Das Grau(en) beim Flirt: Schlechtes Wetter, schlechte Karten

Furchtbares Wetter, oder?

Immer dieses Grau in Grau. Schrecklich. Um nicht zu sagen: Liebestötend. Flirtfeindlich. Nein, wirklich. Eine neue Studie aus Frankreich hat jetzt gezeigt: Männer flirten bei sonnigem Wetter erfolgreicher als bei grauem Himmel. Bei schönem Wetter gelang es den 5 gut aussehenden Männern in dem Versuch, von 20 Prozent der 500 angesprochenen Frauen die Telefonnummer zu ergattern, bei grauem Himmel gaben nur knapp 14 Prozent ihre Nummer preis.

Es ist nicht ganz klar, ob das Flirtwunder direkt mit dem Wetter zusammenhängt, ob Männer und Frauen bei gutem Männer mehr in Flirtlaune sind – oder ob Männer bei Sonnenschein einfach mutiger, charmanter und darum erfolgreicher flirten. Vielleicht ist das auch alles nur Mumpitz. Gäbe es bei  grauem Himmel keine Flirtgefühle und keine Lust auf mehr, kämen im Sommer wohl kaum so viele Kinder auf die Welt.

Andererseits: Wetter und Sex stehen in engem Zusammenhang, das wissen wir nicht erst seit Kachelmann. Bei schönem Wetter sprießen die Hormone, Frühlingsgefühle haben mit den Blümchen nur das Aufblühen gemein. Aber sind diese Erkenntnisse so belastbar, dass es dafür reicht, demnächst auf der ARD-Wetterkarte neben der Temperatur auch den Flirt-Faktor anzugeben? Dann könnte es heißen: „Sonniges Wetter und frühlingshafte Temperaturen im Breisgau – da sind locker 12 Telefonnummern pro Quadratmeter drin.“ Ich warte gespannt – auf diese Meldung, aber vor allem auf besseres Wetter.



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