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Tag: attraktiv

Frauen mögen keine Kerle, die Ego-Shooter spielen, finden sich aber selbst beim Ballerspielen total sexy

In diesem Blog gab es schon so einiges über die unglaublichsten Studien zu lesen. Aber diese hier ballert sie alle weg. US-Forscher haben nun in einer Studie herausgefunden, dass Frauen, die gewalttätige Videospiele daddeln, sich dadurch attraktiver und begehrenswerter fühlen. Ja, genau: Frauen fühlen sich sexy, wenn sie Ballerspiele machen. (Männer laut derselben Studie übrigens nicht, also nicht mehr als ohne die Daddelei.) Was sagt uns das? Dass Frauen sich selbst und Männer mit zweierlei Maß messen? Dass erst Blut fließen muss, bevor Frauen sich begehrt fühlen? Die Forscher vermuten, dass da ein uralter Impuls getriggert wird, der Frauen das Gefühl gibt, etwas ganz Besonderes zu sein, wenn sie mit den Männern auf die Jagd gehen. Soso. Mit den Männern. Auf die Jagd. Ist das nicht doch ein bisschen zu lang her?

Ich könnte mich nun auch mit der Frage nach der moralischen Wertigkeit dieser Sexiness-Gefühle auseinandersetzen. Es ist ja schon ein bisschen abartig, wenn eine Frau nur durchs Rumschießen denkt, sie wär die Geilste. Obwohl, das tun Fußballer ja auch. Und, hey: Wer wenn nicht wir Männer mag es, wenn Frauen sich ein bisschen jenseits der Moral herumtreiben? Insofern… Aber das bringt uns nicht weiter.

Darum möchte ich lieber darauf hinweisen, dass sich aus dieser Studie eine mögliche Lösung für gleich zwei gravierende moderne Beziehungsprobleme ableiten lässt. Problem Nummer 1: Viele Frauen hassen es, wenn ihre Männer Computerspiele zocken, insbesondere Ballerspiele. Problem Nummer 2: Die meisten Frauen fühlen sich öfter mal total unsexy… Na? Sehen Sie es nicht auch? Alles ist plötzlich so einfach! Also: Wenn Ihre Liebste das nächste Mal klagt, ihr Hintern sei zu dick, ihr Doppelkinn zu groß oder ihre Frisur schrecklich – legen Sie die Scheibe mit dem derbsten Ego-Shooter ins Gerät, betätigen die Start-Taste und geben ihr den Controller in die Hand. Dann sagen Sie: “Hier, Liebling, nimm das, und du wirst dich gleich viel besser fühlen!” Wenn sie Spaß daran findet, fühlt sie sich besser – und Ihre eigene Daddelei ist legitimiert. Und es zeigt laut der Studie noch etwas anderes: Die Forscher konnten bei Männern wie Frauen eine starke Verbindung nachweisen zwischen 1.) Affinität zu gewalttätigen Videospielen  und 2.) dem Interesse an Sex. Wenn sie sich dann also wieder sexy fühlt…

Hübsches Gesicht = hübsches Sümmchen: Warum Männer schönen Frauen mehr Geld geben

Lassen Sie bei einer hübscheren Kellnerin auch mehr Trinkgeld springen? Nehmen Sie in Gegenwart einer attraktiven Verkäuferin auch eher mal die teurere Jeans? Und erzählen Sie Ihrer Begleiterin dann auch immer, das hätte überhaupt nichts mit dem Aussehen der Servicekraft zu tun? Damit sind Sie nicht allein. Und Sie sind kein Schlawiner, wie Ihre Begleiterin dann vielleicht sagt – sondern Opfer eines uralten, eingeschriebenen Verhaltens.

