powered by

Tag: Risiko

Männer riskieren alles für die Liebe, aber vor allem für den Sex

Endlich mal ein Studienergebnis, dem ich uneingeschränkt zustimmen kann: Männer riskieren mehr für die Liebe. Viel mehr jedenfalls als Frauen. Genau. Ist doch so.

Denken Sie nur an die blöden Drachen, die wir abschlachten mussten, um die doofen Prinzessinnen zu befreien. Lästige Feuerspeier, gar nicht ungefährlich, die Biester. Ein Mordsrisiko war das. Dann noch die Nummer mit dieser Trulla, die sich in der Zwergen-WG verschanzt hatte und ständig irgendwelches giftige Zeug in sich reingezogen hat – Schneenäschen hieß die doch, oder? Bis wir die wieder auf dem geraden Pfad und ihre Stiefmutter verarztet hatten, Jungejunge. Oder wie wir an den Haaren von dieser einen da hochklettern mussten, wie hieß sie noch – Rapostel? Voll strähnig und fettig waren die. Junge, was sind wir da immer abgerutscht und auf den Hintern gekracht. Von wegen Schauma 7 Kräuter. Schauma Aua Popo. Und dann nicht zuletzt diese ganzen Schwertgefechte und Duelle mit Rivalen. Alles nur für die Mädels. Und was tun die? Für uns? Deckchen besticken. Zöpfe flechten. So Haushaltskram halt. Dabei gehen die höchstens das Risiko ein, sich in den Finger zu pieksen. Machen die auch gleich, und schwupps! sind die ohnmächtig. Und nicht nur ein bisschen, nein, sondern gleich 100 Jahre. Und wir? Kämpfen uns für so eine Schnarchbacke durch das Dornengestrüpp, um die zu wecken. Und die? Hat natürlich gleich wieder nix anderes im Kopf als zu heiraten. Verdammte Axt. Nix als Ärger.

Ja, wir haben es schon schwer. Aber, hey: Mit uns ist zu rechnen. Wir ziehen die Nummer durch. Auf uns können die Mädels sich verlassen. Für die ist uns kein Risiko zu groß, kein Weg zu weit, keine Heldentat zu schwer. Ain’t no mountain high enough…

Oh.

Hätte ich diese Studie mal zu Ende gelesen. Da steht: Besonders Männer gehen Risiken ein, um an Frauen heranzukommen und Sex mit ihnen zu haben. In vielen Bereichen steigerten romantische Motive die Bereitschaft der Männer, ein hohes Risiko einzugehen. Beispiele: Extremsport, rücksichtslos Autofahren, ungeschützter Sex, Alkoholmissbrauch und andere ungesunde Lebensweisen.

Ach, öh, ach so. Die Risiken meinen die.

Jetzt kommt’s dicke für dicke Männer in dicken Autos

Ich nehme mal an, Sie passen noch hinter das Steuer Ihres Autos, oder? Das geht einigen Männern nicht so, und darum gibt es Szenen wie diese: Ein korpulenter Mann setzt sich hinters Lenkrad seines Benz, und sein Kumpel grölt: “Digger, du kommst ja kaum noch hinter die Kurbel mit deiner Wampe!” Sagt der Dicke: “Höhö, persönlicher Airbag, höhö.”

Dieser Spruch bekommt nun einen bitteren Beigeschmack. Denn eine US-amerikanische Analyse von etwa 3.400 Autounfällen hat gerade gezeigt, dass übergewichtige Männer ein größeres Risiko haben, bei Autounfällen ums Leben zu kommen. Für Fahrer mit einem Body Mass Index (BMI) von 30 bis 34,9 war das Risiko, bei einem Autounfall ums Leben zu kommen, um 21 Prozent höher als bei Normalgewichtigen. Bei einem BMI von 35 bis 39,9 lag es 51 Prozent höher – und bei Fahrern mit einem BMI von über 40 war das Risiko satte 81 höher. Die Gründe liegen meist in der Sicherheitsausstattung der Fahrzeuge, die eher für Normalgewichtige ausgelegt ist. So reagieren bei Übergewichtigen womöglich die Gurtsysteme langsamer, weil der Bauchspeck wie eine Art Puffer wirkt. Sie als Schlanker atmen auf – aber die Dicken müssen schlucken.

