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Tag: Weihnachten

Frauen stehen nicht auf billige sexistische Reklame, auf teure sexistische Reklame aber schon

Beschwert sich Ihre Angebetete auch oft darüber, dass so viel Werbung mit Sex und insbesondere nackten Frauen gemacht wird? Sie hat ja nicht ganz Unrecht – oder was hat Sie gerade hierher gelockt, hm? Um es mal mit den Fantastischen 4 zu sagen: “Titten nur Titten, ich seh’ so viele Titten. Wenn du denkst, das war schon immer so, dann hast du dich geschnitten!” (Individuell aber schnell, 1992) Allerdings hat jetzt eine kleine, aber feine Studie gezeigt, dass sich auch in dieser berechtigterweise zur Schau getragenen Empörung der Damen eine gewisse Verlogenheit breitmacht. Die Wissenschaftler von der University of Minnesota konnten nämlich nachweisen, dass Frauen sexualisierte Werbung sehr wohl gutheißen – wenn sie denn für hochpreisige Luxusartikel wirbt. Sprich: Wird mit einer nackten Frau für ein teures Parfum geworben oder für edle Uhren, findet Frau das meist okay. Soll die Nackte aber ein geringpreisiges Produkt verkaufen, lehnen Frauen das ab. Billig – steht sie nicht drauf.

Das hat, so mutmaßen die Forscher, damit zu tun, dass Frauen ein vitales Interesse daran haben, dass Sex ebenfalls ein kostbares, seltenes, extrem wertvolles Gut bleibt. Denn das soll die Wahrscheinlichkeit senken, dass ihre Männer im Billig-Sex-Wahn um die Häuser streunen. Anders gesagt: Die schnelle, billige und einfache Verfügbarkeit von Sex reduziert die Macht, die Frauen über das Gewähren oder Verweigern von Sex ausüben können. Und darum haben sie auch etwas gegen Werbung, die Sex mit billigen Produkten auf eine Stufe stellt. Interessante These, oder?

Was heißt das nun für Sie? Nun, zunächst einmal heißt es, dass Sie ihr gern die teure Uhr zu Weihnachten schenken dürfen, für die eine nackte Schönheit wirbt – aber nicht das billige Deo. Heißt es aber auch, dass sie verlangen dürfen, dass sie die Uhr jetzt sofort genau so trägt wie in der Werbung – also nackt? Nein, das heißt es nicht. Zumal das unterm Tannenbaum nicht so gut kommt, wenn Omas, Opas, Onkel, Tanten, und Kinder zugegen sind. Aber es heißt schon, dass Sie ihr später heimlich zuraunen dürfen: “Damit siehst du bestimmt besser aus als die Frau in der Reklame. Können wir ja nachher gerne mal ausprobieren…” Den Seltenheitswert tasten Sie damit nicht an – ist ja schließlich nur einmal im Jahr Weihnachten.

Sind Sie Weihnachten auch in Schwiegerigkeiten?

Weihnachtszeit ist nicht nur Geschenkezeit, Essenszeit und Familienzeit – es ist vor allem auch Schwiegerzeit. Schwiegereltern laden ein oder kommen zu Besuch, in jedem Paar gibt es einen Schwiegersohn und eine Schwiegertochter, vielleicht kommt sogar ein Film mit Til Schwieger. Alle schwiegern so vor sich hin, und manchmal ist das ganz schön schwie(g)rig.

Darum liefere ich Ihnen hier mal zwei Zahlen aus einer aufwändigen US-Schwieger-Studie:

1. Es ist gar nicht so schlimm, wenn Ihre Angebetete und Ihre Mutter sich nicht so gut verstehen. Laut Studie hält nämlich dann Ihre Beziehung länger. Eine Ehe, in der die Frau eine gute Beziehung mit ihrer Schwiegermutter pflegt, hat tatsächlich ein um 20 Prozent größeres Trennungsrisiko.

2. Es ist überhaupt nicht so schlecht, wenn Sie sich als Mann mit den Schwiegereltern gut verstehen – denn das wiederum verringert Ihr Trennungsrisiko statistisch um 20 Prozent.

Während sich also Ihre Liebste und Ihre Mutter in der Küche anfauchen und anzischen, entkorken Sie mit Ihren Schwiegereltern eine gute Flasche Wein und machen gediegenen Small-Talk und ein paar Witzchen. Dann ist alles in Butter.

So läuft es bei Ihnen Weihnachten ohnehin jedes Jahr? Na, sage ich doch immer: Manche Forschung braucht kein Mensch.

Versteckt man sich vor der Motivation?