Eine chinesische Studie zeigte nun, dass Männer tatsächlich ihre Fähigkeit zum rationalen Denken einbüßen, wenn sie mit einem hübschen Frauengesicht konfrontiert sind - und dann gerne auch mal tiefer in die Tasche greifen. In der vergleichenden Untersuchung sollten Männer mit Frauen um die faire Aufteilung eines Geldbetrages feilschen. Waren die Frauen hübsch, überließen die Männer den Frauen weit mehr von dem Geld, teilweise bis zu 90 Prozent. Waren die Frauen nicht so attraktiv, überließen die Männer ihnen weit weniger Geld.

Die Forscher vermuten, dass diese Großzügigkeit gegenüber schönen Vertreterinnen des schöneren Geschlechts in unsere Neuronen einprogrammiert ist. Indem ein Mann eine attraktive Frau glücklich macht, so die Wissenschaftler, mache er sich selbst glücklich. Die Neuro-Scans der getesteten Männer zeigten denn auch höhere Aktivität im Belohnungszentrum des Gehirns, wenn die Jungs mit attraktiven Frauen verhandelten. Das freut natürlich die Kellnerinnen, es kann aber darüber hinaus auch sehr positive Folgen für die Allgemeinheit haben: Eine britische Studie zeigte nämlich, dass Männer mehr Geld für gute Zwecke spenden, wenn sie von schönen Frauen dazu aufgefordert werden, zum Beispiel wenn diese eine Charity-Show moderieren. Schönheit und Geld retten die Welt.

Das ist ja sehr schön für die Kellnerinnen, die Verkäuferinnen und die Spenden-Sammlerinnen – aber wir Männer sollten uns echt überlegen, ob ‘Geld zücken’ immer die richtige Art und Weise ist, um mit weiblicher Schönheit umzugehen. (Und wir sollten uns beim Autokauf und anderen großen Anschaffungen lieber nicht von einem Top-Model beraten lassen…)

Der dumme Mann ist out, aber keiner verrät, wann er je in war

Dank der neuesten Umfrage eines deutschen Dating-Portals wissen wir es nun endlich: Dumme Männer sind endlich out. Deutsche Single-Frauen stehen jetzt auf Into…, Intelle…, äh: Intelligenz. Vorbei sind also die Zeiten, als Frauen in erster Linie hirntote oder zumindest strunzdumme Vollpfosten attraktiv fanden. Ich wüsste zwar nicht, wann die je so richtig in Mode waren – aber hey, die Ladys aus der PR-Abteilung werden schon wissen, warum sie das vermelden.

Aber bei den Mädels punkten die Jungs nicht nur mit Schlauheit. Nein, ich zitiere: “Als besonders attraktiv empfinden Singles emotionale Intelligenz.” 84 Prozent der Mädels bekommen angeblich weiche Knie, wenn der potenzielle neue Lover Taktgefühl und Einfühlungsvermögen zeigt. Tja, liebe Neandertaler, das war’s dann. Vorbei die Zeiten, in denen ein Klaps auf den Po jeden Kummer heilte. Jetzt kann man der Frau, wenn sie weint, auch nicht mehr auf die Schulter klopfen und sagen: “Komm’, nun stell’ dich nicht so an!” Ernsthaft: Wann war das denn bei Frauen je in Mode?! Egal. Die gute Nachricht jedenfalls lautet: Naturwissenschaftliche Fachkenntnisse gelten bei den Frauen nach wie vor als komplett uncool, nur 6 Prozent der Frauen finden sowas attraktiv. (Ich möchte allerdings feststellen, dass sich Grundkenntnisse der Biologie als nützlich erweisen könnten, wenn aus dem Date mal mehr wird.)

Apropos mehr werden. Als besonders sexy gelten laut der Umfrage solide Fremdsprachenkenntnisse. 18 Prozent der deutschen Singles finden es attraktiv, wenn ihr Partner oder ihre Partnerin sich in anderen Ländessprachen perfekt verständigen kann. Speziell romanische Sprachen haben es den Befragten angetan. Männer stehen laut der Umfrage bei Frauen am allermeisten darauf, wenn sie Zungenfertigkeit in welcher Sprache aufweisen? Genau: Französisch. Höhöhö. Dazu sage ich dann jetzt nichts mehr.

