powered by

Tag: attraktiv

Mascara runter! Die ungeschminkte Wahrheit über geschminkte Frauen

Was fällt Ihnen zum Thema Make-up ein? Mir diese Szene: Eine Frau beschwert sich bei ihrem Mann, dass der immer so viel Geld für Bier ausgebe. Darauf der Mann: “Musst du gerade sagen! Du kaufst jeden Monat für 100 Euro Make-up!” Die Frau verteidigt sich: “Das ist doch nur, damit ich für dich hübsch aussehe.” Der Mann: “Genau dafür ist auch das Bier.” In dieser launigen Geschichte stecken zwei Wahrheiten: Die offensichtliche, dass Männer auch zu gröbsten Unverschämtheiten bereit sind, um ihren Bier-Vorrat zu schützen. Und die unterschwellige, dass Frauen meinen, sie müssten sich für Männer schminken. Das ist nicht nur Quatsch, sondern auch falsch, wie jetzt eine Studie der britischen Bangor University ergab. (Nein, ich weiß nicht, wie man den Namen unschlüpfrig ausspricht.) Wenn Sie Make-up genauso hassen wie ich, passen Sie jetzt gut auf.

Die Forscher konnten nachweisen, dass auch und gerade männliche Probanden sich bei den ihnen gezeigten Frauengesichtern weniger Make-up wünschten – und zwar bis zu 40 Prozent weniger als das gezeigte, relativ normale Maß. Interessanterweise dachten sowohl Männer als auch Frauen, dass andere Menschen Frauen mit mehr Schminke attraktiver fänden. Dabei sagten selbst Frauen über andere Frauen, dass diese auch mit weniger Make-up hübscher aussähen. Es handelt sich also beim Glauben an die Schönheit geschminkter Gesichter um ein Gerücht, schlimmer noch: Es ist eine “urban legend”, eine immer weitergetragene Mär, die im Kern kaum Wahrheit enthält. Das Ganze ist letztlich nichts als ein von Hollywood, der Kosmetikindustrie und Heidi Klum künstlich am Leben gehaltener Mythos.

Natürlich werden Sie durch das Vortragen dieser Studie ihre Liebste kaum davon überzeugen können, dass sie auch ohne Schminke attraktiv für Sie ist. Es wird auch nichts nützen ihr zu versprechen, dass Sie jetzt noch mehr Bier trinken, wodurch sie automatisch hübscher würde. Aber Sie können etwas anderes versuchen. Überlegen Sie mal: Fast nur Frauen glauben, dass sie durch das Tragen von Make-up attraktiver wirken. Und fast nur Männer glauben, dass sie selbst durch das Tragen eines Schnurrbartes attraktiver wirken. Die Lösung lautet: Quid pro quo. Kündigen Sie Ihrer Angebeteten einfach an, sich eine Rotzbremse stehen zu lassen. Es sei denn, sie fährt den Make-up-Konsum runter. Um mindestens 40 Prozent.

Achtung, Warnung! Attraktive Männer sind in allergrößter Gefahr (später zu heiraten)

Sie sind ein attraktiver Mann? Gut aussehend, sportlich, sympathisch und gepflegt? Oje. So ein Mist. Dann hat eine neue Studie der University of Miami schlechte Nachrichten für Sie. Die Forscher stellten bei der Überprüfung der Daten von über 9.000 Probanden fest, dass besonders die gut aussehenden, sympathischen und gepflegten Männer in größter Gefahr sind, später zu heiraten. Keine Überraschung – aber auch kein Scherz: Das Wort “Gefahr” steht da wirklich: “greater hazard of entering into a marital relationship”. Tja, so ist es leider. Sie sind der Typ zum Heiraten. Nur das Schlimmste steht Ihnen bevor. Nix Playboy, nix Casanova. Sondern: Standesamt, Ehering, Glas Sekt, Aus. Nächster Höhepunkt: Die erste eigene Wohnung der Kinder renovieren, dann die Silberhochzeit.