Auch die Autoindustrie ist nun in der Bredouille. Soll sie etwa für jeden Gewichtstyp eigene Modelle auflegen? Muss es jetzt einen BMW BMI 40 geben? Eine Mercedes XXL-Klasse? Einen Hyundai Santa Fett? Oder einen Kia Unsportage? Kostspielige Sache. Sollen die Hersteller weiterhin die Bedürfnisse der Dicken ignorieren? Das wäre schon fast Diskriminierung aufgrund des Aussehens. Zumal Übergewichtige treue Autohaus-Kunden sind, weil sie mutmaßlich eine größere Tendenz haben, aus Bequemlichkeit viele Strecken mit dem Auto zurückzulegen.

An der Stelle sehe ich allerdings die einzige Message aus dieser Meldung: Dicke Männer sollten mehr zu Fuß gehen. Das Auto stehen lassen. Dann purzeln die Pfunde, der (Sicherheits-)Gurt wird wieder enger und straffer geschnallt, sie leben länger. Und das mit oder ohne Unfall. Nur das Auto, das wird dann weniger wichtig.

Die Wirtschaftskrise ist Männerwerk? Von wegen – auch Frauen lieben das Risiko!

In unserer Reihe “Berühmte Sprüche zur Frauenquote” widmen wir uns heute dem Satz:

“Die Wirtschaftskrise ist von Männern gemacht – mit Frauen an der Spitze wäre das nicht passiert.”

Haben Sie doch bestimmt schon einmal gehört, oder? Ist in etwa die gleiche Liga wie: “Frauen können besser führen.”

Nun kommt allerdings eine aktuelle Studie der Deutschen Bundesbank zu einem komplett anderen Ergebnis: Ein Ansteigen des Frauenanteils in Bankenvorständen habe zur Folge, „dass das Geschäftsmodell riskanter wird“. Sprich: Je mehr Frauen, desto riskanter die Entscheidungen.

Upps.

Das müssen die Ladies wohl jetzt erst einmal sacken lassen.

Aber ich weiß schon, welches Argument dann als nächstes kommt: Die Männer sind trotzdem schuld. Denn Frauen müssen sich ja in allem immer doppelt so sehr anstrengen, um sich gegenüber Männern zu behaupten. Und darum müssen sie natürlich auch mehr riskieren als die Männer…

Wie auch immer. Ich denke jedenfalls, dieses Ergebnis zeigt vor allem eines: Mit Pauschalisierungen ist keinem geholfen. Und keiner.

Herzinfarkt-Risiko: Fernseher und Auto sind Killermaschinen!

Eine Studie der Universitätsklinik Uppsala in Schweden enthüllt Unglaubliches: Wer einen Fernseher und ein Auto besitzt, hat ein zu 27 Prozent höheres Risiko, einen Herzinfarkt zu erleiden. Also fast jeder von Ihnen. Der Grund: Beides sorgt dafür, dass Sie weniger oder gar keinen Sport treiben und zu wenig Bewegung bekommen.

Also schmeißen Sie den Fernseher besser gleich aus dem Fenster, am besten direkt auf Ihr Auto. Das könnte Ihr Leben retten, Mann!

Und wenn Sie schon dabei sind, werfen Sie gleich Ihr Bett, Ihren DVD- oder BluRay-Player, Ihren Lieblingssessel, Ihre Playstation oder XBox, alle Bücher und Zeitschriften sowie Ihren PC hinterher. Die sorgen tendenziell ja auch für weniger Bewegung. Die Wegschmeiß-Aktion hingegen wird ein prima Rumpf-Workout!

Obwohl… Behalten Sie doch wenigstens den PC. Sonst können Sie nicht weiter diesen Blog lesen. Und vielleicht grabe ich ja noch irgendeine sinnvollere Studie für Sie aus.

Sex und Alkohol: Hier kommt das beste Verhütungsmittel für betrunkene Männer!

Eine kanadische Studie hat nachgewiesen, dass Alkohol betrunken macht.

Äh, nein. So ähnlich. Und genau so überraschend:

Wer zu viel Alkohol trinkt, ist einer größeren Gefahr ausgesetzt, ungeschützten Sex zu haben, so eine kanadische Untersuchung.

Dafür hätte es nun wirklich keiner Studie bedurft. Alkohol und Verhütungsmittel – das ist ein unbeliebter Mix. Das Überrollen eines Kondoms ist für manchen schon ohne angetrunkenen Kopf anspruchsvoll. Außerdem weiß jeder, dass Alkohol zwar enthemmend wirkt, zugleich aber bei übermäßigem Genuss das sexuelle Reizempfinden erschwert, weshalb gerade Männer gern aufs “störende” Kondom verzichten.

