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Tag: Kinder

Wenn Männer schuld sind an der Menopause, wieso heißt sie dann nicht Menno-Pause?

In der Liste der Katastrophen, an denen laut Expertenmeinung allein die Männer schuld sind, ist ein neuer Punkt hinzugekommen. Nach der Weltwirtschaftskrise, allen Kriegen, dem Geburtenrückgang, dem Waldsterben und natürlich dem Klimawandel haben wir Männer jetzt auch die Schuld an der weiblichen Menopause. Krass, oder? Ob sie es glauben oder nicht: Das haben nun Forscher der McMaster University in Hamilton, Kanada, herausgefunden – in einer Computersimulation.

Ihre Begründung: Der weibliche Körper habe evolutionär bedingt irgendwann aufgehört, die Eigenschaft der Unfruchtbarkeit genetisch zu blockieren, weil es keinen Grund gegeben habe, dass ältere Frauen noch fruchtbar seien. Männer suchten sich ja angeblich ohnehin eher jüngere Partnerinnen für Sex und Familiengründung aus. Sprich: Weil Männer auf junge Frauen stehen, haben die älteren Frauen aus Trotz die Produktion von Eizellen eingestellt. Wow. Da haben sie es den Männern aber gezeigt. Ob all die attraktiven Frauen über 50 das unterschreiben würden, dass die Männer nur auf jüngere Frauen stehen?

Aber nun einmal ganz ernsthaft: Wie viele Frauen sind es wirklich, die sich wünschen, mit über 50 noch Kinder zu bekommen? Und kann den wenigen nicht mit Hormon-Therapien geholfen werden? Wäre das Geld dafür nicht sinnvoller angelegt, als in aufwändiger Forschung mit zweifelhaften Methoden den Grund für die Menopause zu suchen, und das Ganze dann plump den Männern in die Schuhe zu schieben? Wie sieht überhaupt eine Computersimulation aus, in der Forscher rekonstruieren, warum ältere Frauen keine Kinder mehr bekommen? Rennt da so eine Art Ü50-Lara-Croft durch die Jahrtausende und versucht mit aller Waffengewalt, ein Baby zu bekommen? Hat da vielleicht Madonna mitgespielt? Wo lag der High-Score? Natürlich ist es irgendwie interessant, dass dieses Phänomen der verfrühten Unfruchtbarkeit ansonsten nur bei Wal-Kühen und in Gefangenschaft lebenden Schimpansinnen auftritt. Aber hätte man den Menschen-Frauen diesen etwas uncharmanten Vergleich nicht auch ersparen können?

Also gut, bevor das eskaliert, gestehe ich alles. Ich will es nicht weiter leugnen: Ja, wir sind schuld! Wir Männer haben die Menopause abgeschafft. So eine kleine Gen-Manipulation auf globaler Ebene bei Hunderten von Millionen von Frauen kostet uns ein müdes Nasenflügelzucken. Aber das Ganze hat mit unserer angeblichen Vorliebe für jüngere Frauen überhaupt nichts zu tun! Nein, meine Damen, es ist ganz anders, als ihr denkt. Wir Männer tragen gerne älteren Frauen die Einkaufstasche die Treppe hoch, und wir helfen ihnen auch gerne mal über die Straße. Da nervt es komplett, wenn sie auch noch einen Kinderwagen dabeihaben.

Die perfekte Mutter für Ihre Kinder denkt, sie wäre nicht perfekt genug

Sie glauben, Sie haben die perfekte Mutter für Ihre Kinder gefunden? Vorsicht, da könnten Sie sich täuschen. Heute las ich diesen Satz: “Berufstätige Frauen entscheiden sich aus Angst, keine gute Mutter zu sein, im Zweifel gegen ein Kind.” Da sind die Kinder sicherlich überaus dankbar, die deswegen nicht auf die Welt kommen, was? Denn es ist ja viel besser, gar nicht geboren zu sein, als eine Mutter zu haben, die mal länger als bis fünf Uhr arbeitet, oder?

