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Tag: Spielen

Frauen stehen auf Männer, die ein richtig großes Instrument haben

Haben Sie eine Gitarre? Nein? Dann kaufen Sie sich eine. Sie können nicht spielen? Ist völlig egal. Sie müssen sie nur immer bei sich tragen. Denn Frauen finden Männer mit Gitarren attraktiver als Männer ohne Gitarren. Das wurde in Studien eindeutig nachgewiesen.

Nehmen Sie also immer eine Gitarre mit, wenn Sie losziehen, um Frauen kennenzulernen. In Clubs, in Kneipen, in die Eisdiele, auf Konzerte. Nehmen Sie das Ding am besten einfach überall hin mit, auch zum Arzt, ins Kino, ins Theater, ins Museum, zur Krankengymnastik, zum Sport, ins Schwimmbad, zum Vorstellungsgespräch. Man weiß ja nie, wann und wo einem die Frau fürs Leben begegnet. Manch ein Mann hat seine Traumfrau in der U-Bahn gesehen, im Gedränge, und schwupp! weg war sie. Verdammt! Hätte er mal eine Gitarre dabei gehabt. Dann wäre sie womöglich vor ihm stehen geblieben. Und hätte ihm eine Münze in den Hut geworfen…

Egal, jedenfalls, wo auch immer Sie hingehen: Die Gitarre nicht vergessen. Machen Sie nur nicht den einen entscheidenden Fehler, nämlich dem Instrument einen Namen zu geben. Okay, B. B. King nennt seine Lucille, das ist cool. Aber: B. B. King ist ein alter Mann, der sowieso keine Frauen mehr kennenlernen muss oder will. Bei dem ist das süß und irgendwie schrullig. Aber wenn Ihre Traumfrau hört, dass Sie Ihre Klampfe liebevoll Susi nennen, dann fragt sie sich doch zurecht: “Hat der was mit mir, oder mit seiner Gitarre?” Und: “Wer ist überhaupt diese Susi? Bestimmt seine Ex!” Da hilft es auch nicht, dass Sie nur total unbeholfen an Susi herumzupfen oder sie nur mit sich herumtragen, ohne zu spielen. Dann ist die Eifersucht da und geht nie wieder weg. In dieses Fahrwasser möchten Sie nicht geraten, glauben Sie mir.

Ach ja, eine Gemeinsamkeit zwischen Gitarre und Frau ist dennoch nicht von der Hand zu weisen: Bei beiden kommen Sie mit Geduld und Fingerspitzengefühl weiter als mit brachialer Power und harten Riffs. Sonst spielen Sie ganz schnell wieder ein Solo.

Das ganze Lieben ist ein Test!

Geht Ihre Liebste öfter mal nicht ans Telefon und lässt Sie auf die Mailbox sprechen? Obwohl sie gerade noch zu erreichen war? Glauben Sie mir, das hat nichts damit zu tun, dass sie es einfach nicht gebacken bekommt, ihr Smartphone zu bedienen. Die 300 Anrufe am Tag, die sie selbst absetzt, beweisen das Gegenteil.

Nein, das Nicht-Drangehen ist ein Test. Genau wie vieles andere. Forscher der University of Western Sydney und der Singapore Management University haben in einer gemeinsamen Studie 58 verschiedene neuzeitliche Methoden analysiert, mit denen Frauen (aber auch Männer) überprüfen, wie ernst es mögliche zukünftige Partner meinen und zu welchen Opfern sie bereit sind. Dazu gehören neben dem absichtlichen “Am-Telefon-zappeln-Lassen” auch das Flirten mit anderen Männern, das Aufziehen und Ärgern des PoPas (potenziellen Partners) und das Verweigern von Sex.

Die Forscher stellten fest, dass Frauen solcherlei Methoden – oder sollte ich sagen: blöde Spielchen? – wesentlich häufiger einsetzen, um Männer zu testen als umgekehrt. Das liege wahrscheinlich daran, dass für Frauen die Risiken eines sexuellen Abenteuers tendenziell größer sind – eine Schwangerschaft mit einem One-Night-Stand hinterlasse eben die Frau mit einem Kind, nicht den Mann. Mal abgesehen davon, dass es 1. Vaterschaftstests und Gesetze gibt und 2. für One-Night-Stand-interessierte Frauen die Pille gibt, und für Männer nicht, könnte man jetzt vorschnell behaupten: Klar, die Männer haben gar keine Zeit für eigene Spielchen – die müssen sich ständig die Spiele der Frauen mitspielen. Man kann aber auch sagen: Männer haben so etwas nicht nötig. Die wissen, wenn es die Richtige ist. Und manchmal ist es eben nur die Richtige für heute Abend.

Trotzdem rate ich Ihnen: Wenn Sie überzeugt sind, dass sie die Richtige ist – spielen Sie mit. Bleiben Sie dran. Denn wenn Sie es nicht tun, wird sie nicht denken: Der hat keine Lust auf Spielchen. Sie wird denken: Er ist nicht der Richtige. Und das wollen Sie nicht.

 

Männer und Frauen und Geld: Wer kann besser mit wem?

Also, ich hab’s immer noch nicht ganz verstanden: Wie gehen Männer und Frauen nun unterschiedlich mit Geld um? Eine neue Studie des Jenaer Max-Planck-Institut für Ökonomik in Zusammenarbeit mit der Universität Cergy-Pontoise (Paris) soll uns das ja jetzt erklärt haben.

In dem Experiment mussten 22 Paare mit 40 Euro Startkapital in zwölf Spielen zwischen „Lotterie“ oder „Auszahlung“ entscheiden – also ob sie ein hohes Risiko, oder ein niedrigeres bzw. gar keines eingehen. Die Paare entschieden aber nicht immer gemeinsam, sondern in den ersten sechs Spielen getrennt und unabhängig voneinander, danach weitere sechs Runden zusammen. Wie vermutet waren Männer durchschnittlich zu mehr Risiko bereit als Frauen. Entschieden jedoch beide gemeinsam, stieg die Risikobereitschaft der Frauen regelmäßiger als die der Männer.
Vor allem aber wurde  im Laufe des  zweistündigen Experiments nach und nach der Einfluss der Frauen auf die gemeinsamen Entscheidungen immer größer. Sprich: Zuerst geben die Männer den Ton an, aber  je länger die Debatte, desto eher treffen die Frauen die Entscheidung. Ultrakurz: Je mehr blabla, desto Handtasche.

Aber was heißt das nun im Beziehungsalltag? Möglichkeiten:

1. Wer statt eines würfelförmigen Familienkombis lieber ein schnittiges Coupé will, sollte frühzeitig mit der Faust auf den Tisch hauen und sagen “Kaufen! Jetzt!”

2. Wer lieber verreisen will als Festgeldkonten anzulegen, sollte den Trauminselurlaub lieber vor der Diskussion recherchieren, reservieren und anzahlen, damit er zu Beginn der Entscheidungsfindung, wenn ihre Riskolust noch am größten ist, gleich etwas leicht Riskierbares auf den Tisch legen kann.

3. Wenn Aktienkäufe, dann eher Papiere von Mode- oder Kosmetikherstellern.

4. Nicht zu oft über Geldbelange diskutieren. Sie sehen ja: Je häufiger, desto größer der Einfluss Ihrer Liebsten. Also lieber schnell nachgeben, wenn es Ihnen nicht sooo wichtig ist – aber bei den entscheidenden Fragen (Sportcoupé, New-York-Trip, LCD-Fernseher) knallhart dranbleiben.

5. Am einfachsten: Gemeinsame Wohnung, getrennte Konten, keine Experimente.