Aber etwas anderes will ich loswerden: Diese Ergebnisse haben ungefähr das Niveau der Zuschauer-Gewinnspiel-Fragen auf Sat1. Die Feststellung, dass Frauen keine doofen Männer wollen, hat doch keinen Erkenntniswert. Mag sein, dass keiner einen dummen Partner will – dumme Umfragen will auch keiner.

Männer können hören, ob eine Frau gut aussieht. Und wenn Sie es ihr sagen, dann hört sie es auch

Schöne Frauen haben schöne Stimmen. Das behauptet jedenfalls eine Studie der Uni Wien. Genauer gesagt glauben die Forscher festgestellt zu haben, dass Männer an der Stimme hören können, ob eine Frau attraktiv aussieht. Gefiel den Jungs eine Stimmprobe, fanden sie meist auch die Frau dazu gutaussehend.

Was nützt Ihnen das? Nichts natürlich. Wenn sie nicht gerade als Call-Center-Agent auf einen Flirt aus sind oder das Telefonbuch Ihrer Stadt von A bis Z nach der perfekten Frau durchtelefonieren, ist diese Studie für Sie wenig wert. Zumal die Wirklichkeit dagegen spricht. Ich kenne schöne Frauen, die sich anhören wie erkältete Eichhörnchen – und eher nicht so hübsche, die einen aber mit den unsichtbaren Tentakeln ihrer säuselnden Stimme in Nullkommanix komplett entkleiden können. Also, rein theoretisch natürlich.

Und doch können Sie aus dieser Studie etwas machen. Etwas sehr Seltenes, geradezu Wertvolles. Nämlich: ein gelungenes Kompliment für Ihre Traumfrau. Sie gehen einfach in zwei Schritten vor. Schritt 1: Sie erzählen ihr von dieser Studie. Von mir aus lesen Sie ihr den Anfang dieses Textes vor – aber wirklich nur den allerersten Absatz, mehr nicht! Schritt 2: Sie sehen ihr tief in die Augen, holen noch tiefer Luft und sagen: “Endlich mal eine Studie, die der Wahrheit entspricht. Du hast eine wunderschöne Stimme.” Damit sagen Sie ihr nichts anderes als dass sie eine Schönheit ist! (Und sie ruinieren das Ganze, wenn Sie auch den zweiten Absatz vorlesen.)

Schöne Frauen sind weniger egoistisch als schöne Männer, würden aber jederzeit den gut aussehenden Egoisten daten

Die jungen, attraktiven Exemplare sind immer die schlimmsten. Arrogant, selbstverliebt, egoistisch, überheblich, herablassend. Die halten sich alle für was Besseres. Ist doch wahr. Schon klar, über wen ich rede, oder? Genau: Über gut aussehende Männer. Eine Studie hat jetzt gezeigt: Attraktive Männer sind tendenziell egoistischer und selbstsüchtiger. Ach, Sie haben gedacht, ich spreche über Frauen? Ja, da schau her. Wissen Sie was? Bei denen brachte die Studie genau das gegenteilige Ergebnis: Den Wissenschaftlern zufolge sind schöne Frauen genau so sozial, freundlich und großzügig wie die weniger hübschen. Fairerweise muss ich hinzufügen, dass bereits andere Studien gezeigt haben, dass auch bei Frauen oft der Grundsatz gilt: Je schöner die Frau, desto egoistischer. Doch hier soll es ja um die selbstsüchtigen Männer gehen. Die Egomannen, sozusagen.

Tja. Jetzt ist es raus. So sind wir Männer also. Wir arroganten, haarigen Biester. Stellen uns morgens vor den Spiegel und sagen “Verdammte Hacke, sehe ich geil aus! Da muss ich gleich mal losziehen und ein paar hässliche Leute wie Dreck behandeln.” Und dann ziehen wir enge Jeans an und gehen auf hohen Hacken ins Büro. Im Ernst: Das glaubt doch niemand. So tickt doch kein Mann. Nur weil jemand gut aussieht, wird er nicht gleich zum Egomanen.

