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Tag: dick

Wie üppig Männer Frauen lieben hängt nicht nur vom Geschmack ab, sondern auch von ihrem Appetit

Sind Sie – oder Kumpels von Ihnen – schon einmal neben einer dicken Überraschung aufgewacht? Damit meine ich, ob Sie am Morgen nach einer wilden Party-Nacht neben einer unbekannten Frau aufgewacht sind, die für Ihren (jetzt nüchternen) Geschmack kilomäßig eher ein paar Ligen zu hoch spielte? Die Wissenschaft hat dieses Phänomen nun aufgeklärt. Gehen wir die Sache einmal durch: Wenn Sie ausgehen, um möglicherweise eine Frau zu treffen, wie sieht dann Ihre Abendplanung aus? Erst stylen, dann mit Freunden ein wenig chillen, warmtrinken  - und los? Tja, genau da liegt der Fehler. Besser gesagt: Da fehlt etwas. Das Essen.

Einer Studie der Westminster University zufolge suchen sich hungrige Männer dickere Frauen aus. Wer mit leerem Magen auf Brautschau geht, kommt tendenziell in ein volleres Bett. Das liegt nicht daran, dass Sie die Frau im Wortsinne “vernaschen” wollen – eine kräftige Statur suggeriert Ihrem Unterbewusstsein, dass so eine Frau Sie besser versorgen kann. Nicht zuletzt die volleren Brüste einer üppigen Frau machen dem hungrigen Mann Appetit.

Nun bin ich wahrlich nicht dafür bekannt, Stimmung gegen etwas fülligere Frauen zu machen – im Gegenteil. Ich sage: Schönheit lässt sich nicht in Kilo wiegen. Aber hier geht es ja auch eher um Relationen, also um Frauen die mehr wiegen als es Ihrem eigentlichen Wunschbild entspricht. Wenn Sie sichergehen wollen, dass Sie am Ende der Nacht mit einer Frau aufwachen, die wirklich Ihrem Geschmack entspricht, gehen Sie unbedingt vor dem Club nochmal etwas essen. Und um ganz sicherzugehen, trinken Sie noch ein großes Glas Milch.

Es ist gar nicht einfach, als Mann für Frauen attraktiv zu sein, es ist sogar supereinfach!

Sie fragen sich bestimmt ab und zu,  ob Sie für Frauen attraktiv sind. Vielleicht sogar oft. Eine Antwort darauf ist nicht leicht zu finden – sondern superleicht. Wenn Sie zum Beispiel nicht zu den zwei Dritteln aller Männer gehören, die einer neuen Studie zufolge zu dick sind, dann stehen Ihre Chancen schon mal nicht schlecht. Es gibt nicht viele Kulturen, in denen Männer mit Übergewicht als attraktiv gelten, spontan fallen mir nur die japanischen Sumo-Ringer und der Dicken-Kult im Inselreich Tonga ein. Wenn Sie also nicht gerade auswandern wollen und auch keinen Bock haben, in gewickelten Unterhosen andere dicke Männer durch den Ring zu tragen, ist Schlankheit das Mittel der Wahl. Dann haben Sie bereits gegenüber zwei Drittel aller potenziellen Konkurrenten einen enormen Vorteil bei den Mädels.

Des weiteren kann es Ihre Attraktivität fördern, nicht so viele Pornos zu gucken. Damit meine ich nicht, dass alle Frauen Pornographie grundsätzlich ablehnen – auch wenn es sicherlich nicht ihr Lieblingsthema beim ersten Date ist. Oder beim zweiten. Ich meine damit, dass Frauen kluge Männer mögen – und eine neue Studie hat gerade gezeigt, dass der häufige Konsum von Pornofilmen Ihr Gehirn schrumpfen lässt. Gucken Sie lieber echten Frauen in die Augen als virtuellen in die Auslage. Ach ja: Entgegen der allgemeinen Bartmode finden Frauen übrigens einer australischen Studie zufolge Männer mit weniger Gesichtshaar meist attraktiver.

