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Tag: ungesund

Wenn eine Frau “50 Shades of Grey” mag, hat sie womöglich mehr als nur ein Problem

Frauen, die gern Bücher lesen, in denen Männer Frauen verhauen, leben weniger gesund als andere. Na, da sind wir auch schon mehr überrascht worden. Aber so eine Studie, wie sie jetzt an der Michigan State University durchgeführt wurde, sorgt natürlich für Aufmerksamkeit, und darum muss sie einfach veröffentlicht werden. Auch hier, hähähä. Die Forscher fanden heraus, dass Anhängerinnen der BDSM-Buch-Reihe “50 Shades of Grey” eher einen ungesunden Lebensstil pflegen. Genauer gesagt:

  • 75 Prozent haben bereits irgendwelche Diät-Produkte ausprobiert
  • 65 Prozent neigen zu Alkoholexzessen
  • 63 Prozent haben eher eine große Zahl von Sex-Partnern (mehr als 5)
  • 34 Prozent von ihnen sind eher mit Partnern zusammen, die sie verbal angreifen
  • 34 Prozent hatten eher Partner mit einer Tendenz zum Stalken

Okay, während wir nun versuchen, die Bilder von betrunkenen Pummelchen aus unseren Köpfen zu bekommen, die von  jeweils mindestens 5 fluchenden Mistkerlen verfolgt werden, wollen wir uns die Frage stellen: Was sagt die Studie über das Leben? Man könnte sagen: Den Leserinnen mit den 50 Schatten Grau gefallen offensichtlich Bücher, in denen ängstliche Weibchen von dominanten Schleimern zu folgsamen Maso-Mäuschen dressiert werden. Dafür ist großes Selbstvertrauen nicht die beste Voraussetzung. Wer sucht sich so jemanden tendenziell als Role Model? Genau. Und bei Menschen mit wenig Selbstvertrauen sind Alkoholprobleme keine Seltenheit, sie werden leider von Stalkern und Gewalttätern auch eher als Opfer wahrgenommen. Aber die Studie hat auch einen gravierenden Fehler: Die große Leserschaft der Grey-Reihe rekrutierte sich zu einer großen Zahl aus so genannten “Frauen mittleren Alters” – darum auch der Name “Mommy Porn”. Die Teilnehmerinnen der Studie waren aber nur 18 bis 24 Jahre alt. Somit geht die Studie an den Motiven und Eigenschaften der großen Leserschaft des Buches komplett vorbei. Die Frage ist aber doch sowieso, warum diese Art von Literatur so hochgejazzt wird, die doch für Frauen letztlich nichts weiter bietet als ein Refugium auf der Flucht vor dem eigenen Leben. Aus dem Buch-Bestseller soll jetzt auch noch ein Blockbuster werden. Na, prima. Die Kino-Besitzer überlegen wahrscheinlich jetzt schon, ob sie die Alkohol-Vorräte aufstocken – und ob sie Diät-Produkte ins Sortiment aufnehmen.

Was heißt das Ganze für Sie? Tja, wenn Sie eine 18- bis 24-jährige Kandidatin für Ihren “Frau der Träume”-Posten mit einem der 3 Schatten-Machwerke in der Hand vorfinden, fragen Sie lieber nicht, ob sie mit Ihnen was trinken geht – wer weiß, wie durstig sie ist. Sagen Sie lieber: “Du bist eine wunderschöne Königin, du verdienst einen besseren Mann als den gefühlkalten Mistkerl in dem Buch.”

Dicke Männer leben länger als schlanke, aber nur wenn alle zu viel Stress haben

Tja.

Eigentlich können wir den Laden hier jetzt dichtmachen. Hefte verbrennen, Hanteln einschmelzen, Bretter vor die Fenster nageln – und tschüs. Denn die Wissenschaft hat ihr vernichtendes Urteil gefällt: Dicke Menschen sind gesünder und sie leben länger. Naja, jedenfalls ein paar Wissenschaftler sagen das.

Der entscheidende Punkt: Dicke kommen wohl besser mit Stress klar. Dabei hilft ihnen angeblich genau das, was als so ungesund gilt: Viel futtern. Wie das? Nun, der Energieverbrauch Ihres Gehirns steigt, wenn Sie unter Stress stehen. Unter Dauerstress ist in Ihrem Blut darum der Cortisolpegel dauerhaft erhöht, denn der Körper nutzt dieses Stresshormon, um den gesteigerten Energiebedarf des Gehirns aus Ihren Fettdepots zu decken. Das viele Cortisol macht Sie aber krank und senkt Ihre Lebenserwartung. Sie sterben schlank – aber früh.

