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Tag: fruchtbar

Was Frauen wollen, die ihre Tage haben, außer nicht ihre Tage haben

Fest steht: Frauen ticken in der Regel anders. Nur wie? Vor Jahren wurde mal behauptet, dass Frauen in ihren fruchtbaren Tagen eher Ausschau nach maskulinen Kerlen mit breiten Kiefern halten, weil die Träger der besseren Gene seien – und wenn Frauen ihre Tage haben, interessiere sie das Mackerding nicht so. Jahre später hieß es dann, Ei-springende Frauen fänden doch nicht, dass maskuline Gesichter attraktiver aussähen. Es war zu erwarten, dass weiter zu diesem äquatorverschiebenden Thema geforscht würde,  und richtig, hurra: Eine neue Menstruations-Männergeschmack-Studie ist da!

Wissenschaftler der University of Southern California zeigten (natürlich wieder: endgültig), dass sich der Männergeschmack von Frauen doch nicht im Laufe ihres menstruellen Zyklus ändert. Die Forscher sagen: Frauen, die auf maskuline Macker stehen, tun das vor und nach ihrem Eisprung, und auch währenddessen. Und: Fast alle Frauen stehen auf maskuline Macker, auch in der Regel. Das sagt Frau Professor Wendy Wood aus Kalifornien und die kennt sich aus. Im übrigen wissen wir alle ganz genau, dass Frauen nie durch ihre Periode irgendwelchen Stimmungsschwankungen oder Launenwechseln unterworfen sind. Nein. Frauen, die ihre Tage haben, sind die Ausgeglichenheit in Person. Die haben die eiserne Geschmackskonsequenz erfunden, rituelle Langeweile und Yoga sowieso. Da ist es nur logisch, dass sich auch an ihren Vorlieben bezüglich Männern nichts ändert, und zwar nie.

Das ist doch bei uns Männern ganz genau so. Wir stehen immer nur auf blonde, brünette, rot- und schwarzhaarige Frauen, die eine gute bis sehr gute Figur und große oder kleine oder mittelgroße oder überhaupt irgendwelche Brüste haben. Da bleiben wir unseren Präferenzen genau so treu wie die Frauen. Schauen Sie sich nur die Männer auf der Liebhaber-Liste von Lindsay Lohan an: Colin Farrell, Garrett Hedlund, Orlando Bloom oder Benicio del Toro – die gleichen einander doch wie ein Klon dem anderen. Total konsequent die Mädels, Tage hin, Periode her. Aber ich möchte jetzt mal kurz eine Frage stellen, die mir seit Jahren jedes Mal unter den Nägeln brennt, wenn ich wieder über so eine Studie schreibe: WARUM soll es eigentlich WICHTIG sein für MÄNNER, auf was für Männer FRAUEN stehen, wenn sie ihre TAGE haben?

Wenn Männer schuld sind an der Menopause, wieso heißt sie dann nicht Menno-Pause?

In der Liste der Katastrophen, an denen laut Expertenmeinung allein die Männer schuld sind, ist ein neuer Punkt hinzugekommen. Nach der Weltwirtschaftskrise, allen Kriegen, dem Geburtenrückgang, dem Waldsterben und natürlich dem Klimawandel haben wir Männer jetzt auch die Schuld an der weiblichen Menopause. Krass, oder? Ob sie es glauben oder nicht: Das haben nun Forscher der McMaster University in Hamilton, Kanada, herausgefunden – in einer Computersimulation.

Ihre Begründung: Der weibliche Körper habe evolutionär bedingt irgendwann aufgehört, die Eigenschaft der Unfruchtbarkeit genetisch zu blockieren, weil es keinen Grund gegeben habe, dass ältere Frauen noch fruchtbar seien. Männer suchten sich ja angeblich ohnehin eher jüngere Partnerinnen für Sex und Familiengründung aus. Sprich: Weil Männer auf junge Frauen stehen, haben die älteren Frauen aus Trotz die Produktion von Eizellen eingestellt. Wow. Da haben sie es den Männern aber gezeigt. Ob all die attraktiven Frauen über 50 das unterschreiben würden, dass die Männer nur auf jüngere Frauen stehen?

