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Tag: Streß

Männer glauben, das Klagen von Frauen bringt sie um den Verstand, dabei bringt es sie einfach nur um

Glauben Sie, dass Frauen (speziell die, mit denen Sie zusammen sind) sich zu viel  beschweren? Haben Sie manchmal das sichere Gefühl, dass Sie keine weitere ihrer Motz-Tiraden ertragen? Können Sie sich gar vorstellen, dass das Gemaule Ihrer Liebsten Sie irgendwann umbringt? Nun, womöglich haben Sie Recht. Eine Studie der Universität Kopenhagen legt nun nahe, dass konstantes negatives Feedback von Seiten des Partners oder der Partnerin krank macht und das Sterbe-Risiko erhöht. Gerade Männer leiden besonders unter den Klagen ihrer Partnerin. Die Steigerungsrate des Todesrisikos durch Stress solcher Art liegt den Forschern zufolge zwischen 50 und 100 Prozent. Puh. Drastisch könnte man formulieren: Ist sie nicht öfter mundtot, ist er vielleicht bald maultot. Nein, nur Spaß.

Aber ich könnte jetzt hier einen weglabern, dass das alles ganz furchtbar ist, und dass die Männer sich schützen müssen, und sowieso sollen die Frauen gefälligst nicht so viel meckern. Die sollen sich lieber um ihren eigenen Kram kümmern und die Dinge mal selbst in die Hand nehmen, nicht immer verlangen, dass er etwas für sie tut. Ich könnte den Ladies mal aufzählen, was ein Mann so den ganzen Tag macht, wie viel er schuftet und arbeitet und macht und tut und das nur für sie, aber das bekommen sie ja gar nicht mit. Die Frau sieht immer nur das Negative und mault herum, bis der Arzt kommt, und wenn er dann mal den Müll aufhängt oder die Wäsche zum Container bringt, dann ist es auch wieder nicht in Ordnung, und überhaupt: Wenn es ihr nicht passt, dann kann sie ja gehen. Könnte ich alles sagen.

Aber dann wäre ich ja selbst nicht besser.

Forscherspruch zum Körpergeruch: Männer tragen die Achsel des Bösen

Wer denkt alles, sein Schweißgeruch sei ein Zeichen von Männlichkeit und allein deshalb attraktiv? Nein, bitte zum Melden NICHT die Arme heben! Rufen genügt, danke! Liebe Vertreter der Achsel des Bösen: Sie haben womöglich nicht den richtigen Riecher. Eine Studie der kanadischen McGill University zeigte nun: Schon ein kleiner Hauch männlichen Achselschweiß-Geruchs versetzt Versuchsmäuse – und damit höchstwahrscheinlich auch andere Säugetiere, inklusive Menschen – in extremen Stress und löst sogar Angstreaktionen aus. Der Schweiß von menschlichen Frauen hatte nicht solche Auswirkungen, sondern eher einen beruhigenden Effekt.

Die Geruchsangst rührt womöglich daher, dass solche Ausdünstungen auf ein männliches Tier auf der Jagd hindeuten. Das mag in gewisser Hinsicht zutreffen. Aber wenn Sie beim Anbandeln nicht bezwecken, Frauen in Stress zu versetzen, und ihnen auch keine Angst einjagen wollen, sie aufzufressen, sollten Sie über die Naturbelassenheit Ihres Eigengeruchs noch einmal nachdenken. Lieber ein paar Deo-Substanzen aus dem Labor auftragen – als durch ganz natürliche ABC-Waffen (Achsel-Bio-Chemie) jegliche Flirt-Chancen auszurotten.

Wenn Sie allerdings schon mit einer Frau verbandelt sind, und wenn sie Ihren natürlichen Geruch tatsächlich sehr gern mag – dann könnte es wiederum eine gute Idee sein, beim Ausgehen das Deo wegzulassen. Denn Ihre  persönliche Duftmarke verjagt nicht nur fremde Weibchen, sondern auch andere Männchen, die vielleicht an Ihrer Frau interessiert sind. Die Stressreaktion hat den Forschern zufolge nämlich noch einen einfachen Hintergrund: Der Geruch ist nicht nur ein Signal für ein  jagendes Männchen, sondern auch für eines, das sein Territorium verteidigt. Also, liebe Liebhaber: immer ganz natürlich wirken.

