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Tag: Körper

Frauen glotzen Frauenkörper an, Männer aber nur Frauengesichter

Das Lob des Tages geht heute an 26 britische Männer, die es in einem Versuch an der Universität von Bristol geschafft haben, Frauen permanent ins Gesicht zu schauen und nicht auf die Brüste. Das Ergebnis der Studie lautet somit: Männer und Frauen starren gleichermaßen am liebsten Frauen an. Aber der Blick der Männer ruht fortwährend auf den Gesichtern der Frauen, während Frauen den gesamten Körper anderer Frauen abchecken. Das ist gute PR für uns Männer. Danke, Boys!

Wir alle, die wir in jahrzehntelangem schweißtreibendem Training gelernt haben, unser wahres Blickmuster zu unterdrücken (Po-Busen-Po-Busen-Augen-Po-Schritt-Busen-Busen-Busen), wissen, wie schwer das gewesen sein muss. Denn natürlich gucken Männer Frauen vor allem deswegen in die Augen, um zu gucken, ob sie gerade gucken, und wenn nicht, dann gucken die Männer woanders hin. Die Frau kann von Glück reden, wenn der Mann immerhin auf ihren Po guckt und nicht auf den einer anderen. Umso größer mein Respekt vor den Boys in Bristol! Nur mit Hilfe von Konzentrationstechniken, Selbsthypnose und unter Einsatz von gemurmelten Anti-Glotzer-Mantras konnten die Burschen das bewerkstelligen. Hut ab!

Mit diesem Ergebnis sind wir unserem Ziel, in einer Welt zu leben, in der sämtliche Geschlechterklischees widerlegt sind, wieder ein Stückchen näher. Wir müssen nur noch ein paar Studien fälschen, dann haben wir es geschafft! Dann stehen wir nicht mehr unter Generalverdacht. In diesem Sinne suche ich weiterhin Probanden für eine Studie, die beweist, dass Männer sich ÜBERHAUPT nicht für Sex interessieren, sondern eher fürs Kuscheln. Dafür müssen Sie nur ein Jahr lang nackt mit fünf ebenfalls nackten Porno-Darstellerinnen in einer WG zusammenwohnen und sich permanent von Ihnen waschen, einölen, massieren und sonstwie angrabbeln lassen. Nur: Ihrer Lust nachgeben dürfen Sie leider nicht. In diesem Jahr ist überhaupt kein Sex erlaubt, nur kuscheln. Zuwiderhandlungen werden streng mit Ausschluss bestraft. Nach dem Motto: Wer kommt, geht. Aber was ist schon ein Jahr? Ein Klacks, wenn Sie die richtigen Mantras kennen! Das schaffen Sie! Also, los: Freiwillige vor!

Hallo?

HALLO?

Hm, muss ich wohl mal wieder bei den Engländern anrufen…

Brüste, Beine, Po: Auch Frauen sehen Frauen nur als Summe ihrer Körperteile

Sie sitzen mit Ihrer Angebeteten in einem Café. Eine schöne Frau im kurzen Rock und einem engen Top geht vorbei. Warten Sie, bis sie weg ist, dann müssen Sie schnell sein. Sagen Sie es, bevor Ihre Liebste es sagen kann. Sagen Sie: “Na, hast du da wieder nur einen Hintern und ein Paar Brüste gesehen?” Die wird vielleicht gucken!

Vor allem weil es stimmt: Frauen tun das auch. Auch Frauen sehen ihre Geschlechtsgenossinnen nicht als Ganzes, sondern zerlegen sie beim Anschauen im Geiste in Teile und beurteilen diese getrennt voneinander. Eine Studie hat jetzt gerade gezeigt, dass sowohl Männer als auch Frauen diese Stückelei betreiben – und zwar nur beim weiblichen Körper. Männer werden tendenziell immer als Ganzes betrachtet und bewertet.

