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Tag: sexuell

Sex macht schlank, aber nur, wenn Sie den längsten haben

Wie geht des Mannes liebste Diät? Richtig: Schön viel Sex haben, das verbrennt schließlich ordentlich Kalorien.  Alles Quatsch, sagt nun eine Studie an der University of Alabama. Ein Geschlechtsakt dauere schließlich im Durchschnitt gerade einmal 6 Minuten, dabei werden nur 21 Kalorien verbraucht. Das genügt nicht mal, um eine Praline wegzutrainieren.

Bevor Sie sich nun ärgern, dass eines der letzten sachlichen Argumente für Sex wegfällt – denken Sie erst einmal nach. Was sagt die Studie denn wirklich? Letztlich sagt die Studie doch nur, dass 6 Minuten Sex zu wenig sind, um abzunehmen. Entschuldigung, aber 6 Minuten Joggen, Radfahren oder anderer Sport sind dafür doch auch nicht genug! Bettsport macht eben auch nur schlank, wenn Sie den längsten haben – den längsten Sex! Quintessenz der Studie: Es braucht mehr Sex. Sagen Sie doch immer!

Rechnen Sie das Ihrer Liebsten mal vor: In einer Stunde kämen schon über 200 Kalorien unter den Hammer, eine ganze Nacht reicht, um den Tagesbedarf einer erwachsenen Frau zu verfeuern. Und ein nettes gemeinsames Wochenende in einem Hotelzimmer – das geht schon in Richtung Radikaldiät, selbst wenn Sie sich durch die komplette Karte des Zimmerservice futtern. Weitere Pluspunkte der Bett-Diät: Die beim Sex freigesetzten Hormone stärken Ihr Immunsystem. Plus: Sexuell aktive Frauen haben mehr Östrogen im Blut als sexabstinente – die Hormonzufuhr lässt sie besser aussehen, denn Östrogen sorgt für straffere Haut und schöneres Haar. Und last but not least sorgt Sex  für ein gutes Gefühl, nicht zuletzt wegen der Hormonwelle aus Serotonin, Dopamin und Oxytocin, die dabei ausgestoßen wird.

 

Schauen Sie, wohin Sie wollen, aber schauen Sie zuerst, ob sie dabei zuschaut!

Wo gucken Sie denn da gerade hin? Damit sollten Sie in diesen Zeiten vorsichtig sein! Denn zur Zeit untersucht offenbar alle Welt, wo Männer so hinschauen. Die Wissenschaft hat schon wieder den Eye-Tracker angeschmissen – dieses Mal an der britischen Lincoln University – und festgestellt, dass junge Männer sich beim Betrachten von Frauen besonders auf die Brust- und die Hüftregion konzentrieren. Sorry, Jungs. Dafür benötige ich keinen Tausende Euro teuren Eye-Tracker sondern nur den Besuch in einem gut gefüllten Club.

Egal, weiter. Diese beiden Körperregionen liefern dem Mann den Forschern zufolge entscheidende Informationen: Die Brüste zeigen angeblich das Stadium der sexuellen Reife, die Hüften sagen etwas über ihre Fähigkeit, ein Kind auszutragen. Da möchte ich behaupten, dass das nicht die ersten Gedanken sind, die sich Männer in einem Club so machen.

Egal, weiter. Die Forscher haben nun beim Eye-Tracken festgestellt, dass diejenigen Männer, die sich in einem Test zuvor als sexuell impulsiver und risikobereiter entpuppt hatten, eher die Brüste und Hüften von jungen Frauen um die 20 angeschaut haben als die von anderen Frauen. Sprich: Spitze Lumpis stehen eher auf jüngere Frauen. Aha. Für diese Erkenntnis hätte ich nun noch nicht einmal einen Club aufsuchen müssen. Aber die Forscher glauben  nun, sie könnten mit ihren Geräten die sexuellen Absichten von Männern vorhersagen. Wieder sorry, Jungs. Das ist in etwa das gleiche, als würde ich behaupten, ich könnte die geschmackliche Orientierung von Kindern vorhersagen, indem ich ihr Anspringen auf eine Schokoladen-Reklame analysiere.