Aber nun einmal ganz ernsthaft: Wie viele Frauen sind es wirklich, die sich wünschen, mit über 50 noch Kinder zu bekommen? Und kann den wenigen nicht mit Hormon-Therapien geholfen werden? Wäre das Geld dafür nicht sinnvoller angelegt, als in aufwändiger Forschung mit zweifelhaften Methoden den Grund für die Menopause zu suchen, und das Ganze dann plump den Männern in die Schuhe zu schieben? Wie sieht überhaupt eine Computersimulation aus, in der Forscher rekonstruieren, warum ältere Frauen keine Kinder mehr bekommen? Rennt da so eine Art Ü50-Lara-Croft durch die Jahrtausende und versucht mit aller Waffengewalt, ein Baby zu bekommen? Hat da vielleicht Madonna mitgespielt? Wo lag der High-Score? Natürlich ist es irgendwie interessant, dass dieses Phänomen der verfrühten Unfruchtbarkeit ansonsten nur bei Wal-Kühen und in Gefangenschaft lebenden Schimpansinnen auftritt. Aber hätte man den Menschen-Frauen diesen etwas uncharmanten Vergleich nicht auch ersparen können?

Also gut, bevor das eskaliert, gestehe ich alles. Ich will es nicht weiter leugnen: Ja, wir sind schuld! Wir Männer haben die Menopause abgeschafft. So eine kleine Gen-Manipulation auf globaler Ebene bei Hunderten von Millionen von Frauen kostet uns ein müdes Nasenflügelzucken. Aber das Ganze hat mit unserer angeblichen Vorliebe für jüngere Frauen überhaupt nichts zu tun! Nein, meine Damen, es ist ganz anders, als ihr denkt. Wir Männer tragen gerne älteren Frauen die Einkaufstasche die Treppe hoch, und wir helfen ihnen auch gerne mal über die Straße. Da nervt es komplett, wenn sie auch noch einen Kinderwagen dabeihaben.

Frauenkleider funktionieren wie Ampeln, nur umgekehrt

Wenn man Männer und Frauen darüber befragt, welche Kleidungs-Farbe sie bei Frauen am ehesten sexy finden, lautet die Antwort in der Regel: Rot. Allerdings tragen Frauen (verzeihen Sie mir bitte dieses kleine Wortspiel) meist nicht nur in der Regel Rot, sondern vor allem in einer anderen Phase ihres Zyklus. Forscher der University of British Columbia (Kanada) haben nämlich jetzt herausgefunden, dass Frauen besonders in ihrer fruchtbaren Phase rote Kleidung tragen. Eine Frau, die gerade ein rotes Kleid, ein rotes Shirt oder auch etwas in Pink trägt, ist der Studie zufolge mit einer 3-mal so großen Wahrscheinlichkeit auf dem Höhepunkt ihrer monatlichen Fruchtbarkeit wie Frauen, die andere Farben tragen. Rot signalisiert also: Los geht’s, mit Vollgas zur Familiengründung!

Nein, überlegen Sie jetzt nicht, wann Angela Merkel zuletzt diesen roten Blazer anhatte und warum. Denken Sie lieber ans kommende Wochenende und passen Sie Ihre Flirt- und Date-Strategien an. Für einen One-Night-Stand, den Sie in einem Club aufgabeln, kommt eine Frau in Rot nicht mehr in Frage. Da steht die Ampel aus Ihrer Sicht im eigentlichen Sinne auf rot. (Wer hat da gerade gerufen: “Bei rot schnell noch drüber!”) Und selbst wenn Sie in einer Rotgekleideten die Traumfrau fürs Leben zu erkennen glauben, sollten Sie nicht zum Verkehrssünder werden und es gleich heute darauf anlegen herauszufinden, aus welchen Gründen genau sie diese Farbe trägt. Denn erst kommt das Kennenlernen, dann das Kinderkriegen. Jetzt stellt sich natürlich umgekehrt die Frage, wann Sie überhaupt noch eine Frau in Rot ansprechen oder mit ihr Sex haben können. Nun: Ansprechen jederzeit…

Behalten Sie dabei immer eines im Hinterkopf: Die allermeisten Frauen wissen gar nicht, aus welchem Grund sie ausgerechnet an diesem Tag Lust hatten, etwas Rotes anzuziehen. (Es sei denn, sie kennen diese Studie oder lesen diesen Blog.) Es ist nicht so, dass sie morgens aufstehen und sich sagen: “Och, heute bin ich aber mal mächtig fruchtbar, da ziehe ich den roten Fummel an und zeige es allen!” Also nicht dass Sie im Gespräch plötzlich von dem Thema anfangen und sagen: “Hey, ich finde es toll, dass du mit deiner Fruchtbarkeit so aggressiv umgehst und offen Farbe bekennst!” Da könnte manche ganz schnell rot sehen.

