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Tag: Liebe

Frauen schauen bei Männern aufs Geld, Männer schauen bei Frauen lieber woanders hin

Frauen wollen nur ihr Geld. Sage nicht ich, sagt eine Umfrage, die im Auftrag einer Bank erstellt wurde. Hier, lesen Sie selbst: 71 Prozent der befragten Männer sagten, dass Geld für sie bei der Partnersuche nicht wichtig ist, das gleiche sagten von sich aber nur 58 Prozent der Frauen. Allerdings wissen wir: Auch Banken wollen nur Ihr Geld. Also bitte mit Vorsicht genießen! Denn wahrscheinlich macht die Bank die Umfrage, damit Sie denken: Nee, bevor ich das Geld (m)einer Frau gebe, bringe ich es lieber auf die Bank – am besten gleich zu der Bank mit der Umfrage. Behalten Sie lieber Ihr Geld, lesen Sie erst einmal.

Denn trotz allem zeigt die Umfrage interessante Details.  Beispiele: Männer und Frauen halten sich jeweils für sparsamer als das andere Geschlecht. Allerdings sind die Frauen mit 41 Prozent weit mehr von sich als Sparstrumpf überzeugt als die Männer mit 27 Prozent. Klar, weil: Männer rennen ja viel öfter zum Shoppen in die City und bestellen viel mehr bei Zalando. Auch nett: Männer haben doch angeblich einen unromantischen Blick aufs Eheglück, ihnen wird nachgesagt  ”nur wegen der Steuer” zu heiraten. Von wegen: Beide Geschlechter schauen laut Umfrage beim Heiraten in gleichem Maße auf die Steuervergünstigungen (Männer zu 18, Frauen zu 15 Prozent). Einig sind sich die Geschlechter wenigstens darin, dass Männer in Finanzdingen risikobereiter sind als Frauen. Das sagten Männer wie Frauen zu je etwa 60 Prozent. Wer sich die Umfrageergebnisse genau anschaut, kann allerdings zu dem Schluss kommen, dass eines dieser Risiken für den Mann die Ehe ist. Denn: Nur 6 Prozent der Männer wünschen sich, dass ihre Frau mehr verdient als sie, das gleiche wünschen sich aber 18 Prozent der Frauen von ihren Männern. Der Mann soll also nach wie vor für fast ein Fünftel der Frauen der Hauptverdiener sein. Immer nur die Kohle im Kopf, ts, ts, ts.

Nun denn. Wie auch immer wir die Sache mit den Paaren und den Finanzen drehen, am Ende gilt wohl in Abwandlung ein altes Sprichwort: Beim Geld hört die Liebe auf – und die Ehe fängt an.

Männer riskieren alles für die Liebe, aber vor allem für den Sex

Endlich mal ein Studienergebnis, dem ich uneingeschränkt zustimmen kann: Männer riskieren mehr für die Liebe. Viel mehr jedenfalls als Frauen. Genau. Ist doch so.

Denken Sie nur an die blöden Drachen, die wir abschlachten mussten, um die doofen Prinzessinnen zu befreien. Lästige Feuerspeier, gar nicht ungefährlich, die Biester. Ein Mordsrisiko war das. Dann noch die Nummer mit dieser Trulla, die sich in der Zwergen-WG verschanzt hatte und ständig irgendwelches giftige Zeug in sich reingezogen hat – Schneenäschen hieß die doch, oder? Bis wir die wieder auf dem geraden Pfad und ihre Stiefmutter verarztet hatten, Jungejunge. Oder wie wir an den Haaren von dieser einen da hochklettern mussten, wie hieß sie noch – Rapostel? Voll strähnig und fettig waren die. Junge, was sind wir da immer abgerutscht und auf den Hintern gekracht. Von wegen Schauma 7 Kräuter. Schauma Aua Popo. Und dann nicht zuletzt diese ganzen Schwertgefechte und Duelle mit Rivalen. Alles nur für die Mädels. Und was tun die? Für uns? Deckchen besticken. Zöpfe flechten. So Haushaltskram halt. Dabei gehen die höchstens das Risiko ein, sich in den Finger zu pieksen. Machen die auch gleich, und schwupps! sind die ohnmächtig. Und nicht nur ein bisschen, nein, sondern gleich 100 Jahre. Und wir? Kämpfen uns für so eine Schnarchbacke durch das Dornengestrüpp, um die zu wecken. Und die? Hat natürlich gleich wieder nix anderes im Kopf als zu heiraten. Verdammte Axt. Nix als Ärger.