Ich glaube eher, der Zusammenhang ist ein anderer: Es ist doch aus der Forschung bekannt, dass attraktive Menschen in jeder Hinsicht erfolgreicher sind. Es hilft einfach im Leben, gut auszusehen. Und was tut ein Mann, dem eine solche Waffe wie die eigene Attraktivität an die Hand gegeben wird? Er nutzt sie, er trägt sie in die Arena – und ist damit beim Kampf ums Dasein erfolgreicher als andere. Diese gut aussehenden, erfolgreichen Jungdynamiker mit breiten Kiefern und dicken Autos sehen klasse aus, sind erfolgreich – aber eben nicht unbedingt Mutter Teresa.Und wenn man solche ich-verliebten Karrieretypen nach ihren sozialen Einstellungen fragt, bekommt man so eine Studie. Es ist Quatsch, wenn Forscher behaupten, dass alle attraktiven, erfolgreichen Männer egoistische Unsympathen sind. Sie alle, die Sie das hier lesen, stehen für das Gegenteil.

Einen wichtigen Punkt sollten wir bei alledem nicht vergessen. Studien und Erfahrung zeigen: Egal wie sozial die schönen, erfolgreichen Frauen eingestellt sind – wenn sie die Wahl haben, suchen sie sich attraktive, erfolgreiche und damit wohl auch egoistische Männer als Partner aus. Und es kann niemand von diesen Männern verlangen, dass sie nicht so egoistisch sind, diese Frauen auch zu wählen.

Männer kippen literweise Tabasco in sich rein, weil sie denken, dass Frauen sie dann total scharf finden

Ein Mann tut vieles, um eine Frau zu beeindrucken. Türen aufhalten, Rechnungen bezahlen, Klaviere tragen, wilde Tiere erjagen, manchmal sogar Klamotten bügeln. Häufig bringt der Mann sich für die Frau in Gefahr oder setzt sich Beschwernissen und Schmerzen aus – etwa wenn er ihr beim Aufbau ihrer Ikea-Möbel hilft. Viele dieser Dinge tut er wahrscheinlich nur für die Frau und würde sie ansonsten eher lassen. Es verschafft dem Mann nämlich einen Kick, wenn er für dieses selbst erwählte Leid Applaus und Anerkennung erhält – und vielen Frauen imponiert es vermutlich tatsächlich, sonst würden sie nicht so oft applaudieren. Manchmal verschafft es ihnen natürlich auch nur ein paar aufgebaute Möbel. Egal.

Dieses selbstverstümmelnde Imponiergehabe des Mannes zieht sich bis in intimste, lebenswichtige Bereiche hinein, von denen ich es nie vermutet hätte. Zum Beispiel: Essen. Eine Studie der Penn State University hat nun gezeigt, dass Männer, die sehr scharfe Speisen und Gewürze zu sich nehmen, dies häufig nicht tun, weil ihnen das gut schmeckt – sondern weil ihnen die Anerkennung durch andere dafür einen Kick verschafft. Es gibt also Männer, die kippen sich bei einem Date doppelt Tabasco aufs Steak, damit die Frau gegenüber große Augen macht und “Wow!” haucht. Davon mag jeder halten, was er will. Wer weiß, vielleicht finden manche Frauen das ja wirklich “total scharf”.

Szenenwechsel: Ihre Liebste klagt am Abend beim Ausziehen ihrer Pumps darüber, dass ihr von diesen hochhackigen Schuhen immer die Füße schmerzen. Sie stellt laut stöhnend und mit strengem Blick auf Sie die Frage, warum Frauen solche Folterinstrumente überhaupt immer wieder anziehen. Bevor sie richtig in ihr Lamento einsteigen kann, gehen Sie dazwischen und jammern: “Oh, mir tut vielleicht die Zunge weh, und der Rachen brennt! Warum müssen wir Männer eigentlich immer literweise Tabasco in unser Essen kippen oder Chilischoten knabbern? Das ist doch Folter!” Wenn sie dann völlig verständnislos guckt, erzählen Sie ihr von dieser Studie – und sagen: “Siehst du, wir alle müssen leiden, um bewundert zu werden. Die eine so, der andere so.”