So. Jetzt würde mich nur noch interessieren, welche Farbe eigentlich Männer in ihrer fruchtbaren Phase tragen.

Rock-Fans aufgepasst: Rock steigert die männliche Potenz (aber nicht so, wie Sie denken)

Diese Welt verändert sich. Immer mehr. Denken Sie nur, was die letzten 25 Jahre gebracht haben: Der Fall der Mauer, Griechenland wird Europameister, Cindy aus Marzahn moderiert Wetten dass…? Frauen stimmen gegen die Frauenquote, und bald kommt die Weihnachts-WM in Katar. Da kann auch diese Meldung kaum mehr verwundern: Männer, die regelmäßig Röcke tragen, sind fruchtbarer als die konsequenten Hosen-Träger. Ein luftiges Röckchen hält angeblich die Spermien schön kühl, was sie stärkt. Ja, nun. Renne ich gleich mal zum Schrank, schaue nach, wühle durch, hmm – keine Röcke drin. Und jetzt? Renne ich gleich in die nächste Boutique und schaue, ob ich etwas Passendes finde? Nix da!

Ich habe ja nicht grundsätzlich etwas gegen Veränderungen. Ich will die Mauer nicht zurück, ich mag Cindy von Marzahn und ich gönne auch Griechenland von Herzen, dass es bald mal wieder in einer anderen Disziplin ganz oben mitspielt als beim Umschulden. Aber ich muss nicht jeden Mist mitmachen. Röcke, pffft – und als nächstes dann Ballerinas, oder wie? Und überhaupt: Was nützt es dem Manne, dass Röcke tragen die Potenz steigert – wenn ihn die Frauen dann nur auslachen?

Oh. Meine überaus charmante Kollegin meinte gerade, ein Rock könnte mir ganz gut stehen. “Ganz ehrlich”, sagte sie wörtlich und sehr glaubhaft, “das kann ich mir bei dir voll gut vorstellen.” So etwas hat sie mir über Jeans noch nie gesagt. Oder über Lederhosen. Hm. Vielleicht muss ich da mal umdenken. Ein paar urmännliche Begrifflichkeiten umbewerten. Sind wir nicht alle irgendwie Rocker? Was ist mit Rocky Balboa? Oder dieser Muskelkante aus Hollywood, The Rock? Rockabilly? Let there be ROCK!

Andererseits… Nee. Sean Connery hin, Fruchtbarkeit her. Ich will untenrum gar nicht frösteln. Mit Rock kann man sich auch gar nicht mehr anständig breitbeinig hinsetzen. Oder Fahrrad fahren. Außerdem: Ich fände es total lästig, wenn mir ständig alle diese notgeilen Mädels unter den Rock schauen würden…

Jede Frau ist furchtbar schön, äh: fruchtbar schön!

Männer finden Frauen dann am attraktivsten, wenn diese gerade die fruchtbare Phase ihres Monatszyklus durchlaufen. Sagt eine neue Studie.

Wahnsinn. Heißt das jetzt, dass Frauen sich durch einen Friseurbesuch, ein gut geschnittenes Kleid und zwei Stunden vor dem Badezimmerspiegel fruchtbar zaubern können? Oder wollen die durch ihren Super-Look bloß alle Männer abschrecken, die keine Kinder wollen?

Ist ja auch egal. Der Vorteil ist jedenfalls: Wenn Sie Kinder wollen, brauchen Sie keine Temperaturmethode mehr, um den Eisprung zu checken. Sieht Ihre Liebste mal wieder besonders gut aus, ist der ideale Zeitpunkt für Sex. Wenn Sie kein Kind wollen, halten Sie sich in dieser Zeit besser von ihr fern.

Und wenn Sie noch keine Liebste haben, aber einer attraktiven Bekannten begegnen, die letzte Woche noch total durchschnittlich aussah, könnten Sie sagen: “Ich weiß, du bist wahrscheinlich gerade total fruchtbar und so – aber wollen wir nicht erst einmal etwas trinken gehen?” Könnten Sie. Könnten Sie aber auch lassen. Etwa wenn Sie schon etwas getrunken haben - dann könnte es auch daran liegen, dass die Frau plötzlich so viel besser aussieht als neulich…

Schluss mit dem Flirt-Darwinismus! Alle Männer haben gute Gene!