Jaja, die “beste Mutti von der Welt”. Alle, die den Titel wollen, haben nach Fukushima jedes Kinder-Bio-Essen im Kindergarten noch selbsttätig mit dem Geigerzähler auf strahlende Pilze untersucht, feilschen um jede Stunde Kantonesisch-Unterricht für Dreijährige, fordern nach jedem Rumgeschubse unter 5-Jährigen ein Anti-Aggressions-Training mit “so Yoga-Elementen”. Und jetzt zweifeln viele, ob das alles so richtig ist. Den Stress will sich zusätzlich zu einem Vollzeitberuf niemand antun. Dann schon lieber keine Kinder.

Ich frage: Warum lassen sie statt der Babys nicht einfach den Ehrgeiz weg, perfekt sein zu wollen? Denn letztlich ist Elternsein ohnehin ein ewiges, unbefriedigendes Learning-by-doing. Da ist nix mit perfekt. Die “beste Mutti von der Welt” behält ihren Titel immer nur höchstens fünf Minuten, bis der erbettelte Keks aufgegessen ist – und der nächste Streit ansteht. Und selbst, wenn mal alles super läuft – Kinder machen auch Vorwürfe, wenn die Eltern nichts falsch machen. Egal, was wir tun, am Ende des Tages werden wir mindestens drei Mal “Blöder Papa” und “Blöde Mama” gewesen sein.

Aber das ist natürlich rhetorisches Anrennen gegen seelische Windmühlen. Keine Angst ist so groß wie die der jungen Mutter vor dem Versagen. Nichts wäre so schlimm wie der Vorwurf, als Eltern etwas falsch gemacht zu haben. Dann schon lieber keine Kinder. Was aber im Endeffekt heißt: Lieber als Art aussterben als sich der eigenen Fehlbarkeit stellen müssen.

Klar, ich als Vater mit Vollzeitjob habe gut reden – aber 2-mal 7 Monate Elternzeit geben mir wohl ein gewisses Mitspracherecht. Vielleicht haben wir “jungen Väter” es da auch leichter, weil wir uns vom bösen Ende der Eltern-Bewertungsskala wieder in Richtung Familie bewegen, also quasi vom späten Feierabend zum frühen zurückkämpfen. Weil wir uns den Vorwurf, schlechte Väter zu sein, viel öfter anhören mussten. Wir halten das vielleicht besser aus, nicht-perfekte Väter zu sein. Ich tue trotzdem alles mir Mögliche, um meiner Frau Karriere plus Kinder zu ermöglichen, indem ich etwa jeden Morgen die Kleinen versorge und zum Kindergarten bringe. Und ich bin fast jeden Tag der “blöde Papa”. Das sollten wir alle aushalten können.

Wir brauchen eine väterfreundlichere Republik – wo bleibt das Gratis-WLAN auf Spielplätzen?!

Laut einer neuen Familienstudie wollen 65 Prozent der berufstätigen Väter nicht-erwachsener Kinder gerne mehr Zeit mit der Familie verbringen. Leider schaut die Familie eher selten in der Firma vorbei. Ein Dilemma.

Wann endlich erkennt die Politik die Zeichen der Zeit und wird aktiv? Wann werden endlich – professionell und flächendeckend – begleitete Familienausflüge zu Papa ins Büro organisiert, wahlweise auf den Sportplatz oder in die Kneipe? Wann werden endlich die innerbetrieblichen Betreuungsangebote verbessert, so dass ein Familienvater seine Kinder auch mal im Büro abgeben kann, wenn er zum Sport geht? Und überhaupt: Warum stehen auf dem Spielplatz weder Billard noch Kicker noch Flipper? Der Name ist doch irreführend! Und warum gibt es da eigentlich kein Gratis-WLAN? Da muss endlich ordentlich nachgebessert werden, Frau Familienväterministerin Schröder!