Wenn Sie also jetzt gerade 25 Kilo zu schwer mit Vollbart und heruntergelassener Hose vor dem PC hocken und hier nur mal kurz vorbeischauen wollten, bevor Sie zu YouPorn weitersurfen, habe ich wohl nur schlechte Nachrichten für Sie. Sorry. Lassen Sie sich nicht aufhalten, die Erinnerung an diesen Text wird bald mit wegschrumpfen. Aber für alle anderen besteht Hoffnung: Die Frauen – zumindest ein paar – werden Sie lieben! Ach, eine Kleinigkeit noch: Machen Sie sich keinen Kopf darüber, wenn Sie vielleicht einen Kopf kleiner sind als andere Typen. Eine US-Studie hat gerade gezeigt, dass kleine Männer länger leben als große. Den Frauen, die explizit nach großen Kerlen Ausschau halten, können Sie immer sagen, dass sie von Ihnen definitiv länger etwas haben werden als von den langen Jungs! Kurz lässt sich sagen: Zu dick und zu doof sind zu blöd, zu klein ist nicht zu verachten.

Vorsicht, Eheringe produzieren Rettungsringe: Die Ehe ist in Wahrheit eine Fett-Falle für Männer

Sie kennen doch sicherlich dieses Internet-Foto von der hübschen Frau im Hochzeitsschleier, die freudestrahlend ihren frisch angetrauten Ehemann umarmt, und über deren Kopf ein Gedanke aufscheint: “NOW I CAN GET FAT!” Was haben wir gelacht, nicht wahr. Haha, typisch Frau, erst hübsch machen, dann heiraten, dann unkontrolliert zunehmen, haha. Tja, nur leider stammt der Gedanke neuester Forschung wohl nicht aus dem Kopf der Frau, sondern aus dem des Mannes! Einer US-Studie zufolge sind es insbesondere junge Männer, die nach einer Heirat übergewichtig werden, während die Frauen im Durchschnitt sogar weniger wiegen als vor der Heirat. Und die Kerle können noch nicht einmal eine Schwangerschaft als Grund vorschieben!

Natürlich kursiert auch dafür gleich eine Erklärung im Netz. Männer müssten ja quasi nach der Hochzeit fett werden, heißt es da, denn: “Der Junggeselle kommt abends nach Hause, geht zum Kühlschrank, findet nichts Anständiges darin, also geht er ins Bett. Der Ehemann kommt abends nach Hause, geht ins Bett, findet nichts Anständiges darin, also geht er zum Kühlschrank.” Und wieder grölendes Gelächter. Das Gelächter dicker Ehemänner. Wollen wir etwa so sein?

Natürlich gibt es ein simples Mittel, die Gewichtszunahme zu verhindern: Einfach nicht heiraten. Gehen Sie nicht in die Fett-Falle, bleiben Sie ledig. Dann haben Sie auch mehr Zeit für Sport. Schon mit dem Hochzeitsbankett sparen Sie etwa 20.000 Kalorien ein. Und müssen in den kommenden Jahren nicht den ganzen Kuchen essen, den ihre Frau backt. Oder deren Mutter. So einfach ist das. Kein Ehering, keine Rettungsringe. Dafür hat doch sicherlich auch Ihre Angebetete vollstes Verständnis, die will ja auch nicht, dass Sie fett werden. Die wäre doch die erste, die Ihnen damit in den Ohren liegt: “Weißt du noch, wie deine Füße aussehen? Könntest auch mal etwas abnehmen. Hier, nimm’ noch ein Stück Kuchen!” Ach, das Risiko wäre es Ihnen wert? Hauptsache glücklich mit der Frau, die Sie lieben? Na, da können Sie mal sehen. So viel Wahrheit steckt in diesen Internet-Bildchen.

Labertasche fetter als Dönertasche: Frauen werden am ehesten zu dick durch zu viel – Reden!

Endlich mal wieder eine Studie, die mir aus dem Herzen spricht. Ihr Thema: Frauen und Gewichtsprobleme. Forscher der University of Notre Dame (USA) haben in einem Versuch festgestellt, dass Frauen durch Reden dicker werden. Nicht im Wortsinne – auch wenn das mal eine interessante Diät ergäbe! Nein, es geht darum, dass Frauen, die schlecht über ihr eigenes Aussehen, speziell ihr Gewicht, sprechen, auf anderen Menschen weniger attraktiv wirken als solche, die sich positiv über ihre eigene Erscheinung äußern. Also sprich: Eine Frau, die dauernd sagt “Ich bin zu dick!”, die wirkt auch unansehnlicher oder gar dicker auf andere. Dabei spielte es gar keine Rolle, ob die Frauen tatsächlich objektiv schön und schlank waren oder nicht. (Was auch immer “objektiv schön und schlank” bedeuten mag.)