Den Grund fürs Körperblick-Stückwerk vermuten die Forscher in den Medien: Weil weibliche Körperteile oft in der Werbung, in Zeitschriften u. ä. präsentiert werden, haben sich diese Bilder eingebrannt und unsere Wahrnehmung vom weiblichen Körper geprägt.

Hm. Trägt dann Men’s Health dazu bei, dass immer mehr Frauen bei Männern zuerst auf den Bauch schauen? Könnte sein. Ist jedenfalls besser, wenn Sie heute noch einen Satz Crunches extra machen. Sicher ist sicher.

Bierbauch-Blues! Männer leiden genau so am Schönheitswahn wie Frauen

Ein Mann muss nicht schön sein?

Der Druck, gut auszusehen, lastet vor allem auf Frauen?

Überzogene Schönheitsideale gelten in erster Linie fürs weibliche Geschlecht?

Alles Vergangenheit.

Wie eine Studie der University of the West of England (UWE) nahelegt, sind 80 Prozent der Männer mit ihrem Körper unzufrieden. Ihre größten Sorgen: Mangel an Muskeln, zu dicker Bierbauch, zu viel Gewicht. Mehr als ein Drittel der Männer würde laut UWE-Studie für einen besseren Körper ein Jahr ihres Lebens hergeben.

Natürlich sollte das nicht so sein. Und natürlich ist es völlig verkehrt, wenn die betroffenen Männer dann mit so einem Unsinn wie extremen Protein-Diäten oder sogar irgendwelchen Mittelchen nachzuhelfen versuchen.

Aber auf der anderen Seite frage ich mich, wo die Jubelschreie der Frauen bleiben? Der Schönheitswahn ist endlich männlich! Das ist doch ein gewaltiger Schritt in Richtung Gleichstellung. Endlich sind es nicht mehr nur die Frauen, die sich um ihr Äußeres sorgen. Kürzlich schrieb mir eine Leserin, die sich im Rahmen ihres Soziologiestudiums mit dem Thema Männerzeitschriften befasst: “Dass nun auch Männer den Zumutungen eines perfekten Körpers ausgesetzt sind, finde ich nur gerecht.” Die sagt es wenigstens laut.

Ach ja, nu. Da ich hier wahrscheinlich eh nur die anderen 20 Prozent der Männer erreiche, sage ich einfach:

Weiter trainieren, schönes Wochenende!

Versteckt man sich vor der Motivation?

Solange man jung ist dreht sich das ganze Leben darum Spass zu haben, dann wird man erwachsen und lernt es vorsichtig zu sein. Man kann sich einen Knochen brechen oder auch ein Bein. Man guckt ob man zum Sport geht und manchmal lässt man es einfach sein, weil nicht immer die Motivation da ist, die einem voran treibt. Und im Leben gibt es kein Rezept für den perfekten Antrieb. Ist es verwerflich auch einmal antriebslos im Bett zu bleiben oder sollte man sich immer unter Druck setzen um selbst voran zu kommen? Ist nicht jeder Schritt, sei er auch nach hinten ein Schritt nach vorne?

Ich beschloss das Vergangene hinter mir zu lassen und wieder Spass am Sport zu haben. In Selbstmitleid zu zerfließen würde an der Situation nichts ändern! Der “Rück”-Anfang ist schwer wenn man temporär dazu gezwungen ist gemächlich den Tag zu verbringen, weil man körperlich daran gehindert war sich sportlich aktiv zu zeigen. Körperliche Fitness ist ebenso wichtig wie geistige! Eine Bekannte von mir ging zu Grunde wegen einer leichten Depression, die etablierte moderne Bezeichnung hierfür ist Burn-out. Ein “Krankheit”, die sich durch eine umgestellte Ernährung und reichlich Sport wieder ausgleichen lässt. Folge Ihrer Antrieblosigkeit waren 35 kg plus. Doch fehlt der Wille bringt der Weg zum Ziel nichts, wenn man sich ständig im Dunkeln verrennt.