Soviel zur spaßigen Seite des Ganzen. Jetzt aber ernsthaft, liebe 65 Prozent Väter:  Solche wohlfeilen Wunschäußerungen in irgendwelchen Umfragen bringen niemanden weiter. Wer mehr Zeit mit der Familie verbringen will, muss da schon hingehen, zur Familie! Eine Stunde weniger pro Woche arbeiten wäre doch ein Anfang. Zum Beispiel die Stunde, die so eine Umfrage in der Regel dauert…

Von wegen biologische Uhr! Die Kinder älterer Männer leben länger

Hört Ihre Liebste auch dieses immer lauter werdende Ticken? Liegt Ihnen Ihre Frau oder Freundin öfter mal in den Ohren, es sei jetzt langsam mal an der Zeit, Nachwuchs zu zeugen? Sonst sei es zu spät für Kinder? Schließlich gebe es auch bei Männern so etwas wie eine biologische Uhr? Da habe ich die perfekte Antwort für Sie:

“Je länger meine biologische Uhr tickt, desto besser für das Kind!”

Eine Studie der Northwestern University legt nämlich jetzt nahe, dass die Kinder von älteren Männern eine höhere Lebenserwartung haben. Der Grund: Die älteren Männer geben längere Telomere, das sind die Enden der Chromosomen, an ihre Nachkommen weiter. Kurze Telomere werden von den Forschern mit verfühtem Ableben in Verbindung gebracht, längere mit längerem Leben. Es stimmt also: Sie können womöglich auch als älterer Mann noch Kinder zeugen – und die erfreuen sich dann auch noch eines längeren Lebens.

Das soll keine Werbung fürs späte Zeugen sein – denn wer will schon von seinem Baby im Altersheim besucht werden? Schließlich wollen Sie ja auch noch viel Zeit mit Ihrem Kind verbringen und umgekehrt. Aber vielleicht bringt diese Tatsache Ihre Liebste davon ab, immer nur mit Druck und Panikmache zu operieren. Vielleicht versucht sie es nun mit positiven Argumenten – und lässt Sie Ihren eigenen Entschluss fassen, ein Baby in die Welt zu setzen.

Endlich entspannt flirten! Die biologische Uhr tickt nicht mehr dazwischen

“Hä?”, werden Sie sagen, “was kommt der mir hier mit Eizellen-News an?!”

Aber heute ist Kinderthementag bei Men’s Health. Und diese Studienergebnisse betreffen auch Sie als Mann ganz existenziell: Forscher am Massachusetts General Hospital in Boston haben nachgewiesen, dass die Anzahl von Eizellen, die eine Frau produziert, nicht wie bislang vermutet begrenzt ist. Sie fanden in den Eierstöcken ihrer Probandinnen Stammzellen, aus denen neue Eizellen entstehen können. Schwangerschaften sind demnach beinahe jederzeit möglich.

Was geht Sie das an? Ganz einfach, das heißt: Das Ticken der biologischen Uhr ist quasi verstummt. Frauen müssen nicht bis zirka 35 unbedingt Kinder kriegen. Da geht in den meisten Fällen auch später noch etwas. Sie haben also allen Grund zur Hoffnung, sich nicht sofort beim ersten gemeinsamen Date nach der Ü30-Party zu Kinderliebe und Elternzeit committen zu müssen. Es besteht Aussicht auf eine einigermaßen entspannte Kennenlernphase, auch wenn die Frau Ihrer Träume bereits 34 ist!

Auf der anderen Seite erhöht diese Meldung natürlich die Gefahr, dass Ihnen plötzlich ein wilder weiblicher “Cougar” von 45 Jahren zuraunt: “Vamos, Schnucki! Ich will ein Kind mit dir.”

Hach ja, die Forschung.

