powered by

Tag: Risiko

Die Forschung sagt: Ein Mann muss mit vielen Frauen ins Bett, sonst ist sein Leben in größter Gefahr

Ein Mann, der mit vielen Frauen im Bett war, hat ein geringeres Risiko, an Prostatakrebs zu erkranken, als ein Mann mit nur wenigen Bettgefährtinnen. Behauptet jedenfalls die University of Montreal in einer Studie. Angeblich steigt ab 20 Kerben in der Bettkante Ihr Krebs-Schutz in signifikanter Weise an. Das ist mal eine amtliche Zahl. Da fehlen Ihnen noch ein paar? Kein Problem! Nach dieser Meldung dauert es nicht mehr lange, und Sie können sich bei Ihrem Hausarzt ein Rezept für One-Night-Stands (ONS) ausstellen lassen. Sie sagen einfach: “Herr Doktor! Um meinen Impfschutz gegen Prostatakrebs zu vervollständigen, brauche ich noch eine 11-fache Dosis ONS forte.”

Auch im alltäglichen Leben ergeben sich ganz neue Möglichkeiten, etwa Anmachsprüche der Extraklasse. “Hallo, ich finde dich sehr schön. Du musst unbedingt mit mir nach Hause kommen, um mich effektiv vor Krebs zu schützen.” Oder kürzer und noch etwas mysteriöser: “Hallo, Lust bei einem Glas Champagner mein Leben zu retten?” Besonders mitfühlende Kandidatinnen geben Ihnen dann später sicher die Telefonnummern ihrer besten Freundinnen, die bestimmt auch gern helfen wollen.

Nein, mal ernsthaft: Natürlich stellt sich die Frage, wo da der Nutzwert liegt. Ja, in der Rückbetrachtung können sich nun alle Playboys, Rockstars und andere Samenstreuer gegenseitig auf die Schultern klopfen und sagen: “Alles richtig gemacht.” Aber wem nützt diese Studie im täglichen Leben? Welcher Mann sucht noch gute Argumente dafür, mit einer Frau ins Bett zu gehen? Es sagt doch keiner: “Ach, das schützt vor Krebs? Na dann, also gut, machen wir’s, ausnahmsweise…” In den meisten mir bekannten Fällen herrschte da an Motivation kein Mangel. Es mangelt eher am Gegenteil. Ob es die Frau davon überzeugt, dass sie sich dem Werben eines Mannes hingeben sollte, wenn sie weiß, dass sie ihn dadurch vor einer schweren Krankheit bewahrt? Wenn sie ihn von Anfang an doof findet, wohl kaum. Dann hält sie das mit dem Prostatakrebs vielleicht gar nicht für so eine üble Idee. Jedenfalls braucht es dringend andere Studien, etwa darüber, dass Knutschen die Gesichtshaut verbessert oder dass Handauflegen gegen Cellulite wirkt. Das wären brauchbare Flirt-Argumente.

Jetzt kommt’s dicke für dicke Männer in dicken Autos

Ich nehme mal an, Sie passen noch hinter das Steuer Ihres Autos, oder? Das geht einigen Männern nicht so, und darum gibt es Szenen wie diese: Ein korpulenter Mann setzt sich hinters Lenkrad seines Benz, und sein Kumpel grölt: “Digger, du kommst ja kaum noch hinter die Kurbel mit deiner Wampe!” Sagt der Dicke: “Höhö, persönlicher Airbag, höhö.”

Dieser Spruch bekommt nun einen bitteren Beigeschmack. Denn eine US-amerikanische Analyse von etwa 3.400 Autounfällen hat gerade gezeigt, dass übergewichtige Männer ein größeres Risiko haben, bei Autounfällen ums Leben zu kommen. Für Fahrer mit einem Body Mass Index (BMI) von 30 bis 34,9 war das Risiko, bei einem Autounfall ums Leben zu kommen, um 21 Prozent höher als bei Normalgewichtigen. Bei einem BMI von 35 bis 39,9 lag es 51 Prozent höher – und bei Fahrern mit einem BMI von über 40 war das Risiko satte 81 höher. Die Gründe liegen meist in der Sicherheitsausstattung der Fahrzeuge, die eher für Normalgewichtige ausgelegt ist. So reagieren bei Übergewichtigen womöglich die Gurtsysteme langsamer, weil der Bauchspeck wie eine Art Puffer wirkt. Sie als Schlanker atmen auf – aber die Dicken müssen schlucken.