Ich persönlich lasse so etwas nicht an mich heran. Viel mehr war es der unvollkommene Gedanke daran sich nicht konzentriert sondern immer nur “häppchenweise” daran zu gewöhnen seinen Körper fit zu halten. Die Erkenntnis nicht seine persönliche “Vollkommenheit” zu erreichen, sondern immer weiter gegen Null unendlich zu laufen schlägt einen kontinuierlich zurück. Deshalb bin ich froh das nach langer Genesung endlich wieder Aktivität in den Körperzellen herrscht. Natürlich zu einer recht ungünstigen Zeit: Weihnachten. Der Duft von Essen in jeder Himmelsrichtung, die lustig fröhliche Hemmschwelle zu überschreiten, besonders wenn Gesellschaft um einen herum ist. Punkte die einen oft dazu verführen einfach alles neu erworbene über Bord zu werfen um sich einfach mal zu sagen “Morgen geht es wieder weiter”. Man belügt sich in gewisser Hinsicht selber.

Meine neuer Plan sieht stringent aus, Platz für eine Sünde ist immer an den trainingsfreien Tagen. Deshalb werde ich wie gewohnt gleich zum Beginn des Tages mein Sportprogramm durchziehen, damit der Faktor “Gemütlichkeit bei Kerzenschein am Abend” gänzlich ausgemerzt wird. Der heutige Tag begann demnach mit einer Ruderergometer-Einheit von etwa 45 min. und einem anschließenden Proteinshake! Der Genuss der Sportes kommt schnell über einem, doch wie ist es beim Menschen die Gewohnheit ist langweilig. Doch um etwas zur Gewohnheit zu machen muss man es konsequent täglich fortsetzen, was derzeitig mein Ziel sein soll. Ein kleiner Schritt damit die folgenden größer gesetzt werden können. Da morgen Heiligabend ist, wird nur zu Beginn des Tages eine erneute Rudereinheit statt finden um den restlichen Tag samt der Familie zu bestreiten.

Bis dahin besinnliche Weihnachten

So far

Auditore

Kopfhörer und die harte Realität…

Montags aufstehen ist schwieriger als die restlichen Tag der Woche. Geht nicht nur anderen so, sondern auch mir selbst.

Ich weiß auch nicht woran es liegt, aber ich steh die folgenden Tage viel einfacher auf, aber am Montag selbst ist es so als würde ein Stein auf mir liegen um mich daran zu hindern das Bett zu verlassen. Vielleicht ist es eine körperliche Erinnerung an Schultagen, wenn man nach einem Wochenende wieder zur Schule musste.

Der Montag konnte mich aber dann doch nicht abhalten zum Sport zu gehen und wie gesagt getan war ich auch schon unterwegs. Heute hab ich mir das Brust und Trizepstraining vorgenommen. Anstelle von 30 kg wie beim letzten mal war ich schlauer und hab mir gleich 27,5 kg Hanteln genommen und etwa acht Wiederholungen gemacht, danach bin ich auf 25 kg umgestiegen, weil mit den 27′igern einfach nichts mehr ging.

Nach dem ich drei Übungen beendet habe streikten plötzlich meine Kopfhörer und ich musste die Studiomusik bzw. das laute geächze andere Studiogänger anhören. Und ich hab es denke ich schonmal gesagt, das ich ungern andere Leute um mich herum wahrnehmen mag, wenn sie Sport treiben. Da musste ich diesmal wohl durch, wenn ich ein ordentliches Training absolvieren wollte.

Das Training war summa summarum ganz gut.

Ernährungstechnisch lief es auch gut. Es gab wie gewohnt recht proteinreiche Nahrung anstelle von Kohlenhydraten.

Morgen werde ich nicht laufen gehen sondern den Bizeps und den Rücken trainieren.

So far

Auditore