Wieder einmal möchte eine Studie mit dem Vorurteil aufräumen, dass Frauen schlechter einparken können als Männer. Und siehe da: Wenn das Studiendesign geschickt gewählt ist, liegen die Männer tatsächlich hinten. In der Untersuchung erreichten Frauen durchschnittlich einen Wert von 13,4 von 20 möglichen Punkten, Männer schafften nur 12,3.
Allerdings wurde auch mitbewertet, wie lange Fahrerin oder Fahrer herumfahren mussten, um einen Parkplatz zu finden, oder wie exakt das Auto am Ende in der Mitte des Parkplatzes stand. Frauen punkteten in diesen Kategorien, weil sie bei der Parkplatzsuche langsamer fuhren – und beim Einparken häufiger ihre Position korrigierten. Die Männer waren insgesamt ungeduldiger – und darum schneller. Auf die Lebenszeit umgerechnet verbringt der Studie zufolge jeder Mann in seinem Leben 9 Tage mit Einparken – eine Frau 12 Tage!
Ich finde ja, dass beim Einparken “schneller” das einzig wahre “besser” ist. Im Stadtverkehr (wo sonst ist das Einpark-Problem wirklich akut?) nervt das lahme Herumkriechen auf der Suche nach einem Parkplatz ebenso sehr wie das stundenlange Vor- und Zurückorgeln in der Parklücke.
Wenn den Frauen das drei Tage ihres Lebens wert ist – bitte. Ich verbringe derweil mit meinen Kumpels ein schönes verlängertes Wochenende. Und das bestimmt nicht auf einem Parkplatz.












Auf diesen Seiten bloggt Jens Clasen, Chefautor von Men's Health, über Männer-