Auch die Autoindustrie ist nun in der Bredouille. Soll sie etwa für jeden Gewichtstyp eigene Modelle auflegen? Muss es jetzt einen BMW BMI 40 geben? Eine Mercedes XXL-Klasse? Einen Hyundai Santa Fett? Oder einen Kia Unsportage? Kostspielige Sache. Sollen die Hersteller weiterhin die Bedürfnisse der Dicken ignorieren? Das wäre schon fast Diskriminierung aufgrund des Aussehens. Zumal Übergewichtige treue Autohaus-Kunden sind, weil sie mutmaßlich eine größere Tendenz haben, aus Bequemlichkeit viele Strecken mit dem Auto zurückzulegen.

An der Stelle sehe ich allerdings die einzige Message aus dieser Meldung: Dicke Männer sollten mehr zu Fuß gehen. Das Auto stehen lassen. Dann purzeln die Pfunde, der (Sicherheits-)Gurt wird wieder enger und straffer geschnallt, sie leben länger. Und das mit oder ohne Unfall. Nur das Auto, das wird dann weniger wichtig.

Die Wirtschaftskrise ist Männerwerk? Von wegen – auch Frauen lieben das Risiko!

In unserer Reihe “Berühmte Sprüche zur Frauenquote” widmen wir uns heute dem Satz:

“Die Wirtschaftskrise ist von Männern gemacht – mit Frauen an der Spitze wäre das nicht passiert.”

Haben Sie doch bestimmt schon einmal gehört, oder? Ist in etwa die gleiche Liga wie: “Frauen können besser führen.”

Nun kommt allerdings eine aktuelle Studie der Deutschen Bundesbank zu einem komplett anderen Ergebnis: Ein Ansteigen des Frauenanteils in Bankenvorständen habe zur Folge, „dass das Geschäftsmodell riskanter wird“. Sprich: Je mehr Frauen, desto riskanter die Entscheidungen.

Upps.

Das müssen die Ladies wohl jetzt erst einmal sacken lassen.

Aber ich weiß schon, welches Argument dann als nächstes kommt: Die Männer sind trotzdem schuld. Denn Frauen müssen sich ja in allem immer doppelt so sehr anstrengen, um sich gegenüber Männern zu behaupten. Und darum müssen sie natürlich auch mehr riskieren als die Männer…

Wie auch immer. Ich denke jedenfalls, dieses Ergebnis zeigt vor allem eines: Mit Pauschalisierungen ist keinem geholfen. Und keiner.

Herzinfarkt-Risiko: Fernseher und Auto sind Killermaschinen!

Eine Studie der Universitätsklinik Uppsala in Schweden enthüllt Unglaubliches: Wer einen Fernseher und ein Auto besitzt, hat ein zu 27 Prozent höheres Risiko, einen Herzinfarkt zu erleiden. Also fast jeder von Ihnen. Der Grund: Beides sorgt dafür, dass Sie weniger oder gar keinen Sport treiben und zu wenig Bewegung bekommen.

Also schmeißen Sie den Fernseher besser gleich aus dem Fenster, am besten direkt auf Ihr Auto. Das könnte Ihr Leben retten, Mann!

Und wenn Sie schon dabei sind, werfen Sie gleich Ihr Bett, Ihren DVD- oder BluRay-Player, Ihren Lieblingssessel, Ihre Playstation oder XBox, alle Bücher und Zeitschriften sowie Ihren PC hinterher. Die sorgen tendenziell ja auch für weniger Bewegung. Die Wegschmeiß-Aktion hingegen wird ein prima Rumpf-Workout!

Obwohl… Behalten Sie doch wenigstens den PC. Sonst können Sie nicht weiter diesen Blog lesen. Und vielleicht grabe ich ja noch irgendeine sinnvollere Studie für Sie aus.

Auto-Alarm: Frauen am Steuer haben höheres Verletzungsrisiko

Sie sind mit Ihrer Angebeteten im Auto unterwegs. Wer fährt?

Sie oder Sie?

Ein wenig Entscheidungshilfe: Wie eine neue Studie der University of Virginia zeigt, haben Autofahrerinnen ein bis zu 47 Prozent größeres Risiko als männliche Fahrer, bei einem Autounfall verletzt zu werden. Der Grund: Viele Autos sind auch oder gerade auf die körperlichen Abmessungen von Männern ausgelegt. Die Forscher fordern daher nachdrücklich verbesserte Sicherheitskonzepte für Fahrzeuge, die den im Durchschnitt kleineren Körpermaßen der Frauen Rechnung tragen. Richtig so! In einer Spontan-Umfrage konnten wir feststellen, dass es nicht nur dort Verbesserungsbedarf an Frauenfahrzeugen gibt. Hier die Forderungen einiger Teilnehmer an die Autoindustrie:

- Horst-Uwe F.: “Ein bei Bedarf ausfahrbarer etwa 50 mal 70 Zentimeter großer Rückspiegel könnte beim Einparken, Ausparken und Überholen helfen.”

