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Der Mann schaut bei der Frau nicht aufs Geld, wird aber impotent, wenn sie zu viel kriegt

Einer Umfrage zufolge kann sich fast jeder zweite deutsche Mann vorstellen, ein Verhältnis mit einer Kollegin anzufangen. Da sage ich: Passen Sie bloß auf, dass sie nicht mehr verdient als Sie! Denn davon werden Sie neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen zufolge SOFORT impotent. Eine Studie behauptet: Männer, deren Frauen mehr Geld verdienen als sie selbst, nehmen häufiger Medikamente gegen Erektionsstörungen.  Hier: Those with well paid wives are more likely to take Viagra.

Es stimmt also. Die Altvorderen hatten Recht. Berufstätige Frauen sind gefährlich. Sie entmannen die Männer nicht nur auf dem Feld des Verdienstes. Kein Wunder, dass prominente und erfolgreiche Frauen wie Madonna, Jennifer Lopez oder Cindy von Marzahn oft sexuell so frustriert wirken und ständig mit neuen Liebhabern aufwarten. Diesen Powerfrauen können die Männer einfach nichts mehr bieten. Und alles was diese Frauen an Männern anfassen, wird sofort zu Weichgold. Es ist nun wohl auch keine Frage mehr, warum Bettina Wulff die Trennung eingereicht hat. Das beziehungsinterne Gehaltsgefälle war zu groß. Er arbeitslos – sie erfolgreiche Skandalbuch-Autorin. Kein Wunder, dass es auch im Bett nicht mehr weiterging.

Oder ist alles ganz anders? Es wäre doch denkbar, dass die erfolgreichen Business-Frauen für Sex gar nicht so viel Zeit haben und außerdem viel zu gestresst sind. Und darum verwenden deren Männer dann das viele Geld, um sich Potenzpillen zu kaufen und Reisen nach Südostasien zu buchen, um dort die restliche Kohle in Bordellen auf den Kopf zu hauen, und…

Ähem, tja. Das ist auch nur eine von vielen möglichen Interpretationen. Apropos Interpretation: Ich frage mich sehr, was eine solche Studie uns zu verklickern versucht. Was wollten die Forscher herausfinden? Dass die Karriere einer Frau den Mann in tiefe Depressionen stürzt? Pffft. Als wären es in erster Linie die Männer, die bei ihren Partnerinnen aufs Geld schauen… Ehrlich gesagt glaube ich, dass die wenigsten Männer allein vom Verdienst ihrer Frau gefrustet sein können – da müssen schon mehr Dinge zusammenkommen als ein Bett und eine Gehaltsabrechnung. Vielleicht ist das Ganze ja eine perfide Geheimkampagne der CSU für das umstrittene Betreuungsgeld, nach dem Motto: Frauen zurück an den Herd, sonst wird das Eheleben zur Hängepartie? Alles denkbar.

Egal. Ob an der Studie etwas dran ist oder nicht, Kollegin hin oder her – ich rate Ihnen jedenfalls eines: Fangen Sie wenigstens keine Affäre mit Ihrer Chefin an! Denn der Schuss kann nicht nur in einer Hinsicht nach hinten losgehen. Wenn es bei all ihrer Kohle überhaupt zum Schuss kommt.

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