Ja, wir haben es schon schwer. Aber, hey: Mit uns ist zu rechnen. Wir ziehen die Nummer durch. Auf uns können die Mädels sich verlassen. Für die ist uns kein Risiko zu groß, kein Weg zu weit, keine Heldentat zu schwer. Ain’t no mountain high enough…

Oh.

Hätte ich diese Studie mal zu Ende gelesen. Da steht: Besonders Männer gehen Risiken ein, um an Frauen heranzukommen und Sex mit ihnen zu haben. In vielen Bereichen steigerten romantische Motive die Bereitschaft der Männer, ein hohes Risiko einzugehen. Beispiele: Extremsport, rücksichtslos Autofahren, ungeschützter Sex, Alkoholmissbrauch und andere ungesunde Lebensweisen.

Ach, öh, ach so. Die Risiken meinen die.

Die Liebe geht nicht immer durch den Magen, aber manchmal über Ihren Teller

Eine Online-Partnerbörse hat gerade mal wieder die schlimmsten Nerv-Faktoren in Beziehungen abgefragt. Die häufigste Antwort bei den Männern war “die Frau”, bei den Frauen “der Mann”. Nein, ernsthaft: Neben den üblichen Verdächtigen – sie redet zu viel, er hört nicht zu, er räumt nicht auf, sie shoppt sich kaputt – ist mir besonders eine Zahl ins Auge gefallen:

26 Prozent der Männer teilen mit ihrer Liebsten das Essen, auch wenn sie vorher behauptet hat, keinen Hunger zu haben.

Soso. Wie doof ist das denn? Seit wann helfen Pickel gegen Mitesser? Der Grund, warum Frauen erst nichts bestellen und dann beim Mann mitfuttern, ist doch nicht etwa Sparsamkeit. Nein, es geht um etwas ganz anderes. So können sie nämlich behaupten, sie wären ganz vernünftig gewesen und hätten ihre Figur geschont, weil: Sie haben ja nichts bestellt. Dann aasen sie wie Mähdrescher über Ihren Teller – und am Ende sind Sie der hungrige Dumme. Diese weiblichste Form des Selbstbetrugs sollten Sie nicht auch noch unterstützen!

Obwohl… Vergessen Sie’s. Lassen Sie sie mitessen. Darin stecken tatsächlich mehr Chancen, als ich zunächst dachte. Mal abgesehen davon, wie nett und lieb das von Ihnen ist, erhöht es sicherlich auch Ihre Chancen auf Sex. Denn wenn sie sich mit Ihnen Ihr Essen teilt, obwohl sie vorher behauptet hat, keinen Hunger zu haben – dann teilt sie vielleicht auch hinterher mit Ihnen Ihr Bett, obwohl sie vorher behauptet hat, keine Lust auf Sex zu haben. ;-)

2013 ist kein gutes Jahr zum Verlieben – also greifen Sie lieber 2012 noch zu!

Sind Sie auf der Suche? Nach der großen Liebe? Dann aber schnell!

Einer Umfrage zufolge wollen sich 51 Prozent aller Singles im Jahr 2013 neu verlieben. Das ist, mit Verlaub, nicht gerade viel. Es ist eher überraschend wenig. Im allgemeinen stellt man sich unter einem Single ja eher jemand Geiferndes, Sabberndes vor – äh, ich meine natürlich: Jemand Suchendes, Sehnendes. Und nun interessiert sich gerade einmal die Hälfte der Alleinstehenden für die Liebe. Kann das sein? Haben die nur trauernde Witwen befragt?

