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Tag: Singles

Jede zweite Frau will lieber Karriere machen als sich verlieben, und jeder erste Mann, der sowas sagt, kriegt Kloppe

Sie sind auf der Suche nach der Frau fürs Leben? Mein Tipp: Sprechen Sie keine unter 30 an. Hat eh keinen Sinn, die haben alle keine Zeit. Die wollen alle nur das eine: Arbeiten. Hier, lesen Sie:

Besonders die unter 30-Jährigen Singlefrauen genießen erst mal ihre Unabhängigkeit (67%). Zudem geht in diesem Alter die Karriere vor: Mehr als jede zweite Singlefrau in ihren Zwanzigern ist solo, weil ihr der Job wichtiger ist als eine Beziehung. 
31 Prozent der Frauen sind solo, weil ihnen die Karriere zurzeit wichtiger ist als eine Partnerschaft. 

Das stammt aus der großen Single-Umfrage eines Partner-Portals. Na, wer hätte das gedacht? Der Spruch: “Ich bin mit meinem Job verheiratet” war doch sonst fest in Männerhand. The times they are a-changin’. Ich finde das ja gut, wenn Frauen Karriere machen, sich da voll reinhängen und einen Dreck auf Liebe und Familie geben. Das zeigt Entschlossenheit und Zielorientierung. Was mich nur stört, ist, dass diese Einstellung bei Männern als total egoistisch und rückwärtsgewandt gilt, in Bezug auf Frauen aber so extrem positiv verkauft wird. Siehe hier: “Frauen haben eine hohe Singlekompetenz, sie verfügen meist über ein enges soziales Netz, in dem sie Nähe und Austausch finden.” Aha, tralla-lalla-la. Single-Kompetenz – stellen Sie sich das mal in Bezug auf einen 28-jährigen Bankmanager vor! Da wäre doch sofort die Rede von sozialer Vereinzelung, Familienfeindlichkeit und rücksichtsloser Macho-Attitüde.

Egal, sollen sie ruhig machen. Aber ich nehme zurück, was ich am Anfang gesagt habe: Quatschen Sie ruhig so viele 25-jährige Jung-Dynamikerinnen an, wie Sie können. Sollen die mal zeigen, ob sie wirklich so tough sind und Ihrem Charme widerstehen können. Sollen sie ruhig an Ihnen das harte Verhandeln, das Ablehnen, Rausschmeißen und Nein-Sagen üben, das sie fürs Business brauchen. Und wenn Sie die supersüße, super-toughe Karrierefrau gefunden haben, weiß ich auch schon 3 klasse Sätze zum Ansprechen:
3. “Ich hätte hier den wahrscheinlich besten Mojito der Stadt – aber du musst ja wahrscheinlich eh arbeiten, oder?”
2. ”Ich biete dir mein Leben zum Preis eines Lächelns – Deal oder kein Deal?”
1. ”Schade, dass du keine Freizeit hast – ich bin nämlich der wandelnde Vergnügungspark.”

Lassen Sie sich nicht in Single-Panik versetzen!

Gerade verbreitet wieder eine große Single-Studie Panik: Fast ein Drittel aller Deutschen sind Singles! Oh, Graus! Besonders betroffen: Männer unter 30!! Alarm!!! Ich zitiere:

“41 Prozent der Männer im Alter von 25 bis 29 Jahren sind ohne Partnerin, im Vergleich zu 29 Prozent der Frauen dieser Altersgruppe.”

Ja, nun. Große Überraschung. Ist doch klar, dass mit 25 noch nicht alle Kerle verheiratet sind. Man(n) will sich ja austoben. In derselben Studie heißt es zudem auch, dass die Zahl der Singles bei den unter 30-Jährigen per se größer ist, sie liegt bei knapp 50 Prozent, wenn man die unter 25-Jährigen mitrechnet. Darum müssen die 41 Prozent auch keine Angst haben, jetzt keine mehr abzukriegen, es sind noch jüngere Frauen da. Und es ist ja längst bekannt, dass sowohl Männer als auch Frauen darauf achten, dass in einer Beziehung der Mann älter ist als die Frau. Wenn also ein Mann von 25 Jahren eine Freundin sucht, dann eher in der Altersgruppe darunter.