Ich sage es ja immer, und ich sage es hier gerne nochmals in aller Deutlichkeit: Das größte Gewichtsproblem, das viele Frauen haben, geht nicht vom Körper, sondern vom Kopf aus. Eine Frau, die ständig abfällige Bemerkungen über ihr Aussehen und ihr Gewicht macht, wird in der Wahrnehmung ihrer Mitmenschen schnell zum unzufriedenen Pummelchen. Eine Frau hingegen, die objektiv tatsächlich 5 Kilo zu viel auf die Waage bringt, sich dabei aber selbst mag und ihre Pfunde lebensfroh und selbstbewusst zur Schau trägt, wird auch meist als attraktiver empfunden.

Bei der Selbstdarstellung verhält es sich letztlich genau wie mit den Referaten der Schulzeit. Alle gähnen automatisch, wenn so eine Träne nach vorne schlufft und als erstes sagt: “Also, ich habe hier eigentlich nicht wirklich was Interessantes zu erzählen, aber naja, ihr werdet es ja selbst sehen…” FAIL! Ganz anders läuft es, wenn dieselbe Person mit demselben Thema und denselben Fakten nach vorne stürmt und sagt: “Leute, checkt das ab, zieht euch das rein, diese Zahlen sind wirklich der Hammer!” Dann hat sie sofort die Aufmerksamkeit des Publikums, und die Leute werden neugierig, was sie zu verkaufen hat.

Für Sie und Ihr Leben heißt das: Wenn Sie überlegen, mit wem Sie ausgehen sollen, pfeifen Sie auf die spaßfeindlichen Kummerküken, die kalorienzählenden Salat-Mädels und die hundeäugigen Komplimente-Fischerinnen. Suchen Sie sich eine Frau aus, die mit sich selbst zufrieden und im Reinen ist, die sich mit und in ihrem eigenen Körper wohlfühlt, die sich selbst schön und sexy findet, die nicht dauernd jammert, sie sei zu dick, sie passe in keine Jeans mehr, sie habe NICHTS ANZUZIEHÄÄÄN!!!

Äh, wie bitte? So eine Frau suchen Sie, aber Sie finden keine? So eine Frau gibt es nicht? Oh, Mist. Sie haben Recht!
Aber warum sollte es uns da anders gehen als den Frauen mit ihrem blöden Märchenprinzen. Oder haben Sie vielleicht ein weißes Pferd?

Die armen Dicken dürfen bald nicht mehr so dick sein wie die reichen Dicken – zumindest in England

Die westliche Welt ist zu fett, und sie wird immer fetter. Auch wenn ein bisschen Übergewicht nicht schlimm ist – richtig, richtig fette Menschen belasten durch vielerlei gewichtsbedingte Erkrankungen (Diabetes, Herz-Kreislauf-Probleme) die öffentlichen Kassen. In Großbritannien, wo 17 Prozent der Männer und 21 Prozent der Frauen als krankhaft übergewichtig gelten (Deutschland: 16 Prozent der Männer und 14 Prozent der Frauen), wird darum nun der Vorschlag diskutiert, man solle zu dicken Sozialhilfeempfängern die Zuschüsse kürzen, wenn sie nicht einen rigiden Sport- und Ernährungsplan befolgen.

Wer es zynisch betrachtet, möchte sagen, für die Behörden ist das eine klassische win-win-Situation: Entweder die armen Dicken nehmen durch Sport ab – oder weil sie schlicht kein Geld mehr für etwas zu essen haben. Früher nannte man so etwas aushungern. Es bleibt zu hoffen, dass hierzulande niemand auf die Idee kommt, das nachzumachen.

Denn auch wenn ich kein Fan von Fettleibigkeit bin, wirft dieser Vorschlag eine Menge Fragen auf. Die wichtigste: Was kürzen sie den reichen Dicken, wenn die keinen Sport machen? Haben dann nur noch Wohlhabende das Recht auf Wohlbeleibtheit? Was ist speziell mit dicken Politikern? Auch eine interessante Frage: Welche unterstützenden Maßnahmen gibt es, bevor die Stütze gestrichen wird? Werden unwillige Dicke per Polizeieskorte zum Training begleitet? Und wie werden die sich unausweichlich häufenden Fälle von Mundraub gehandhabt? Bekommen Unverbesserliche eine elektronische Fress-Fessel?

