendrin steckt”. Da drängt sich bei einem Sexfilm natürlich die Frage auf: Worin? Und: Will man das?

- Last but not least drückt ein Fan seine Begeisterung so aus: “Also ich finde 3-D-Kino schon cool, man hat das Gefühl, die Sachen anfassen zu können.” Na, denn. Viel Spaß mit den Leftovers.

Und uns allen frohe Ostern. Da sind die Eier auch in 3D!