Frauen handeln unter Stress klüger als Männer, aber sie sind auch irgendwie selbst schuld daran

Haben Männer im Streit mit einer Frau jemals den Hauch einer Chance? Gefühlt: Nein. Das liegt natürlich vor allem daran, dass Frauen ein größeres Waffenarsenal zur Verfügung haben. Beispiel: Neulich schrieb mir Leser Stefan G. aus B.: „Unglaublich! Da war ich gestern endlich mal im Begriff, eine Auseinandersetzung mit meiner Freundin für mich zu entscheiden – da zieht die sich einfach nackt aus!“ Das ist nur eine Variante. Umgekehrt hängt auch die Verweigerung von Sex als Drohkulisse über jedem Zwist. Da gibt so mancher Mann kleiner bei als er ist. Aber ein internationales Forscher-Team hat nun gezeigt, dass das Problem weit weniger oberflächlich ist. Frauen haben bei Stress tatsächlich tief sitzende biologische Vorteile.

Die Wissenschaftler konnten zeigen, dass bei Frauen unter Stress die emotionale Intelligenz ansteigt, wohingegen Männer unter Druck die Fähigkeit einbüßen, sich in andere hinein zu versetzen, und darum unsachlicher und ich-bezogener argumentieren. Sprich: Frauen sind unter Stress einfühlsamer und darum auch besser in der Lage, auf den anderen zuzugehen. Männer verlieren die Kontrolle und denken nur noch daran, wie sie aus der Sache herauskommen, stammeln und schreien irgendwann bloß noch herum. Kommt Ihnen das bekannt vor, speziell der zweite Teil? Tja.

Was allerdings in dieser Studie nicht erwähnt wird, ist die Tatsache, dass es Frauen auch viel besser gelingt als Männern, ihr Gegenüber überhaupt erst unter Stress zu setzen. Oder wahlweise komplett wahnsinnig zu machen. Denken Sie nur an Gewaltmärsche wie die siebenstündige Schuh-Shopping-Tour durch die City an einem Samstag. Oder Killer-Ansagen wie: “Am Wochenende machen wir es uns MAL RICHTIG SCHÖN!”  Oder nicht schadlos zu beantwortende Psychoterror-Fangfragen wie: “Sieht mein Po dicker aus, wenn ich die Haare zum Zopf mache?” (Finden Sie mal eine Antwort, die NICHT impliziert, dass ihr Po dick ist!) Oder Sticheleien wie: “Bringst du den Müll jetzt bald runter – oder wartest du, bis er dich selbst darum bittet?” Erst stressen sie einen, und dann nutzen sie den Moment der Schwäche, um ihre Stärken auszuspielen. Aber so ist die Natur. Bist du eine Spinne, baust du ein Netz und frisst alles, was sich darin verfängt. Bist du eine Frau… Ach, lassen wir das.

Klausurstress und Trainingskilometer

Hallo werte MH-Blog-Leser,
ich habe mich über Wochen hier nicht gemeldet. Es hat einen einfachen Grund, am letzten Mittwoch habe ich in der Uni die wichtigste Klausur meines Studiums geschrieben.
Daher habe ich in den letzten 2 Monaten nur so gelebt:

aufstehen-frühstücken-lernen-Mittag essen-lernen-trainieren-Abendessen-schlafen

Es war mental schon ziemlich schwierig, nach einem langen Lerntag nochmals 4 Stunden bis in den Sonnenuntergang in der Eifel traineren zu fahren.Ausreden gibt es nicht,  entweder hat man trainiert oder man hat nix drauf!

Aber nun ist es erstmal geschafft und die finalen Wochen Richtung Ötztaler beginnen!

Viel Training, gesunde Ernährung und viel gesunder Schlaf stehen auf dem Programm!

Das Gewicht ist schon in die richtige Region vorgedrungen und das Training kann durch den Leistungstest im Radlabor nochmals feingetuned werden.

Am 08.08. (meinem 24. Geburtstag) werden wir unser nächstes und letztes Teamtreffen der Alpecinis in Frankfurt haben… Bis dahin werde ich mich wieder öfter bei euch melden und über mein Training oder besondere Erlebnisse berichten!
Euer jan

Lernen, Lernen, Lernen – und natürlich Trainieren…

Hey euch allen!

Mein letzter Eintrag liegt schon ein Weilchen zurück, zur Zeit ist alles ziemlich stressig aufgrund einer wichtigen Prüfung am nächsten Montag. Jeden Tag stundenlang lernen, das hängt sich ordentlich an – aber Training habe ich natürlich keines ausgelassen, auch wenn mir leider die Zeit für eigentlich geplante zusätzliche Cardio-Einheiten fehlt. Aber die werde ich nächste Woche bestimmt finden. :)

Heute geht’s wieder mal an die Schultern und Unterarme, danach gönne ich mir einen Abend Lernpause vorm Fernseher oder eventuell mit Freunden im Kino.