Das sind ja rosige Aussichten! Dabei wollten Sie doch einfach nur mit Kumpels etwas abhängen, ein paar heiße Chicas anbaggern und ein wenig Spaß haben. Keine Verpflichtungen, keine Verträge, nur Vergnügen und ein bisschen Sex. Aber nein – zack! wollen die Chicas sofort heiraten. Das haben Sie nun von Ihren jahrelangen Workouts, Ihrem guten Mode-Geschmack, Ihrem Sinn für Humor  und Ihrem ansteckenden Lachen. Kaum wagen Sie sich damit in die Öffentlichkeit, kaum nähern Sie sich mal einer Frau – schwupps, will sie den Ring an den Finger, aber pronto! Es ist wirklich ein Dschungel da draußen, überall lauern Gefahren.

Es besteht aber Hoffnung. Denn die Forscher entdeckten, dass vor allem das Zusammenspiel aller drei Faktoren für eine spätere Ehe entscheidend ist. Nur wer in allen drei Bereichen gut abschneidet, fährt in den Ehe-Hafen ein. Und wer in einem Bereich weniger gut ausgestattet ist, muss sich in den beiden anderen umso mehr anstrengen, um das Manko auszugleichen und auf die entscheidende Punktzahl auf der Attraktivitätsskala zu kommen. Wer also nicht ganz so modelmäßig aussieht, sollte durch sehr gute Körperpflege und eine klasse Persönlichkeit bestechen. Schon klar warum: Geheiratet wird ja am liebsten das perfekte Gesamtpaket, also jemand, der sich voll committet und in jeder Hinsicht alles gibt.

Das ist Ihre Chance, vielleicht doch nur einen One-Night-Stand abzustauben: Geben Sie sich in allen Bereichen super – aber reißen Sie Ihr Ergebnis dann an einer Stelle in Richtung Keller. Nein, das heißt nicht, dass Sie mehr rülpsen und sich nicht mehr waschen sollen. Aber etwas schlechtes Benehmen an der richtigen Stelle wirkt Wunder. Zum Beispiel, indem Sie sich nach dem Sex aus ihrem Bett davonstehlen. Und danach nie wieder anrufen. (Alle Frauen, die sich jetzt noch wundern, warum sich so viele attraktive Männer am nächsten Morgen wie Mistkerle benehmen, sollten mal schnell die Hochzeitskataloge vom Nachttisch verschwinden lassen.)

Männer wollen lieber attraktive Frauen, attraktive Frauen wollen das lieber gar nicht hören

Männer mit attraktiven Frauen sind glücklicher. So das Ergebnis einer US-Studie. Und schon steckt der Mann wieder in der Klischee-Falle: Immer achtet er nur aufs Aussehen. Nie geht es ihm mal um die inneren Werte. Männer sind halt körperfixierte sexistische Schweine.

Frauen sind da zum Glück ganz anders. Die meisten Frauen wünschen sich einen fetten, hässlichen Mann fürs Leben. Am besten einen, der auch noch schlecht riecht. Das Äußere spielt für Frauen überhaupt keine Rolle. Der Hype um Brad Pitt und George Clooney ist ein von der Filmindustrie gesteuerter Medienzirkus. Alles gelogen. Umgekehrt finden Frauen  es auch total fürchterlich, wenn ein Mann sie attraktiv findet. Wehe, er macht ihr Komplimente! Wehe, er lobt ihre neue Frisur oder gar ihr gut sitzendes Kleid! Wehe er sagt zu ihr so etwas wie: “Du bist die schönste Frau der Welt!” Dann rennen sie weg oder schlagen sofort zu. Am liebsten haben es Frauen, wenn ihr hässlicher Mann sagt, dass es ihm egal ist, wie seine Frau aussieht oder was sie wiegt, Hauptsache, sie ist gesund und zufrieden. Das wollen Frauen am liebsten immer wieder hören: “Liebling, es ist mir egal, wie du wieder aussiehst und dass du so viel wiegst.” Dass Frauen überhaupt so viel Geld für Schminke und Schuhe ausgeben liegt natürlich nur daran, dass sie für die Männer immer gut aussehen müssen. Von sich aus täten sie das nie. Denn umgekehrt können ja Männer auf nichts weniger verzichten als auf Schuhe shoppende und in Schminke gebadete Frauen. Das lieben Männer! Klingt alles irgendwie falsch? Hmm. Warum wohl?