Nein, ich glaube eher, es hat etwas mit dem Veranstalter der Umfrage zu tun: Das war nämlich so ein Online-Dating-Portal. Bei den 49 Prozent, die sich für 2013 nicht die große Liebe wünschen, waren sicherlich einige dabei, die gedacht haben: “Nää, wenn ich da jetzt sage, ich will mich 2013 verlieben, ballern die mich gleich wieder mit Werbemails zu und schicken mir die Zombies von ihrer Resterampe. Nee, nee. Lieber nicht.”

Vielleicht hat es auch mit der Zahl zu tun: 2013 klingt für manche Abergläubische sicherlich per se nicht nach Glückszahl, auch nicht für die Liebe. Aber ein ganzes Jahr ohne Liebe? Na, da fällt manchem sicherlich so etwas ein wie “Liebe unter Vorbehalt”. Und erst 2014 wird es dann offiziell. Überhaupt haben die kommenden Jahre liebestechnisch einen großen Nachteil: Keine schönen Datumszahlen für die Hochzeit. Der 20. 12. 2012 ist der letzte coole Termin. Obwohl… So manche(r) plant vielleicht schon für den 20. 13. 2013 eine Riesensause. Aber hält uns ein uncooles Datum schon vom Verlieben ab?

Egal. Unterm Strich heißt das alles: Wenn Sie eine Frau suchen, haben Sie jetzt die besten Chancen. Bessere als 2013 jedenfalls. Immerhin wollten sich Anfang des Jahres 2012 noch 78 Prozent der deutschen Singles verlieben. Die sind bestimmt noch nicht alle weg. Da ist noch einiges an guter Qualität auf der Resterampe. Also: Noch 12 Tage bis Jahresende. Viel Glück!

Braucht die Liebe ein Diplom? Ein Flirt ist doch kein Vorstellungsgespräch!

Fragen Sie eine Frau beim ersten Date sofort nach ihren Schul- und Universitätsabschlüssen? Und legen Sie brav alle Zeugnisse vor, wenn sie diese Frage an Sie richtet? Nein, natürlich nicht, denn ein Flirt ist kein Vorstellungsgespräch, und die Liebe braucht keine Zeugnisse.

Die Ausbildung spielt allerdings – zumindest statistisch gesehen – immer schon eine Rolle bei der Auswahl des richtigen Partners. Frauen heiraten traditionell eher nach oben, also Männer, die besser ausgebildet sind. In Zeiten, da Frauen mehr Universitätsabschlüsse machen als Männer, wird das natürlich schwierig. Bleiben die ganzen Diplomandinnen und Doktorinnen nun Singles? Werden sie alle lesbisch? Mitnichten, wie eine internationale Studie der Autonomen Universität Barcelona, jetzt zeigte: Die Menschen passen sich den veränderten Verhältnissen an, und Frauen heiraten ausbildungstechnisch auch öfter mal nach unten. Oh, Wunder, wie gnädig.

Das Ergebnis legt vor allem eines nahe: Ein Universitätsabschluss macht nicht klüger, er lässt einen nur klüger aussehen. Auch die meisten Männer haben ja früher nicht gezielt nach dummen Frauen gesucht, die wären in ihrer Ehe ja verrückt geworden. Es waren einfach weniger Frauen an der Uni, das war Alltag. Trotzdem waren die Frauen klug, nur eben nicht zertifiziert klug. Frauen wollten umgekehrt auch keine Männer, die klüger waren als sie, sondern solche, die gut genug ausgebildet waren, um mit einem entsprechend hochqualifizierten Job eine Familie zu ernähren. So waren die Zeiten. Heute können mehr Frauen selbst Karriere machen und Geld verdienen – da klappt’s bei der Frau Magister in der Liebe auch mal mit einem weniger gut ausgebildeten Mann, ohne dass sie sich Sorgen um ihre Zukunft machen muss.