Solange man jung ist dreht sich das ganze Leben darum Spass zu haben, dann wird man erwachsen und lernt es vorsichtig zu sein. Man kann sich einen Knochen brechen oder auch ein Bein. Man guckt ob man zum Sport geht und manchmal lässt man es einfach sein, weil nicht immer die Motivation da ist, die einem voran treibt. Und im Leben gibt es kein Rezept für den perfekten Antrieb. Ist es verwerflich auch einmal antriebslos im Bett zu bleiben oder sollte man sich immer unter Druck setzen um selbst voran zu kommen? Ist nicht jeder Schritt, sei er auch nach hinten ein Schritt nach vorne?

Ich beschloss das Vergangene hinter mir zu lassen und wieder Spass am Sport zu haben. In Selbstmitleid zu zerfließen würde an der Situation nichts ändern! Der “Rück”-Anfang ist schwer wenn man temporär dazu gezwungen ist gemächlich den Tag zu verbringen, weil man körperlich daran gehindert war sich sportlich aktiv zu zeigen. Körperliche Fitness ist ebenso wichtig wie geistige! Eine Bekannte von mir ging zu Grunde wegen einer leichten Depression, die etablierte moderne Bezeichnung hierfür ist Burn-out. Ein “Krankheit”, die sich durch eine umgestellte Ernährung und reichlich Sport wieder ausgleichen lässt. Folge Ihrer Antrieblosigkeit waren 35 kg plus. Doch fehlt der Wille bringt der Weg zum Ziel nichts, wenn man sich ständig im Dunkeln verrennt.

Ich persönlich lasse so etwas nicht an mich heran. Viel mehr war es der unvollkommene Gedanke daran sich nicht konzentriert sondern immer nur “häppchenweise” daran zu gewöhnen seinen Körper fit zu halten. Die Erkenntnis nicht seine persönliche “Vollkommenheit” zu erreichen, sondern immer weiter gegen Null unendlich zu laufen schlägt einen kontinuierlich zurück. Deshalb bin ich froh das nach langer Genesung endlich wieder Aktivität in den Körperzellen herrscht. Natürlich zu einer recht ungünstigen Zeit: Weihnachten. Der Duft von Essen in jeder Himmelsrichtung, die lustig fröhliche Hemmschwelle zu überschreiten, besonders wenn Gesellschaft um einen herum ist. Punkte die einen oft dazu verführen einfach alles neu erworbene über Bord zu werfen um sich einfach mal zu sagen “Morgen geht es wieder weiter”. Man belügt sich in gewisser Hinsicht selber.

Meine neuer Plan sieht stringent aus, Platz für eine Sünde ist immer an den trainingsfreien Tagen. Deshalb werde ich wie gewohnt gleich zum Beginn des Tages mein Sportprogramm durchziehen, damit der Faktor “Gemütlichkeit bei Kerzenschein am Abend” gänzlich ausgemerzt wird. Der heutige Tag begann demnach mit einer Ruderergometer-Einheit von etwa 45 min. und einem anschließenden Proteinshake! Der Genuss der Sportes kommt schnell über einem, doch wie ist es beim Menschen die Gewohnheit ist langweilig. Doch um etwas zur Gewohnheit zu machen muss man es konsequent täglich fortsetzen, was derzeitig mein Ziel sein soll. Ein kleiner Schritt damit die folgenden größer gesetzt werden können. Da morgen Heiligabend ist, wird nur zu Beginn des Tages eine erneute Rudereinheit statt finden um den restlichen Tag samt der Familie zu bestreiten.

Bis dahin besinnliche Weihnachten

So far

Auditore

Weihnachten für Männer: Meine Geschenke an Sie!

Keine Ahnung, ob Sie es mitgekriegt haben – aber es ist bald Weihnachten!

Bevor ich mich unter den Baum verabschiede, lade ich noch meine Geschenke bei Ihnen ab: Die schönsten Studien zum Thema Weihnachten 2011.

- Es gibt tatsächlich ein “Weihnachtsbaum-Syndrom”, so eine Art allergische Reaktion auf die Sporen der Bäume. Wer damit zu tun hat, leidet unter einer laufenden Nase, tränenden Augen, Niesen und Husten. Und ich dachte immer, das wäre eine Erkältung.

- Durchschnittlich 244 Euro will jeder Deutsche in diesem Jahr für Weihnachtsgeschenke ausgeben. Sind Sie schon am Limit?

- Eine kanadische Studie sagt, dass das Gejammer über den weihnachtlichen Shopping-Stress völlig übertrieben ist. Die meisten Weihnachts-Shopper empfindend das Einkaufen als “höchst befriedigend”. Wenn Ihre Angebetete am Morgen des 24. völlig fertig aus der Stadt zurückkehrt, sagen Sie aber trotzdem nicht: “Stell dich nicht so an!” Sagen Sie auch nicht: “Na, was haste denn so lange gemacht? 244 Euro haust du doch sonst locker in einer Stunde raus.” Sagen Sie besser: “Weihnachtsbier testen hat mich auch komplett geschlaucht.”

