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Hausarbeit ist nicht nur unsexy, sie macht auch unsexy. Zumindest Männer…

Streiten Sie mit Ihrer Liebsten häufiger wegen der Hausarbeit? Wirft sie Ihnen vor, zu selten die Wäsche zu falten oder die Küche zu putzen? Dann helfen Sie ihr – aber nicht ohne sie zu warnen. Sagen Sie zu ihr: “Du weißt, dass wir ab sofort weniger Sex haben werden, oder?”

Natürlich wird sie nach diesem Spruch erst einmal ausrasten, Gift und Galle sprühen oder schlicht beleidigt abdampfen. Aber Sie sollten ihr dennoch die Ergebnisse einer aktuellen spanischen Studie nicht vorenthalten: Paare, welche die klassische Hausarbeit untereinander aufteilen, haben weniger Sex. In Beziehungen, wo die Frau die traditionell als “weiblich” geltenden Hausarbeiten übernimmt, und der Mann eher die “männlichen” wie Autoreparaturen, fällt die sexuelle Aktivität um 60 Prozent höher aus als bei Paaren, bei denen der Mann den Haushalt alleine schmeißt. War der Mann zu müde? Lassen sich traditionelle Hausfrauen eher zum Sex verführen? Nein, sagen die Forscher. Den Grund mutmaßen sie woanders: Das Erleben des Partners oder der Partnerin in Rollen, die als typisch für deren jeweiliges Geschlecht gelten, steigern unter Umständen das sexuelle Verlangen. Ein Partner, der geschlechtsuntypische Arbeiten verrichtet, verliert somit an sexueller Attraktivität. Sprich: Männer, die bügeln, sind nicht sexy.

Wie können Sie diese Studie also für Ihre Zwecke nutzen? Sicherlich ist ein drohendes Weniger an Sex nicht unbedingt ein gutes Druckmittel – das wenden eher Frauen gegenüber Männern an. Im Zweifelsfall verzichtet die Frau lieber auf den sexy Mann als weiter selbst zu bügeln. Sie könnten aber aufgrund dieser Studie Ihre tief sitzende Angst äußern, dass es nun mit der Zweisamkeit bergab geht. Und darum darauf bestehen, dass es neben einem dezidierten Haushaltsplan auch einen genau austarierten Sex-Plan für den gesamten Monat gibt. Aber Vorsicht: Wenn Sie ungeschickt argumentieren, kauft Ihre Frau Ihnen ein paar sexy Haushaltskittel und sagt: “So bleibst du auch beim Putzen für mich attraktiv, Schatz!” Also, vielleicht erwähnen Sie die Studie lieber nicht sondern stellen sich einfach beim Putzen etwas blöd an. Dann sagt sie: “Typisch Mann!” Und findet sie – der Logik der Studie folgend – gleich wieder männlich und attraktiv…

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