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Samen-Alarm: Die Spermienzahlen sinken! Ihre auch?

Dramatisches war in den letzten Wochen zum Thema Spermien-Produktion zu lesen – eine der wenigen Sparten, die wir noch nicht nach China outgesourct haben. Die Zahlen sind im Sinkflug. In Europa werden immer weniger Samenzellen produziert. Als Gründe hat die Wissenschaft verschiedene Faktoren ermittelt. Wer zu fett isst und sich zu wenig bewegt, bekommt Probleme mit der Spermienzahl. Auch schädlich ist es, wie sich gerade zeigte, zu viel fernzusehen – und ein Franzose zu sein. Besonders gefährdet sind also dicke Franzosen, die sich ungesund ernähren, wenig Sport treiben und viel vor der Glotze sitzen. Apropos, was macht eigentlich Gerard Depardieu? Ach ja der trinkt seine vier Flaschen Rotwein täglich ja jetzt in Russland. Dort haben auch viele andere Männer ein Alkoholproblem – oder gleich mehrere. Auch nicht gut für die Spermien.

Bei all dem Schlamassel liegt es nahe anzunehmen, dass der weiße Mann demnächst ausstirbt, wie ja jetzt Buchautorinnen und Kolumnisten gerade schreiben, etwa anlässlich des Busenskandälchens von Herrn Brüderle. Keine Ahnung, wie viele Spermien der noch hat, aber offensichtlich ja ein paar zu viele. Der stirbt so schnell nicht aus. Aber wir? Mal ganz davon abgesehen, dass ein Abebben der Spermienflut auch den Fortbestand der weißen Frau gefährdet, zumindest den ihrer weißen Töchter, ist das mit dem Spermienschwund natürlich ärgerlich und ja: auch bedrohlich.

Aber was tun? Die Produktion doch nach China verlagern? Diese riesigen Apple-Fabriken haben doch bestimmt noch Kapazitäten. Und wer iPhones und iPads baut, kann doch auch iSaft herstellen, oder? Andererseits warnen alle davor, der Chinese könnte unsere Wirtschaft übernehmen, oder gleich das ganze Land – da sollten wir ihm nicht die Fabrikation unseres Erbguts überlassen.  Was sonst? Ein flächendeckendes Filialnetz von Samenbanken wäre hilfreich, damit kein Tropfen des kostbaren Erb-Elixiers mehr in ein Taschentuch verschwendet wird. Und jeder Mann bekommt verpflichtend ein Sparkonto dort. Ohne Zinsen, natürlich – wie soll das gehen? Überhaupt: Wie füllen wir auf Anhieb die stillen Reserven der Banken? Vielleicht ein Spendenaufruf? Männer wie Boris Becker oder Franz Beckenbauer sind doch fleißige Donatoren, die haben immer ein paar Spermien wo rumfliegen. Aber wollen wir das? Die Beckerrepublik Deutschland? Den Freistaat Beckenbauern? Neee, lieber nicht. Lieber selbst was tun. Glotze aus, Sportklamotten an und los, Spermien bauen. Und dann sofort ab damit auf die Bank.

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