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Tag: Oxytocin

Sie sind muffelig und unkommunikativ? Das ist Knuddelhormon-Mangel! Sofort ab zum Training!

Wenn Sie den Link über das Knuddelhormon Oxytocin, den ich kürzlich gepostet habe, genau lesen, finden Sie noch einen anderen interessanten Hinweis. Forscher haben nämlich auch herausgefunden, dass regelmäßige sportliche Aktivität die Produktion von Oxytocin im Körper anregt und steigert. Wissen Sie, was Sie daraus machen können? Wissen Sie, was das bedeutet? Noch einmal als Liste: Wir wissen nun, dass

- Oxytocin Sie einfühlsamer macht

- Oxytocin Sie treuer macht

- Oxytocin durch Sport verstärkt produziert wird

Das heißt für Sie: Freie Bahn zum Sport zu gehen, wann immer Sie wollen! Ihre Liebste kann sich nun wirklich nicht mehr deswegen beschweren. Zumal Sie dadurch ja auch nicht gerade schlechter aussehen. Also, wenn sie das nächste Mal mault, Sie sollten nicht immer so viel trainieren, glotzen Sie einfach auffällig ein paar anderen Frauen hinterher. Dann schickt die Regierung Sie ganz von alleine zum Sport!

Kuschel-Doping für Sportler? Warum Männer sich nicht zum Sieg knuddeln können

Erinnern Sie sich an das Knuddelhormon Oxytocin, das Männer einfühlsamer macht? Das ist noch nicht alles, was es kann. Forscher aus den Niederlanden haben die These aufgestellt, dass Oxytocin auch beim Sport teamfähig macht. Ihre Studie zeigt, dass Männer mit höheren Oxytocinwerten in Mannschaftssportarten besser klarkommen. Sie sind empathischer, kooperativer, besser in der Lage Körpersprache zu lesen – sprich: bessere Teamplayer.

Stopp! Bevor Sie nun sich und Ihrer ganzen Theken-Mannschaft vor dem nächsten Turnier Knuddel-Doping per Oxytocin-Nasenspray verordnen, muss ich Ihnen kurz noch ein paar Hintergrundinformationen geben. Viele Versuche zur Wirkung von Oxytocin werden nämlich mit Präriewühlmäusen durchgeführt, weil sie wie Menschen monogame Beziehungen pflegen. Trotz dieser einen entscheidenden Ähnlichkeit drängt sich die Frage auf, inwieweit Sie sich einer Präriewühlmaus geistig und körperlich nahe fühlen, inwieweit diese These also auf Sie anwendbar ist. Sie sehen jedenfalls ganz anders aus.

Wenn die These zutrifft, ist es darüber hinaus wichtig zu wissen, dass die mit Oxytocin aufgepeppten Präriewühlmaus-Männchen zwar tatsächlich eine bessere Teamfähigkeit aufwiesen. Aber das äußerte sich auch und gerade darin, dass die Männchen rasant und wahllos alle anwesenden Präriewühlmaus-Weibchen anbaggerten. Übertragen Sie das mal auf Ihr Turnier oder jede andere Teamveranstaltung. Das könnte deren Verlauf radikal beeinflussen. Was glauben Sie, was los ist, wenn ihre Teamkollegen und Sie plötzlich flirtend wie die Präriewühlmäuseriche durch die Reihen der Zuschauerinnen und Cheerleader ziehen, als auf dem Platz für den Sieg zu kämpfen? Das wäre wohl mehr als prärieaufwühlend.

Vielleicht verlassen Sie sich also weniger auf Knuddel-Doping als auf die gute, alte zwischenmännliche Kommunikation: “SPIEL AB, DU VOLLIDIOT!” ist zwar weniger kuschelig, aber mindestens ebenso effektiv. Und irgendwie auch männlicher.

Nasenspray gegen Fremdgehen? Vorsicht vor der Treue-Impfung!

Bandeln Sie mit anderen Frauen an, wenn Sie in einer festen Beziehung stecken? Nein, natürlich nicht. Das könnten Sie gar nicht. Ich weiß das. Aber Ihre Liebste glaubt das nicht? Dann liefern Sie ihr den wissenschaftlichen Beweis.