Damit Sie zumindest ein wenig von diesem Unsinn profitieren, nun exklusiv für Sie die einzig nahe liegende Schlussfolgerung aus dieser Studie:

Frauen können imgrunde froh darüber sein, dass betrunkene Männer sich oft so peinlich aufführen. So verhindern sie in den meisten Fällen den hochriskanten Sex! Das ist in heißen Partynächten mit viel Alkohol wohl das einzig wirksame Verhütungsmittel. Man stelle sich vor, Männer würden mit zunehmender Promille-Zahl auch noch immer attraktiver -  Frau und Herr Jemine! Also: Ein Loblied auf die International School of Ballermann!

P. S. Tödlich ist natürlich, wenn auch die Frau zu tief ins Glas geschaut hat und die Peinlichkeit als Verhütungsmittel nicht mehr wirkt. Womit wir wieder bei der Pille danach wären, die in England gerade verteilt wird wie süße Gratis-Drops.

Auto-Alarm: Frauen am Steuer haben höheres Verletzungsrisiko

Sie sind mit Ihrer Angebeteten im Auto unterwegs. Wer fährt?

Sie oder Sie?

Ein wenig Entscheidungshilfe: Wie eine neue Studie der University of Virginia zeigt, haben Autofahrerinnen ein bis zu 47 Prozent größeres Risiko als männliche Fahrer, bei einem Autounfall verletzt zu werden. Der Grund: Viele Autos sind auch oder gerade auf die körperlichen Abmessungen von Männern ausgelegt. Die Forscher fordern daher nachdrücklich verbesserte Sicherheitskonzepte für Fahrzeuge, die den im Durchschnitt kleineren Körpermaßen der Frauen Rechnung tragen. Richtig so! In einer Spontan-Umfrage konnten wir feststellen, dass es nicht nur dort Verbesserungsbedarf an Frauenfahrzeugen gibt. Hier die Forderungen einiger Teilnehmer an die Autoindustrie:

- Horst-Uwe F.: “Ein bei Bedarf ausfahrbarer etwa 50 mal 70 Zentimeter großer Rückspiegel könnte beim Einparken, Ausparken und Überholen helfen.”

- Dieter T.: “Eine Vollgummikarosserie wäre super!”

- Carsten V.: “Ein Navigationssystem, das ihr auch den Weg vom Auto zum Einkaufszentrum erklärt – und sie nach drei Stunden automatisch per SMS zum Auto zurücklotst.”

- Thorben H.: “Ein Navigationssystem, das rechts und links nicht nur auf dem Display anzeigt, sondern mit großen Pfeilen auf der Windschutzscheibe.”

- Arne K.: “Ich sage nur Autopilot.”

- Andy S.: “Lenkradwärmer und Pedalheizung. Und totale Abschirmung gegen Handy-Empfang.”

- Dirk P.: “Noch mehr Airbags – außen an den Türkanten und Radkappen zum Beispiel.”

- Ralph K.: “Nicht nur das Navi, das Auto muss reden. In eindringlichem Tonfall. Schreien, dass der Tank verdammt noch mal leer ist, der Ölstand bei minus 100 und das Auto vor ihr nur zehn verfluchte Zentimeter weit weg.”

Und so weiter, und so weiter…

P. S. Um die Euphorie nur ein klein wenig zu bremsen: Eine andere Studie hat gezeigt, dass Männer am Steuer ein zu 77 Prozent höheres Risiko haben, bei einem Autounfall zu sterben. Da hilft allerdings meist eine ganz kleine Anpassung: Fuß vom Gas.

Ihre gute Tat des Tages: Laden Sie eine schöne Unbekannte zum Kaffee ein!

Es gibt doch da diese wunderhübsche Frau, die Sie jeden Morgen sehen. Geben Sie sich heute einen Ruck, laden Sie Ihre schöne Unbekannte auf eine Tasse Kaffee ein!

Dann fragt sie: “Hä? Warum?”

Dann sagen Sie: “Weil ich Sie glücklich machen will.”

Dann wird sie wahrscheinlich lachen und den Kopf schütteln.

Dann sagen Sie: “Moment, nicht das, was Sie jetzt denken. Eine neue Studie der Harvard School of Public Health hat gerade gezeigt, dass Frauen, die regelmäßig Kaffee trinken, ein 20 Prozent geringeres Risiko haben, an einer Depression zu erkranken!