Ich sage: Schauen Sie bei Frauen, wohin Sie wollen – aber am besten nur bei einer. Und wenn Sie bei anderen schauen, lassen Sie sich nicht von der einen dabei erwischen. Da hilft es schon ungemein, das Pfeifen und Johlen zu unterdrücken. Aber auch sonst empfiehlt sich eine gewisse Vorsicht – Frauen haben nämlich ihr ganz eigenes Eye-Tracking-System. Und wenn sie Ihren Blick an die falsche Stelle wandern sehen, werden sie oft auch ganz impulsiv – aber nicht sexuell…

Frauen finden Aussehen bei Männern nicht so wichtig, außer manchmal – und das jeden Monat

Mann, sehen Sie gut aus! Also, ich gehe jetzt einfach mal davon aus, dass Sie gut aussehen, sonst wären Sie ja nicht hier.

Und weil Sie gut aussehen, müssen Sie sich auch keine Gedanken machen, dass Ihre Angebetete Sie irgendwann mal sexuell nicht mehr so attraktiv findet. Ja, so etwas kann durchaus passieren. Besser gesagt: Wenn ein Mann nicht so toll aussieht, passiert ihm das jeden Monat. Plötzlich geht seine Liebste auf Distanz. Einfach so. Warum?

Eine Studie an der University of California in L. A. zeigte nun, dass Frauen immer während ihrer fruchtbaren Tage ihre Männer viel kritischer sehen, wenn die Kerle nicht so superattraktiv sind. Wenn eine Frau hingegen mit einem sexuell attraktiven Mann zusammen ist, fühlt sie sich in der fruchtbaren Zeit noch mehr zu diesem hingezogen. Das ist so ein bisschen wie mit dem Teufel und dem größten Haufen. Die Wissenschaft nennt so etwas den Matthäus-Effekt. Nein, das hat nichts mit dem Loddar zu tun, obwohl der auch schon einen Haufen Mist gemacht hat. Das kommt von dem Zitat aus dem Matthäusevangelium: „Denn wer da hat, dem wird gegeben…”

Na, jedenfalls können wir festhalten: Es lohnt sich, etwas für sein Äußeres zu tun. Wir sollten aber auch hinzufügen: Wenn Sie Kinder wollen. Denn darauf läuft die Sache mit der Fruchtbarkeit ja hinaus. Insofern stimmt für Männer der Spruch: Hässlichkeit ist die sicherste Verhütung. Insbesondere gepaart mit Nicht-Waschen, Motivsocken und Mundgeruch. Aber von mir haben Sie das nicht.

 

Kein Macho-Spruch, sondern Studienergebnis: Erregte Frauen ekeln sich weniger

Männer ekeln sich bekanntlich vor nichts, darum kann ich hier ja immer so offen sprechen. Aber diese Meldung sollten Sie erst einmal einen Moment sacken lassen, bevor Sie einen Kommentar dazu abgeben: Einer niederländischen Studie zufolge verspüren sexuell erregte Frauen deutlich weniger Ekel. Die Probandinnen hatten etwa im erregten Zustand weniger Probleme damit, aus einem Glas Saft zu trinken, in dem ein großes Insekt saß.

Nein, ich will jetzt keine Sprüche hören wie: “Hab ich doch immer gesagt!” Ich möchte nicht wissen, wie diese Studie die Art und Weise verändert, auf die wir das RTL-Dschungelcamp betrachten (“Ey, die isst die Kakerlake, ist die geil!”). Ich will jetzt auch nicht erfahren, an welches bizarre Ekel-Sex-Filmchen Sie das erinnert, das Sie kürzlich in einer finsteren Ecke des Internets gesehen haben.

Ich möchte vielmehr darauf hinweisen, dass hier die Erregung deutlich an erster Stelle steht. Es heißt eindeutig nicht, dass Frauen erregt werden durch Dinge, die sie eklig finden. (Sorry, Rocco!) Also gilt ausdrücklich weiterhin: Regelmäßig waschen, Zähne putzen, rasieren, Finger- und Zehennägel schneiden, geräuschvolle Körper-Entgasung vermeiden. Aber – die meisten wissen es sicherlich – auch das alles genügt nicht, um eine Frau zu erregen. Nein, auch besagtes Filmchen hilft jetzt nicht. Sie müssen sich ein bisschen anstrengen. Wie Sie eine Frau erregen, finden Sie in den Verführungstipps von Men’s Health hier, hier und hier. Ich gehe davon aus, dass Ihnen das auch ein wenig Spaß macht. Und was dann kommt, eklig, oder nicht, sowieso.

Und wenn der Spaß dann vorbei ist, können Sie sich anschließend der eher philosophischen Betrachtung der Frage zuwenden: Warum wollen wir beim Sex eigentlich unbedingt Dinge tun, die eklig sind? Ich sage: Weil wir es können. Darauf ein Glas Kakerlakensaft. Prost!