Eine Studie an der Universität Bonn hat gezeigt, dass Männer, die in einer Paarbeziehung befinden,  sich gegen andere attraktive Frauen geradezu abschotten. Während Single-Männer keine Gelegenheit ausließen, sich den hübschen Ladys zu nähern, waren die Vergebenen eher distanziert bis zurückweisend. Verantwortlich dafür ist das altbekannte “Kuschelhormon” Oxytocin, das auch für mehr Einfühlsamkeit gegenüber der Partnerin sorgt.

Das mag ja angehen. Warum soll ein Mann auch woanders das Angebot eruieren, wenn zuhause alles serviert wird. Darumverraten Sie Ihrer eifersüchtigen Liebsten auch besser nicht, dass die Forscher den Probanden dafür im Versuch mit einem Nasenspray zusätzliches Oxytocin verabreicht haben. Sonst besorgt sich die Gute einen ganzen Feuerlöscher voll davon, rammt Ihnen die Spritzdüse vor jedem abendlichen Ausgehen in die Nüstern und sagt: “Treue-Impfung!”

Vorsicht vor Kuschel-Tropfen! Oxytocin-Nasenspray soll Männer handzahm machen

Das Knuddelhormon Oxytocin wurde an dieser Stelle ja bereits mehrfach behandelt. Dieser Stoff macht Männer angeblich zu Kuschelbären und die Welt noch flauschiger, als sie ohnehin schon ist. Auch dass mit dem Gedanken gespielt wird, dieses Hormon in Nasensprays zu verabreichen, um Männern mehr Mitgefühl einzusprühen, habe ich berichtet.

Jetzt haben Forscher das tatsächlich ausprobiert!

Und siehe da, Männer, die mit Oxytocin-Nasenspray behandelt wurden, waren im Streit weniger angriffslustig, gingen mehr auf ihre Partnerin ein, verhielten sich ruhiger und mitfühlender.

NA, DAS IST JA GANZ TOLL!

Ich glaube, es hackt!! In der Klinik heißt so etwas ruhigstellen! Machen wir das im 21. Jahrhundert jetzt so? In Situationen, wo der oder die Liebste nicht so spurt, wie er oder sie soll, rücken wir den Leuten mit irgendwelchen Substanzen zu Leibe?! Lassen sich da nicht mit Opium oder K. O.-Tropfen noch viel massivere Effekte erzielen? ”Komm, Schatz, nimm deine Tropfen, du weißt, es ist besser für mich!”

Nee, nee, Leute, das darf ja wohl nicht deren Ernst sein. Ich rate Ihnen in der kommenden Erkältungssaison zu allergrößter Vorsicht. Wenn Ihre Liebste Ihnen bei einem Schnupfen plötzlich höchst fürsorglich irgendwelche neuen Nasentropfen anbietet, verlassen Sie sofort das Haus, verstecken sich in einer Kneipe und nehmen einen tiefen Zug aus Ihrem Testosteron-Inhalator!

Hat Ihre Liebste das Trennungs-Gen?

Ist Ihre Angebetete häufiger schlecht gelaunt? Kriselt es öfter in der Beziehung? Oder kriegen Sie Ihre Traumfrau gar nicht erst rum? Das muss ja nichts heißen. Aber…

Eine Studie des durchaus renommierten Karolinska Instituts in Stockholm mit 1800 Frauen zeigt nun, dass ein bestimmtes Gen die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass die Trägerinnen unglückliche Beziehungen haben. Plump gesagt: Ein Trennungs-Gen. Die betroffenen Frauen neigen auch eher zu Depressionen – und dazu, gar nicht erst einen Partner zu finden bzw. an sich heranzulassen.

Was auf den ersten Blick verrückt klingt, wird bei näherem Hinsehen klarer: Das entsprechende Gen bestimmt über den Ausstoß des Kuschel-Hormons Oxytocin. Frauen, deren Körper Probleme hat, dieses Hormon zu produzieren oder darauf zu reagieren, haben tendenziell eher Probleme, enge menschliche Bindungen aufzubauen. Das entdeckte Gen sorgt für solche Schwierigkeiten.

Vor vier Jahren haben die gleichen Forscher solch ein Gen auch bei Männern gefunden. Ich bin froh, dass sie die weibliche Variante jetzt endlich nachgereicht haben. Alles andere wäre nämlich ein eklatanter Verstoß gegen die Gleichbehandlung von grummeligen Männern und launischen Frauen gewesen.

Gen-Test beim ersten Date: Haben Sie das Knuddel-Hormon?

