Soll ich Ihnen mal meinen Favoriten für das Forschungsergebnis des Jahres mitteilen? Mit Goldkranz und Sternchen? Okay, aber: Gut festhalten. Am besten anschnallen. Das wird Sie umhauen. Ich sage nur: Krone der Wissenschaft. Forscher-Olymp. Hier ist es:
Ist das nicht der Hammer? Da kurven milliardenteure Roboter über den Mars, da laufen unendlich kostspielige Genom-Entschlüsselungsprojekte und Mammut-Wiederbelebungsversuche – dabei lassen sich Forschungsgelder so sinnvoll einsetzen!
Sexistische Männer stehen auf große Brüste.
Das hat ungefähr die Qualität von “Fans des FC Barcelona mögen Ballsport.” Oder “Vegetarier essen kein Fleisch.” Oder: “Katzen würden Whiskas kaufen.” Nur dass man für solche Sprüche eigentlich keine 361 heterosexuellen Männer befragen muss. Darf ich fragen, unter welchem Namen die Arbeit an dieser Studie lief? War es das “Brüderle-Brojekt”? Tja, zumindest in diese Richtung lässt sich aus der Studie etwas Sinnträchtiges ableiten: Hätte der FDP-Mann dereinst mal besser in ein nicht so gut ausgefülltes Dekolletée geschaut. Normalgroße Brüste zu mögen spricht nämlich laut der Studie eher für ein normales Verhältnis zu Frauen. Dann wäre vielleicht keine Sexismus-Debatte entstanden. Oder vielleicht doch? Jedenfalls dürfte die Uni Westminster gespannt sein, was die Abteilung Attacke der Freizüglichen Demokratischen Partei ihrer Forschung noch so hinzufügen hat. Vielleicht schwappt da demnächst eine richtige Westminsterwelle übers Land.











Auf diesen Seiten bloggt Jens Clasen, Textchef von Men's Health, über Männer-