Studie: Frauen in Rot wollen eher Sex (denken Männer)

Wieder einmal behauptet eine Studie, dass Frauen in roter Kleidung auf Männer eine gesteigerte sexuelle Anziehungskraft ausüben. Laut der Untersuchung an der Université de Bretagne-Sud glauben Männer, Frauen, die rot gekleidet sind, seien eher auf Sex aus als anders gewandete Frauen. Die meisten Männer denken angeblich, dass eine Frau, die Rot trägt, es beim ersten Date eher auf Sex anlegt.

Aha.

Das denken “die Männer” also. Darum hier meine ausdrückliche Bitte an die Kickerinnen von Turbine Potsdam: Ziehen Sie nicht mehr Ihre roten Auswärtstrikots an – wer soll sich denn da auf das Fußballspiel konzentrieren?! Auch die Stewardessen der Cathay Pacific und der Austrian Airlines flehe ich an: Tragen Sie nicht mehr diese roten Uniformen! Wie soll man denn bei dieser geballten Erregung noch sein Tischchen herunterklappen können?! Last but not least: Liebe Angela Merkel. Bitte, bitte, bitte nicht mehr diese roten Blazer! Das müssen Sie uns versprechen! Es soll doch in erster Linie um Ihre Politik gehen, oder nicht?! ;-)

Tja. Spätestens jetzt ist wohl auch der Zeitpunkt gekommen, wo keine Frau mehr freiwillig beim ersten Date etwas Rotes anzieht. Alle, die es einfach mögen, wenn Frauen Rot tragen, mögen sich dafür bei den Studienmachern in der Bretagne bedanken.

Warum Frauen, die die Pille nehmen, im Bett oft unzufrieden sind

Beschwert sich Ihre Angebetete ab und zu, dass es bei Ihnen beiden im Bett nicht mehr funkt?

Keine Sorge, das liegt nicht nur an Ihnen. Es liegt daran, dass sie die Pille nimmt. Beziehungsweise genommen hat, als Sie beide sich kennenlernten.

Einer Studie der University of Stirling (Schottland) zufolge suchen sich Frauen, die hormonell verhüten, andere Männer aus als Frauen ohne tägliche Hormongabe – nämlich ruhige, häusliche, liebevolle Zeitgenossen, keine sexuell hyperaktiven Draufgänger. Die Untersuchung zeigt auch, dass diese Frauen in ihren Beziehungen häufig sexuell weniger zufrieden sind. Sie sind dafür aber mit anderen Aspekten der Partnerschaft umso glücklicher. Und siehe da: Die Beziehungen, die Frauen eingehen, während sie “auf Pille” sind, halten in der Regel auch länger als die der Pillenlosen.

Jetzt versuchen Sie aber nicht, sich aus der Affäre ziehen, indem Sie ihr sagen, sie sei selbst schuld, hätte sie halt damals nicht die Pille genommen. Das klingt ja wie: “Was suchst du dir auch unter Hormoneinfluss einen Lover aus? Du wolltest einen Langweiler, jetzt hast du ihn.” Nicht ratsam ist auch der Ausspruch: “Aber Schatz, warum beschwerst du dich? Ich habe dir das Bad renoviert und schaue mit dir alle Staffeln ‘Desperate Housewives’.” Dadurch werden Sie nicht gerade aufregender – und torpedieren sich nur selbst.

Sie wissen ja jetzt woran es liegt – und es liegt an Ihnen, ihr zu beweisen, dass Sie nur scheinbar ein Pantoffeln tragender Langweiler sind. Spielen Sie Ihre Trümpfe aus, bauen Sie auf das andere, nicht-sexuelle Glück in Ihrer Beziehung – und forcieren Sie es ein wenig. Überraschen Sie sie mit einem gemeinsamen Salsa-, Tango- oder Merengue-Kurs, buchen Sie einen gemeinsamen Kurzurlaub in Paris, Rom oder Palma. Präsentieren Sie sich mit neuer Frisur, neuem Anzug, einer Flasche Champagner und zwei Karten fürs Ballett – oder für die Red Hot Chili Peppers. Vertrauen Sie auf die Formel: “Funky in life, funky in bed.” Das wirkt, da kann sie noch so viele Pillen nehmen.