Nein, nein, das funktioniert so nicht. Anstatt sich in Zwangsmaßnahmen zu ergehen, sollten die werten Zukunftsgestalter aus der Politik lieber für eine anständige Kennzeichnung von Dickmacher-Lebensmitteln sorgen, sie sollten sich mehr um die Aufklärung über Ernährung schon in den Schulen bemühen, kostenlose und attraktive Sportkurse für alle anbieten, finanziert durch eine hohe Kaloriensteuer auf Schoko-Riegel und zuckerhaltige Limonaden – und das Lesen von Men’s Health und Women’s Health zur Bürgerpflicht erklären. Das würde die Zahl der Adipositaspatienten langfristig genügend reduzieren. Dann muss hoffentlich kein Dicker mit dem Polizeiwagen zum Fitness-Studio gekarrt werden.

 

Ärzte fordern: Freie Sicht auf den Penis! Alles andere ist ungesund

Es gibt viele Gründe, keine Wampe zu bekommen. Ein guter Grund, dessen gesundheitliche Relevanz bislang noch nicht so im Fokus stand, lautet: Wer einen zu dicken Bauch hat, kann seinen eigenen Penis nicht mehr sehen. Das ist nicht nur irgendwie schade, sondern geradezu gefährlich.

Ärzte sagen: Ein Mann, der aufgrund seines Bauches seinen ständigen Begleiter nicht mehr ohne Spiegel sehen kann, hat demnach ein 5-fach höheres Risiko, an Diabetes zu erkranken, ein dreifach höheres Risiko, einen Darmkrebs zu entwickeln und ein 2,5-fach erhöhtes Risiko für hohen Blutdruck. Einer Umfrage zufolge haben 33 Prozent aller Briten einen solchen Blick-Blocker-Bauch über der Hose hängen. Wollen wir uns da einreihen? I don’t think so.

Der kleine Prinz ist also – neben seinen vielen anderen Aufgaben – eine Art Gradmesser für Ihre Gesundheit. Aber im Klartext, Männer: Damit der Zeiger perfekt funktioniert, muss das Display übersichtlich gestaltet sein. Nur ein trainierter Bauch erlaubt Ihnen, alle Werte korrekt abzulesen. Ein Waschbrettbauch ist das perfekte Upgrade für Ihren Health-O-Meter. ;-)

Dicke, reiche Männer sind unzufriedener als dicke, arme Männer – aber keiner ist so unzufrieden wie dicke Frauen

Kennen Sie das Klischee vom dicken, reichen Mann? Der sagt: “Ich muss nicht schön sein, ich habe innere Werte. Und meine Brieftasche erst recht.” Dieser nicht ganz grundsympathische Kerl ist nicht annähernd so zufrieden, wie er tut.

Eine Studie mit Übergewichtigen ergab jetzt, dass 78 Prozent der dicken, reichen Männer mit ihrem Gewicht unzufrieden waren. Bei den Geringverdienern haderten hingegen nur 47 Prozent mit ihrem Übergewicht. Das kann verschiedene Gründe haben: Vielleicht müssen die Kerle mit weniger Kohle einfach mehr malochen und haben daher keine Zeit, sich Gedanken über ihr Gewicht zu machen. Oder sie verstehen gar nicht, dass Übergewicht nicht so toll ist. Oder sie machen sich einfach keinen Kopp.

Auf der anderen Seite waren - unabhängig von Einkommen und Status – 79 Prozent aller übergewichtigen Frauen mit ihrer Figur unzufrieden. Da mag man nun spekulieren, ob vielleicht bei Frauen die inneren Werte der Brieftasche nicht so viel nützen. Man darf aber auch die Frage stellen, ob nicht vielleicht generell fast alle Frauen mit ihrer Figur unzufrieden sind, egal wie dick oder dünn oder reich oder arm sie sind. Oder wie oft haben Sie schon eine Frau sagen hören, dass sie mit ihrer Figur rundum total zufrieden ist? Nein, gesäuselte Aussagen aus Du-darfst-Werbespots zählen nicht. Also wie oft? Eben.

Bleibt am Ende die Erkenntnis, das Geld allein nicht glücklich macht – selbst wenn Mann es im Übergewicht hat.

Studie bestätigt: Auf die Frauenfrage “Findest du mich zu dick?” gibt es nur falsche Antworten!

Sicherlich kennen Sie die Frage aus dem Munde Ihrer Angebeteten:

“Findest du mich zu dick?”

Aber wissen Sie auch, was Sie darauf antworten?

Nein, wie sollten Sie. Kein Mann weiß in dieser Situation, was er sagen soll. Es gibt wohl keine bekanntere Ursache für männliche Schweißausbrüche und Stotter-Attacken als diese Frage. Die meisten Männer hören in den Sekunden danach das Geigenquietschen aus “Psycho”. Diese Frage ist die Beziehungsfalle schlechthin.