Dann wird sie verdattert gucken.

Und Sie sagen: “Milch? Zucker? Latte Macchiato? Oder schwarz?”

Einen schönen Tag!

Männer sind gar nicht risikofreudiger als Frauen

Riskieren Sie mal einen Blick darauf:

Eine Studie der Columbia Business School (New York) legt nahe, dass die Verallgemeinerung, Männer seien grundsätzlich risikofreudiger als Frauen, so nicht zutrifft. Es gebe, so die Forscher, nur eine unterschiedliche Risikobereitschaft in verschiedenen Bereichen. Während Männer etwa in finanziellen Dingen eher bereit seien, etwas zu riskieren, gingen Frauen in sozialen Situationen eher volles Risiko – zum Beispiel, indem sie bei einer geschäftlichen Besprechung unangenehme Themen auf den Tisch bringen. (Daraus kann natürlich schnell ein finanzielles Problem werden, wenn sie dafür rausfliegt…)

Es komme, so die Studienleiter, bei der Bewertung des Risikos und beim Abfragen der Risikobereitschaft eben auch immer darauf an, wie normal oder ungewöhnlich eine bestimmte Situation für jemanden sei. Etwas, das als normal empfunden wird, wird auch nicht als riskant bewertet.

Wenn Sie also beim Sportwetten mal wieder 5 Euro auf einen Sieg der Gladbacher Borussia gegen die Münchner Bayern setzen, und Ihre Liebste sich über Ihr “verdammtes Risiko-Gezocke” aufregt, antworten Sie ihr mit Ludwig Wittgenstein: “Wovon man nicht sprechen kann, darüber muss man schweigen.”

Sie wollen Sex im Urlaub? Dann Finger weg vom harten Stoff!

Eine Studie aus Dänemark legt nahe, dass ein ungesunder Lebensstil die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass Ihr Sex-Leben den Bach hinunter geht.

Wer ungesund lebt, zu dick ist, zu viele Rauschmittel konsumiert, so die Studie, erhöht sein Risiko, kein erfülltes partnerbezogenes Sex-Leben mehr zu haben, um bis zu 71 Prozent.

Auch das Risiko für sexuelle Dysfunktionen steigt um diesen Faktor. Und wer harte Drogen konsumiert, hat eine um 800 Prozent größere Gefahr, sexuell leer auszugehen.

Also: Kein Sex, aber dafür Drugs and Rock’n'Roll?

Nicht wirklich eine Alternative, oder? Das gilt allerdings auch für Frauen.

Die Studie geht nämlich noch weiter: Frauen, die Haschisch konsumiert haben, sollen angeblich einem fast 3 Mal so hohen Risiko ausgesetzt sein, an Anorgasmie zu leiden, also der Unfähigkeit, einen Orgasmus zu bekommen.

Also Jungs: Nicht schön die Mädels high machen, damit sie leichter zu haben sind, wie die Onkels Jagger und Richards das immer gemacht haben. Dann geht womöglich mehr Spaß verloren, als gewonnen wird!

P. S.: Im Umkehrschluss ist es Ihnen aber auch nicht gestattet, beim nächsten Mal, wo es bei ihr im Bett nicht so rund läuft, zu sagen: “Haste  wieder zuviel gekifft, oder was?”

Prostatakrebs-Risiko: Wie der Finger eines Mannes…

…so gefährdet sein Johannes. Beziehungsweise der Apparat, an dem er dranhängt. Angeblich sagt die Zeigefingerlänge eines Mannes etwas über sein Prostatakrebs-Risiko aus, wie Forscher jetzt entdeckt haben wollen. Ist der Zeigefinger kürzer als der Ringfinger, steigt das Erkrankungsrisiko für die Prostata.

Aha. Uiuiui.

Schnell mal die Hände aus der Tasche und nachmessen, Jungs. Alles okay? Dann freuen Sie sich aufs glückliche Älterwerden. Denn:

Laut einer australischen Untersuchung hat noch jeder zehnte 90-Jährige regelmäßig Sex. Mit wem? Keine Ahnung. Da hat die Untersuchung Lücken, eindeutig. Und ob die Aussie-Opis alle sehr kurze Ringfinger haben? Hm.

Jedenfalls bekommt der Ausspruch “du alter Langfinger” jetzt eine ganz neue Bedeutung…