Fremdgeh-Studie: Warum unsichere Männer und schweigsame Frauen Sex-Probleme bekommen

Eine interessante Studie kommt da von der University of Guelph (ja, diese Stadt gibt es – in Ontario, Canada): Demnach gehen Männer, die Angst haben, ihre Partnerin im Bett nicht zufrieden zu stellen, mit größerer Wahrscheinlichkeit fremd als Männer mit mehr Selbstvertrauen. Das Fremdgehen ermöglicht es ihnen der Studienleiterin zufolge, sich herauszuwinden: Wenn es beim Sex nicht gut läuft, müssen sie die fremde Frau ja nicht wiedersehen…

Über Frauen heißt es in der Studie, sie wagten vor allem dann den Seitensprung, wenn sie mit ihrer eigenen Partnerschaft unzufrieden seien – solche Frauen gehen angeblich mehr als doppelt so oft fremd wie zufriedene Frauen.

Hmm.

Schauen wir uns das noch einmal an. Also, wer geht laut Studie nochmal am ehesten fremd?

1. Unzufriedene Frauen.

2. Männer, die Angst haben, ihre Frauen seien mit ihnen (sexuell) unzufrieden.

Sehe ich doppelt – oder passen diese Dinge irgendwie zusammen?

Ich glaube, dass bei der Studie ein wichtiger Aspekt vernachlässigt wurde. Nämlich die Frage, warum Männer Angst haben, ihre Frau nicht befriedigen zu können. Vielleicht bekommen sie einfach nicht das notwendige Feedback – positiv wie negativ. Vielleicht suchen sie fremde Frauen auf, weil sie sich dieses Feedback dort erhoffen. Vielleicht hätten die unzufriedenen Frauen den ängstlichen Männern beizeiten mal sagen sollen, dass sie unzufrieden sind, und wie es denn besser wäre. Und wenn es denn besser war, hätten sie ihnen das auch sagen – ach was: es laut herausschreien können. Dann wäre vielleicht das ganze Studienergebnis anders ausgefallen.

Von wegen: “Wer f…en will, muss freundlich sein.” Alles Quatsch!

Habe ich Ihnen schon einmal dazu geraten, beim Flirten ein Lächeln aufzusetzen?

Vergessen Sie’s.

Eine neue Studie der University of British Columbia befasst sich mit der sexuellen Attraktivität von Männern und Frauen – und zeigt, dass Frauen sich am meisten von stolz dreinblickenden, arrogant wirkenden Typen angezogen fühlen. Platz zwei in den Attraktivitäts-Charts: Verschämt zu Boden blickende, introvertierte Typen. Ein zufriedenes oder glückliches Lächeln fanden die Mädels am wenigsten interessant.

Angeblich, so die Studienautoren, lässt die arrogante Pose den Mann maskuliner wirken, wohingegen ein Lächeln ihm als ein Zeichen von Schwäche ausgelegt wird. Und die Mädels suchen eben instinktiv den Mackertypen. Wie gesagt, es ging um rein fleischliche Gelüste, nicht die Suche nach dem Partner fürs Leben. Aber wie passen dann die schüchternen Bubis ins Bild? Nun, die seien eben, so die Forscher, wenigstens vetrauenerweckend. Aber gute Laune? Totalausfall. Es sei denn, Sie suchen die Frau fürs Leben…

Und da heißt es immer: Wer f…en will, muss freundlich sein…

Lohnt sich Sex?

Mit einer Frage, auf die Sie garantiert eine Antwort haben, haben sich jetzt auch Wissenschaftler befasst:

Lohnt sich Sex?

Sie sagen: “Höhö, ja klar, Alter. In jedem Fall!”

Die Forscher sagen: Sex ist immer dann von Vorteil, wenn es sich als sinnvoll erweist, schlechte Genkombinationen, die Sie mitbringen,  los zu werden. Sexuell gezeugter Nachwuchs bekommt schließlich nur einen halben Satz Ihrer Gene mit auf den Weg. Sex lohnt sich also vor allem dann, wenn Lebewesen in einer wechselhaften Umwelt leben, an die sie schlecht angepasst sind, um schlechte Gene loszuwerden und eventuell bessere hinzuzugewinnen.

Darüber haben Sie noch nie nachgedacht, wenn Sie eine Frau angebaggert haben, gelle?

Natürlich denken Sie bei Sex, der sich lohnt, weniger ans Pimpen Ihres Gen-Materialschuppens. Aber vielleicht lassen sich diese Erkenntnisse ja trotzdem irgendwie in den Alltag integrieren. Vielleicht als Anmachstrategie. Sagen Sie etwa…

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