So verändert sich auch das Bild, das die Statistik zeichnet: Wenn ein knapp Über-30-jähriger Mann (also aus der Gruppe der 30- bis 35-Jährigen) nach allem Austoben eine Frau sucht, findet er sie tendenziell in der Altersgruppe von 25 bis 29. Somit reduziert sich die Zahl der Unter-30-jährigen weiblichen Singles, aber nicht die der männlichen. Je älter die Menschen, desto weniger Singles. Kommt Zeit, kommt Liebe. Alles nur Zahlen und Statistiken, kein Grund zur Panik.

Fällt Ihnen auf, dass fast alle diese Single-Studien von den großen Flirt-Portalen veröffentlicht werden? Das ist schlicht Werbung durch Panikmache. Die wollen Sie bloß auf ihre (meist kostenpflichtigen) Bagger-Seiten locken. Warum glauben die, dass das funktioniert? Warum ist das Single-Dasein so angstbehaftet? Noch dazu bei so jungen Menschen? Ich sage: Ist doch super, dass es so viele junge Singles gibt. Das vergrößert für alle die Auswahl. Stellen Sie sich mal vor, Sie wären der einzige Single in Deutschland! Wie peinlich und unpraktisch wäre das denn? Ich bleibe dabei: Lassen Sie sich nicht durch die Werbung in Torschlusspanik versetzen, genießen Sie Ihr Leben, nehmen Sie was kommt – und nehmen Sie es im wahren Leben, nicht online.

2013 ist kein gutes Jahr zum Verlieben – also greifen Sie lieber 2012 noch zu!

Sind Sie auf der Suche? Nach der großen Liebe? Dann aber schnell!

Einer Umfrage zufolge wollen sich 51 Prozent aller Singles im Jahr 2013 neu verlieben. Das ist, mit Verlaub, nicht gerade viel. Es ist eher überraschend wenig. Im allgemeinen stellt man sich unter einem Single ja eher jemand Geiferndes, Sabberndes vor – äh, ich meine natürlich: Jemand Suchendes, Sehnendes. Und nun interessiert sich gerade einmal die Hälfte der Alleinstehenden für die Liebe. Kann das sein? Haben die nur trauernde Witwen befragt?

Nein, ich glaube eher, es hat etwas mit dem Veranstalter der Umfrage zu tun: Das war nämlich so ein Online-Dating-Portal. Bei den 49 Prozent, die sich für 2013 nicht die große Liebe wünschen, waren sicherlich einige dabei, die gedacht haben: “Nää, wenn ich da jetzt sage, ich will mich 2013 verlieben, ballern die mich gleich wieder mit Werbemails zu und schicken mir die Zombies von ihrer Resterampe. Nee, nee. Lieber nicht.”

Vielleicht hat es auch mit der Zahl zu tun: 2013 klingt für manche Abergläubische sicherlich per se nicht nach Glückszahl, auch nicht für die Liebe. Aber ein ganzes Jahr ohne Liebe? Na, da fällt manchem sicherlich so etwas ein wie “Liebe unter Vorbehalt”. Und erst 2014 wird es dann offiziell. Überhaupt haben die kommenden Jahre liebestechnisch einen großen Nachteil: Keine schönen Datumszahlen für die Hochzeit. Der 20. 12. 2012 ist der letzte coole Termin. Obwohl… So manche(r) plant vielleicht schon für den 20. 13. 2013 eine Riesensause. Aber hält uns ein uncooles Datum schon vom Verlieben ab?

Egal. Unterm Strich heißt das alles: Wenn Sie eine Frau suchen, haben Sie jetzt die besten Chancen. Bessere als 2013 jedenfalls. Immerhin wollten sich Anfang des Jahres 2012 noch 78 Prozent der deutschen Singles verlieben. Die sind bestimmt noch nicht alle weg. Da ist noch einiges an guter Qualität auf der Resterampe. Also: Noch 12 Tage bis Jahresende. Viel Glück!