Das Studienergebnis lässt sich auch ganz anders lesen. Da steht nämlich vor allem, dass für Männer, die sich in der Befragung als glücklich bezeichnet hatten, die Attraktivität ihrer Partnerin eine größere Rolle spielt als umgekehrt für ihre Frauen. Es ging den Männern also nicht in erster Linie und nur ums Aussehen – es ging ihnen nur mehr darum als den Frauen. Es könnte auch sein, dass ihre Frauen sie so glücklich machen, dass sie ihre Frauen aus purem Glück attraktiver fanden. Das heißt auch nicht, dass die Frauen objektiven Schönheitsidealen entsprechen – sondern nur den Idealen ihrer eigenen Männer. Wie auch immer dieses Urteil zustande kam: Ich bin mir ziemlich sicher, dass von diesem Frauen keine einzige dieses Kompliment als sexistisch zurückgewiesen hätte. Warum also sollten Männer es nicht auch aussprechen?

Männer gucken fremden Frauen nicht hinterher, weil sie mit ihnen Sex haben wollen, sondern weil sie das müssen!

Hatten Sie jemals diesen Ur-Klassiker eines Beziehungs-GAUs, wo Ihre Liebste Sie dabei ertappte, dass Sie einer fremden Schönheit, einer schönen Fremden oder schlicht einer sexy Unbekannten hinterhergeschaut haben? Ach, schon mehrfach? Nun denn. Ich frage Sie jetzt gar nicht, wo Sie hingeschaut haben (natürlich nur aufs Gesicht). Oder mit welchen hanebüchenen Ausreden Sie aus dieser Nummer wieder herausgekommen sind. (Mein Favorit: “Ich dachte, das wäre dein verlorener Zwilling!”) Wir wissen alle, dass am Ende nur ein Eingeständnis der Schuld mit anschließender 100-jähriger Reue inklusive Selbstkasteiung durch Haushalts-Aufgaben eine Chance hat, diese absolute Ober-Über-Sünde auszuwetzen.

Aber dieses Eingeständnis bekommt jetzt eine ganz andere Färbung. Denn eine Studie hat nun gezeigt, dass die Männer hier geradezu schuldlos schuldig sind. Ein Team von Forschern der University of Stirling und der University of Glasgow (beide Schottland) hat jetzt in einer Untersuchung mit Fotos von verschiedenen männlichen und weiblichen Gesichtern gezeigt, dass Männer rein instinktiv neue, ihnen unbekannte Frauen attraktiver finden als solche, die sie bereits kennen. Frauen hingegen bewerteten Männer dann als anziehender, wenn sie ihnen vertraut vorkamen oder nachweislich bekannten Männern glichen. Sahen Männer das Gesicht einer Frau, die sie zuvor als attraktiv bewertet hatten, ein zweites Mal, gingen die Bewertungen in den Keller. Frauen bewerteten ein zuvor als attraktiv eingestuftes Gesicht jedes Mal besser, wenn sie es wiedersahen. Der Mann, so die Forscher, sei eben genetisch darauf programmiert, sich mit so vielen Frauen zu paaren wie möglich, um seinen Reproduktionserfolg zu maximieren. Letztlich folge er nur diesem Programm, wenn er anderen attraktiven Frauen hinterherstarre.

Nein, das soll kein Freibrief sein, nun völlig willenlos in Gegenwart Ihrer Angebeteten jedem weiblichen Hintern nachzuglotzen und hinterher zu pfeifen, weil Sie ja bloß ein armes Opfer Ihrer Gene sind und alles auf die böse Mutter Natur schieben können! Das soll Ihnen lediglich im absoluten Notfall ein wenig aus der Patsche helfen. Im übrigen war ausdrücklich von einer Studie mit Fotos von Gesichtern die Rede – nicht von Hintern!

Wer schön sein will, soll sich gefälligst an seine oder ihre Abgeordnete wenden

Sie finden, Ihre Angebetete könnte mal bei einem Schönheitswettbewerb mitmachen? Sie sind sicher, sie würde gewinnen? Auch wenn sie vielleicht etwas zu klein ist? Keine Panik, da kommt nun Hilfe von unerwarteter Stelle.