- Über zwei Drittel der männlichen Singles sehen einer Umfrage zufolge in Weihnachten überhaupt keinen Grund zum Feiern. Hallo? Nie war Feiern besser! Alle nervigen Paare hängen zuhause, alle Frauen, die Sie jetzt draußen treffen, sind garantiert auch Single – und von denen finden 17 Prozent derselben Umfrage zufolge, dass sich ihr Beziehungsstatus in dieser Zeit besonders schlecht anfühlt. Also helfen Sie denen bitte, diesen Status zu ändern!

- Forscher der University of Glasgow wollen nun bewiesen haben, dass der traditionelle Weihnachtsspaziergang nach dem Festmahl tatsächlich hilft, die aufgenommenen Fettmoleküle besser zu verarbeiten. In diesem Sinne: Hauen Sie rein – frohe Feste!

Ungeschützter Sex an Weihnachten: England verschenkt die “Pille danach”

Haben Sie von dieser einzigartigen Aktion des British Pregnancy Advisory Service (so eine Art Pro Familia auf der Insel) gehört?

Dort wird dieses Jahr vor Weihnachten rezeptfrei und kostenlos die “Pille danach” an interessierte Frauen verteilt – über eine Website mit dem schönen Namen “SantaComes.org” (!!!). Der Grund: Angeblich kommt es zu keiner Zeit im Jahr zu mehr ungeschütztem Sex – und damit zu ungewollten Schwangerschaften – als in den festlichen Tagen um und nach Weihnachten. Und die “Pille danach” ist in eben diesen Tagen so schwer zu bekommen. Da hat frau sie doch lieber gleich vorrätig, gelle?

Glauben die Verantwortlichen tatsächlich, dass sie die Hemmschwelle für ungeschützten Sex an Weihnachten heraufsetzen, wenn sie die “Pille danach” verteilen? Wären nicht Kondome als Vorweihnachtsgeschenk besser,  zumal man diese auch gleich an Männer verteilen könnte? Das wäre vor allem billiger, weniger brachial – und außerdem verantwortungsvoller. Schließlich kann kaum etwas Gravierendes passieren, wenn eine Lümmeltüte in die falschen Hände gerät. Bei einem Hormonmonster wie der “Pille danach” schon eher.

Ich finde, diese Aktion wirkt ein bisschen so, als würden Drogenberatungsstellen vor Weihnachten und Silvester die “Pulle danach” verschenken. Darin enthalten: Ein omnipotenter Mineral-Vitamin-Cocktail, der jeden Kater blitzartig verschwinden lässt. Von 2 auf null Promille in weniger als einer Minute! Da könnten alle am Abend vorher ungeschützt bechern, so viel sie wollen – ohne Reue, ohne Leiden, ohne böses Erwachen. Die Pulle könnte es ja auch im Internet geben, unter www.odufeuchtfroehliche.org oder so.

Ich wünsche jedenfalls allen unter Ihnen, die dieses Jahr Silvester in London feiern, viel Spaß. Aber keine Pillen andrehen lassen!

Spielt sie mit Ihnen? Weibliche Online-Gamer haben mehr Sex als die Durchschnittsfrau

Wollen Sie, dass Ihre Angebetete öfter mal an Ihnen herumspielt?

Dann schenken Sie ihr doch zu Weihnachten eine onlinefähige Spielekonsole.

Klingt widersinnig? Ist es wahrscheinlich auch. Aber eine US-Umfrage unter immerhin 2000 Personen hat jetzt gezeigt, dass weibliche Online-Gamer, also Frauen, die im Internet daddeln, mehr und häufiger Sex haben.

Wo wollen Sie denn hin? Stopp! Warten Sie! Kaufen Sie das Teil nicht!

Das mit dem Weihnachtsgeschenk sollte ein Witz sein. Es ist nicht so, wie Sie denken. Weibliche Online-Gamerin – das klingt so nach einer jungen, wilden Lara Croft am Joystick. Aber wer sich den Typus “weibliche Online-Gamer” mal genauer anschaut, stößt nicht auf heiße, kleine Computermäuse, sondern auf gestandene Muttis über 45, die sich mit dem Zocken am PC die freie Zeit vertreiben, wenn die Kinder im Bett oder in der Schule sind. Und diese weiblichen Online-Gamer sind – surprise, surprise – meistens verheiratet. Da ist es nicht schwer, häufiger Sex zu haben – wenn der Mann nicht noch viel häufiger im Netz daddelt.

Schenken Sie Ihrer Liebsten also lieber ein Buch mit erotischen Geschichten, wenn Sie im Bett für mehr Leben sorgen wollen. Ich persönlich kann mir auch Erotischeres vorstellen als eine Frau, die mit glasigem Blick vor dem Bildschirm hockt. Und: Es geht doch nichts über etwas Offline-Gaming zu zweit.

In diesem Sinne: Schönes Wochenende!