Hohe Absätze machen weiblicher – und zwar alles und jeden, vom Neandertaler bis zum Delphin

Aussterben hat auch Nachteile. Und ich mein’ jetzt nicht nur für den, der ausstirbt. Gerade las ich, dass sich die Vorfahren des modernen Menschen noch bis vor 37.000 Jahren mit Neandertalern gepaart haben. Das fällt ja für uns heutzutage als Möglichkeit komplett flach. Gut, das ist jetzt für Sie persönlich nicht so interessant – aber so mancher Single ist vielleicht so verzweifelt, dass er auch ein Date mit einer Neandertalerin ausprobieren würde. Wissen Sie ja nicht, wie die wirklich aussahen. Gibt ja kaum Fotos aus der Zeit. Gut, ja, ein paar Haare mehr am Körper und im Gesicht, daran müssten Sie sich wohl gewöhnen. Aber mit so ein bisschen Make-Up und hohen Absätzen…, und wenn sie witzig ist, sportlich und nett…

Hohe Absätze sind ja sowieso der totale Hammer. Eine Studie an der Uni Dresden hat gerade gezeigt, dass hochhackige Schuhe die Art und Weise verändern, wie Sie die Welt sehen. Sie machen sie weiblicher. Angenommen, Sie sehen ein Bild von einem Gesicht, bei dem nicht auf Anhieb festzustellen ist, ob es einem Mann oder einer Frau gehört (wäre bei einer Neandertalerin ja durchaus denkbar). Die Studie zeigt nun: Wenn Sie vor dem Betrachten des Gesichts längere Zeit auf einen High-Heel-Schuh starren, werden Sie das Gesicht in jedem Falle für ein weibliches halten. Praktisch, oder? Gut, ehrlich gesagt, die Forscher formulieren das allgemeiner: Wenn Sie vorher länger auf einen geschlechtsspezifischen Gegenstand geschaut haben, werden Sie das Gesicht eher dem Geschlecht zuordnen, das der Gegenstand repräsentiert. Also High Heels = weiblich. Im Falle von kräftiger Gesichtsbehaarung wäre das dann allerdings… Ja. Vergessen Sie’s.

Ich wollte ja nur gesagt haben: Das mit dem Aussterben ist blöd. Da sollten wir aufpassen. Darum: Bewusst einkaufen, nachhaltig wirtschaften und so. Nicht dass da was ausstirbt, wo sie hinterher noch etwas mit hätten anfangen können. Also auch: Keine Thunfischpizza heute, wegen der Delphine. Nicht dass ich vorschlagen würde, dass Sie mal mit einem Delphin ausgehen sollten. Selbst wenn die High Heels tragen könnten (denen ist ja alles zuzutrauen, die laufen ja auch übers Wasser) – aber das wird auch sprachlich schwierig. Überhaupt: Was sollten Sie auf so einem Date anfangen? Schwimmen gehen? Wellness-Bad? Nee, nee, lassen Sie mal. Obwohl, mal wieder so richtig flippern…

Soziales Netzwerk als Beziehungsfalle: Facebook macht oft aus Paaren Singles!

Achtung, liebe Facebook-Leser: Ich muss Sie warnen. Was Sie da tun, gefährdet womöglich Ihre Beziehung – oder gar Ihre Ehe.

Einer britischen Umfrage unter 5.000 geschiedenen Ehepartnern zufolge spielte in etwa einem Drittel der Scheidungsfälle die Facebook-Nutzung eines Partners oder beider Partner eine Rolle.

Überprüfen wir doch einmal die drei meistgenannten Stör-Faktoren, die von Facebook ausgehen sollen:

1. Das Senden von versauten oder auf andere Weise unangemessenen Nachrichten an das jeweils andere Geschlecht. Das wird Ihnen bei mir eher nicht passieren, denke ich. Hoffe ich.

2. Das Enthüllen von Aktivitäten eines der beiden Partner durch Freunde. Will da vielleicht jemand von Ihnen etwas loswerden? Den Schwager mit der Postbotin beim Expressversand erwischt? Nein. Also: Keine Gefahr.

3. Das Posten negativer Kommentare über den oder die jeweilige/n Ex. Darüber würde ich mich natürlich ganz besonders freuen. Nun? Möchte jemand? Nein, wie schade. Auch diese Gefahr ist hier eher gering.

Puuh, also: Falscher Alarm.

Eine schwerwiegende Gefahr allerdings wurde da gar nicht erwähnt: Dass Sie zu viel Zeit mit dem Lesen alberner Online-Texte verplempern anstatt sich um Ihre Angebetete zu kümmern.

Also: Hopp, den Rechner aus!

Weihnachten für Männer: Meine Geschenke an Sie!

Keine Ahnung, ob Sie es mitgekriegt haben – aber es ist bald Weihnachten!