Wir lernen also, was wir längst wussten: Eine Frau mit Uni-Diplom kann einen Klempner lieben. Der macht ihr dann ganz abschlussfrei den Abfluss frei. Und wer hier jetzt zuerst irgendwas mit “Rohren” und “verlegen” in den Kommentaren postet, hat verloren!

Je früher der Sex, desto unglücklicher die Beziehung? Riskieren Sie’s!

Mit einer Frau, mit der Sie bereits beim ersten Date ins Bett steigen, werden Sie nicht glücklich. Das haben Sie schon einmal gehört? Okay, jetzt kommt es aber noch schlimmer: Mit einer Frau, mit der Sie in den ersten sechs Monaten Ihrer Beziehung ins Bett steigen, werden Sie auch nicht glücklich – jedenfalls nicht so glücklich, als wären Sie vorher ein halbes Jahr gemeinsam enthaltsam. Das behaupten jedenfalls Forscher der Cornell University in den USA. (Nein, die wird nicht von christlichen Fundamentalisten finanziert.) Die Begründung: Wer sich mit dem Sex mehr Zeit lässt, lernt sich besser kennen, kann dann später besser aufeinander eingehen. Wer zu früh Sex mit der neuen Freundin habe, lasse sich womöglich von sexuellen Gelüsten leiten und übersehe andere, sehr wichtige Dinge. Soso.

Stellen Sie sich doch bitte einmal vor, Sie sagten nach dem ersten zaghaften Kuss zu Ihrer Angebeteten: “So, Liebling, das soll es jetzt aber auch für die nächsten sechs Monate gewesen sein. Wir wollen doch nicht unser späteres gemeinsames Auskommen für ein paar lächerliche Stunden der Wollust riskieren, oder? Wie mein Herr Papa so oft sagte: Immer auch an die Rente denken!” Unmöglich!

So vernünftig das am Reißbrett aussehen mag: Ist es denn nicht gerade der Reiz einer Liebesbeziehung, dass man die Vernunft über Bord schmeißt, sich gehen lässt, zügellos übereinander herfällt, sich miteinander aneinander erfreut? Ich könnte verstehen, wenn es hieße, mal solle nicht die ersten sechs Monate ausschließlich Sex haben, sondern sich auch Zeit für andere Dinge nehmen. Man könnte sich ja auch einfach vor Beginn der Beziehung mit dem Kennenlernen Zeit lassen. Andererseits: Es ist doch nicht so, dass ein Paar, dass miteinander ins Bett geht, nicht auch ansonsten nett und einfühlsam miteinander umgeht. Ich kann mir eher vorstellen, dass ein Mann, der sechs Monate auf die Folter gespannt wird, unaufmerksam und unbeherrscht ist. Und oft einfach unangenehm sabbernd in die Gegend starrt. Da  gilt beim Heißen Starrer das gleiche wie beim Grünen Star (Glaukom): Wenn der Druck raus ist, ist die Sicht oft klarer.

Nichts gegen eine selbstauferlegte Quarantäne von ein paar Wochen. Auch bei Paaren, die zum ersten Mal das Glück der Liebe erleben, bin ich sehr dafür, sich Zeit zu lassen. Aber immer und bei allen sechs Monaten warten? Das wird nichts. Das machen noch nicht einmal die Frauen mit.

 

Hass aufs erste Date? “Speed Hating” ist Blödsinn

Neuerdings können sich Männer und Frauen zum “Speed Hating” treffen. Das ist Speed Dating mit einer Vorgabe: Beide reden über Dinge, die sie hassen – und entdecken so gemeinsame Abneigungen. So etwas schweißt zusammen. Der Feind meines Feindes ist mein Freund. Da trifft die Agrar-Lobby-Kritikerin auf den verkappten Öko, die Fußball-Hasserin auf den Triathleten ohne jedes Ballgefühl – und natürlich Philipp Rösler auf Claudia Roth, die beide die Piraten hassen.

Das ist so doof wie neu – und schnell wieder weg. Denn es fällt nicht schwer, in 5 Minuten Dinge zu finden, die beide verachten (Umweltverschmutzung, Terrorismus und Insektenstiche funktionieren im Zweifelsfalle immer). Schwierig ist es, die 20 oder 30 Jahre danach gesprächstechnisch zu gestalten.