Eine Berliner Grünen-Politikerin hat jüngst gefordert, an Schönheitswettbewerben müssten auch weniger attraktive Menschen teilnehmen können. Sie sagt, bei Miss-Wahlen würden doch grundsätzlich Menschen aus der Mitte unserer Gesellschaft ausgeschlossen, etwa weil die nicht groß und schlank seien. Damit hat sie ja nicht ganz unrecht. Auch ich finde, dass dicke, kleine und vor allem krummbeinige, fetthaarige, großnasige, picklige Menschen an solchen Veranstaltungen teilnehmen sollten. Das wird erstens lustiger und zweitens auch. Wahrscheinlich bewerben sich sogar einige, nur sehen wir sie nie, weil sie es – klassischer Fall von Natur der Sache – nicht annähernd in die Endrunde schaffen. Ist auch die Frage, ob diese Kandidaten und Kandidatinnen dann damit leben können, dass ihnen der Dieter Bohlen der Miss-Wahlen-Jury ins Gesicht sagt, dass sie es nicht zum Recall geschafft haben, weil sie eben verdammt nochmal total sch..ße aussehen. Womöglich klagen sie dann, es sei ganz furchtbar, dass es da nur um Äußerlichkeiten gehe, es komme doch auf die innere Schönheit an. Ja, sicher, stimmt ja auch, liebe Pickelnasen. Nur ist eben jeder Schönheitswettbewerb per se ein “äußerer Schönheitswettbewerb” und kein “innerer Schönheitswettbewerb”. Wie sollte so etwas auch vonstatten gehen? Egal, die Unzufriedenen können sich ja an ihre Abgeordnete wenden.

Wenn man es einmal konsequent anwendet, ist dieses Prinzip aber auch in anderen Bereichen einsetzbar. Es sollten ab sofort auch übergewichtige Asthmatiker zu den olympischen Final-Läufen über 100 und 200 Meter zugelassen werden. Es ist nicht hinzunehmen, dass unsere Gesellschaft langsame Menschen bei solchen Veranstaltungen ausschließt. Gleiches gilt für kugelförmige Schwermotoriker beim Stabhochsprung, aber auch für Anorektiker beim Hammerwurf. RTL legt da ja schon fleißig vor: Da bekommen Menschen, die nicht singen können einfach so Plattenverträge. Genauso bin ich dafür, dass auch Menschen ohne Führerschein Formel 1 fahren dürfen. Ich würde auch gerne sofort mal einen Airbus fliegen. Es sollte überhaupt jeder bei überhaupt allem einfach so mitmachen dürfen, ohne Zulassungsbeschränkungen oder Erfüllung von Mindeststandards. Erst dann wäre die Welt wirklich frei von Ausgrenzung. Es sollten sogar Rindviecher für politische Ämter kandidieren dürfen, das könnte – vielleicht, vielleicht – dafür sorgen, dass an mancher Stelle so mancher dahingelaberte Unsinn durch ein freundliches “Muh!” ersetzt wird.

Wer glaubt, dass alle Frauen mit ihm schlafen wollen, ist vielleicht einfach nur müde

Seitdem ich Vater bin, ziehen sich zwei Konstanten durch mein Leben:

1. meine chronische Unausgeschlafenheit

2. unzählige junge, schöne Frauen, die mir lüstern hinterher hecheln

Sie werden es kaum glauben, aber es ist so. Während ich mich müde und gähnend durch die Straßen schleppe, dabei immer bemüht, nicht auf meine herabhängenden Tränensäcke zu treten, treffen mich sekündlich diese Blicke. Die dralle Kellnerin in meinem Stammlokal, die mich unter ihrem blonden Pony hinweg mit ihren runden Discokugel-Augen anglitzert. Die Verkäuferin im Klamottenladen, die mir – ganz sicher! – mit einem Zucken ihres Pagenkopfes schon die Richtung zu den Umkleidekabinen weist und sich dabei über die Lippen leckt. Die Frau auf dem Fahrrad, die sich meinetwegen den Hals verrenkt und fast vom Sattel kippt. Die im kurzen Rock. Die in der engen Jeans. Die in Turnschuhen, die in Stiefeln, die in grün, blau, rot – ALLE! Alle gaffen mich an, starren mir hinterher, sabbern, geifern, lecken, alle haben die Antwort auf die Frage, was sie von mir wollen, auf den Lippen fest vorinstalliert: Das eine. Sie! Wollen! Alle! Nur! Das! Eine!