Hoffe bei euch läuft’s besser und vor allem stressfreier als im Moment bei mir. ;)

Alex

Dicke Männer leben länger als schlanke, aber nur wenn alle zu viel Stress haben

Tja.

Eigentlich können wir den Laden hier jetzt dichtmachen. Hefte verbrennen, Hanteln einschmelzen, Bretter vor die Fenster nageln – und tschüs. Denn die Wissenschaft hat ihr vernichtendes Urteil gefällt: Dicke Menschen sind gesünder und sie leben länger. Naja, jedenfalls ein paar Wissenschaftler sagen das.

Der entscheidende Punkt: Dicke kommen wohl besser mit Stress klar. Dabei hilft ihnen angeblich genau das, was als so ungesund gilt: Viel futtern. Wie das? Nun, der Energieverbrauch Ihres Gehirns steigt, wenn Sie unter Stress stehen. Unter Dauerstress ist in Ihrem Blut darum der Cortisolpegel dauerhaft erhöht, denn der Körper nutzt dieses Stresshormon, um den gesteigerten Energiebedarf des Gehirns aus Ihren Fettdepots zu decken. Das viele Cortisol macht Sie aber krank und senkt Ihre Lebenserwartung. Sie sterben schlank – aber früh.

Bei dickeren Menschen hat das Gehirn angeblich keinen Zugriff auf die Fettdepots. Also müssen sie mehr essen, um die Ansprüche des Hirns zu befriedigen. Nicht alle neuen Kalorien werden vom Gehirn verbrannt – der Rest sorgt dafür, dass die Dicken dick bleiben oder noch dicker werden. So lange sie aber nicht eine große Menge Körperfett um die Taille aufbauen – der Kugelbauch gilt nach wie vor als sehr ungesund – fahren sie damit gut, denn sie produzieren weniger Cortisol. Als gesündesten BMI nennen die Forscher 27. Soso, hmhm.

Stopp! Bevor wir uns alle fortan ungehemmt dem “All-you-can-eat”-Parcours hingeben, möchte ich das Ganze kurz etwas einschränken: Letztlich sagt die – im übrigen sehr kleine – Studie nicht, dass Fettleibigkeit gesund ist. Sie sagt, dass ein etwas höherer BMI Sie nicht umbringt. Und sie sagt vor allem, dass Stress ungesund ist. Darum mein Rat: Meiden Sie Stress. Stressen Sie sich vor allem nicht beim Training. Sie wissen ja jetzt, dass es dabei nicht um Ihr Leben geht. Pumpen Sie also ganz entspannt weiter. Dann wird das schon.

Die gute Nachricht: Frauen reagieren gestresster auf schlechte Nachrichten als Männer

Warum lesen Frauen lieber Kitschromane als Krimis? Warum sind weniger Frauen Fußball-Fans als Männer? Warum schauen Frauen lieber Frühstücksfernsehen als die Tagesschau? Eine Antwort auf alle diese Fragen lieferte jetzt eine kleine Studie der University of Montreal: Frauen reagieren gestresster auf schlechte Nachrichten als Männer. Negative Meldungen setzten sie messbar unter Stress, bei Männern war dieser Effekt hingegen nicht zu erkennen.

Während nun einige Fragen geklärt sind, entstehen neue: Wenn sie von schlechten Nachrichten so gestresst werden – warum lesen Frauen dann dauernd irgendwelche Kitsch-Gazetten, in denen der Herzschmerz von Prinzessinnen und der Krebstod von deren Lieblingsschauspielern verhandelt wird? Warum stehen sie überhaupt auf Klatsch und Tratsch? Warum steigen Frauen immer noch auf die Waage oder probieren Jeans in Größe 34 an? Warum schauen sie im Ultra-Neonlicht der H&M-Umkleidekabine in den Spiegel?

Ehrlich gesagt, ich weiß es nicht. Auch mir gehen irgendwann die Studien aus. Ich kann Ihnen nur eines raten: Wenn Sie Ihrer Liebsten etwas Wichtiges zu sagen haben, beginnen Sie den Satz nie mit Alarm-Formulierungen wie: “Ich muss dir etwas beichten…” oder “Ich muss dir ein Geständnis machen…” Da geht bei denen sofort der Puls hoch, obwohl das Herz längst in der Hose schlägt – und sie hören gar nicht mehr richtig zu.

 

Bye-bye, Magermodels: In schweren Zeiten lieben Männer schwerere Frauen

Werden Sie durch diese elfenhaft dünnen Models auch immer so verunsichert? Geht mir ebenso. Immer wenn ich eines dieser Feen-Wesen sehe, werde ich so… hungrig. Aber die Zeiten der Magermädchen sind jetzt ja vorbei. Denn jetzt haben wir Krise, da ist mollig angesagt. Klingt widersinnig? Ist es nicht.