Hach ja, Frauen. Was haben wir in der letzten Zeit nicht alles über sie gelesen. Frauen in ihrer fruchtbaren Phase können schlechter multitasken, beäugen ihre Männer kritischer, haben mitunter genau so schlechte Laune wie wenn sie ihre Tage haben… Es gibt in der letzten Zeit eine solche Fülle von Meldungen über den weiblichen Monatszyklus, dass ich schon “furchtbar” lese, wenn da “fruchtbar” steht. Ich glaube fast, die Produzentinnen von Fruchtbare-Frauen-Studien haben gerade auch eine besonders fruchtbare Phase.

Und als sei es nicht genug, kommt hier die nächste: Frauen finden in ihren fruchtbaren Tagen nun doch nicht, dass besonders männliche Gesichter attraktiver aussehen. Das wurde nämlich vor Jahren mal behauptet. Es wurde unterstellt, dass Frauen in der Phase ihres Eisprungs zwecks Nachwuchs-Optimierung Ausschau nach maskulinen Kerlen mit breiten Kiefern halten, weil die angeblich Träger der besseren Gene sind. Das stellt diese neue Studie nun in Frage – und die Studien-Autorin, Christine Harris von der University of California, fordert außerdem endlich mal einen Beweis, dass maskulin aussehende Männer überhaupt bessere Gene haben als andere.

Das finde ich gut, dass sich da mal eine traut, mit diesem Flirt-Darwinismus aufzuräumen. Als würden Frauen ihre Männer heute immer noch mit dem Evolutionsratgeber in der Hand auswählen. Was ist das für ein Unsinn, Kerle mit eher schmalen Gesichtern wären keine Männer und brächten verkorkstes Gen-Material mit. Insofern: Chapeau, Frau Dr. Harris!

Meine Botschaft an die anderen lieben Forscherinnen und Forscher: ALLE Männer haben gute Gene. Wir sind eine umfassende Kollektion von ausgewählten genetischen Köstlichkeiten, ein Chromosomen-Fuhrpark der Extraklasse. Wir bieten nicht nur einen passablen Gen-Pool, wir sind der ultimative Genom-FUN-Park schlechthin! Wir sind sozusagen die UNO-Vollversammlung der guten Gene, und wir finden diese Herumforscherei, die Sie da hinter unserem Rücken betreiben, ganz furchtbar mies. Wenn Sie etwas von uns wissen wollen, dann popeln sie nicht in Haarproben herum, sondern fragen Sie uns gefälligst direkt! Und wenn Sie mit unserem Gen-Material nicht zufrieden sind, dann sagen Sie es uns ins Gesicht und nicht auf den Seiten irgendeiner wissenschaftlichen Zeitschrift, die sowieso keiner liest!

 

Frauen finden Aussehen bei Männern nicht so wichtig, außer manchmal – und das jeden Monat

Mann, sehen Sie gut aus! Also, ich gehe jetzt einfach mal davon aus, dass Sie gut aussehen, sonst wären Sie ja nicht hier.

Und weil Sie gut aussehen, müssen Sie sich auch keine Gedanken machen, dass Ihre Angebetete Sie irgendwann mal sexuell nicht mehr so attraktiv findet. Ja, so etwas kann durchaus passieren. Besser gesagt: Wenn ein Mann nicht so toll aussieht, passiert ihm das jeden Monat. Plötzlich geht seine Liebste auf Distanz. Einfach so. Warum?

Eine Studie an der University of California in L. A. zeigte nun, dass Frauen immer während ihrer fruchtbaren Tage ihre Männer viel kritischer sehen, wenn die Kerle nicht so superattraktiv sind. Wenn eine Frau hingegen mit einem sexuell attraktiven Mann zusammen ist, fühlt sie sich in der fruchtbaren Zeit noch mehr zu diesem hingezogen. Das ist so ein bisschen wie mit dem Teufel und dem größten Haufen. Die Wissenschaft nennt so etwas den Matthäus-Effekt. Nein, das hat nichts mit dem Loddar zu tun, obwohl der auch schon einen Haufen Mist gemacht hat. Das kommt von dem Zitat aus dem Matthäusevangelium: „Denn wer da hat, dem wird gegeben…”

Na, jedenfalls können wir festhalten: Es lohnt sich, etwas für sein Äußeres zu tun. Wir sollten aber auch hinzufügen: Wenn Sie Kinder wollen. Denn darauf läuft die Sache mit der Fruchtbarkeit ja hinaus. Insofern stimmt für Männer der Spruch: Hässlichkeit ist die sicherste Verhütung. Insbesondere gepaart mit Nicht-Waschen, Motivsocken und Mundgeruch. Aber von mir haben Sie das nicht.