Frauen finden Männer-Betten mit ein paar Kerben dran wesentlich attraktiver als ganz ohne

Wenn Männer und Frauen sich kennenlernen, lügen Sie sich erst einmal gegenseitig an. Am meisten verbreitet ist – neben der Behauptung, nie wieder jemand anderes begehren zu können – die Lüge über vorangegangene Geliebte. Während Frauen die Zahl Ihrer Ex-Liebhaber nach unten korrigieren, um nicht ganz so wild zu erscheinen, übertreiben die Männer gerne mal bei der Anzahl an Kerben in ihrer Bettkante, damit sie als tolle Hengste dastehen. Und die Wissenschaft hat nun gezeigt, dass sie damit genau das Richtige tun.

Frauen bevorzugen nämlich bei der Partnerwahl Männer, die bereits vorher von anderen Frauen begehrt und geliebt worden sind. Die Forscher vermuten, dass die Frauen so unbewusst sicherstellen wollen, einen wahrhaft liebenswerten Partner zu bekommen – er wurde sozusagen bereits von anderen Frauen “getestet”. Dementsprechend fanden die Frauen in der Studie einen Mann ohne jegliche Vorerfahrung auch am wenigsten attraktiv.

Nun stellt sich ganz pragmatisch die Frage: Wie viele dürfen es denn sein? Nein, erzählen Sie nichts von den heißen Hundert, die Sie im Bett hatten, auch nichts vom Dirty Dozen. Halten Sie sich bei Ihren Geständnissen zurück, denn Masse sorgt auch hier nicht für Klasse! Die Wissenschaftler konnten ermitteln, dass eine Zahl von 1 bis 4 vorangegangenen Beziehungen einen Mann am attraktivsten für die meisten Frauen macht. Wer sich zuvor mit 5 oder mehr Frauen eingelassen hat, gilt schon wieder als weniger anziehend. Oh, was meinen Sie? Da hatten Sie viel mehr? Ohne zu lügen? Na, dann machen Sie es eben wie die Frauen: Korrigieren Sie nach unten. Wie Sie die Kerben aus der Bettkante bekommen, sagt Ihnen der Schreiner Ihres Vertrauens.

Es ist gar nicht einfach, als Mann für Frauen attraktiv zu sein, es ist sogar supereinfach!

Sie fragen sich bestimmt ab und zu,  ob Sie für Frauen attraktiv sind. Vielleicht sogar oft. Eine Antwort darauf ist nicht leicht zu finden – sondern superleicht. Wenn Sie zum Beispiel nicht zu den zwei Dritteln aller Männer gehören, die einer neuen Studie zufolge zu dick sind, dann stehen Ihre Chancen schon mal nicht schlecht. Es gibt nicht viele Kulturen, in denen Männer mit Übergewicht als attraktiv gelten, spontan fallen mir nur die japanischen Sumo-Ringer und der Dicken-Kult im Inselreich Tonga ein. Wenn Sie also nicht gerade auswandern wollen und auch keinen Bock haben, in gewickelten Unterhosen andere dicke Männer durch den Ring zu tragen, ist Schlankheit das Mittel der Wahl. Dann haben Sie bereits gegenüber zwei Drittel aller potenziellen Konkurrenten einen enormen Vorteil bei den Mädels.