Bevor ich mich unter den Baum verabschiede, lade ich noch meine Geschenke bei Ihnen ab: Die schönsten Studien zum Thema Weihnachten 2011.

- Es gibt tatsächlich ein “Weihnachtsbaum-Syndrom”, so eine Art allergische Reaktion auf die Sporen der Bäume. Wer damit zu tun hat, leidet unter einer laufenden Nase, tränenden Augen, Niesen und Husten. Und ich dachte immer, das wäre eine Erkältung.

- Durchschnittlich 244 Euro will jeder Deutsche in diesem Jahr für Weihnachtsgeschenke ausgeben. Sind Sie schon am Limit?

- Eine kanadische Studie sagt, dass das Gejammer über den weihnachtlichen Shopping-Stress völlig übertrieben ist. Die meisten Weihnachts-Shopper empfindend das Einkaufen als “höchst befriedigend”. Wenn Ihre Angebetete am Morgen des 24. völlig fertig aus der Stadt zurückkehrt, sagen Sie aber trotzdem nicht: “Stell dich nicht so an!” Sagen Sie auch nicht: “Na, was haste denn so lange gemacht? 244 Euro haust du doch sonst locker in einer Stunde raus.” Sagen Sie besser: “Weihnachtsbier testen hat mich auch komplett geschlaucht.”

- Über zwei Drittel der männlichen Singles sehen einer Umfrage zufolge in Weihnachten überhaupt keinen Grund zum Feiern. Hallo? Nie war Feiern besser! Alle nervigen Paare hängen zuhause, alle Frauen, die Sie jetzt draußen treffen, sind garantiert auch Single – und von denen finden 17 Prozent derselben Umfrage zufolge, dass sich ihr Beziehungsstatus in dieser Zeit besonders schlecht anfühlt. Also helfen Sie denen bitte, diesen Status zu ändern!

- Forscher der University of Glasgow wollen nun bewiesen haben, dass der traditionelle Weihnachtsspaziergang nach dem Festmahl tatsächlich hilft, die aufgenommenen Fettmoleküle besser zu verarbeiten. In diesem Sinne: Hauen Sie rein – frohe Feste!

Fett verknallt? Vorsicht! Studie zeigt: Liebe macht tatsächlich dick!

Sie haben es wahrscheinlich bereits geahnt, an einem der Abende, als Sie wieder mal den Sport sausen ließen, um lieber mit Ihrer Angebeteten und der Maxi-Tüte Chips auf der Couch fernzusehen. Jetzt ist es offiziell:

Liebe macht dick!

Eine Studie des Heidelberger Soziologen Thomas Klein hat nun gezeigt, dass Menschen in einer glücklichen Paarbeziehung eher dazu neigen, dick zu werden, als Alleinstehende. Die Gründe klingen altbekannt: Wer Single ist, steht mehr unter Druck, attraktiv auszusehen und sich nicht gehen zu lassen. Und: In Paarbeziehungen neigen viele Partner dazu, sich vom Körperumfang her aneinander anzugleichen.

Da könnte man jetzt sagen: War ja eh klar, alles schon gewusst.

Aber Moment mal.

Denken Sie an folgende Situation: Ein Mann bekommt von seiner Frau den Hinweis, er habe um die Hüften zugelegt und erwidert daraufhin im Scherz: “Jetzt habe ich dich doch sicher, da muss ich mich nicht mehr anstrengen.” Augenzwinker. Im Grunde genau der Studieninhalt: Keine Konkurrenz mehr, entspannen, hängen lassen. Aber was passiert? Richtig. Frau flippt aus. Auszüge aus ihrem Lamento: “Von wegen sicher!” “Auch in der Beziehung noch anstrengen!” “Um Liebe muss man jeden Tag kämpfen!” “Du verdienst mich gar nicht!” “Hat meine Mutter auch gesagt!” Und. So. Weiter.

Diese Studie zeigt nun, dass Frauen sich letztlich ganz genau so verhalten wie Männer.

Aber anstatt sich darüber anzugiften, wer nun mit dem Chips-Essen angefangen hat, sollten Sie einfach dazu übergehen, sich öfter zusammen zu bewegen, als vor der Glotze zu sitzen. Fangen Sie damit an, Ihre Liebste ein wenig durch die Wohnung zu jagen. Und später durch den Wald.