Bei dickeren Menschen hat das Gehirn angeblich keinen Zugriff auf die Fettdepots. Also müssen sie mehr essen, um die Ansprüche des Hirns zu befriedigen. Nicht alle neuen Kalorien werden vom Gehirn verbrannt – der Rest sorgt dafür, dass die Dicken dick bleiben oder noch dicker werden. So lange sie aber nicht eine große Menge Körperfett um die Taille aufbauen – der Kugelbauch gilt nach wie vor als sehr ungesund – fahren sie damit gut, denn sie produzieren weniger Cortisol. Als gesündesten BMI nennen die Forscher 27. Soso, hmhm.

Stopp! Bevor wir uns alle fortan ungehemmt dem “All-you-can-eat”-Parcours hingeben, möchte ich das Ganze kurz etwas einschränken: Letztlich sagt die – im übrigen sehr kleine – Studie nicht, dass Fettleibigkeit gesund ist. Sie sagt, dass ein etwas höherer BMI Sie nicht umbringt. Und sie sagt vor allem, dass Stress ungesund ist. Darum mein Rat: Meiden Sie Stress. Stressen Sie sich vor allem nicht beim Training. Sie wissen ja jetzt, dass es dabei nicht um Ihr Leben geht. Pumpen Sie also ganz entspannt weiter. Dann wird das schon.

Oje, wie schön! Eitle Männer werden leichter krank

Schauen Sie oft in den Spiegel? Beschäftigt es Sie, was andere über Sie denken?

Vorsicht!

Sie sollten eines wissen: Zu viel Eitelkeit ist ungesund! Einer Studie der University of Michigan zufolge kann Narzissmus Ihr Leben verkürzen. Die Forscher stellten fest, dass es zwei Formen von Narzissten gibt: Gesunde Narzissten, bei denen die Selbstverliebtheit das Ego fördert, weil sie ein bestimmtes Maß nicht übersteigt – und ungesunde Narzissten, die in einem permanenten Alarmzustand leben, ob nicht gerade irgendwer oder irgendwas ihre Person in Zweifel zieht. Dieser Ego-Stress treibt das Cortisol-Level in die Höhe. Und erhöhte Cortisol-Werte können üble Folgen haben: Zu hoher Blutdruck, geschwächte Immunabwehr und – sinnigerweise – mehr Bauchspeck. Adé Sixpack, eitler Geck.

Aber ohne diese Selbstbeobachtung geht es heute auch nicht mehr. Es ist für manchen existenziell wichtig, gut auszusehen, gut rüberzukommen und gut dazustehen. Studien zeigen, dass attraktive Kerle die besseren Jobs bekommen, darin eher aufsteigen, und die besseren Frauen abkriegen. Ohne Job, ohne Aufstiegschancen und ohne Frau – das stresst auch irgendwie.

Was nun also?

Locker bleiben und das Richtige tun. Uneitler Ehrgeiz ist besser als ehrgeizige Eitelkeit. Die Kunst besteht darin, sich tatsächlich selbst gut leiden zu können, aber auch die eigenen Fehler zu kennen und für Kritik offen zu bleiben. Das nennt man Gelassenheit.

Ach ja: Und stressen Sie sich nicht mit Ihrem Äußeren. Lohnt nicht. Ziehen Sie wie immer ganz entspannt Ihr knallhartes Ganzkörper-Workout durch. Nur weil es so einen Spaß macht.

Und geben Sie dabei einen Dreck darauf, was andere über Sie denken.

A beautiful back can also delight….

Nach dem Training kam es mir heute so vor als würde mir der Rücken in der Mitte durchbrechen. Heute habe ich ziemlich intensiv den Rücken trainiert und die Gewicht auch ordentlich aufgestockt, aber es hat erstaunlicherweise gut funktioniert. Anstelle des Ruderns hab ich eine vergleichbare Übung gemacht, die aber den selben Effekt hat, zumindest war das Ergebnis am Ende spürbar. Beim Bizeps hab ich lediglich am Ende eine Übung geschafft, weil meine Arme so dermaßen ausgelaugt waren das einfach keine Kraft mehr übrig war. Besonders die Unterarme brennten vom ganzen Training. Nach dem Rückenstrecker habe ich immer das Gefühl ich könnte keine Treppen mehr runter gehen, weil auch die hintere Seite der Beine sehr beansprucht werden.

Motiviert bin ich weiterhin wie am zu Beginn und ich denke das wird sich auch nicht in der nächsten Zeit ändern. Meine Mutter versucht mich immer wieder mit Essen zu verführen, aber ich bin standhaft und gebe so gut wie nie nach. Semesterferien zu Hause sind wirklich eine Zerreißprobe. Wenn ich in meiner Studienstadt bin, dann geh ich selber einkaufen und komme zu Hause nicht in Verführung, weil einfach nichts ‘ungesundes’ da ist. Aber bis Oktober werde ich das sicher noch durchhalten.

Morgen geh ich dann wieder laufen. Ich werde es wetterabhängig machen ob im Studio oder auf dem Platz.

So far

Auditore