Und jetzt kommt es noch schlimmer: Eine dänische Studie zeigte gerade, dass Männer dazu neigen, das Gewicht Ihrer Partnerin tendenziell immer als zu hoch einzuschätzen. Uiuiui, böse Falle. GANZ böse Falle. Damit ist wissenschaftlich bestätigt, was Sie längst ahnten: Auf diese Frage können Sie nur etwas Falsches sagen! Also besser die Klappe halten?

Bloß nicht! Ein Schweigen hätte in etwa die gleichen Folgen wie das auf die Frage des Standesbeamten ob Sie die hier anwesende Braut zu Ihrer rechtmäßig angetrauten…

Nein, Sie müssen etwas sagen. Und das nicht zu schnell, so dass es wie auswendig gelernt wirkt. Auch nicht zu zögerlich, es darf nicht so aussehen, als müssten Sie lange nachdenken. Nehmen Sie ihren Körper einmal kurz in Augenschein, lächeln Sie anerkennend und glücklich und sagen träumerisch: ”Nein, auf keinen Fall.”

Das rettet Sie fürs Erste.

P. S. Und in der nächsten Lektion lernen wir, was Sie erwidern, wenn sie behauptet: “Ach, du lügst doch.”

Fit gegen fett: Was ist entscheidender für ein langes Leben?

Wer lebt länger: Der schlanke, aber eher unsportliche Typ – oder sein dicker, aber topfitter Nachbar, der einen Marathon in weniger als 4 Stunden schafft? Was also ist entscheidend: fit oder fett?

Okay, klar. Wenn ich so frage, kann es ja nur der Dicke sein.

Und so ist es: In einer 11 Jahre währenden Vergleichsstudie stellten Forscher der University of South Carolina fest, dass die Männer, die ihr Fitness-Level über die Jahre hielten, ein 30 Prozent niedrigeres Sterberisiko hatten als die, die unfitter geworden waren – egal ob sie in dieser Zeit ihr Gewicht hielten, an Gewicht zulegten oder welches verloren. Männer, die ihre Fitness steigerten, hatten sogar ein bis zu 44 Prozent geringeres Sterberisiko. Alles unabhängig vom Gewicht. Der fitte Fette hat ein langes Leben.

Was will ich Ihnen damit sagen? Dass Sie fressen können, so viel Sie wollen, solange Sie nur brav zum Sport gehen? Nein. Ich will sagen: Lachen Sie nicht über Ihren kugelbäuchigen Nachbarn, denn er lebt (und lacht) vielleicht länger als Sie.

Schaffen Sie es erstmal, schneller zu laufen als er

Dann können Sie lachen.

Über Schokolade, Akne und die “fettesten Frauen Europas”

Das soll jetzt keine Reisewarnung werden – ich will nur ein paar aktuelle Studienergebnisse der letzten Tage mit Ihnen teilen:

- Die fettesten Frauen Europas kommen aus Großbritannien.

- In Großbritannien verkaufen Schokolade-Kampagnen mit dicken Models mehr Schokolade, weil sie den Käuferinnen ein weniger schlechtes Gewissen verschaffen als Kampagnen mit dünnen Models.

- Erfolgreiche Frauen bekommen verstärkt Akne.

- Frauen investieren erfolgreicher an der Börse, weil sie auf ihr Bauchgefühl hören.

Was für eine Reihe! Da steckt Fantasie drin!

Vor wessen geistigem Auge entsteht da nicht das Bild eines britischen Modelmädchens, das den Hinweis erhält, es möge doch ein paar Kilo zulegen, wenn es den Job für die große Schokoladen-Kampagne haben will? Das Model befolgt den Rat, futtert Schokolade, legt mächtig zu, bekommt den Job, die Kampagne wird ein Riesenerfolg, alle Britinnen kaufen und futtern mehr Schokolade, das Model bekommt Akne, alle Britinnen bekommen Akne, alle Britinnen werden immer fetter, sie werden sogar die fettesten Frauen Europas, futtern aber weiter Schokolade, weil sie dadurch so ein wohliges Bauchgefühl bekommen und plötzlich so einen immensen Erfolg an der Börse haben, sie investieren insbesondere in die Sparten “Schokolade” und “Aknemittel”…

Okay, okay, ich hör’ ja schon auf.

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