Das Konzept birgt außerdem Gefahren. Was passiert, wenn ein Mann beim Hate-Date von seinem inbrünstigen Hass auf Borussia Dortmund anfängt – und die Frau Fan des BVB ist? Im übrigen lädt die Bezeichnung “Speed Hating” zu Missverständnissen ein. Stellen Sie sich vor, da setzt sich ein Mann zu einer Frau an den Tisch. Sie fragt: “Hallo. Und was kannst du nicht leiden?” Er: “Frauen. Ich hasse Frauen. Darum dachte ich, Speed Hating wäre genau das Richtige für mich, du blöde (pieeep)!” Na, danke. Und dann stelle ich jetzt noch ganz kitschig die Sinnfrage: Wo soll eine Liebe hinführen, die im Hass wurzelt? Nein, sorry. Keine Chance.

Übrigens: Wenn es nur darum geht, einen Reim auf “Dating” zu finden, schlage ich “Speed Rating” oder “Speed Mating” vor. Beides ist ehrlicher – wenn auch nicht unbedingt romantischer.

Den Kampf um die Traumfrau entscheidet nicht der Bizeps, sondern…

Der Kampf um Frauen ist unerbittlich – und oft geht er verloren. Denn es gibt immer einen Best Body Bodo mit cooleren Sprüchen, dickerem Bizeps, besser definiertem Sixpack. Wenn so einer sich ins Werben um die schöne Susi einschaltet, ziehen Sie sich zurück, weil Sie glauben, keine Chance zu haben. Dabei wollten Sie doch mit ihr ganz romantisch zum Italiener essen gehen…

Ich sage: Nicht aufgeben! Die Evolution der Liebe arbeitet in Ihre Hände.

Eine Studie an der University of Tennessee hat nämlich jetzt zwei mögliche Hauptfaktoren bei der Entstehung der modernen Paarbeziehung herausgearbeitet: Damit es zu langlebigen monogamen Beziehungen kommen konnte, mussten kampfschwache Männer auf Frauen treffen, die trotz deren Unterlegenheit treu zu diesen Männern standen. In der unter Primaten üblichen Rollenverteilung hatten sonst immer die stärksten Männer die anderen Jungs vertrimmt – und dann alle Frauen bestiegen. Erst als ein paar Frauen dem Chef-Primaten den Sex verweigerten und lieber bei einem schwächeren Mann blieben, wurde dieses Muster durchbrochen.

Als möglichen Grund für den Paradigmenwechsel nimmt der Studien-Autor an, dass die schwächeren Männer die Frauen eben nicht durch ihre Kampfkraft und Stärke beeindruckt haben – sondern indem sie Nahrung mit den Frauen teilten. Es geht also nicht darum, um die Frau zu kämpfen – sondern sie zu umwerben und zu verköstigen. Frauen wollen keine Versohler, sondern Verwöhner. Willkommen in der Moderne!

Verstehen Sie? Nahrung. Mit ihr. Teilen.

Lassen Sie sich also von Bodos Sprüchen und seinem Gepose nicht einschüchtern. Sprechen Sie die Einladung zum Italiener aus. Gehen Sie mit ihr essen. Das ist der Schlüssel. Tisch für zwei, Sterne-Menü, klasse Rotwein, Stuhl zurechtrücken – so sehen Sieger aus. Bodo darf dann den Wein entkorken.

Männer und Frauen können befreundet sein – aber sollten sie?

Sorry, diese umwerfende Traumfrau will nichts von Ihnen. Aber sie schlägt vor, dass Sie beide ja Freunde bleiben könnten. Weil sie Sie menschlich sehr schätzt. Oder irgendwie so etwas. Sagen Sie da nein? Natürlich nicht. Und genau das könnte ein Fehler sein.