Bei einer Studie der Westminster-Universität in London hat sich gezeigt, dass Männer in stressigen Zeiten auf dickere und schwerere Frauen stehen. Männer, die im Versuch Stress ausgesetzt wurden, wählten anschließend aus einer Reihe von Fotos mehrheitlich die kräftigeren Frauen als die attraktivsten. Das ist wohl mit der Evolutionsgeschichte zu erklären. Wohlgenährte Frauen bedeuten: Genug Nahrung, stabile Gesundheit und bessere Chancen auf Fortpflanzung. Ergo: Zuhause! Vielleicht erhoffen sich die Kerle auch Hilfe beim Niederringen des Mammuts?

Es wäre interessant gewesen zu wissen, wie viele der getesteten Männer ohnehin auf Frauen mit weiblichen Rundungen stehen. Ich glaube nämlich, dass das insgeheim der Mehrheit der Männer tut. Noch interessanter wäre es gewesen, mit deklarierten Magermodel-Verehrern zu arbeiten: Wenn die letztlich unter Stress auch alle zur Vorliebe für weibliche Formen konvertiert wären, wäre ich restlos überzeugt gewesen.

Aber egal, jedenfalls gilt der Grundsatz: Schwere Zeiten, schwerere Frauen. Es gibt also auch Gründe, die Krise zu lieben…

 

Gefährliche Liebschaften: Treue ist gut fürs Herz!

Eine neue Studie des Baylor College of Medicine in Houston hat gezeigt, dass Männer beim Fremdgehen einem signifikant größeren Risiko ausgesetzt sind, beim Sex einen Herzinfarkt zu erleiden. Die fremde Umgebung, die zuweilen jüngere Partnerin und der mit den Untreue-Umständen verbundene größere Stress können sich zu einem fürs Herz gefährlichen Cocktail addieren.

Da möchte man doch aus reinem Gesundheitsbewusstsein ein Loblied der Treue anstimmen. Tun Sie sich den Stress nicht an! Bedenken Sie auch, was so ein Hotelzimmer kostet!

Andererseits schleicht sich da ein cooler Dämon in meinen Kopf, der sagt: “Was gibt es Besseres, als mit einer jungen, schönen Frau im Bett das Zeitliche zu segnen? Kann sich jemand ein geileres Finish vorstellen, als mitten im heißesten Sex in die ewigen Jagdgründe einzugehen? Da möchte man doch ausrufen: Wenn Sie selig sterben wollen, dann gehen Sie fremd!!!”

Äh, ja, vielen Dank an Charlie Sheen für diesen Gastbeitrag. Gegenfrage: Was gibt es Schlimmeres, als in der Erinnerung einer jungen, schönen Frau für immer und ewig als der arme Tropf eintätowiert zu sein, der auf ihr röchelnd verendet ist?

Nein, keine Option. Da halte ich mich doch lieber an einer Zahl fest: Den Forschern zufolge verursacht Sex weniger als 1 Prozent aller Herzinfarkte. Ich kann mir beim Sex auch ehrlich gesagt ein weit angenehmeres Finish vorstellen…

In diesem Sinne: Schönes Wochenende!

Ja, Pendeln zur Arbeit ist stressig. Nein, morgen gibt es nicht frei!

Sie pendeln zur Arbeit?

Oje.

Wahrscheinlich haben Sie es schon gelesen: Einer schwedischen Studie zufolge sind Pendler einem größeren Gesundheitsrisiko ausgesetzt. Nein, nicht die Radfahrer. Die sind – zusammen mit den Fußgängern – noch die gesündesten. Aber sowohl Autofahrer als auch die Nutzer des öffentlichen Personen-Nahverkehrs litten laut Untersuchung signifikant mehr unter Stress und Erschöpfungssymptomen.

Stellt sich für viele Millionen Menschen die Frage: Was ist die Alternative?

Stellt sich weiterhin die Frage: Was auf der Welt außer Inselurlauben, Sonnenbaden und Whirlpool-Sessions verursacht eigentlich KEINEN Stress? Da lässt sich bestimmt überall etwas finden. Um ehrlich zu sein: Die Studien selbst stressen in vielen Fällen mehr als das, was sie erforschen. Vor allem wenn es für die Betroffenen keine Alternative gibt. Interessant wäre einmal eine Studie darüber, wie das ständige Lesen von Gesundheitswarnungen die Leser derselben stresst. Ich bin zum Beispiel bereits wieder schweißgebadet.

Darum pendele ich gleich lieber nach Hause.

Per Fahrrad, selbstverständlich. ;-)