 

Vorsicht beim Club-Sex! Fruchtbare Frauen tanzen schöner

Gehen Sie am Wochenende in einen Club? Schön, schön.

Aber nun bitte ich Sie um ein wenig ehrliche Selbstkritik: Sie gehen doch nicht in erster Linie in einen Club, um zu tanzen, oder? Nein, Sie gehen in erster Linie dorthin, um Frauen beim Tanzen zuzuschauen. Und wenn es sich ergibt, tanzen Sie mit. Aber zunächst stehen Sie da an der Tanzfläche, völlig vereinnahmt von den kreisenden und bebenden Bewegungen der Club-Chicas, und Ihr Bier wird warm in Ihren Händen, denn Sie träumen davon, dass Sie von einer dieser Tänzerinnen angekreiselt und angebebt werden…

Aber welche? Hmmm. Ganz pragmatisch erstellen Sie erst einmal in Gedanken eine Top Ten der am besten tanzenden Frauen. Also die Blonde mit der Hüftjeans ist definitiv Top 3, aber die Dunkelhaarige mit dem engen T-Shirt immerhin noch Top 5… Gut so, machen Sie mal! Und dann heißt es: Finger weg von allen Frauen aus diesen Women’s-Dance-Charts! Denn jede dieser zehn ist für einen One-Night-Stand vollkommen ungeeignet. Warum? Nun, die Gefahr, dass sie schwanger wird ist einfach zu groß. Nein, nicht weil die da gerade einen Fruchtbarkeitstanz aufführen.

Eine Studie der Universität Göttingen zeigte zuletzt: Fruchtbare Frauen tanzen schöner. Im Versuch bewerteten Männer die Tänze von Frauen in der Phase rund um den Eisprung als attraktiver als in den “unfruchtbaren Tagen”. Eine andere Studie zeigte, dass Lap-Dancer an ihren fruchtbaren Tagen signifikant mehr Trinkgeld erhalten. Also: Vorsicht beim Antanzen! Enttäuscht? Nicht doch! Nehmen Sie es leicht. Sie haben jetzt die Wahl zwischen zwei Leitsätzen.

Leitsatz A: “Sex ist auch nicht alles.” Schauen Sie einfach weiter zu, ohne Hintergedanken. Genießen ohne Paarungsstress, ist doch auch nett.

oder

Leitsatz B: “Tanzen ist auch nicht alles.” Wählen Sie einfach diese eine attraktive Frau, die zwar nicht so toll tanzt, dafür aber immer wieder interessiert in Ihre Richtung schaut…

Schönes Wochenende!

Sie finden sie heute besonders sexy? Das ist ja fruchtbar!

Sie finden das Gesicht Ihrer Angebeteten an manchen Tagen attraktiver als an anderen? Das kann natürlich daran liegen, dass sie an den attraktiven Tagen Make-Up benutzt hat, oder vor den unattraktiven Tagen mit ihren Mädels beim Prosecco-Stammtisch ordentlich hingelangt hat. Aber Forscher behaupten, dass es auch etwas mit ihrem Monatszyklus zu tun hat. An den fruchtbaren Tagen soll das Gesicht einer Frau attraktiver wirken. Es verformt sich sogar ein wenig. (Nein,von Miss Piggy zu Scarlett Johansson morphen, das schafft die Natur dann doch nicht.)

Die Forscher haben sogar per Computeranalyse die kaum merklichen Veränderungen im Gesicht der Frauen festgehalten und dann auf Fotos anderer Frauen übertragen – und der Effekt trat auch da auf. Männer fanden die Frauen auf den auf “fruchtbar” manipulierten Bildern attraktiver. Eisprung macht sexy.

Ich weiß noch nicht so recht, was ich daraus machen soll. Es wäre ja eine Binsenweisheit, allen Männern zu raten, sich eine attraktive Frau zu suchen, wenn sie Kinder wollen. Hmmm.

Ha, ich weiß! Erzählen Sie Ihrer Angebeteten von dieser Studie. Und dann sagen Sie schmeichelnd: “Wenn das stimmt, dann musst du ja wohl das ganze Jahr über fruchtbar sein.” Natürlich ist das eine Lüge – aber eine von denen, die Frauen gerne hören.