Ich wundere mich nur die ganze Zeit, warum keine von denen das auch mal sagt. Nie, nichts. Immer nur diese Blicke.

Jetzt weiß ich, warum keine mich anspricht: US-Psychologen haben gerade in einer Studie nachgewiesen, dass Männer sich bei Schlafmangel als sexuell wahnsinnig viel attraktiver einschätzen und Frauen ein viel zu großes sexuelles Interesse unterstellen. Sprich: Müde Männer denken, dass alle Frauen auf sie stehen und nur mit ihnen ins Bett wollen. Die Forscher sagen, unser Urteilsvermögen leidet durch die Müdigkeit extrem. Ich sage: Unsere Selbsterhaltungssysteme versuchen nur alles, um uns zu helfen. Unser Gehirn setzt alles daran, uns irgendwie ins Bett zu kriegen. Alle Gedanken kreisen nur darum. Und wenn wir dann einer schönen Kellnerin begegnen, nimmt das müde Gehirn die eben gleich mit ins Bett. Unser Gehirn will in dem Fall auch nur das eine: schlafen.

Frauen mögen attraktive Männer, weil die weniger Schnupfen haben. Männer lieben attraktive Frauen auch mit Schnupfen

Sie wissen natürlich, warum Frauen nach attraktiven Männern suchen, nicht wahr? Genau: weil gut aussehende Männer ein besseres Immunsystem haben und darum seltener erkältet sind. Und es gibt für eine Frau ja nichts Schlimmeres auf der Welt als einen erkälteten Mann. Widerlich, diese Schnupfenlappen. Hatschi.

Und warum suchen Männer nach attraktiven Frauen? Nein, wahrscheinlich nicht aus demselben Grund. Denn wie eine finnische Studie gerade zeigte, gibt es bei Frauen nicht diese Verknüpfung zwischen Attraktivität und Immunabwehr. Das deckt sich auch mit unseren Gefühlen: Wenn eine Frau richtig heiß aussieht, dann darf sie auch mal krank sein, oder? Da sind wir gar nicht so.

Aber zurück zur Frage: Warum suchen Männer nach attraktiven Frauen? Manche Studien scheinen zu belegen, dass Männer Frauen in der Phase ihres Eisprungs attraktiver finden. Suchen wir also nach hübschen Frauen, weil sie fruchtbarer sind? Weil sie mit größerer Sicherheit Babys bekommen? Wollen wir das? An einem Samstagabend, lüstern, laut und party-high im Tabledance-Club? Wohl kaum. Da spricht manche(r) doch eher von einem “Unfall”, wenn es zur Inanspruchnahme der Fruchtbarkeit kommt.

Geht es dann vielleicht um andere biologische Vorteile? Haben schöne Frauen bessere Gene? Schon möglich – aber was genau soll ein Mann mit Genen? Schmecken die? Kann man damit trainieren? Oder daraus etwas Interessantes bauen? Bringen die etwas an der Börse ein? Fährt das Auto damit schneller?

Nein, ich sage Ihnen, warum wir nach attraktiven Frauen Ausschau halten: Weil sie einfach total klasse  - aussehen.

Das reicht uns. Wir sind da gar nicht so.

Labertasche fetter als Dönertasche: Frauen werden am ehesten zu dick durch zu viel – Reden!