Notständer-Studie: Wer jede anbaggert, wirkt verzweifelt – und lebensgefährdet

Sie kennen doch sicherlich diese Männer, die auf einer Party permanent eine Frau nach der anderen anbaggern? Und Sie haben auch irgendwie das dumpfe Gefühl, dass das nicht gut sein kann, oder? Schnell machen da Beurteilungen die Runde wie: “der nimmt auch jede”, “verzweifelt” oder “notgeil”.

Als sei das für die Notständer-Träger noch nicht Imageschaden genug, kommt jetzt noch ein weiterer Aspekt hinzu: Eine neue Studie der University of Kansas zeigt, dass Männer in verzweifelten Lebenssituationen und im Angesicht des Todes dazu neigen, sich binnen kurzer Zeit möglichst viele Sex-Partnerinnen zu suchen. Der vermutete Grund: Fürchtet ein Mann um seine wirtschaftliche Existenz oder gar um sein Leben, treibt ihn der tief sitzende Wunsch nach Nachkommenschaft zu radikalen Schritten, um seine Chance auf eigene Kinder noch kurz vor dem vermuteten Ende zu erhöhen.

Von solchen Theorien können Sie halten, was Sie wollen, aber jetzt wo diese News raus sind, ist die Wirkung verheerend: Wer auf Partys sein ganz eigenes Power-Speed-Dating abzieht, wirkt nicht nur verzweifelt und notgeil – er strahlt auch nicht gerade Zukunftsfähigkeit aus. Vielleicht sagen Sie das mal Ihrem Kumpel, bevor er die nächste anquatscht…

Vorsicht! Baby-Alarm beim Spätsommerflirt!

Sie sind frisch verliebt? Toll!

Sind Sie ganz sicher, dass es die große Liebe ist? Ja? Super!

Auch für Ihre Angebetete? Hmm? Nicht so sicher?

Oje.

Also, das muss ja nichts heißen, aber ich bin da über diese britische Studie gestolpert, und die besagt: Jede 10. verheiratete Frau hat ihren Mann nur genommen, weil ihr Kinderwunsch so groß war. Nicht unbedingt aus Liebe. Nun kann man sagen: Ist ja nicht so schlimm, Liebe kann ja wachsen. Aber: 60 Prozent dieser Frauen sagen heute, sie hätten doch lieber auf Mr. Right warten sollen. Wollen Sie mit so einer Frau verheiratet sein? Und gar Kinder haben?!

Ich lege Ihnen daher für den nächsten Spätsommerflirt ans Herz: Achten Sie auf zu frühe Baby-Alarm-Signale! Als da wären:

- Sie fragt nach Ihrem Namen, sagt dann erfreut “Aha!” und nuschelt etwas von: “…finde es ja sonst blöd, wenn Kinder heißen wie ihre Eltern, aber wenn’s ein Junge wird…”

- Sie fragt mitten im schönsten Flirtgespräch – scheinbar aus einer spontanen Eingebung heraus: “Was hältst du eigentlich von Kindern?”

- Wenn Sie nachdenkt, wiegt sie sich hin und her – im Takt einer unsichtbaren Uhr…

- Jedes Mal, wenn ein Kinderwagen vorbei geschoben wird, bricht sie in hysterisches “Ach, wie süüüüüß”!-Geschrei aus.

- Als Sie einem kleinen Jungen aufhelfen, der vom Dreirad gekippt ist, hat sie Tränen der Rührung in den Augen.

- Sie hat ein Abo von “Eltern”.

- Sie fragt Sie beim dritten Date nach einer Haarprobe für einen Gentest. “Auch das Vatermaterial muss ja stimmen.”

- Sie besteht beim Sex auf “doggy style”, weil “meine Gebärmutter ein wenig nach hinten abgeknickt ist, und so der Samenfluss besser gewährleistet wird.”

- Sie kauft bereits seit Monaten Baby-Klamotten auf Vorrat – und hat damit schon angefangen, bevor Sie beide sich kennen gelernt haben.

- Sie zeichnet jede Sendung der Sesamstraße auf – seit drei Jahren.