Des weiteren kann es Ihre Attraktivität fördern, nicht so viele Pornos zu gucken. Damit meine ich nicht, dass alle Frauen Pornographie grundsätzlich ablehnen – auch wenn es sicherlich nicht ihr Lieblingsthema beim ersten Date ist. Oder beim zweiten. Ich meine damit, dass Frauen kluge Männer mögen – und eine neue Studie hat gerade gezeigt, dass der häufige Konsum von Pornofilmen Ihr Gehirn schrumpfen lässt. Gucken Sie lieber echten Frauen in die Augen als virtuellen in die Auslage. Ach ja: Entgegen der allgemeinen Bartmode finden Frauen übrigens einer australischen Studie zufolge Männer mit weniger Gesichtshaar meist attraktiver.

Wenn Sie also jetzt gerade 25 Kilo zu schwer mit Vollbart und heruntergelassener Hose vor dem PC hocken und hier nur mal kurz vorbeischauen wollten, bevor Sie zu YouPorn weitersurfen, habe ich wohl nur schlechte Nachrichten für Sie. Sorry. Lassen Sie sich nicht aufhalten, die Erinnerung an diesen Text wird bald mit wegschrumpfen. Aber für alle anderen besteht Hoffnung: Die Frauen – zumindest ein paar – werden Sie lieben! Ach, eine Kleinigkeit noch: Machen Sie sich keinen Kopf darüber, wenn Sie vielleicht einen Kopf kleiner sind als andere Typen. Eine US-Studie hat gerade gezeigt, dass kleine Männer länger leben als große. Den Frauen, die explizit nach großen Kerlen Ausschau halten, können Sie immer sagen, dass sie von Ihnen definitiv länger etwas haben werden als von den langen Jungs! Kurz lässt sich sagen: Zu dick und zu doof sind zu blöd, zu klein ist nicht zu verachten.

Mascara runter! Die ungeschminkte Wahrheit über geschminkte Frauen

Was fällt Ihnen zum Thema Make-up ein? Mir diese Szene: Eine Frau beschwert sich bei ihrem Mann, dass der immer so viel Geld für Bier ausgebe. Darauf der Mann: “Musst du gerade sagen! Du kaufst jeden Monat für 100 Euro Make-up!” Die Frau verteidigt sich: “Das ist doch nur, damit ich für dich hübsch aussehe.” Der Mann: “Genau dafür ist auch das Bier.” In dieser launigen Geschichte stecken zwei Wahrheiten: Die offensichtliche, dass Männer auch zu gröbsten Unverschämtheiten bereit sind, um ihren Bier-Vorrat zu schützen. Und die unterschwellige, dass Frauen meinen, sie müssten sich für Männer schminken. Das ist nicht nur Quatsch, sondern auch falsch, wie jetzt eine Studie der britischen Bangor University ergab. (Nein, ich weiß nicht, wie man den Namen unschlüpfrig ausspricht.) Wenn Sie Make-up genauso hassen wie ich, passen Sie jetzt gut auf.

Die Forscher konnten nachweisen, dass auch und gerade männliche Probanden sich bei den ihnen gezeigten Frauengesichtern weniger Make-up wünschten – und zwar bis zu 40 Prozent weniger als das gezeigte, relativ normale Maß. Interessanterweise dachten sowohl Männer als auch Frauen, dass andere Menschen Frauen mit mehr Schminke attraktiver fänden. Dabei sagten selbst Frauen über andere Frauen, dass diese auch mit weniger Make-up hübscher aussähen. Es handelt sich also beim Glauben an die Schönheit geschminkter Gesichter um ein Gerücht, schlimmer noch: Es ist eine “urban legend”, eine immer weitergetragene Mär, die im Kern kaum Wahrheit enthält. Das Ganze ist letztlich nichts als ein von Hollywood, der Kosmetikindustrie und Heidi Klum künstlich am Leben gehaltener Mythos.