- Dieter T.: “Eine Vollgummikarosserie wäre super!”

- Carsten V.: “Ein Navigationssystem, das ihr auch den Weg vom Auto zum Einkaufszentrum erklärt – und sie nach drei Stunden automatisch per SMS zum Auto zurücklotst.”

- Thorben H.: “Ein Navigationssystem, das rechts und links nicht nur auf dem Display anzeigt, sondern mit großen Pfeilen auf der Windschutzscheibe.”

- Arne K.: “Ich sage nur Autopilot.”

- Andy S.: “Lenkradwärmer und Pedalheizung. Und totale Abschirmung gegen Handy-Empfang.”

- Dirk P.: “Noch mehr Airbags – außen an den Türkanten und Radkappen zum Beispiel.”

- Ralph K.: “Nicht nur das Navi, das Auto muss reden. In eindringlichem Tonfall. Schreien, dass der Tank verdammt noch mal leer ist, der Ölstand bei minus 100 und das Auto vor ihr nur zehn verfluchte Zentimeter weit weg.”

Und so weiter, und so weiter…

P. S. Um die Euphorie nur ein klein wenig zu bremsen: Eine andere Studie hat gezeigt, dass Männer am Steuer ein zu 77 Prozent höheres Risiko haben, bei einem Autounfall zu sterben. Da hilft allerdings meist eine ganz kleine Anpassung: Fuß vom Gas.

Ihre gute Tat des Tages: Laden Sie eine schöne Unbekannte zum Kaffee ein!

Es gibt doch da diese wunderhübsche Frau, die Sie jeden Morgen sehen. Geben Sie sich heute einen Ruck, laden Sie Ihre schöne Unbekannte auf eine Tasse Kaffee ein!

Dann fragt sie: “Hä? Warum?”

Dann sagen Sie: “Weil ich Sie glücklich machen will.”

Dann wird sie wahrscheinlich lachen und den Kopf schütteln.

Dann sagen Sie: “Moment, nicht das, was Sie jetzt denken. Eine neue Studie der Harvard School of Public Health hat gerade gezeigt, dass Frauen, die regelmäßig Kaffee trinken, ein 20 Prozent geringeres Risiko haben, an einer Depression zu erkranken!

Dann wird sie verdattert gucken.

Und Sie sagen: “Milch? Zucker? Latte Macchiato? Oder schwarz?”

Einen schönen Tag!

Männer sind gar nicht risikofreudiger als Frauen

Riskieren Sie mal einen Blick darauf:

Eine Studie der Columbia Business School (New York) legt nahe, dass die Verallgemeinerung, Männer seien grundsätzlich risikofreudiger als Frauen, so nicht zutrifft. Es gebe, so die Forscher, nur eine unterschiedliche Risikobereitschaft in verschiedenen Bereichen. Während Männer etwa in finanziellen Dingen eher bereit seien, etwas zu riskieren, gingen Frauen in sozialen Situationen eher volles Risiko – zum Beispiel, indem sie bei einer geschäftlichen Besprechung unangenehme Themen auf den Tisch bringen. (Daraus kann natürlich schnell ein finanzielles Problem werden, wenn sie dafür rausfliegt…)

Es komme, so die Studienleiter, bei der Bewertung des Risikos und beim Abfragen der Risikobereitschaft eben auch immer darauf an, wie normal oder ungewöhnlich eine bestimmte Situation für jemanden sei. Etwas, das als normal empfunden wird, wird auch nicht als riskant bewertet.

Wenn Sie also beim Sportwetten mal wieder 5 Euro auf einen Sieg der Gladbacher Borussia gegen die Münchner Bayern setzen, und Ihre Liebste sich über Ihr “verdammtes Risiko-Gezocke” aufregt, antworten Sie ihr mit Ludwig Wittgenstein: “Wovon man nicht sprechen kann, darüber muss man schweigen.”

Viva el Sixpack! Wampe macht Knochen morsch

Was muss ich da lesen? Eine Untersuchung lässt den Schluss zu, dass zu viel Bauchfett das Risiko für Osteoporose erhöht.

Sprich: Wampe fett – krank im Skelett.

Die Studie bezieht sich zwar ausdrücklich auf Frauen, die bis zu 4-mal häufiger vom Knochenschwund betroffen sind, aber Ergebnisse für Männer sollen bald nachgereicht werden. Und es besteht zunächst kein Grund zur Annahme, warum Männerwampen besser für die Knochen sein sollten. Also ein Grund mehr, sich bei den Weihnachtsplätzchen zurückzuhalten – und den Bauchansatz im Zaum zu halten.

Und, liebe Mädels: Keine Sorge, Rettung naht. Nächstes Jahr kommt Women’s Health!