Endlich mal wieder eine Studie, die mir aus dem Herzen spricht. Ihr Thema: Frauen und Gewichtsprobleme. Forscher der University of Notre Dame (USA) haben in einem Versuch festgestellt, dass Frauen durch Reden dicker werden. Nicht im Wortsinne – auch wenn das mal eine interessante Diät ergäbe! Nein, es geht darum, dass Frauen, die schlecht über ihr eigenes Aussehen, speziell ihr Gewicht, sprechen, auf anderen Menschen weniger attraktiv wirken als solche, die sich positiv über ihre eigene Erscheinung äußern. Also sprich: Eine Frau, die dauernd sagt “Ich bin zu dick!”, die wirkt auch unansehnlicher oder gar dicker auf andere. Dabei spielte es gar keine Rolle, ob die Frauen tatsächlich objektiv schön und schlank waren oder nicht. (Was auch immer “objektiv schön und schlank” bedeuten mag.)

Ich sage es ja immer, und ich sage es hier gerne nochmals in aller Deutlichkeit: Das größte Gewichtsproblem, das viele Frauen haben, geht nicht vom Körper, sondern vom Kopf aus. Eine Frau, die ständig abfällige Bemerkungen über ihr Aussehen und ihr Gewicht macht, wird in der Wahrnehmung ihrer Mitmenschen schnell zum unzufriedenen Pummelchen. Eine Frau hingegen, die objektiv tatsächlich 5 Kilo zu viel auf die Waage bringt, sich dabei aber selbst mag und ihre Pfunde lebensfroh und selbstbewusst zur Schau trägt, wird auch meist als attraktiver empfunden.

Bei der Selbstdarstellung verhält es sich letztlich genau wie mit den Referaten der Schulzeit. Alle gähnen automatisch, wenn so eine Träne nach vorne schlufft und als erstes sagt: “Also, ich habe hier eigentlich nicht wirklich was Interessantes zu erzählen, aber naja, ihr werdet es ja selbst sehen…” FAIL! Ganz anders läuft es, wenn dieselbe Person mit demselben Thema und denselben Fakten nach vorne stürmt und sagt: “Leute, checkt das ab, zieht euch das rein, diese Zahlen sind wirklich der Hammer!” Dann hat sie sofort die Aufmerksamkeit des Publikums, und die Leute werden neugierig, was sie zu verkaufen hat.

Für Sie und Ihr Leben heißt das: Wenn Sie überlegen, mit wem Sie ausgehen sollen, pfeifen Sie auf die spaßfeindlichen Kummerküken, die kalorienzählenden Salat-Mädels und die hundeäugigen Komplimente-Fischerinnen. Suchen Sie sich eine Frau aus, die mit sich selbst zufrieden und im Reinen ist, die sich mit und in ihrem eigenen Körper wohlfühlt, die sich selbst schön und sexy findet, die nicht dauernd jammert, sie sei zu dick, sie passe in keine Jeans mehr, sie habe NICHTS ANZUZIEHÄÄÄN!!!

Äh, wie bitte? So eine Frau suchen Sie, aber Sie finden keine? So eine Frau gibt es nicht? Oh, Mist. Sie haben Recht!
Aber warum sollte es uns da anders gehen als den Frauen mit ihrem blöden Märchenprinzen. Oder haben Sie vielleicht ein weißes Pferd?

Frauen stehen auf Männer, die ein richtig großes Instrument haben

Haben Sie eine Gitarre? Nein? Dann kaufen Sie sich eine. Sie können nicht spielen? Ist völlig egal. Sie müssen sie nur immer bei sich tragen. Denn Frauen finden Männer mit Gitarren attraktiver als Männer ohne Gitarren. Das wurde in Studien eindeutig nachgewiesen.

Nehmen Sie also immer eine Gitarre mit, wenn Sie losziehen, um Frauen kennenzulernen. In Clubs, in Kneipen, in die Eisdiele, auf Konzerte. Nehmen Sie das Ding am besten einfach überall hin mit, auch zum Arzt, ins Kino, ins Theater, ins Museum, zur Krankengymnastik, zum Sport, ins Schwimmbad, zum Vorstellungsgespräch. Man weiß ja nie, wann und wo einem die Frau fürs Leben begegnet. Manch ein Mann hat seine Traumfrau in der U-Bahn gesehen, im Gedränge, und schwupp! weg war sie. Verdammt! Hätte er mal eine Gitarre dabei gehabt. Dann wäre sie womöglich vor ihm stehen geblieben. Und hätte ihm eine Münze in den Hut geworfen…