Natürlich werden Sie durch das Vortragen dieser Studie ihre Liebste kaum davon überzeugen können, dass sie auch ohne Schminke attraktiv für Sie ist. Es wird auch nichts nützen ihr zu versprechen, dass Sie jetzt noch mehr Bier trinken, wodurch sie automatisch hübscher würde. Aber Sie können etwas anderes versuchen. Überlegen Sie mal: Fast nur Frauen glauben, dass sie durch das Tragen von Make-up attraktiver wirken. Und fast nur Männer glauben, dass sie selbst durch das Tragen eines Schnurrbartes attraktiver wirken. Die Lösung lautet: Quid pro quo. Kündigen Sie Ihrer Angebeteten einfach an, sich eine Rotzbremse stehen zu lassen. Es sei denn, sie fährt den Make-up-Konsum runter. Um mindestens 40 Prozent.

Achtung, Warnung! Attraktive Männer sind in allergrößter Gefahr (später zu heiraten)

Sie sind ein attraktiver Mann? Gut aussehend, sportlich, sympathisch und gepflegt? Oje. So ein Mist. Dann hat eine neue Studie der University of Miami schlechte Nachrichten für Sie. Die Forscher stellten bei der Überprüfung der Daten von über 9.000 Probanden fest, dass besonders die gut aussehenden, sympathischen und gepflegten Männer in größter Gefahr sind, später zu heiraten. Keine Überraschung – aber auch kein Scherz: Das Wort “Gefahr” steht da wirklich: “greater hazard of entering into a marital relationship”. Tja, so ist es leider. Sie sind der Typ zum Heiraten. Nur das Schlimmste steht Ihnen bevor. Nix Playboy, nix Casanova. Sondern: Standesamt, Ehering, Glas Sekt, Aus. Nächster Höhepunkt: Die erste eigene Wohnung der Kinder renovieren, dann die Silberhochzeit.

Das sind ja rosige Aussichten! Dabei wollten Sie doch einfach nur mit Kumpels etwas abhängen, ein paar heiße Chicas anbaggern und ein wenig Spaß haben. Keine Verpflichtungen, keine Verträge, nur Vergnügen und ein bisschen Sex. Aber nein – zack! wollen die Chicas sofort heiraten. Das haben Sie nun von Ihren jahrelangen Workouts, Ihrem guten Mode-Geschmack, Ihrem Sinn für Humor  und Ihrem ansteckenden Lachen. Kaum wagen Sie sich damit in die Öffentlichkeit, kaum nähern Sie sich mal einer Frau – schwupps, will sie den Ring an den Finger, aber pronto! Es ist wirklich ein Dschungel da draußen, überall lauern Gefahren.

Es besteht aber Hoffnung. Denn die Forscher entdeckten, dass vor allem das Zusammenspiel aller drei Faktoren für eine spätere Ehe entscheidend ist. Nur wer in allen drei Bereichen gut abschneidet, fährt in den Ehe-Hafen ein. Und wer in einem Bereich weniger gut ausgestattet ist, muss sich in den beiden anderen umso mehr anstrengen, um das Manko auszugleichen und auf die entscheidende Punktzahl auf der Attraktivitätsskala zu kommen. Wer also nicht ganz so modelmäßig aussieht, sollte durch sehr gute Körperpflege und eine klasse Persönlichkeit bestechen. Schon klar warum: Geheiratet wird ja am liebsten das perfekte Gesamtpaket, also jemand, der sich voll committet und in jeder Hinsicht alles gibt.

Das ist Ihre Chance, vielleicht doch nur einen One-Night-Stand abzustauben: Geben Sie sich in allen Bereichen super – aber reißen Sie Ihr Ergebnis dann an einer Stelle in Richtung Keller. Nein, das heißt nicht, dass Sie mehr rülpsen und sich nicht mehr waschen sollen. Aber etwas schlechtes Benehmen an der richtigen Stelle wirkt Wunder. Zum Beispiel, indem Sie sich nach dem Sex aus ihrem Bett davonstehlen. Und danach nie wieder anrufen. (Alle Frauen, die sich jetzt noch wundern, warum sich so viele attraktive Männer am nächsten Morgen wie Mistkerle benehmen, sollten mal schnell die Hochzeitskataloge vom Nachttisch verschwinden lassen.)