Eine Studie von Psychologen an der University of Wisconsin-Eau Claire (USA) hat jetzt gezeigt, dass viele platonische Männer-Frauen-Freundschaften zu Unzufriedenheit führen. Denn oft sind doch noch andere Gefühle und Gelüste im Spiel – inbesondere bei Männern, die eben oft noch ein ganz unplatonisches Interesse an ihrer Kumpelin haben. Für Männer ist der Gedanke an Sex mit der besten Freundin oft sehr präsent, trotz aller Beteuerungen. Das kann zweierlei negative Folgen haben: 1. Unzufriedenheit mit dieser Freundschaft, weil der eine nie bekommt, was er sich wünscht – und die andere nie weiß, warum ihr Kumpel immer so miese Laune hat. 2. Unzufriedenheit mit bestehenden Liebesbeziehungen, weil etwa der Mann seine Liebste immer mit seiner besten Freundin vergleicht, die er lieber hätte…

Nun müsste ich Ihnen konsequenterweise dazu raten, das Freundschaftangebot Ihrer Traumfrau strikt abzulehnen. Aber das wäre ziemlich rüde – und vorschnell. Man hat schon des öfteren gehört, dass Frauen eine ganze Weile brauchen, bis sie die Qualitäten eines Mannes erkennen. Darum gebe ich Ihnen einen anderen Tipp: Teilen Sie Ihre Zuneigung gar nicht mit! Nichts überstürzen, keine übereilten Liebesgeständnisse! In diesem Fall gibt es immer eher ein “zu früh” als ein “zu spät”. Im Zweifelsfall immer lieber die Klappe halten, bevor Sie eine Liebe gestehen, die sie noch nicht erwidern kann oder will. Das Problem ist: Wenn Sie einmal damit raus sind, und sie ist noch nicht so weit, wird sie nie mehr vergessen können, was Sie für sie empfinden.

Und dann kommt wieder der Murks mit der Freundschaft.

Fett verknallt? Vorsicht! Studie zeigt: Liebe macht tatsächlich dick!

Sie haben es wahrscheinlich bereits geahnt, an einem der Abende, als Sie wieder mal den Sport sausen ließen, um lieber mit Ihrer Angebeteten und der Maxi-Tüte Chips auf der Couch fernzusehen. Jetzt ist es offiziell:

Liebe macht dick!

Eine Studie des Heidelberger Soziologen Thomas Klein hat nun gezeigt, dass Menschen in einer glücklichen Paarbeziehung eher dazu neigen, dick zu werden, als Alleinstehende. Die Gründe klingen altbekannt: Wer Single ist, steht mehr unter Druck, attraktiv auszusehen und sich nicht gehen zu lassen. Und: In Paarbeziehungen neigen viele Partner dazu, sich vom Körperumfang her aneinander anzugleichen.

Da könnte man jetzt sagen: War ja eh klar, alles schon gewusst.

Aber Moment mal.

Denken Sie an folgende Situation: Ein Mann bekommt von seiner Frau den Hinweis, er habe um die Hüften zugelegt und erwidert daraufhin im Scherz: “Jetzt habe ich dich doch sicher, da muss ich mich nicht mehr anstrengen.” Augenzwinker. Im Grunde genau der Studieninhalt: Keine Konkurrenz mehr, entspannen, hängen lassen. Aber was passiert? Richtig. Frau flippt aus. Auszüge aus ihrem Lamento: “Von wegen sicher!” “Auch in der Beziehung noch anstrengen!” “Um Liebe muss man jeden Tag kämpfen!” “Du verdienst mich gar nicht!” “Hat meine Mutter auch gesagt!” Und. So. Weiter.

Diese Studie zeigt nun, dass Frauen sich letztlich ganz genau so verhalten wie Männer.

Aber anstatt sich darüber anzugiften, wer nun mit dem Chips-Essen angefangen hat, sollten Sie einfach dazu übergehen, sich öfter zusammen zu bewegen, als vor der Glotze zu sitzen. Fangen Sie damit an, Ihre Liebste ein wenig durch die Wohnung zu jagen. Und später durch den Wald.