Egal, jedenfalls, wo auch immer Sie hingehen: Die Gitarre nicht vergessen. Machen Sie nur nicht den einen entscheidenden Fehler, nämlich dem Instrument einen Namen zu geben. Okay, B. B. King nennt seine Lucille, das ist cool. Aber: B. B. King ist ein alter Mann, der sowieso keine Frauen mehr kennenlernen muss oder will. Bei dem ist das süß und irgendwie schrullig. Aber wenn Ihre Traumfrau hört, dass Sie Ihre Klampfe liebevoll Susi nennen, dann fragt sie sich doch zurecht: “Hat der was mit mir, oder mit seiner Gitarre?” Und: “Wer ist überhaupt diese Susi? Bestimmt seine Ex!” Da hilft es auch nicht, dass Sie nur total unbeholfen an Susi herumzupfen oder sie nur mit sich herumtragen, ohne zu spielen. Dann ist die Eifersucht da und geht nie wieder weg. In dieses Fahrwasser möchten Sie nicht geraten, glauben Sie mir.

Ach ja, eine Gemeinsamkeit zwischen Gitarre und Frau ist dennoch nicht von der Hand zu weisen: Bei beiden kommen Sie mit Geduld und Fingerspitzengefühl weiter als mit brachialer Power und harten Riffs. Sonst spielen Sie ganz schnell wieder ein Solo.

Stimmt es doch? Wollen alle Frauen nur ein Kinn von Ihnen?

Ein US-Forscher hat weltweit menschliche Skelette untersucht, um herauszufinden, ob es so etwas wie ein “sexy Kinn” gibt, also eine Form des menschlichen Kinns, die vom jeweils anderen Geschlecht als besonders attraktiv erachtet wird. Mal abgesehen davon, dass das sicherlich (Achtung, Kalauer!) eine Knochenarbeit war, kann ich mir sinnvollere Gründe dafür vorstellen, eine Forschungsreise zu verbringen. Etwa mit Bier trinken und baden gehen. Ich meine: Hallo? Der Mann hat versucht herauszufinden, ob es eine präferierte Kinnform gibt, wegen derer sich Frauen für den einen Mann entscheiden anstatt für einen anderen. Unglaublich!

Allerdings: Auf unbewusster Ebene könnte womöglich etwas dran sein. Wie Sie hier schon öfter gelesen haben, gelten ein breiter Kiefer und ein ausgeprägtes Kinn bei Männern als Zeichen für einen hohen Testosteronspiegel, was wiederum einige Frauen gerade in ihrer fruchtbaren Phase anziehend finden. Was aber auch nicht eindeutig wissenschaftlich zu belegen ist.

Stellen Sie sich das doch nur einmal in der Praxis vor! Ein Mann und eine Frau an einem Tisch im Restaurant. Sie nimmt seine Hand und sagt: “Es tut mir Leid, Jürgbert, du bist wirklich ein toller Mann – sportlich, gut aussehend, intelligent, du hast einen Super-Job, bist toll bestückt und alles. Aber ich gehe doch lieber mit Waltfried, dem stinkenden Totalversager, weil, der hat einfach so ein saugeiles Kinn!” Klingt das nach realem Leben? Nein.

Aber abwarten, vielleicht kommt das ja alles noch. Der plötzlich aufgetauchte Fuß-Fetisch hat uns ja auch alle überrascht. Wer weiß, vielleicht gibt es demnächst Kinnhalter für Männer und Kinn-Fetisch-Pornos, bei denen Frauen den Männern das Kinn lutschen, und alle Akteure bei jeder Gelegenheit krampfhaft ihr Kinn in die Kamera recken. Bis der Hauptdarsteller keinen Bock mehr auf den Quatsch hat und angenervt das Set verlässt, laut brüllend: “Ja, leckt mich doch alle am Kinn!” Und dann verpasst ihm der Regisseur einen Kinnhaken – und hat gleich ein Verfahren wegen sexueller Belästigung am Hals.