Eine aktuelle US-Studie legt nahe, dass einfühlendes und verständiges Verhalten bei Menschen genetisch bestimmt ist. Frauen wollen Männer, die so ticken – und sind angeblich in der Lage , einen fürsorglichen Mann an seinem Verhalten zu erkennen. Klingt unglaublich? Ich sage Ihnen, wie unglaublich ich das finde. Aber erst der Wissenschaftskram:

Auslöser für die Fürsorglichkeit, so die Forscher, sei das Vorhandensein von genügend Rezeptoren für das Liebes-Hormon Oxytocin. Bestimmte Genotypen haben mehr, andere weniger Rezeptoren, und damit kann das Hormon besser oder schlechter wirken. In der Studie sollten Frauen die Reaktionen von Männern bewerten, denen eine Frau von ihren Problemen erzählte. Und siehe da: Männer mit mehr Oxytocin-Rezeptoren reagierten laut Aussagen der Frauen tatsächlich empathischer, also einfühlender. Daraus resultiert bei einigen Medien sofort der Ratschlag an Frauen, bei ihren ersten Dates dem Manne ein paar Problemgeschichtchen aufzutischen, um sein Oxytocin-Level zu testen.

Ich wiederum könnte Ihnen nun dazu raten, sich stets verständnisvoll nickend und kopfschieflegend bedauernd zu zeigen, wenn Ihnen Ihre neue Bekanntschaft von ihren Problemen erzählt. Das erhöht Ihre Chancen, bei ihr zu landen.

Aber ich lehne das ab. Es ist Mist, sich zu verstellen. Vor allem weil es spätestens nach Bekanntwerden dieser Studie sowieso jeder tut. Außerdem finde ich es ein Unding, wenn eine Frau schon beim ersten Date anfängt, über ihre Probleme zu jammern. Und dann auch noch aus perfider Test-Absicht. Was ist das – die Demo-Version eines Gen-Tests fürs erste Date? Schwachsinn.

Mein Rat: Wenn Ihre Neue beim ersten gemeinsamen Abendessen von ihrer schweren Kindheit, ihrer letzten Grippe und ihrer überfahrenen Katze anfängt, zahlen Sie und gehen. Ganz schnell! Wenn es beim ersten Date schon nicht mehr um Spaß geht, lässt das auf nicht viel hoffen.

Wundernasenspray hilft Männern, Frauen zu verstehen

Kennen Sie “Das Parfüm”? Die Geschichte von Supernase Grenouille, der einen Duft kreiert, der eine Menschenmenge in ein Lustgetümmel verwandelt?

Daran musste ich irgendwie denken, als ich diese aktuelle Kongressankündigung las:

Der Botenstoff Oxytocin macht Männer einfühlsamer: Ein Nasenspray mit der Substanz erlaubt es dem starken Geschlecht, so intensiv mit anderen Menschen mitzufühlen, wie dies sonst nur Frauen gelingt. Wie die Geschlechter sich in Gehirn, Hormonen und Verhalten unterscheiden, diskutieren Experten in einem Symposium auf dem 117. Internistenkongress in Wiesbaden. Die Schauspielerin und Ärztin Dr. med. Maria Furtwängler leitet die Sitzung gemeinsam mit Kongresspräsident Professor Dr. med. Hendrik Lehnert.

Ich stelle mir vor, wie sich Frau Furtwängler und ihre Gäste gegenseitig Nasensprays mit verschiedenen Wirksubstanzen in die Nasen sprühen und darüber reden. Und dann ist da womöglich ein Spray dabei, das nicht einfühlsam macht sondern… Ach, egal.

Hier ein paar Auszüge aus meiner Liste “Situationen, in denen Männer ein Oxytocin-Nasenspray benutzen sollten” :

- Wenn sie mal wieder bei “Dirty Dancing” weint

- Wenn sie beim Shoppen, bereits mit 5 Tüten voller Schuhkartons beladen, einen Ausbruch bekommt, weil es die Ballerina-Schläppchen nicht mehr in 38 gibt

- Wenn sie mal wieder bei “Vom Winde verweht” weint

- Wenn sie sauer auf ihre beste Freundin ist, weil die sich beim Friseur den gleichen Haarschnitt hat verpassen lassen

- Wenn sie mal wieder  bei “Titanic” weint

- Wenn es sie wieder total fertig macht, dass die frisch geputzten Fenster Schlieren aufweisen

- Wenn sie mal wieder weint, ohne dass es einen ersichtlichen Grund gibt